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Moderne Sklaverei: Schattenseiten des Smartphone-Booms

Andreas Seeger
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Wir schreiben hier immer gerne über die neuesten Smartphone-Knaller und Apps und das macht großen Spaß. Aber unser schönes Technik-Wunderland hat auch ein dunkles Kellergeschoss und manchmal ist es ganz gut, da hinunter zu steigen.

Wohnsilo auf dem Gelände der Fabrikstadt Zhengzou: Die Menschen, die her leben, bauen unsere Smartphones. / (c) Envoyè Spècial

Dem französischen Magazin Envoyè Spècial gelang, woran die meisten Journalisten bisher gescheitert sind: mit versteckten Kameras im Inneren einer Foxconn-Fabrik zu filmen. Das gelang den Reportern, indem sie Arbeiter aus der Fabrik davon überzeugten, Kameras am Körper zu verstecken und damit auf dem Gelände zu filmen. So enstand ein ungefiltertes und ungeschöntes Bild vom Arbeitsalltag bei Foxconn, dem größten Elektronikhersteller der Welt mit mehr als 1,4 Millionen Angestellten.

Zwei Monate Recherche wurden zu einer 40 Minuten langen Dokumentation komprimiert, die am 13. Dezember vom französischen Sender France 2 ausgestrahlt wurde. Gezeigt werden unterschiedliche Protagonisten in der Fabrikstadt Zhengzou (nahe der gleichnamigen Stadt) in der Provinz Henan in Ostchina. Mehr als 120.000 Menschen arbeiten dort.



Link zum Video

Schnell wird deutlich, dass die Arbeitsbedingungen katastrophal sind, allen gegenteiligen Beteuerungen von Foxconn zum Trotz. Die Arbeitsorganisation hat militärischen Charakter und der Ton ist rauh. Sprüche wie "Halt die Fresse!" gehören zum normalen Vokabular der Vorgesetzten in den Fabriken. Man sollte wohl besser sagen: der Aufseher.

Die Gehälter der Angestellten sind ein Witz. Die Menschen, die das iPhone 5 produzieren, haben gerade eine Lohnerhöhung auf 290 US-Dollar pro Monat bekommen, die Apple/Foxconn auf öffentlichen Druck gewähren mussten. In der französischen Dokumentation berichten Arbeiter, dass Foxconn sich einen großen Teil der Erhöhung wieder zurückholt, indem es die Kosten für Unterbringung, Verpflegung und Versicherungen hochschraubt. Dafür müssen die Leute nämlich extra bezahlen, obwohl sie extrem lange arbeiten müssen und auf engstem Raum zusammengepfercht werden. 

Wie tief die staatlichen Stellen in diese moderne Sklaverei verstrickt sind, illustriert eine Begegnung mit studentischen Mitarbeitern, die den französischen Reportern erzählen, dass sie von ihrer korrupten Verwaltung dazu gezwungen wurden, saisonal bei Foxconn zu arbeiten. Wenn sie es nicht machen, gibt es keinen Abschluss, so die Ansage.

Es sind Zustände wie in Europa zu Zeiten der Industrialisierung, also vor mehr als 100 Jahren.

Welche Rolle der Faktor Mensch in dieser postindustriellen Fabrikwelt spielt, zeigt eine weitere Geschichte, die Foxconn-Arbeiter den Reportern erzählen: Für den Bau des iPhone 5 hat das Unternehmen neue Produktionsstraßen hochgezogen, inklusive Wohnsilos für die dort eingesetzten Arbeiter. Allerdings wurde die Fabrik eher fertiggestellt als die Unterkünfte – die dort untergebrachten Arbeiter mussten also eine ganze Zeit lang auf einer Baustelle ohne Wasser und Elektrizität leben. Die Logik dahinter ist klar: Wichtig ist nur, dass die Fabrik pünktlich iPhones ausspuckt.


Rechts unten im Bild ist eine Studentin zu sehen. Sie möchte weder ihren Namen nennen, noch ihr Gesicht zeigen. Sie erzählt, dass sie bei Foxconn ein Praktikum absolviert. Man habe ihr gesagt, wenn sie es nicht macht, bekommt sie keinen Abschluss. Sie studiert Medizin.

Envoyè Spècial nennt seine Reportage "Die versteckte Seite von Apple", weil sie in der Fabrik gedreht haben, in der das iPhone 5 produziert wird. Aber es ist die versteckte Seite, der Keller unserer glänzenden Technik-Welt, denn bei Foxconn produzieren (fast) alle großen Elektronikmarken von Rang und Namen. Ich will hier gar nicht den Moralapostel spielen, die Welt ist kompliziert und China spielt eine wichtige Rolle darin. Aber machmal frage ich mich, was eigentlich passiert, wenn der Keller vollläuft. 

Abschließen möchte ich mit einem Zitat von Klaus-Dieter Frankenberger aus der FAZ vom 04.12.2012, "Nicht ausgeträumt":

"Chinas Zukunft wird nicht einfach eine Fortsetzung der goldenen Jahre sein, in der viele Millionen Menschen den Aufstieg aus der Armut geschafft haben - welche soziale Großtat! Das Tempo des Wirtschaftswachstums wird abnehmen - und den kommunistischen Herrschern ein wichtiger Legitimitätsspender verlorengehen....China könnte an der Schlüsselaufgabe scheitern, "reich" zu werden, ehe es "alt" wird. Über die Möglichkeit einer Einwanderungspolitik hat die Führung noch nicht nachgedacht. Warum auch? Man kann sich kaum vorstellen, dass Menschen vor den Konsulaten für ein Visum Schlange stehen, um in China zu studieren, zu arbeiten oder um sich dort neu zu erfinden, so, wie das nach wie vor Millionen in Amerika tun wollen."

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Thomas Hauger 19.12.2012 Link

    gibt es Informationen welcher Hersteller welches phone bei foxcon produzieren lässt?

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  • fleisch klopfer 19.12.2012 Link

    Auf golem.de gibs auch einen Artikel zur Thematik. Dort sind auch viele Hersteller aufgelistet

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  • Andreas Seeger 19.12.2012 Link

    Es ist ja nicht nur Foxconn. Foxconn ist nur der größte. Von deren Kunden gibt keine vollständige Liste, denke ich, aber Wikipedia nennt zumindest die wichtigsten:

    Acer Inc. (Taiwan)[40]
    Amazon.com (United States)[7]
    Apple Inc. (United States)[41]
    Cisco (United States)[42]
    Dell (United States)[43]
    Hewlett-Packard (United States)[44]
    Microsoft (United States)[10]
    Motorola Mobility (United States)[43]
    Nintendo (Japan)[45]
    Nokia (Finland)[41]
    Samsung Electronics (South Korea)[46]
    Sony (Japan)[8]
    Toshiba (Japan) [47]
    Vizio (United States)[48]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Foxconn

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  • Martin 19.12.2012 Link

    frag eher welcher Hersteller in einer Menschenwürdigen Fabrik seine Geräte herstellen lässt.

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  • Waldemar Klein 19.12.2012 Link

    13 Dezember?.. Nächstes Jahr?

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  • Waldemar Klein 19.12.2012 Link

    Sorry.. Heißt ja "ausgestrahlt wurde".

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  • gustl loewe 19.12.2012 Link

    Das sind ja nur die Firmensitze ... Von Nokia weiss ich, dass die unter miesen Bedingungen in Rumänien produzieren...

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  • Klaus 19.12.2012 Link

    Damit es einigen gut geht muss es anderen schlecht gehen. Ist nun mal leider so. Und daran wird sich auch nicht (viel) ändern, wer gibt schon gerne Wohlstand ab. Ähnliches kommt doch immer wieder bei der Textilbranche zum Vorschein. Aber wie gesagt die reichen Länder möchten ihren Wohlstand halten und dadurch müssen andere Länder die Waren günstig produzieren.

    Was nicht bedeutet das ich das gutheiße, aber trotzdem besitze ich ein iPhone 5.

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  • jack takko 19.12.2012 Link

    einfach nur traurig

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  • DaMaurice 19.12.2012 Link

    Es ist halt wie im Tierreich:
    Fressen oder gefressen werden ...

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  • 7542 19.12.2012 Link

    seid so lieb und unterstuetzt gewerkschaften wie ver.di (oder schwestergewerkschaften im dgb) durch eure mitgliedschaft.
    diese untestuetzen zusammen mit dem europaeischen gw-bund den aufbau von arbeitnehmerorganisationen in den neu-industrielaendern. der einzige weg solch ausbaeutung zu unterbinden. die unternehmen sind nichts ohne "ihre" arbeiter(innen). nur wenn sie sich organisieren (gelernt bekommen) wird sich etwas aendern.

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  • Emir F. 19.12.2012 Link

    Ich würde sehr gerne wissen wo Google bzw. Samsung/LG die Nexus Geräte baut. Das ist nämlich wirklich schlimm was da abläuft. Kein wunder das Unternehmen wie Apple so viel Gewinn erzielen. Kann jemand vielleicht Tipps abgeben, welche Geräte das genauer betrifft? Das iPhone 5 ist ja klar. Alle anderen Hersteller haben ja ein paar Modelle mehr im Sortiment.

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  • Cem B. 19.12.2012 Link

    ja, das ist wohl die schattenseite des ganzen.

    finde ich gut, dass ihr den artikel geschrieben habt!

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    Li qiang 19.12.2012 Link

    das Problem sind ja auch die Hersteller ,Sie verdienen wohl das meiste selbst.und wollen wenig für Produktion ausgeben.Wenn man berichte glauben mag ,war iPhone 5 Produktionskosten 100 Euro und verkauft für 679 Euro .

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  • Marcus B. 19.12.2012 Link

    Nein es sind die Verbraucher. Jeder regt sich bei solch High-Tech-Produkten über den Kaufpreis auf und will so wenig wie möglich ausgeben. Dass aber die magische 500€ Grenze nicht überschritten wird, muss die Produktion spottbillig werden. Raus kommt dann so was wie im Blog oben, ist doch klar!

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    Denis S. 19.12.2012 Link

    War klar das irgendwann sowas kommt. Wiedermal wird deutlich, das ihr ständig Artikel schreibt um andere Hersteller ins schlechte Lich zu rücken.

    Apple ist nicht der einzige Hersteller der der bei Foxconn produzieren lässt! Acer,
    Amazon.com, Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Motorola Mobility,
    Nintendo, Nokia, Samsung Electronics, Sony, Toshiba & Vizio gehören ebenfalls zu den Großkunden werden aber kein einziges mal erwähnt!

    Es ist total schlimm wie ihr Informationen verfälscht darstellt nur um anderes schlecht zu reden und das ist seit Monaten der Fall. Kein Wunder das immer mehr Leute AndroidPit den Rücken kehren.

    Seit Wochen ist bekannt das Samsung Kinder zur Herstellung der Produkte ausnutzt, jedoch wurde das kein einziges mal hier erwähnt.

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  • Andreas Seeger 19.12.2012 Link

    @Denis: ich zitiere mal aus meinem Artikel und sage dann auch gar nichts weiter dazu ;-)

    "Envoyè Spècial nennt seine Reportage "Die versteckte Seite von Apple", weil sie in der Fabrik gedreht haben, in der das iPhone 5 produziert wird. Aber es ist die versteckte Seite, der Keller unserer glänzenden Technik-Welt, denn bei Foxconn produzieren (fast) alle großen Elektronikmarken von Rang und Namen."

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    Denis S. 19.12.2012 Link

    @Andreas Seeger: Und genau das ist das Problem. Im gesamten Artikel wird das iPhone als Beispiel genommen. Ich lese nur iPhone, iPhone & nochmal iPhone... Das andere Hersteller da auch mitmachen wird in einem Nebensatz versteckt.

    Das ist doch eine Website in der es Hauptsächlich um Android geht und die anderen Dinge zur Nebensachen werden. Bei solchen Sachen wird das wichtige einfach zur Nebensache geschrieben.

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  • Robert V 19.12.2012 Link

    @Denis S. "@Andreas Seeger: Und genau das ist das Problem. Im gesamten Artikel wird das iPhone als Beispiel genommen. Ich lese nur iPhone, iPhone & nochmal iPhone... Das andere Hersteller da auch mitmachen wird in einem Nebensatz versteckt."

    Bei Apple ist es halt besonders dramatisch, weil sie sich als DER Premiumhersteller sehen. Damit ist natürlich nicht verharmlost, dass das jeder macht. Deswegen wäre es schon korrekt, alle aufzulisten. Aber ganz ehrlich: Diese Problematik gibt es nicht nur bei Handys und anderem Hightech-Spielzeug.

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  • Nils K. 19.12.2012 Link

    Is doch fast logisch dass ALLE Hersteller in solche Sachen involviert sind, auch Samsung etc
    Auch ob es sich um Elektronikartikel, Textilien, Möbel oder sons was handelt spielt hierbei keine Rolle

    Wie oben schon erwähnt, fressen oder gefressen werden...es kann nicht allen gleich gut gehen, auch (oder vor allem) im Kommunismus nicht

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  • Stefan B. 19.12.2012 Link

    @Denis: ok Denis ich hab ja öfter mal dir zustimmen müssen, weil du auch öfter mal Recht hast, mit dem was du meinst. Aber den Kommentar hättest du dir komplett sparen können! ich muss dir zwar auch recht geben dass die Berichterstattung hier stellenweise schwächelt aber dieser Blog von Andreas ist einfach Top! wenn du wirklich einer dieser Apple anbeter bist, dann ist das hier wohl echt nicht die richtige Seite für dich...

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  • mapatace 19.12.2012 Link

    Ich muss doch über die vielen Empörungen etwa wundern. Nichts was geschrieben wurde, ist neu. Vor allem was den herstellen und Bedingungen der Arbeitskräfte, der Sklaven ähnlichen Unterbringung, Bewachung und der Entlohnung betrifft. In der Bekleidungsindustrie herrschen die gleichen Umstände und Strukturen. Es gibt sogar Verträge, in denen die Beschäftigten sich verpflichten müssen, erst nach drei Jahren arbeiten, die Entlohnung zu erhalten. Alle die diesen Zeitraum nicht schaffen, auch wenn nur ein tag fehlt, z.b . wegen Krankheit, Arbeitsunfall, Geburt.... bekommen nichts. Wenn ihr in Google nach Einträge sucht, dann wird klar wie lange das bekannt ist. Geschehen ist bis heute nicht viel. Und nach China kommt der schwarze Kontinent oder Indien an der Reihe.

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  • Dean G...... 19.12.2012 Link

    @ Denis...immer so ein scheiss von dir hier...geh endlich !!!!!

    Es steht ganz klar in dem Bericht das fast ALLE da produzieren lassen, aber APPLE lässt da alles machen....kosten pro Handy 700-800 oder mehr €,aber verdienen tun sie doch an den Kosten die sie sparen durch billig löhne....wie alle auch,nur ist es doch bekannt was da abläuft, Selbstmorde usw. Jedes andere Unternehmen würde die reisleine ziehen wenn sie damit in Kontakt gebracht würden..NE APPLE nicht....den Goldesel weiter melken, auf kosten von Menschen....und tu mir ein gefallen verpiss dich endlich hier...geh zu deinem Apple schrein, und bete da..aber lass uns doch endlich in Ruhe...AMEN

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    Denis S. 19.12.2012 Link

    @Robert V: Da du anscheinend weißt, das es bei Apple besonders drastisch ist wird du auch bestimmt wissen wie es bei Samsung ist. Kinderarbeit ist ja nichts wirklich schlimmes, ne? ...

    @Stefan: Es nervt einfach total was man hier manchmal lesen muss und wenn jeder ständig schreib wie gut der Artikel geschrieben ist bla bla bla dann hilft das auch nicht weiter. Es gebe lieber ehrliche Meinungen ab als andere anzulügen.

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  • Christian Hof 19.12.2012 Link

    Also falls sich jemand aufregt wieso hier nur Apple bzw. das Iphone an den Pranger gestellt wird.
    Für mich ist das aus zwei Gründen Logisch. Zum einen wird ja in der Halle gedreht wo das Iphone hergestellt wird und zum anderen weil das iphone nunmal um längen Teurer ist als ein Android Gerät, aber diese Geld bei den Mitarbeitern nicht ankommt. Bei Android ist es nicht anders, NUR dort ist der Gewinn/ Ertrag nicht so hoch aber die Tätigkeiten der Mitarbeiter die selben.

    Und zum Thema allgemein. Wir als kleine "Bürger" können da sowieso nichts ausrichten. Wenn wir solche Geräte nicht mehr kaufen spühren das auch nur die Mitarbeiter und die Geschäfte welche schon Geräte gekauft haben und nun darauf sitzen bleiben. An der Stelle hilft da nur ein Direkter Eingriff von viel viel Weiter oben. Womit wir aber bei dem Problem der Bestechung wären und somit im Kreis drehen würden.

    Somit sehe ich nur bei den Mitarbeiter einen Möglichkeit etwas zu ändern. Sie brauchen nur Kündigen. Zwar haben Sie dann keine Arbeit, aber viel schlechter kann es ohne auch nicht sein. Zur Not gibt es noch noch die Möglichkeit des Auswanderns.

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  • Ivan Jovanovic 19.12.2012 Link

    Grade als Applesklave solltest Du Dich Dennis.S zurückhalten.150 € Produktionskosten und Deine Gurus verlangen dann teilweise das zweifache für ein iPhone.
    Ich mag Samsung, aber die sind genauso schlimm.Deshalb halte ich aber noch lange nicht die Fahne hoch für die, so wie Du es für Deine Cupertinosekte machst.Chill mal endlich und trolle nicht pausenlos rum .....

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  • Ivan Jovanovic 19.12.2012 Link

    ps: das zweifache des Preises von anderen Smartphones wohlgemerkt!

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  • User-Foto
    Mod
    Tim F. 19.12.2012 Link

    bitte beruhigt euch doch wieder ein wenig. Wenn ihr euch gegenseitig beschimpft hat doch keiner was davon :)

    Gruß Tim

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  • Tunahan Özsoy 19.12.2012 Link

    Die Menschen die her leben...
    :D

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  • Ulrich H. 19.12.2012 Link

    @ Marcus Buschbeck: Nein, es sind nicht die Verbraucher! Das sieht man bei Bekleidung ebenso wie bei Smartphones. Das iPhone ist beileibe kein Produkt, bei dem die Marge so gering wäre, dass dem hersteller keine andere Wahl bleibt, als so billig zu produzieren. Bei einem Preis von 700 € ist es fast egal, ob die Herstellung 100 $ oder 200 $ kostet, es bleibt genug hängen. Aber jeder Hersteller versucht halt das Maximum rauszupressen.

    Der Verbraucher hat keine Chance: Derzeit kann er die Arbeitsbedingungen nicht beeinflussen. Teure Artikel kaufen nützt nichts, denn die höhere Marge kommt nur beim Endhersteller/Importeur an, nicht beim Arbeiter vor Ort. Und gar keine Artikel oder keine Artikel aus Entwicklungs-/Schwellenländern zu kaufen ist eine noch schlechtere Idee, denn so mies die Arbeitsbedingungen sein mögen, gar keine Arbeit ist für die Leute noch schlimmer.

    Es gibt nur zwei Methoden, aus dem Dilemma herauszukommen:
    * Einheitliche verlässliche Label, die faire Produktionsbedingungen sicherstellen, und die die Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen können.
    * Gesetze in den jeweiligen Ländern, die die Arbeitsbedingungen festschreiben, und deren Einhaltung kontrolliert und sanktioniert wird.

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  • mapatace 19.12.2012 Link

    @Denis S, anscheinend bis du irgendwie im Kopf zu. Frage dich mal, warum. Deine Wahrnehmung entsprechen nicht im Ansatz von dem, was und wie hier geschrieben wurde. Der Bericht schließt eindeutig alle mit ein. Aber irgendwie bist du im Moment nicht in der Lage das so zu sehn. Auch Schuldverteilungen, Zuweisungen und andere Mechanismen ändert inhaltlich nichts an diesen schlimmen Zustände. Gier und nicht so sehr der Verbraucher ist in erster Linie dafür verantwortlich.

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  • mapatace 19.12.2012 Link

    Aber der Verbraucher, der auch sehr viel Geld dafür bezahlt, könnte darauf einwirken, ja sogar verlangen das ihr Produkt menschenwürdig hergestellt wird. Diese macht hätten wir.

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  • Grobi1209 19.12.2012 Link

    aber wir die Verbraucher wollen alles so billig wie möglich... die Armut der anderen bedingt unseren Wohlstand. Bis sich der Spieß irgendwann mal umdreht...

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  • Android Master 19.12.2012 Link

    Wir regen uns hier auf und die Chefs der Riesen Firmen sitzen bestimmt Grad in einem jacuzzi mit 2 netten Damen und lachen sich einen ab. Das ist die moderne Sklaverei der armen Menschen aus den asiatischen Ländern.

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  • willi wyss 19.12.2012 Link

    das toent alles sehr schoen aber es wird vergessen dass ein lohn von 200 plus euro in china recht gut ist. es wird vergessen dass der lohn mit den lebenskosten in verbindung gebracht werden muss. und es wird vergessen dass all diese mitarbeiter sonst wohl gar keine arbeit haetten. ich bin aber einverstanden mit der feststellung dass apple samsung und wie sie alle heissen viel zu hohe gewinne einheimsen.

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  • Marcel L. 19.12.2012 Link

    aber aber aber Nokia produziert nicht mehr in Deutschland!!!...wie oft ich mir das anhören musste: "nein ich will kein Nokia, weil die nicht mehr hier produzieren", dafür dann n Iphone aus Asien kaufen, ein hoch auf die Moral. Na, warum sollte die Smartphoneherstellung "fairer" sein als unsere Kleidung, Schuhe, oft sogar Lebensmittel...wer damit nicht rechnet verkennt ja sein ganzes Umfeld?! Aber gut das ihr drüber berichtet, so bekommt es dann auch der Letzte mit.

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  • User-Foto
    sohnbledsin(at)gmail.com 19.12.2012 Link

    Auch wenn es seltsam klingt.Das Problem ist, dass es zuviele Kunden gibt, welche die 800 eur +/- für ein Iphone zahlen.
    Das geht durch, auch ob des überteuerten Preises.Das macht Schule.
    Da muss man die Nexus-Reihe loben.Hiermit versucht Google , gleich wo produziert, auf ein vernünftiges Preisniveau zu kommen.

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  • Yannik M. 19.12.2012 Link

    toller artikel,
    der erinnert uns mal wieder daran, das andere menschen für das, was uns das leben leicht macht hart arbeiten müssen. aber ich finde es total unnötig das manche menschen lieber behaupten, das die schuld hier nur bei apple gesucht wird, anstatt mitleid mit den armen menschen zu haben. denn zum einen ist klar und deutlich ausgedrückt, das auch andere hersteller "sklavenarbeit" betreiben und zum anderen hat die menschheit wirklich wichtigere probleme, lieber Denis. S. wenn du ein problem mit dem artikel hast, dann les ihn nochmal richtig.

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  • Hippo 19.12.2012 Link

    Trotz der schlechten Bedingungen kommen immer mehr Menschen zu Foxconn, weil die Löhne für chinesische Verhältnisse gar nicht so schlecht sind.

    Natürlich sind Verbraucher schuld, man sieht doch was passiert, wenn etwas besonderes günstig ist, wenn es ein Nexus 4 für 300€, einen neuen Medion Pc für 600€, Kleindung für 3€ gibt: Serverüberlastung, Schlangen vor dem Aldi. Die Leute fahren darauf ab, das Problem ist aber weit größer als der Smartphone-Bereich, es betrifft fast alle Produkte. Es ist nur logisch das sich die Hersteller danach richten, es gibt z. B. Fairtrade(zwar nicht bei Handys, aber egal) aber darauf achtet auch fast keiner. Die Deutschen wollen einfach so wenig wie möglich bezahlen, ist ja auch verständlich. Das mit Gesetzen zu bekämpfen ist auch der falsche Weg, in China würde die Wirtschaft zusammenbrechen und den Leuten ginge es noch schlechter wie jetzt. Man könnte auch noch das Thema mit den (für Smartphones unbedingt benötigte) "seltene Erden" aus Kriesenländern wo die Gelder für Waffen verwendet werden bringen. Das Problem wird wohl immer bestehen, solange es reiche und arme Länder gibt!

    Zum Iphone Artikel:
    Bei Tests der Arbeitsbedingungen schnitt Samsung in der Regel etwas besser ab als Apple. Soweit ich weiß hat Samsung auch eingene Fabriken. Bei Apple finde ich die Taktik auch besonders schlimm, die reichste Firma, der meiste Gewinn(300$ pro Iphone) und dann solche Arbeitsbedingungen, die kriegen einfach den Hals nicht voll!
    Naja hilft nichts, das Thema ist auch schon älter.

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  • Ronald W 19.12.2012 Link

    Finde ich gut, dass ihr die Schattenseiten der Handyindustrie in diesem Blogbeitrag aufzeigt!
    Meine persönlich Strategie ist, Handys lange verwenden und ggf. mit Root und Mods ausstatten ... damit ist mein Dilemma in Sachen Sklaverei einwenig gemindert. Ich verwende z.B. immer noch das Motorola Milestone ;-)

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  • mapatace 20.12.2012 Link

    Es ist nicht das Problem von reichen oder armen Ländern. Sondern von Systemen. In einem demokratischen Land, auch in einem armen, wären solche Strukturen nicht durchsetzen. Rechtsstaatlichkeit, eine weitere Hürde. Das sind ja genau die Gründe warum Investoren in diesen Ländern investieren. Nicht weil der Lohn niedrig ist, sondern Menschen ausgebeutet werden können und werden. Darin sehe ich auch die mit Verantwortung und vielleicht eines Tages auch eine Möglichkeit, Investoren rechtlich zu belangen.

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  • mapatace 20.12.2012 Link

    Nochmal Einen Satz zu.... Der Verbraucher trägt schuld daran. Abgesehen davon das Schuldzuweisung nicht dem Thema gerecht wird, stimmt es so pauschal einfach nicht. Auch im niedrig Segment nicht. Schaut man sich die Lohnstückzahlen an, wird schnell klar, wie absurd solche Aussagen sind. Natürlich erzeugt Verbraucher verhalten Druck und dieser wird auf dem Erzeuger, Hersteller, Arbeiter weiter gegeben. Stimmt oder doch nicht? Nein, es stimmt in großen Teilen nicht. Entscheidend sind die Gewinne der Unternehmens. Sie entscheiden wie hoch der ist, wo wieviel hängen bleibt, wer in der Kette der Verlierer ist. Wenn ich höre, wie letztens bei Wiso , das.... bei 10 Cent mehr pro Hose, Tschirt der Stundenlohn lebensfähig wäre, dann wird doch klar, nicht der Verbraucher ist Ursache, nicht Täter. In anderen Bereiche, z.b Milch kann durchaus ein anderes Ergebnis folgen, weiß es aber nicht. Da sind die Abhängigkeiten aber auch sehr direkter, näher.

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  • coral 20.12.2012 Link

    elektronische Produkte werden von Menschen produziert die keine Freizeit haben für Menschen die Freizeit im Überfluss besitzen. Schon mal gefragt woher die Materialien stammen für diese Produkte ? Könnt ja mal nach Afrika in den Kongo fliegen und den 12 jährigen Kindern in ihren Schlammlöchern besuchen. Frohe Weihnachten noch. http://www.spiegel.tv/filme/vice-guide-congo/

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  • Metschko 20.12.2012 Link

    290 US$? Es gibt EU-Länder, da verdienen die Leute noch weniger und die Arbeitsbedingungen sind auch nicht viel besser.

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  • User-Foto
    Manuel Blümel 20.12.2012 Link

    das kommt halt dabei raus, wenn 30 millionen oder was weiß ich,noch in der ersten woche das neue telefon haben wollen. dann muss halt akkord gearbeitet werden.
    auf der einen seite kritisiert ihr sowas und auf der anderen jammert ihr rum beim nexus 4 mit 4 wochen lieferzeit.
    mann mann. das niveau hier hat so nachgelassen seitdem der fabi nicht mehr da ist. nur noch extreme polarisierung. wie bei der bildzeitung.
    mit dem michael ist jetzt der letzte gegangen, der objektiv berichten konnte.
    ich glaub ich muss mich jetzt hier abmelden. die user waren schon immer total.... jetzt hat sich die strategie von androidpit daran angepasst. musste ja so kommen.

    adios.
    ich les jetzt lieber nur noch den androidblog von giga

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  • Heiko M. 20.12.2012 Link

    Das Problem ist doch nicht das wir Verbraucher/Konsumenten uns aufregen über die hohen Preise und deshalb die Arbeiter ausgebeutet werden, das Problem ist das die Hersteller zu wenig angemessene Löhne zahlen denn der Gewinn ist groß genug!
    Weiterhin stellt sich mir die Frage ob jeder Arbeiter dort so ausgebeutet wird und jeder den gleichen "Lohn" erhält oder ob es je Hersteller Unterschiede gibt.

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  • Robert V 20.12.2012 Link

    @Denis S. "@Robert V: Da du anscheinend weißt, das es bei Apple besonders drastisch ist wird du auch bestimmt wissen wie es bei Samsung ist. Kinderarbeit ist ja nichts wirklich schlimmes, ne? ..."

    Der Unterschied ist ein >35%iger Preisaufschlag als Premiummarke (Vergleich von 500€ S3 vs 679€ IPhone 5 16GB).

    Das meinte ich mit besonders drastisch. Wenn man Apple kaufen könnte und dann wüsste, dass die Produktionsbedingungen besser sind, wäre das ja ein Argument PRO Apple. Nur ist das nicht der Fall. Das heißt, Apple nimmt einfach eine größere Gewinnmarge mit...

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  • coral 20.12.2012 Link

    @ Heiko.M
    Ich würde dir zustimmen wenn China oder der Kongo ein demokratischer Staat wäre und ein funktionierendes Rechtssystem hätte. Hat es aber leider nicht.
    Würde die Elektro, Textilindustrie der 1. Welt den, Arbeiter/in mehr Lohn bezahlen ,geht das nicht in den Taschen derer die dafür gearbeitet haben sondern an denjenigen der die größte Macht besitzt ,im Bezirk. Mal angenommen Apple, Kik würde den Lohn verdoppeln, die Arbeiter müssten aber mehr für Miete , Essen, Schutzgeld ,usw. bezahlen. Die Arbeiter bekommen gerade mal soviel Geld, das sie ein Dach über dem Kopf haben und nicht Tot umkippen, Damit es sich etwas Lohnt bleibt noch Geld für die Familie im Dorf. Diese Umstände ändern sich auch nicht wenn Apple, Samsung oder sonstwer den 3 fachen Lohn bezahlen würde.

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  • Hippo 20.12.2012 Link

    Jaja, immer die bösen Firmen. Die meisten Hersteller versuchen ihre Produkte möglichst günstig anzubieten natürlich mit gutem Gewinn. Warum sollten die auf Gewinn verzichten und den Preis halten? Sie würden es einfach auf die Kunden umwälzen. Ein Beispiel: Samsung würde ein High-end Smartphone mit deutschen Bedingungen und Löhnen herstellen, das 100€ mehr kostet wie ein Vergleichbares, kaum einer würde es kaufen. Die Leute würden sich fragen: Was bringt es mir wenn ich das teurere kaufe? - Nichts!
    Den Konsumenten ist es egal und den meisten ist nur der Preis wichtig, deswegen sind sie schuld.

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  • mapatace 20.12.2012 Link

    Hippo, lesen kannst du doch noch? Natürlich sind Firmen böse... Dein Wort!... Was sollen die bitte sonst sein? Was denn? Lieb?

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  • Thomas B. 20.12.2012 Link

    in diesem artikel lese ich 5 mal "iPhone".
    aber das foxconn sowohl für samsung als auch für htc produziert wird hier wohl zu tode geschwiegen.

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  • mapatace 21.12.2012 Link

    Noch einer. Langsam wird es langweilig.

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  • Georg Wiese 21.12.2012 Link

    Irreführender Artikel, denn man sollte schon unterscheiden zwischen den Arbeitsbedingungen und der Verstrickung staatlicher Behörden, die einen de-facto Arbeitszwang durchsetzen. Das ist natürlich ein Problem, ein auf Freiwilligkeit basierendes Arbeitsverhältnis wäre es dagegen nicht, denn aus der Freiwilligkeit lässt sich schließen, dass die Jobs bewusst angenommen wurden, mangels besserer Alternativen.
    Es wäre also zynisch und sicher nicht im Sinne der Arbeiter dort, die besseren Alternativen aus reinem Dogmatismus und Ideologie zu bekämpfen, etwa durch restriktivere Gesetze oder gar Boykott. Entscheidend ist, dass die Entscheidung dort zu arbeiten eine freiwillige ist, so dass die Angestellten stets auf bessere Alternativen ausweichen können, sofern sie existieren.

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  • User-Foto
    sohnbledsin(at)gmail.com 21.12.2012 Link

    Alles kann man ändern.Vielleicht weniger durch den Wunsch etwas schneller,besser,gerechter oder billiger, sondern gar nicht haben zu wollen.

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  • 2real 21.12.2012 Link

    bei den enormen marge auf handys, ist apple schon der richtige anfang...
    wenn sie das absatz volumen dem preis anpassen würden, wäre noch genug platz für einen normalen stundenlohn.

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  • mapatace 22.12.2012 Link

    @Real, richtig. Das was fehlt ist weniger gier. Gerade Firmen wie Apple sind durchaus dazu in der Lage, viele andere aber auch.

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  • Günter B. 24.12.2012 Link

    "die Welt ist kompliziert und China spielt eine wichtige Rolle darin. Aber machmal frage ich mich, was eigentlich passiert, wenn der Keller vollläuft."

    Dann wird sich ein anderer Keller auftun.
    Solange es irgendwo auf der Welt Geld zu verdienen gibt, wird man Geld verdienen wollen.
    Wollen wir den Konsumverzicht? Geben wir alle unser IPhone oder Nexus zurück?
    Wahrscheinlich nicht.
    Die Revolution muss von innen kommen.
    So wie wir uns irgendwann befreit haben...
    ...und uns dem nächsten Herren ausgeliefert haben.

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  • Daniel Nawu 22.01.2013 Link

    Würde mich auch brennend interessieren, ob der Artikel jetzt einfach nur mal wieder zur großen Apple-Bashing-Familie gehört, oder die GENERELLE Situation auf dem Produktionsmarkt der Smartphones darstellt.

    @fleisch klopfer: Ein Link wäre hilfreich ;)

    Nachtrag: Hier werden noch ein paar andere Firmen genannt. http://www.golem.de/news/apple-und-microsoft-foxconn-gehackt-und-kundenaccounts-veroeffentlicht-1202-89678.html

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  • Gunther Lepski 13.02.2013 Link

    Gibts das Video noch irgendwo?

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