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Plants vs. Zombies - Ist Dein Garten wirklich sicher?

Bernhardt Fischer
21

So gut wie jeder hat schon einmal von der Kultapp „Plants vs. Zombies“ oder dem gleichnamigen Computerspiel gehört. Als Tower Defense Spiel verpackt, geht es darum, eine Welle von Zombies, mit Deinen Pflanzen, abzuwehren, ehe diese in Dein Haus eindringen können.
Ob die App sich in diesem starken Genre durchsetzen kann, seht ihr im folgenden Testbericht!

4 ★★★★

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.3.0 Variiert je nach Gerät

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy S2 (I9100)
Android-Version: 2.3.6
Root: Nein
Verwendbar ab Version: 1.9


Tower Defense Spiele gibt es bereits am laufenden Band. Egal ob als App oder auf dem Computer, fast jeder ist bereits mit diesem Genre vertraut. Folglich werden diese Spiele auch immer besser, weshalb es natürlich schwerer wird, sich hier durchzusetzen. Das Spiel „Plants vs. Zombies“ ist jedoch etwas anders, als klassische Spiele dieser Art und überzeugt durch eine sehr große Vielfalt an Gegnern und Waffen/Pflanzen.

Ihr Hausbesitzer da draußen, die ihr keinen Garten habt: Falls irgendwann die Zombies kommen und nach eurem Hirnstamm stöhnen, dann steht ihr ganz schön blöd da! Denn ihr habt nichts, womit ihr euch verteidigen könnt. Wusstet ihr denn nicht, dass die Blumen, die bei anderen Leuten die Beete verstopfen, die natürlichen Feinde der Untoten sind? Also ab in den Gartenmarkt und Pflanzen kaufen, schließlich kann man ja nie wissen, wann man sie brauchen wird..
Wer schon mal ein Tower Defense Spiel gespielt hat, weiß im Großen und Ganzen, worum es hier geht: Von rechts rücken die Zombies in Wellen heran, während links die Verteidigungsmittel (Pflanzen) stehen. Besitzt man anfangs nur einen einfachen Erbsenspucker, bekommt man schon nach kurzer Zeit etliche weitere Pflanzen. So gibt es beispielsweise Kakteen, die dazu dienen (in der Luft) fliegende Zombies zu erwischen oder Kirschbomben, die einfach alle Zombies (in einem gewissen Radius) sprengt. Neben aktiven angriffswütigen Pflanzen, gibt es jedoch auch passive Verteidigungsmittel, die äußerst nützlich sein können. So zerstampft der „Zerquetscher“ Zombies, die ihm nahe kommen, löst sich danach aber auf, während man mit dem Kürbiskopf seinen Pflanzen eine stärkere Verteidigung verschaffen kann. Durch diese Mischung aus Verteidigung und Angriff sind hier meistens sehr viele individuelle Lösungswege möglich und dem Spieler wird es an Abwechslung nicht fehlen.

 

Aber wie setzt man diese Waffen ein?

Durch Einsammeln von Sonnen, die vom Himmel fallen, kann man Pflanzen bauen. Da die Pflanzen vom Himmel nur in gewissen Abständen fallen, reicht dies nicht aus. Hierfür gibt es Sonnenblumen, welche ebenfalls nach einer gewissen Zeit Sonnen absondern. Zu vergleichen sind diese mit Arbeiter-Einheiten bei Strategiespielen, weshalb man also eine gewisse Mitte zwischen Ressourcen Einkommen und Ausgaben finden muss. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass es ebenfalls Levels gibt, welche sich in der Nacht abspielen. Hier kann der Spieler nur gewisse Pilze (also keine Sonnenblumen!) setzen, was eine komplett andere Spielweise erfordert.

PvZ bricht in vielerlei Hinsicht mit typischen Tower Defense-Gewohnheiten. Zum einen ist das Spielfeld deutlich begrenzt: Es gibt sechs horizontale Bahnen, die für sich jeweils ein eigenes Schlachtfeld sind, und zwischen denen normalerweise nicht interagiert wird. Zwar gibt es sowohl einige Pflanzen, die über mehrere Bahnen schießen, als auch Verteidigungsmittel, die in einem Radius explodieren, jedoch muss man sich eigentlich um jede Bahn einzeln kümmern. Die Pflanzen lassen sich nicht beliebig platzieren, wie auf einem Schachfeld nimmt jede Einheit genau ein Feld ein, und die Anzahl dieser Felder ist begrenzt. Die Wahl und die strategisch kluge Platzierung der Einheiten ist daher der Schlüssel zum Sieg, denn Upgrades gibt es nicht. Die einzige Möglichkeit, aus einer schwachen Einheit eine starke zu machen, ist die Schaufel zu betätigen, sie damit zu entfernen und durch eine neue zu ersetzen.
Genauso wie man anfangs nur mit simplen Pflanzen hantiert, hat man in der ersten Welt auch nur einfache Gegner: Standard-Zombies wanken und grölen gemütlich, sind aber mit ein paar Erbsen am Kopf im schnell ausgeknipst. Tragen sie da einen Pylonen oder gar einen Eimer, sind sie schon wesentlich schwieriger zu knacken. Aber das ist noch lange nicht alles: Sportliche Zombies schwingen sich mit dem Hochsprungstab über Hindernisse hinweg, ein noch untoterer Michael Jackson tanzt im Scheinwerferlicht und beschwört verfressene Mithopser um sich herum. An Ballons baumelnde Gegner sind von normalen Pflanzen nicht zu treffen, ein Zombie auf dem Fahrersitz eines Eishockey-Wagens überrollt arme Pflanzen nicht nur, sondern zieht hinter sich eine Eisspur hinter sich her, auf der sich kurzzeitg nichts bauen lässt.

Insgesamt gibt es im Story-Modus 50 verschiedene Levels, was recht viel darstellt. Zwischen diesen „normalen“ Levels tauchen außerdem gewisse Bonusrunden auf, bei welchen man beispielsweise die Pflanzen per Laufband vorgeschrieben bekommt und schnell einsetzen muss, oder Zombie-Bowling spielt. Zwischendurch lassen die Zombies Münzen fallen, mit denen man sich neue Pflanzenplätze oder gar neue Pflanzen kaufen kann. Zwischen dem Klassischen Modus gibt es ebenfalls noch einige Minispiele und die Möglichkeit jedes einzelne Level einzeln auszusuchen und zu spielen. Dies ist besonders wichtig für die verschiedenen Erfolge.

Das Spiel umfasst 49 verschiedene Gegenstände, die zur Verteidigung dienen, und 26 unterschiedliche Zombies. Dies ist für ein Tower Defense Spiel sehr viel und sorgt für einen enormen Spielspaß.

 

Fazit:

Plants vs. Zombies“ ist kein normales Tower Defense Spiel. Es ist fast ein individuelles Genre, welches das Spiel so interessant macht. Bis zum ersten Durchspielen saß ich bereits einige Tage an der App und hatte enormen Spaß. Zwar könnte das Spiel –meines Erachtens- etwas schwieriger sein, jedoch fordern die späteren Welten einiges ab. Zwar kann man von keiner Augeglichenheit der Spielbalance und der verschiedenen Pflanzen untereinander reden, jedoch wird dies hier –hingegen anderer Tower Defense Spiele- auch gar nicht gefordert oder benötigt. Durch den Spielhumor und die wunderschöne Optik, bin ich zum wahren Fan der App geworden.

Bildschirm & Bedienung

Die Applikation überzeugt durch schöne Symbole und einer einfachen Bedienbarkeit. Der Spieler wird wunderbar in das Spiel eingeführt und versteht sofort, was er machen muss. Das Auswählen und Platzieren der Pflanzen funktionierte ohne Komplikationen, sodass schnelle Handlungen (von denen das Spiel lebt) hervorragend umzusetzen waren.
Plants vs. Zombies“ verdient hier satte 4 von 5 Sternen!

Speed & Stabilität

Plants vs. Zombies“ lief zu jeder Zeit flüssig und anschaulich. Egal, ob der gesamte Bildschirm voll von Zombies und Pflanzen ist, oder man gerade dem Riesengegner gegenüber steht - Ruckler gab es keine. Auch ist die App nie abgestürzt.

Preis / Leistung

Plants vs. Zombies“ ist für 2,39€ im Play Store erhältlich. Dies ist zwar ein hoher Preis, jedoch bekommt der Spieler auch ein sehr schönes und humorvolles Spiel, in einer sehr schönen Optik präsentiert. Gerade die etlichen verschiedenen Erfolge sind schwer zu erreichen, was so manchen Spieler lange fesselt.

Screenshots

Plants vs. Zombies - Ist Dein Garten wirklich sicher? Plants vs. Zombies - Ist Dein Garten wirklich sicher? Plants vs. Zombies - Ist Dein Garten wirklich sicher?

Vergleichbare Anwendungen

Entwickler

ELECTRONIC ARTS

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Daniel 27.03.2012 Link

    Das spiel ist Hammergeil aber definitiv zu kurz und für über 2 Euro zu teuer. Aber macht für kurze Zeit süchtig

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  • Thomas G. 27.03.2012 Link

    Super Spiel und super Test. Finde das Spiel wirklich klasse habs direkt gekauft, als es endlich im Market aufgetaucht ist. Zuvor musste ich über Umwege den Amazon Store besuchen, aber war einfach zu heiß auf das Spielchen. Wirklich eine Perle unter den mobilen Spielen. Und Zombies..... ZOMBIES ZOMBIES! JIPPIE!

    0
  • Raphael b. 27.03.2012 Link

    Etwas zu teuer.

    0
  • Thomas G. 27.03.2012 Link

    Wir reden hier über 2,80 € für ein recht ordentliches Spiel. Was ist daran teuer? Kostet jetzt zwar mehr als Doodle Jump und Konsorten, aber das ist doch kein Geld.

    0
  • Lars M. 27.03.2012 Link

    App der Woche!!!!!! Los, machen, kaufe ich sofort!

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  • Mike S. 27.03.2012 Link

    Leider nicht mit dem Galaxy Nexus kompatibel.

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  • Toasty 28.03.2012 Link

    Leider auch nicht mit dem Galaxy Note kompatibel.

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  • Patrick Körner 28.03.2012 Link

    Verstehe es manchmal auch nicht, da gibt es hier ein absolutes top game für nicht mal 3 Euro und es heisst, es wäre zu teuer. Man kann nicht erwarten, daß es alles für lau gibt. I have persönlich würde sogar 5 Euro hierfür ausgeben. Einfach nur genial das game ;-)

    0
  • DaMaurice 28.03.2012 Link

    Guter Bericht, tolles Spiel.
    Habe das Game mal auf meinem PC gedaddelt, jedoch wurde es nach kurzer Zeit langweilig.
    Ich finde es auch für den Preis zu überteuert !

    0
  • Dennis R. 28.03.2012 Link

    Wieso läuft das nicht mit dem Galaxy Nexus?

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  • T. Hoffmann 28.03.2012 Link

    Leider nicht unter ICS spielbar was auch an den Market Kommentaren zu erkennen ist.
    Und der Preis ist vollkommen in Ordnung, dieses ich will alles umsonst ist zum kotzen.

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  • User-Foto
    netjunkie 28.03.2012 Link

    Je öfter ich diese "zu teuer"- Kommentare von Android-Usern lese, desto sympatischer wird mir irgendwie die iPhone Community.
    Die ist wenigstens bereit für Qualität auch Geld auszugeben.

    Diese "Geiz ist geil"-Haltung wird auch auf lange Sicht der Grund sein warum Android was App-Qualität angeht nicht mit iPhone gleichziehen wird....

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  • Ralph K. 28.03.2012 Link

    Ich zahle gerne für gute Inhalte und die kommen bei Android oft zu kurz. Nur leider läuft das Game nicht auf dem Prime. Schade...

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  • Jörg Roth 28.03.2012 Link

    @netjunkie Da hast du recht, diese "Alles-billig-Haben-wollen"-Mentalität hier regt mich auch auf. Wenn ein Spiel mal 1,79 anstatt 0,79 Euro kostet wird sich direkt aufgeregt. Zu Game Boy Zeiten haben wir noch 30, 40 und mehr Euro für Steckmodule ausgegeben, deren Inhalt nicht mal annähernd so gut war, wie die Games auf Smartphones und trotzdem wird sich über den Preis aufgeregt, da steht mir der Verstand still.

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  • Thomas G. 28.03.2012 Link

    Korrekt. Man denke nur mal an Shadow Gun. Der Brocken kostet "nur" 3.99€ und bietet ein Spielerlebnis, dass einem ausgewachsenen PSP oder PS3 Spiel durchaus gewachsen sein kann. Zwar nicht jedem, aber das Preis- Leistungsverhältnis ist unschlagbar.
    Viele denken halt immer noch, dass man für ein "Handy" nicht zu viel Geld ausgeben soll. Anders kann ich mir dass nicht erklären. Aus dem 'Snake' und "Ballon Shoot" Zeitalter sind wir längst hinaus.

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  • yavuz gülseren 29.03.2012 Link

    cool

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  • Bernhardt Fischer 29.03.2012 Link

    Gut, dass hier alles prima von euch erklärt wurde. Die meisten verstehen den Sinn der Kategorie Preis/Leistung nicht wirklich und handhaben sie, als würde dort lediglich "Preis" stehen :D

    Die 2,39€ sind für PvZ daher vollkommen angemessen, wie ihr schon geschrieben habt :)

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  • Dark Blood Studios 30.03.2012 Link

    Ihr schreibt, dass die App immer flüssig gelaufen und nie abgestürzt ist. Warum gebt ihr dann nur 4 Sterne bei "Speed & Stabilität".

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  • Bernhardt Fischer 30.03.2012 Link

    Weil die App keine so herausragende 3D-Grafik hat & ZUDEM die ganze Zeit flüssig läuft, sodass man von einer herausragenden Leistung sprechen kann. 4 Sterne sind aber eine gute Wertung ;)

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  • Benny Paulusch 02.04.2012 Link

    läuft auf dem SGS2 mit Android 4.0.3 nicht!

    eMail an den Entwickler ist schon raus...

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  • yavuz gülseren 03.04.2012 Link

    nicht schlast

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