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Musaic Box - Ein gelungener Mix aus Musik und Puzzle

Kamal Nicholas
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In Musaic Box werden Elemente aus Musik, Puzzle und Point and Click Adventure vereint, um so ein Spiel zu kreieren, dass mehrere Sinne gleichzeitig ansprechen soll. Ob die App ein Ohrenschmaus ist oder ob sie schnell eintönig wird, soll mein folgender Test untersuchen.

4 ★★★★

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.0.3 1.0.18

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Google Nexus S
Android-Version: 2.3.6 

Eine Mischung aus Musik und Puzzle?  Klingt interessant. Also schnell die 10,73 MB große Datei herunterladen, die Zugriffserlaubnisse checken und installieren, dann kann es auch schon mit der Musaic Box losgehen.

Der erste Bildschirm lässt mich eine von sechs Sprachen für das Spiel wählen. Diese sind Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Russisch. Ich entscheide mich für die erste und werde dann gefragt, ob ich den Sound aktivieren möchte. Ich dachte, hier geht es vorwiegend um Musik? Also: Na logisch will ich den Sound aktivieren.

Danach muss ich meinen Spielernamen eingeben und gelange daraufhin ins Hauptmenü, das von schöner Spieluhrmusik begleitet wird und aus folgenden Unterpunkten besteht:

  • Spiel
  • Einstellungen
  • Errungenschaften
  • Hilfe
  • Mitwirkende
  • Diskussion

Da ich davon ausgehe, dass dieses Spiel ein Tutorial hat, entscheide ich mich auch hier für den ersten Punkt, anstatt in die Hilfe zu schauen. Als Schwierigkeitsstufe wähle ich Normal und wie erwartet wird mir nun angeboten, eine Einführung zu machen, die ich auch starte. Das nun erscheinende Bild sieht mir erst mal doch ganz nach einem klassischen Point and Click-Adventure aus.

Als Spieler befinde ich mich in einem Zimmer, in dem ein musikalischer Ausschnitt platziert ist, den ich einsammeln und in mein Buch kopieren muss. Um das Buch zu öffnen, muss darauf (obere linke Ecke) geklickt werde, woraufhin ich die soeben gefundene Nachricht (meines Opas) lesen kann. Ein weiterer Klick bringt mich in den Musikplayer, dem zentralen Spielfeld von Musaic Box. Dort befinden sich sowohl ein Notenständer (goldener Rahmen) und eine Spieluhr. Auf dem Notenständer müssen die verfügbaren musikalischen Fragmente so angeordnet werden, dass am Ende eine Partitur sauber abgespielt werden kann. Für das Tutorial sind alle Teile des Liedes („In der Halle des Bergkönigs“ von Edvard Grieg) bereits vorhanden. Nachdem ich alle richtig angeordnet habe, wird die Partitur abgespielt, ich erhalte ein paar Punkte für meine Errungenschaft und es geht zurück in den Raum.

Hier erwartet mich nun ein weiterer Hinweis, dass in dem Zimmer noch viele andere musikalische Ausschnitte versteckt sind (wie viele lässt sich anhand der Karte in der oberen rechten Ecke erkennen), die entdeckt und zusammengefügt werden müssen. Nachdem alle Fragmente gefunden und die dazugehörigen Rätsel/Lieder erfolgreich gelöst wurden, ist der Raum erfolgreich beendet und der nächste kann betreten werden.

Die Suche nach den musikalischen Ausschnitten erfolgt einfach durch das Klicken auf die verschiedenen sich im Raum befindlichen Gegenstände. Hin und wieder blitzt einer dieser Gegenstände auf, was gut ist, wenn man vergessen hat, was man schon so alles erkundet hat. So lassen sich Schubladen, Notenblätter und viele andere Objekte im Raum öffnen, jedes Mal begleitet von einem dazu passenden Geräusch. Aber auch andere Einrichtungsgegenstände reagieren auf die Interaktion mit dem Finger. Sollte dies möglich sein, erscheint beim ersten Klicken auf das jeweilige Objekt ein roter Rahmen. Ein weiter Klick öffnet, bewegt oder interagiert sonstwie mit dem Gegenstand. Was mir besonders gut gefällt, ist dass Musaic Box neben dem Spiel auch ein wenig Information über bekannte Komponisten wie Händel, Beethoven, Haydn, Mozart und Co. preisgibt.

Hat man dann alle Teile eines Liedes gefunden, kann man sich wieder an das Arrangieren setzen. Und hier wird nun deutlich, dass das Spiel doch wesentlich anspruchsvoller ist, als zunächst angenommen. Während im Tutorial die Auswahl der einzelnen Teile eines Liedes sehr begrenzt  und das Puzzle dadurch sehr einfach war, sieht die Sache beim nächsten Lied gleich ganz anders aus. Um ein Stück des Liedes auf der Spieluhr oder einen Teil eines Fragmentes zu hören, kann man diese einfach durch einen Klick auf die gewünschte Stelle abspielen. Was weiter beim Lösen des Puzzles hilft ist, dass man die Teile nicht etwa (nur) nach Gehör arrangieren muss, sondern dass jedes einzelne Teil mit einem Symbol und dazugehöriger Farbe versehen ist. Dabei steht jede Farbe für eine Spur des Liedes (z.B. Orange für die Rhythmusgruppe, Pink für die Hauptmelodie usw.). Um das Puzzle erfolgreich zu lösen, dürfen in einer Reihe jeweils nur unterschiedliche Farben platziert werden.

Von nun an gilt es, die Musik der Spieluhr mit den einzelnen Spuren der Fragmente zu vergleichen und gleichzeitig darauf zu achten, dass nie die gleichen Farben in einer Reihe eingesetzt werden. Was anfangs wirklich sehr leicht klingt, wird nach und nach immer komplexer, Songstrukturen werden aufwendiger, die Instrumentalisierung schwieriger zuzuordnen. In anderen Levels kommt es dann auch mal vor, dass die eigentliche Melodie (also die Spieluhr) fehlt und man versuchen muss, die ganze Sache nur anhand der Farben und der geometrischen Formen der Puzzleteile zu lösen. Kommt man mal gar nicht mehr weiter, kann man über den Menüknopf rechts unten auch einen Tipp aufrufen, der zeigt, welches Teil falsch platziert ist.

Ebenso wie die Zusammensetzung der Lieder umfangreicher und anspruchsvoller wird, entwickelt sich auch der Point and Click-Teil weiter und so lassen sich in späteren Levels Gegenstände zusammenfügen, die dann neue Fragmente für Lieder preisgeben. 

Fazit:
Die stetig wachsende Herausforderung der Rätsel und die liebevolle Umsetzung klassischer und bekannter alter Lieder in digitale Synthetikmusik ist wirklich rundum gelungen. Auch wenn die Musik manchmal nach den Instrumenten aus Donkey Kong Country (Super Nintendo) klingt (was nichts Schlechtes heißen soll), macht das Gesamtpaket einfach Spaß und hört sich auf leicht verstörende Weise sehr gut an. Das einzigartige Spielkonzept und die Liebe zum Detail ist wirklich sehr unterhaltsam und bleibt mit jedem neuen zu lösenden Lied/Rätsel anspruchsvoll. Toll ist auch, wie bereits erwähnt, dass man ganz nebenbei auch noch etwas über bekannte Komponisten und Musikstücke erfährt (etwa, dass das Lied "Old Macdonald" bereits aus dem Jahr 1706 stammt oder das „My Bonnie Lies Over the Ocean“ ein schottisches Volkslied ist; Fakten die zwar nicht lebenswichtig, dafür aber sehr interessant sind und mir bisher völlig unbekannt waren). Manchmal ist die Übersetzung nicht ganz richtig (zum Beispiel werden Schallplatten als Becken beschrieben), aber das finde ich in diesem Spiel eher niedlich als ärgerlich. In meinen Augen ein rundum gelungenes Spiel, dass mit der Zeit immer besser wird und wirklich süchtig macht. Und das kommt von mir, der bei Puzzlespielen immer doch recht schnell ungeduldig wird.

Bildschirm & Bedienung

Auf meinem Nexus S ist Musaic Box sehr gut zu spielen. Die Räume sind zwar immer etwas größer als der Bildschirm, was aber dadurch gelöst wird, dass man jeden Raum mit einem Fingerwisch verschieben kann. Die 'Pinch and Zoom'-Geste funktioniert bei Musaic Box leider nicht, man kann also nicht weiter in das Spielgeschehen hineinzoomen, was mich aber nicht weiter stört. Die Objekte reagieren immer sehr schnell auf ein Klicken darauf. Die vorhanden Räume sind wirklich sehr schön gestaltetet und ebenso gut sind der Aufbau und die Bedienung im Hauptspielfeld - dem Notenständer und der Spieluhr.

Speed & Stabilität

Hier gibt es nichts zu beanstanden. Ich hatte mit Musaic Box keinerlei Probleme und keine Abstürze, alles lief sehr zügig und flüssig.

Preis / Leistung

Normalerweise kostet Musaic Box bei uns im Market 1,18 Euro was bereits ein sehr angemessener Preis ist. Was mich heirbei allerdings etwas überrascht hat war, dass im Spiel im Hauptmenü Werbung für zwei andere Spiele - wenn auch dezent - platziert ist. Meiner Meinung nach sollte mit dem Bezahlen einer App jegliche Werbung, wenn auch nur für andere Apps des selben Herstellers, ganz verzichtet werden. Aber ok. Da Musaic Box bei uns App der Woche ist, gibt es den musikalischen Rätselspaß für nur 0,59 Euro.

Screenshots

Musaic Box - Ein gelungener Mix aus Musik und Puzzle Musaic Box - Ein gelungener Mix aus Musik und Puzzle Musaic Box - Ein gelungener Mix aus Musik und Puzzle Musaic Box - Ein gelungener Mix aus Musik und Puzzle Musaic Box - Ein gelungener Mix aus Musik und Puzzle Musaic Box - Ein gelungener Mix aus Musik und Puzzle Musaic Box - Ein gelungener Mix aus Musik und Puzzle

Vergleichbare Anwendungen

Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.

Entwickler

HeroCraft Ltd

Kommentare

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  • PeterShow 14.11.2011 Link

    Dankeschön! Für den Preis ist es gekauft!

    Und an die Fraktion mit den Low-Space-Handys:
    ca. 10 MB und App2SD

    Noch was zur Übersetzung:
    Was soll "In den Raum verlassen?" heißen???

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  • PeterShow 14.11.2011 Link

    @Kamal Nicholas
    Wie komme ich in den Keller? Die Anweisung war alle Hinweise z u finden. Nun steht da 0 Hinweise und ich finde auch keine mehr... in den Keller darf ich trotzdem nicht...

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  • merken 14.11.2011 Link

    Hätte es sehr gerne gekauft, aber dass es wissen will, wen ich anrufe, ist so total daneben, dass ich lieber verzichte. Wieso geht Ihr eigentlich beim Vorstellen einer App auf diesen Punkt nicht ein? Findet Ihr diesen Punkt nicht wichtig?

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  • PeterShow 14.11.2011 Link

    @merken
    hahaha der war gut!

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  • merken 14.11.2011 Link

    @superSam, klärst du mich auf?

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  • PeterShow 14.11.2011 Link

    @merken
    Ja du meinst wohl diese Rechte:

    "Anrufe
    Telefonstatus lesen und identifizieren "

    Das wirst du wohl bei jeder 2. App finden. Das bedeutet nur, dass das Spiel sehen kann ob du gerade einen Anruf bekommst oder nicht und das auch nru wenn das Spiel gerade läuft. Mit diesen Rechten, wird das Spiel durch einen Anruf nicht einfach abgebrochen und dein Spielstand ist nicht fort, sondern du kannst nachher weiterspielen.

    Es gibt wahrlich schlimmere Rechte. z.B. wollen viele Apps den Standort wissen, meist wegen der Werbung. Auch wenn die Entwickler dies nicht direkt einem Namen zuordnen können finde ich das unnötig und nicht gut.
    Oder wenn ein App ohne Grund auf die Kontaktdaten zugreifen will...

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  • Pinno 14.11.2011 Link

    Eieiei...der ganze Abend ging dafür drauf. Vorhin gekauft und auf normal schon durch, jetzt bei schwierig in der Hälfte. Gut dass ich nichts vorhatte :-) Schönes Spiel, nette Idee und Umsetzung, danke für den Tipp!

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  • b web 15.11.2011 Link

    Wirklich ein hübsches Spielchen. Danke für die Vorstellung.

    Zum Keller: wenn du oben rechts auf das Feld klickst, wo die fehlenden hinweise angezeigt werden kannst du die räume wechseln.

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  • merken 15.11.2011 Link

    @superSam, Danke für deine geduldige Antwort. Ich hab mich inzwischen schlau gemacht und das auch schon ein paar Mal gelesen. Okay, vielleicht war meine Befürchtung falsch. Aber leuchtet mir trotzdem nicht ein, wieso es sich auch die Nr merken soll die anruft:-) Würde doch reichen, zu merken, das jemand anruft

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  • Kamal Nicholas 15.11.2011 Link

    SuperSam, falls Du es noch nicht in den Keller geschafft hast: Schau mal in deiner Spieluhr nach, ob Du auch wirklich schon alle dort vorhandenen fertigen Rätsel gelöst hast. Das war bei mir das Problem, da ich nicht gemerkt habe, dass dort noch ein Rätsel vorhanden war.

    @merken, ich hoffe, SuperSam hat Dir Deine Frage ausreichend beantwortet. Wie er schreibt, wollen die meisten Apps dieses Recht.

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  • PeterShow 15.11.2011 Link

    @Kamal Nicholas
    Das Problem war dass ich die Hinweise gefunden habe, aber dann nicht im Buch die Musikrätsel gelöst habe, jetzt hab ich das Prinzip verstanden :-)


    @merken
    Wie weit das "identifizieren" des Anrufstatus wirklich geht weiß ich nicht. Keine Ahnung ob man damit wirklich die Rufnummer angezeigt werden kann. Wenn ja, ist es ein Problem von Android, dass man die Rechte nicht genug aufgeschlüsselt hat.

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  • Kamal Nicholas 15.11.2011 Link

    Hehe, ok. Ich verstehe.

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  • mfr 15.11.2011 Link

    Jetzt kostet es trotz Anmeldung schon wieder 99 Cent.

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  • PeterShow 15.11.2011 Link

    @mfr
    Sicher? Bei mir wird 59 Cent angezeigt...

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  • User-Foto
    Wuffze W. 16.11.2011 Link

    LEUTE euer system hat ein Fehler?
    guckt mal auf dem link
    http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/com.herocraft.game.musaicbox/Musaic-Box?utm_source=AOTW&utm_medium=Banner&utm_content=com.herocraft.game.musaicbox&utm_campaign=B

    Da steht nur 0.80 € statt 1.59€
    und im test heisst es "Da Musaic Box bei uns App der Woche ist, gibt es den musikalischen Rätselspaß für nur 0,59 Euro."

    Wie ist das zu erklären?

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  • PeterShow 16.11.2011 Link

    Ich glaub eher ihr braucht ne Brille oder einen gescheiten Browser:

    Schaut hier auf meinen Screenshot und so sieht es bei mir die ganze Zeit aus:
    http://www.image-load.net/show/img/JfIHUmLEf9.jpeg

    So sieht zumindest auf der Website aus, wie es im AppCenter aussieht kann ich leider nicht mehr sehen. Vielleicht ist da ein Fehler drin. Da du aber einen Link sendest, meist du die Website und da steht und stand immer 0,59 Cent als ich geschaut habe...

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