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Pick a Stick – Mikado!

Christopher W.
5

Wer kennt das Spiel Mikado nicht? Dieses in Europa aus der buddhistischen Wahrsagemethode Chien Tung entstandene Geschicklichkeitsspiel dürfte wohl wirklich jedem bekannt sein. Während im Original vor allem Geschicklichkeit, Konzentration und Fingerfertigkeit zählt, kommt es bei der Smartphone-Variante des Spiels hauptsächlich auf ein gutes Auge an. Dabei macht Pick a Stick jedoch trotzdem Spaß. Warum, das erfahrt Ihr im Test!

3 ★★★☆☆

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.9 1.9.6

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy Nexus
Androidversion: 4.2.1
Root: Nein
Modifikationen: Nein

Das Spiel Mikado, wie wir es heute kennen, geht auf die in China enstandene Wahrsagemethode Chien Tung zurück. Diese lässt sich grob wie folgt beschreiben: Nachdem man im Geiste eine Frage gestellt hat, wird ein mit durchnummerierten Stäbchen gefüllter Behälter geschüttelt, und zwar so lange, bis ein Stäbchen heraus fällt. Die Nummer auf dem Stäbchen gehört zu einer bestimmten Weissagung, welche nun also auf einen zutrifft. Chien Tung wird heute noch unter verschiedenen Namen in vielen Ländern praktiziert. Doch kommen wir zur App!

Der Download zu Pick a Stick ist rund 6,7 MB groß. Auf meinem Nexus ist die App nach der Installation fast 8 MB groß und liegt somit also noch völlig im Rahmen. An Berechtigungen wird lediglich der volle Netzwerkzugriff und “Telefonstatus und Identität abrufen” gefordert. Letztere Berechtigung sollte eigentlich nur für ältere Androidversionen relevant sein (Pick a Stick erfordert 1.6 oder höher). Meiner Einschätzung nach besteht also kein Sicherheitsrisiko.

Das Spielprinzip von Pick a Stick lässt sich sehr schnell und einfach erklären. Während es im Original darum geht, den obersten Stab zu entfernen, ohne dass sich andere Stäbchen bewegen, geht es bei Pick a Stick eigentlich nur darum, das oberste Stäbchen möglichst schnell zu finden und zu entfernen. Besondere Fingerfertigkeit oder ähnliches wird bei Pick a Stick nicht gefordert, da es gar nicht darum geht, dass sich andere Stäbchen bewegen könnten. Was sich jetzt meiner Beschreibung nach vielleicht etwas einfach anhört, kann in Wirklichkeit aber schnell eine Herausforderung darstellen.

Es gibt im Grunde drei unterschiedliche Spielmodi:

  • Normal: Im normalen Spielmodus geht es einfach darum, möglichst schnell alle Stäbchen zu entfernen. Spiel einfach ganz entspannt und schau wie lange Du brauchst, um alle Stäbchen zu entfernen!
  • Hard: Der Spielmodus “Hard” unterscheidet sich nicht wesentlich vom normalen Spielmodus, allerdings wird man in diesem Spielmodus mit jeweils 5 Sekunden bestraft, sobald man ein falsches Stäbchen antippt.
  • Multiplayer: Im Multiplayermodus kann man gegen andere Spieler antreten und sich aneinander messen.

Außerdem kann natürlich auch versucht werden, globale Highscores zu knacken. Dies wird durch die Verknüpfung mit Scoreloop ermöglicht. Innerhalb von Scoreloop besteht auch die Möglichkeit, Achievements freizuschalten.

Eine Bereicherung für das Spiel sollen daneben die zahlreichen “Skins” der Stäbchen darstellen. So stehen rund 22 unterschiedliche Stäbchenarten zur Auswahl. Egal ob in den Farben der amerikanischen Flagge, in Form von q-tips, Würstchen oder mit Weltraumaufdruck – die Auswahl ist sehr vielseitig und gewitzt. Manche dieser Skins können direkt ausgewählt werden, andere müssen erst mit Hilfe so genannter “Skin Points” freigeschaltet werden, welche man für jedes Spiel erhält.

Fazit

Pick a Stick ist ein nettes kleines Spiel für zwischendurch. Das Spielprinzip ist unglaublich simple und ist somit auch für kleinere Kinder geeignet. Auf Dauer ist Pick a Stick jedoch nicht besonders abwechslungsreich, woran auch die vielen unterschiedlichen und witzigen Skins nichts ändern können. Die verschiedenen Spielmodi bringen zwar etwas Abwechslung ins Spiel, doch das Problem von Pick a Stick liegt meiner Meinung nach auch einfach daran, dass das Spiel auf Dauer kaum fordernd ist. Während der Testphase habe ich zum Lösen der Spiele in den wenigsten Fällen sehr viel länger als eine Minute gebraucht. Daher ist Pick a Stick hauptsächlich für kurzweiligen Spaß geeignet. Wenn jedoch weitere Schwierigkeitsstufen hinzu kämen und das Spielprinzip um das ein oder andere Element erweitert werden würde, könnte Pick a Stick auch für längeren Spaß sorgen.

Bildschirm & Bedienung

Die Bedienung von Pick a Stick ist sehr einfach. Wer vielleicht vermutet, dass in dem Stäbchenwirrwarr schnell mal die falschen Stäbchen erkannt werden, der liegt falsch. Während der von mir gespielten Spiele wurden immer nur die von mir angetippten Stäbchen entfernt. Die Bedienung funktioniert also einwandfrei. Auch die sonstige Gestaltung ist überzeugend. Die vielen unterschiedlichen Skins sind eine nette Bereicherung und können das Spiel für eine kurze Zeit nochmal interessant machen.

Speed & Stabilität

Pick a Stick läuft vollkommen stabil und ohne weitere Probleme!

Preis / Leistung

Pick a Stick ist kostenlos im App Center verfügbar. Im Spiel wird Werbung eingeblendet. Das Werbebanner nimmt zwar nicht mehr Platz ein als bei anderen Apps, jedoch empfand ich die Positionierung am oberen Bildschirmrand anfangs etwas störend. Dies liegt wahrscheinlich einfach daran, dass man von anderen Apps meist gewohnt ist, dass die Werbebanner eher am unteren Bildschirmrand positioniert werden.

Screenshots

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Vergleichbare Anwendungen

Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.

Entwickler

BigByte Games

We develop fun games for android!

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • enrico w. 08.12.2012 Link

    Gutes Spiel macht bock

    0
  • Der Clem 09.12.2012 Link

    ...die Auswahl an Stäbchen ist "gewitzt"?
    Oder ist da eher "witzig" gemeint (1. Teil, ziemlich am Ende? ;-)

    0
  • PeterShow 09.12.2012 Link

    Mikado ist für mich was anderes als entdecke die Reihenfolge der Stäbe..

    0
  • Christopher W. 10.12.2012 Link

    @der clem: Haha hast recht :D witzig meine ich natürlich ;)

    0
  • Baggi72 14.12.2012 Link

    Oha, da müssen Smartphone u. Tablet aber gut kalibriert sein. Viell. mit nen SPen spielen...

    0