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Hacker entwickelt kostenlose, nicht entdeckbare Tethering-App

Kamal Nicholas
33

Tethering App

Koushik Dutta, der unter anderem für sein Engagement für ClockworkMod Recovery bekannt ist, teilte mit, dass er eine Tethering-App (also eine App, die es ermöglicht, die Internetverbindung eines Smartphones für einen Computer zu nutzen) entwickelt habe, welche diese hergestellte Verbindung unsichtbar machen würde. Dadurch könnten Mobilfunkanbieter nicht erkennen, dass die Verbindung besteht und so keine Extrakosten erheben, wie sie es gerne tun würden. Ja, es gab/gibt schon andere Apps dieser Art, doch der Unterschied ist, dass Duttas App keines gerooteten Smartphones bedarf und dazu auch noch kostenlos ist.

Solche Apps, welche die Tethering-Verbindung zwischen einem Smartphone und dem Computer herstellen, wurden im Mai letzten Jahres vollständig aus dem Android Market entfernt. Seither sind andere Apps aufgetaucht, die ähnliches bewerkstelligen (wie etwa PDANet), allerdings sind für deren einwandfreies Funktionieren etwas umfangreichere Einstellungen notwendig.

Im Gegensatz dazu ist Koushik Duttas Programm mit dem Namen ClockworkMod Tether Alpha innerhalb weniger Minuten installiert und einsatzbereit. Grundlegend lässt sich sagen, dass das Programm nur auf dem Rechner installiert werden muss, der dann mit dem Smartphone verbunden wird, schon kann die Internetverbindung des Mobilfunkanbieters auch für den heimischen Mac, Linux- oder Windows PC genutzt werden (die Gebühren dafür bestehen natürlich trotzdem weiterhin).

Es besteht die Sorge, dass Mobilfunkanbieter sich schon bald gegen solche Art von Apps wehren werden und diese überwachen wollen, doch derzeit sollte die Sache ganz gut funktionieren. Allerdings ist zu beachten, dass es sich bei dem Programm um eine Alpha-Version handelt, die noch einige Bugs mit sich bringt, die aber hoffentlich in der Zukunft behoben werden.

Kommentare

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  • Heiko M. 03.01.2012 Link

    Das ewige Katz und Mausspiel, warum sich die Provider sich das Leben immer so schwer machen, einfach zulassen und gut ist oder auch gerne gegen eine faire Gebühr freischalten. Es wird immer eine Möglichkeit geben zu tethern warum auch nicht? Und was sollte rein rechtlich der Unterschied sein ob ich den Browser auf dem Smartphone offen habe oder am PC, ich verstehe es nicht, einfach nur reine Abzocke sonst garnichts!

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  • Yannick P. 03.01.2012 Link

    Zum Glück erlässt mein Provider keine Extrakosten für Tethering :)

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  • Dennis G. 03.01.2012 Link

    dachte das is bei allen Android-Geräten Standart :) tja, bin hald Nexus verwöhnt ...

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  • Martin Steil 03.01.2012 Link

    ich glaube ich verstehe da etwas falsch...
    Ist das nicht dasselbe wie ein mobiler Hotspot?

    Einen mobilen Hotspot würde ich dann aktivieren, wenn ich mir ein Tablet/Notebook ohne 3G-Verbindung holen würde.

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  • Mat S. 03.01.2012 Link

    Welche Provider erheben denn in Deutschland extra Gebühren fürs Tethering und wie entdecken die das denn?

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  • Oliver Hy 03.01.2012 Link

    tmobile?

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  • Sascha S. 03.01.2012 Link

    Hacker? Ist jeder Android Entwickler (egal ob SDK oder NDK) gleich ein Hacker?! Sorry guys... aber das ist KEIN Hacker!

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  • Andy N. 03.01.2012 Link

    Es gibt keine extra Gebühr für Tethering, meist ist es aber nur bei den Verträgen mit höherer Drosselgrenze erlaubt.

    Bei 200MB macht Tethering aber wohl eh kaum Sinn.

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  • Daniel 03.01.2012 Link

    Was hat das denn mit hacken zu tun?

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  • toni lacoste 03.01.2012 Link

    Ich hab doch aber trotzdem meine Flat auf 1 GB begrenzt oder nicht? 0o

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  • toni lacoste 03.01.2012 Link

    Und ist tethering nicht schon seit froyo bei jedem androidphone dabei oO also ich bin wahrlich kein Android Anfänger, aber wtf ich Check das grad net :D

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  • Andy N. 03.01.2012 Link

    Tethering über USB ging glaub ich schon länger.

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  • Thorsten C. G. 03.01.2012 Link

    Tethering geht schon länger aber die Provider können dies herausfinden, wenn es mit dem auf dem Androiden installierten Prog geschieht. Einige nehmen dafür dann extra Gebühren.
    Mit dieser App ist die Verbindung unsichtbar und die Provider können es anscheinend nicht erkennen.
    Steht im Text... Was war da schwer? ;)

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  • tom tom 03.01.2012 Link

    @sascha.s da hätte genau so gut metzer oder softwareverkäufer stehen können, was aber nicht heist das er trotzdem kein hacker ist....
    und diese app geschrieben hat was natürlich kein hack ist.

    @daniel das hat nix damit zu tun aber das begreifst du nicht

    ps. wenns nach tmobile gehen würde, würden wir immer noch flatrate für 100 euro haben, zum glück gibts alternativen

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  • Torsten H. 03.01.2012 Link

    Und wie funktioniert das jetzt?

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  • Sascha S. 03.01.2012 Link

    TomTom... ich habe damals Android Airmail entwickelt... ein Tool, was Form-Requests faked, um es zu ermöglichen die kostenlosen WebSMS von O2 vom Android Phone aus zu versenden. Bin ich jetzt auch ein Hacker??? Nur weil jemand Custom ROMs entwickelt oder solche Apps, DARF man nicht Hacker sagen (es gibt da sowas wie ne Ethik)... Sonst wäre jeder ein Hacker, der Software Entwickler ist. Und ober er in Wirklichkeit Hacker ist oder nicht kommt aus dem Beitrag nicht raus und es sollte demnach dann auch aus dem Titel entfernt werden. ;) Früher hat man zu solchen Leuten noch "Tüftler" oder ähnliches gesagt... ;)

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  • Lars M. 03.01.2012 Link

    Dank o2 muss ich mir da keine Sorgen machen, da darf ich tethern :-)

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  • NeoXolver 03.01.2012 Link

    Also ein Tetherverbot wäre ein grund einen Vetrag nicht zu nehmen, besonders da es genügend alternativen ohne gibt. Btw. Ich bin zwar kein Rechtsexperte aber eine nachträgliche einschränkung dieser Art sollte glaube ich als außerordentlicher Kündigungsgrund genügen. Zudem ist das detektieren von Tethering soweit ich weiß nur per deep-paket-inspection möglich, was auch grauzone ist und weiterer kündigungsgrund.

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  • Noname Dings 03.01.2012 Link

    Lustig wieviele Leute sich über das Wort "Hacker" beschweren und (ganz offensichtlich) selber nicht wissen, was es heißt... ein Hacker ist ein Programmierer, der auf die Tasten "einhackt"... das was ihr meint ist ein "Cracker" (jemand der in Systeme einbricht). Wers nicht glaubt fragt Wikipedia.

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  • spiral 03.01.2012 Link

    wollte gerade das selbe schreiben schon lustig wieviele leute Hacker negativ sehen obwohl es ein völlig legitimer begriff ist. Hacker hat überhaupt nichts damit zu tun illegal etwas zu hacken, wie es in den medien gern verwendet wird. Der CCC besteht auch nur aus hackern und wer glaubt ernsthaft die sind alle böse? die hackerkultur versteht sich als tüftler ...so kann man das auch übersetzen imho

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  • Sascha S. 03.01.2012 Link

    Spiral: FULL ACK! Genau so sehe ich das auch!

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  • Kevin 03.01.2012 Link

    Leute schlagt mal die ehemalige Bedeutung von "Hacker" nach, dann werdet ihr merken, dass dies nicht zwangsläufig böse gemeint ist.

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  • Angelo K. 03.01.2012 Link

    Ich glaube, dass dies mit den extra Kosten hauptsächlich ein Problem der Amis ist. Da muss man für Thetering im normalfall extra bezahlen. Ich wüsste kein europäischer Provider, der dafür extra Kosten verrechnet.

    Ich glaube, dass auch da die Provider dies nur bei Gebrandeten Geräten problemlos feststellen können. Ich habe auch den Verdacht, dass diese Überwachung auch eine Hauptaufgabe von CarrierIQ war.
    Eine Software, die Theatering kann, ohne dass die Betreiber dies feststellen können, macht absolut Sinn. Die (Amerikanischen) Android User können so viel Geld sparen.

    Auch den von den Entwicklern gewälten Ansatz finde ich recht interessant. Das Entdecken der Software wird vermutlich dadurch erschwehrt, dass keine App auf dem Handy instaliert werden muss, sondern die Software auf dem Computer läuft und über USB Debugging auf die Internetverbindung des Handys zugreifft.

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  • Mat S. 03.01.2012 Link

    @Angelo: Ja das glaube ich irgendwo auch. Die Amis haben sowieso total beschissene Mobilverträge. Da kostet sogar teilweise der Empfang einer SMS Geld (außer man hat eine entsprechende Flatrate). Außerdem ist es Firmen erlaubt Werbe-SMS zu verschicken auch wenn du der Firma, die dir diese Werbung geschickt hat, gar nicht deine Handynummer gegeben hast und sie die quasi erraten oder von irgendeinem Adresshändler gekauft haben. Und wenn man jetzt überlegt dass dich der Empfang einer solchen SMS Geld kostet, dann kann man schon sagen, dass die echt arm dran sind.

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  • Cyber 04.01.2012 Link

    Dank O2 darf ich auch soviel tethern wie ich möchte :D

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  • Barri 04.01.2012 Link

    Ich bin auch bei o2 und hab damit noch nie Probleme gehabt.Wer bei tmobile ist, ist doch selber schuld. Das sind doch Verbrecher.

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  • Thorben 04.01.2012 Link

    DANKE!

    Mit meinem LG X2 P990 auf CM7.1 ist das USB Tethern mit WinXP nicht möglich. Mit der App schon! THX

    Und ich habe mich schon bei ebay nach günstigen Androiden umgeschaut um für die Arbeit eine Tethering Lösung zu haben.

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  • meiner einer 04.01.2012 Link

    Ich glaube mich zwar zu erinnern das auch bei mir tethering in den agb untersagt sind, allerdings hat mein provider mir trotz häufiger Nutzung noch keine Kosten angelastet. Höre sogar zum ersten mal davon das dass nachweisbar ist

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  • Simon F. 04.01.2012 Link

    Für mich sind Verbote oder spezielle Abrechnungen für Tethering oder VoIP unmöglich.
    Dies wäre ganz und gar gegen den Gedanken der Netzneutralität. Um solche Provider würde ich einen grossen Bogen machen.
    Besser ist aus meiner Sicht eine gut gewählte fair-use policy um die Netze nicht zu überlasten.

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  • Arvid Gerstmann 05.01.2012 Link

    Laut meinem Vertrag soll es auch extra kosten, wurde aber bisher nie festgestellt ^^

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  • mimi momo 05.01.2012 Link

    ich gehe nur mit meinem Android direkt ins internet, wenn ich dann doch mal über den win-notebook ins netz gehe, haben wir direkt w-lan, habe tethtering oder wie man das nennt noch nie benutzt.

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  • Arne Bollmann 07.01.2012 Link
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  • Susie 08.01.2012 Link

    Scheint ja trotzdem eine wichtige Entwicklung zu sein, wenn der Hacker sich da soviel Mühe gibt die "app" zu entwickeln.

    Gott sei Dank brauche ich derzeit kein Tethering.

    Aber ich sollte mal in meinen Vertrag gucken, falls es mal aktuell werden sollte. KabelBW 4,90 € monatlich. 250MB Limit, dann Schnarch-Tempo. Das nur am Rande :-).

    btw ist es IMO immer gut, userfreundliche Proggis zu entwickeln :-) und nicht Firmen-Profitgier-mäßig. Die Provider verdienen eh schon dicke an uns Anwendern. o_O Wenn ich da an die früheren Mobiltarife denke... OMG ... :-!

    Oder Internet anno dazumal. AOL pro Stunde 6,95 DM plus die Telefongebühren... ! (1996 war das glaube ich). Nochmal: o_O

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