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Lab of the Dead - Untote Experimente

Nima Begli
3

Normalerweise gehen Spiele im Kontext einer Zombie-Apokalypse aus genretechnischer Sicht immer den gleichen Weg. Man nehme einen x-beliebigen Protagonisten, stattet diesen mit Waffen aus und lässt diesen dann Horden von Zombies “aus dem Weg räumen”.

Unser heutiger Testkandidat Lab of the Dead geht hier einen anderen Weg. Deutlich ruhiger und mit einer gehörigen Portion Humor ausgestattet. Ob dieser Weg auch Spaß machen kann, erfahrt ihr in unserem heutigen Testbericht!

 

3 ★★★☆☆

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.9 1.13

Funktionen & Nutzen

Natürlich gibt es von der “Regel” auch erwähnenswerte und spielenswerte Ausnahmen. So ist die Adaptation von “The Walking Dead” - der erfolgreichen Comic- und Fernsehserie - eine solche Empfehlung, welche sich man mal zu Gemüte führen sollte. Doch Lab of the Dead geht nochmals einen gänzlich anderen Weg. Die direkte Konfrontation mit den Untoten wird eigentlich komplett vermieden - zumindest aus Sicht der klassischen “Actionspiele”.

Lab of the Dead wirft den Spieler in eine Welt die von Zombies bzw. einer Plage überrannt wurde. Die Einheit des Alter Egos hat sich nun in einer früheren Forschungseinrichtung verschanzt und Allen C. Tyler wird nun die Aufgabe zugesprochen dieser Plage mal genauer auf den Zahn zu fühlen. Zufälligerweise befinden sich in eurem unterirdischen Versteck mehrere hundert Zombies in Zellen und es wird danach klar, dass das frühere Forschungsteam an dieser Stelle schon mit den dort gefangenen Zombies experimentiert hat.

Doch wie sehen diese Experimente aus?

Die Darstellung und auch die Handhabung dieser Experimente ist relativ einfach gehalten, was dem Spaß am Spiel jedoch keinen Abbruch bereitet. Doch bevor es zu den einzelnen verwendbaren Gegenständen geht, erst einmal Schritt für Schritt die Spielmechanik erklärt.
Lab of the Dead folgt einem Prinzip, welches man mit Levelaufstiegen vergleichen könnte. Für jeden Levelaufstieg winken euch dann neue Gegenstände und auch neue Informationen rund um die aktuellen Gegebenheiten und neue Entdeckungen über die Vergangenheit und über das Alpha Team. Das Alpha Team ist nämlich die Forschungsgruppe, welche sich in der Vergangenheit an dieser Stelle befand. Level für Level tastet sich euer Alter Ego somit der Lösung der Frage näher, wie denn diese Plage überhaupt ausgebrochen ist und ob diese Plage ein Wille der Natur war oder doch eher Größenwahn des Menschen.

Jedes Level bietet euch neben den bereits erwähnten Gegenständen auch neue Forschungsmöglichkeiten, da verschiedene Boosts nötig sind, um das Spiel nicht zu ewig währenden Tortur werden zu lassen. So werden Forschungen beschleunigt, RP-Maxima erhöht und auch die Veränderung der einzelnen Zombiewerte verbessert. Doch was ist denn RP? RP sind im Endeffekt Forschungspunkte, welche man durch die Anwendung verschiedener Gegenstände erlangt. Diese Forschungspunkte werden dann eurem Konto gutgeschrieben und können dann zum Erforschen neuer Gegenstände oder der erwähnten Boosts verwendet werden. Auch das Erreichen von “Meilensteinen” wie dem Benutzen von 200 Gegenständen werden mit RP honoriert, was auch ab einem bestimmten Punkt des Spiels bitter nötig ist.

Doch kommen wir zum Herzstück des Spiels: Der Erforschung des Zombies.

Dies geschieht über verschiedene Gegenstände, welche in Waffen, Objekte und Futter unterteilt werden und auf die der jeweilige Testzombie mit unterschiedlichen Reaktionen antwortet. Auch die Objekte unter sich rufen beim Zombie, je nach Gemütslage, verschiedene Reaktionen aus und somit kann dann ein passives, neutrales oder aggressives Verhalten beobachtet werden. Die verschiedenen Parameter der Gemütslage sind die Stimmung, die Menschlichkeit sowie der Hunger den der Zombie verspürt. Doch damit nicht genug.
Je nach Forschungsstand des “Vorlebens” eures Zombies und somit seiner/ihrer Vergangenheit kann ein Faible für bestimmte Objekte erkannt werden, welche mehr RP und auch bessere Reaktionen auf Gegenstände ermöglichen. Somit wird der Proband dann in bestimmte Richtungen gelenkt und kannauf lange Sicht der Lösung der Frage nach dem Grund dienen.

An dieser Stelle möchte ich jedoch nichts vorwegnehmen. Es wäre auch vermessen zu behaupten, dass die ganze Vielfalt des Spiels in diesem Testbericht reinpassen könnte, denn dies ist die große Stärke des Spiels: Die Länge.
Es mag für viele auch Langeweile erzeugen, aber wer sich auf das Spiel einlässt und Spaß am angebotenen Setting hat, der wird sich wirklich stunden - wenn nicht tagelang - mit diesem Spiel die Zeit vertreiben können. Trotz des gelegentlichen Frustes, trotz der manchmal etwas sperrigen Bedienung und auch einiger Gimmick die fehlen.

Fazit:

Lab of the Dead hat mir persönlich wirklich Spaß gemacht und mich so einige Stunde vor dem Schlafen noch gekostet. Man beginnt mit der Absicht einige Minuten zu spielen und am Ende sitzt man da und hat knapp zwei Stunden am Zombie experimentiert und gleichzeitig den Akku des Smartphones geleert. Dies dürfte wohl eines der größten Komplimente sein, welches man einem Spiel machen kann.

Trotzdem fehlen Lab of the Dead ein wenig abwechslungsreichere Spielmechaniken und auch die Langzeitmotivation dürfte bei vielen Spielern nicht so hoch sein, da insbesondere die Geschichte des Spiels sehr schnell sich offenbart und man auf ein bereits klares Ziel hinarbeitet. Schade, da die Geschichte rund um das Virus wirklich Potenzial hatte und hat.

 

Bildschirm & Bedienung

In dieser Kategorie ist eine Bewertung von Lab of the Dead relativ schwer. Zum einen bietet das Spiel einen Grafikstil der sehr einheitlich daherkommt und auch dem ganzen Setting gerecht wird. Das Spiel wirkt in sich als Einheit und das ist in einem solchen Fall das A und O.

Leider schafft es Lab of the Dead nicht die Bedienung so gut umzusetzen wie die grafische Präsentation und außerdem ist das Spiel auch bei größeren Displays - namentlich One X und auch S3 - nicht wirklich an die Größe angepasst. Eigenartigerweise sind die Seitenränder abgeschnitten und man kann dadurch zwar immer noch alles Lesen, aber es sieht einfach “unrund” aus. Schade und verschenkte Punkte in dieser Kategorie.

 

Speed & Stabilität

Auch hier ist Lab of the Dead mit Licht und Schatten vertreten. So ist das Spiel zwar immer perfomant und gut am Laufen und auch das generelle Gefühl der Geschwindkeit stimmt, ABER das Spiel ist im Testzeitraum aus heiterem Himmer mehrfach und reproduzierbar abgestürzt. Besonders nervig ist dies, wenn der Gegenstand der diese Abstürze hervorruft zeitgleich einer der Gegenstände ist, den man beim jeweiligen Zombie benötigt, um den nächsten Schritt zu nehmen.

Deshalb einen Abzug von zwei Punkten, da die Abstürze nicht häufig, aber vorhanden und nervig sind.

 

Preis / Leistung

Lab of the Dead kostet 0,71 Euro im Play Store. In Anbetracht des Spielspaßes ein sehr guter Preis, aber auch die obere Grenze wenn man sich die Versäumnisse vor Augen führt.

 

Screenshots

Lab of the Dead - Untote Experimente Lab of the Dead - Untote Experimente Lab of the Dead - Untote Experimente Lab of the Dead - Untote Experimente Lab of the Dead - Untote Experimente

Vergleichbare Anwendungen

Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.

Entwickler

Evil-Dog Productions

Passionate developers with a love for darkness and zombies.

E-Mail an Entwickler Entwicklerprofil

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • lod2000 24.08.2012 Link

    Zombies rocken !!! Danke für den Super Test Bericht!!!!!! Erleichtert den Kauf !

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  • Michel k. 25.08.2012 Link

    .

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  • Arian Rönick 01.09.2012 Link

    Klasse! hat mir viele Stunden Spaß beschert :D

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Author
1

Kein USB 3.0 Kabel dabei?!