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Kinectimals - Tamagotchi deluxe?

Thomas Weissenbacher
8

Microsofts Spiel für die Xbox 360 gibt es auch für Android: In Kinectimals muss man sich um Großkatzenbabys kümmern. Ist das auch ein gutes Spiel oder nur ein lauwarmer Tamagotchi-Aufguss? Unser Test verrät es!

 

3 ★★★☆☆

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.0 1.0

Funktionen & Nutzen

Testgeräte
Samsung Galaxy Note 2
Android Version: 4.1.1
Root: Nein
Modifikationen: Nein

Samsung Galaxy Tab 10.1
Android Version: 4.0.4
Root: Ja
Modifikationen: Nein

Details zur App
Verwendbar ab: 2.2
Apps2SD: Auf beiden Geräten nicht feststellbar
Größe nach Installation: Ca. 174 MB
Ice Cream Sandwich bzw. Jellybean optimiert: Ja
Tablet-optimiert: Nein, funktioniert aber tadellos

Berechtigungen
Speicher
Hardware-Steuerlemente: Vibration
Ihr Standort: Wird bei ortsbezogenen Foto-Aufgaben benötigt
Netzwerkkommunikation
System-Tools: Standby deaktivieren


Fazit zu den Berechtigungen
Die Berechtigungen von Kinectimals zeigen keine Auffälligkeiten.

In meiner Grundschulzeit überschwemmte ein Trend aus Japan Europa: Tamagotchis! Viele Kinder (und sogar Erwachsene) hatten damals die charakteristischen „Plastik-Eier“ mit pixeligem LCD-Display. Darauf befand sich ein Tier, dass man füttern und behüten musste. Was für Kinder lustig war, war für viele Eltern ein Alptraum: Die putzigen Tierchen schrien oft mitten in der Nacht und sorgten für Unmut. Trotzdem waren die Tamagotchis nicht zu bremsen. Heutzutage hätte ich gerne wieder eines (von wegen Nostalgie und so), leider bekommt man sie, zumindest auf normalen Wegen, kaum noch. Kinectimals stellte Microsoft zusammen mit der Bewegunssteuerung Kinect für die Xbox 360 vor, und im Grunde folgt Kinectimals dem Tamagotchi-Prinzip. Während auf der Xbox mit Gesten und der Stimme gesteuert werden kann, läuft es unter Android etwas bodenständiger über den Touchscreen.

Zuerst einmal muss man sich eine der Großkatze aussuchen. Zehn verschiedene sind verfügbar, von denen jedoch fünf erst freigespielt werden müssen. Neben Geparden, afrikanischen Löwen und Säbelzahnkatzen kann man sich unter anderem auch für Tiger oder Panther entscheiden. Der Clou dabei: Man spielt ausschließlich mit Jungtieren. Und die sind so wundervoll liebenswert, dass es schon fast das Gerät zum Schmelzen bringt. Egal ob kleine Mädchen oder erwachsene Männer: Ich habe noch nie jemanden getroffen, der „mein“ Tigerjunges nicht entzückend findet. Klingt witzig, ist aber so! Die primäre Zielgruppe für das Spiel sind zwar sicher Kinder, aber man kann auch als Erwachsener seinen Spaß haben. Das Junge muss zuerst einmal einen Namen bekommen. Danach darf man seine Pflichten als Tierbesitzer nicht vernachlässigen: Streicheln, Kraulen, Füttern, Spielen, Trainieren, Herausforderungen meistern - man hat alle Hände voll zu tun. Zumindest am Anfang! Gespielt wird mit verschiedenen Bällen oder einer Sprungschnur, trainiert werden Befehle wie Sitzen oder Springen. Diese werden über Gesten aktiviert und sind schnell gemeistert. Herausforderungen beinhalten fast immer Seilspringen, Befehle ausführen oder Ballspiele. Aber das Junge wird auch schmutzig, dann ist ein Bad angesagt: Mit dem Schwamm muss man das Junge säubern, das die Körperpflege sichtbar genießt. Und auch die Streicheleinheiten, bei denen gefühlvolles „Streicheln“ des Displays notwendig ist, dürfen nicht fehlen.

Kümmert man sich gut um das virtuelle Haustier, gibt es Belohnungen in Form von Levelaufstiegen und Spielgeld, das man für Nahrung, Spielzeug oder Accessoires ausgeben kann. Auch der Foto-Modus ist eine nette Idee: Man knipst ein Foto oder wählt ein vorhandenes aus, und kann danach das 3D-Modell des Tierbabys darauf frei platzieren, sogar verschiedene „Stellungen“ sind möglich. Wenn man sich etwas damit spielt, kommen nette Fotos dabei heraus. Diese kann man dann natürlich auch abspeichern. Bei den Herausforderungen gibt es auch Foto-Challenges, bei denen man das Tierbaby auf einem Foto platzieren muss, dass man in der Nachbarschaft geschossen aht. Eine nette Idee, wenn auch nicht viel mehr. Und keine Sorge: Eure Tierjungen in Kinectimals kommen auch mal ganz gut ohne euch aus, soll heißen sie sind nur aktiv wenn man die App laufen hat. Einen Alarm für Fütterungszeiten oder Schlafenszeiten gibt es nicht, was einerseits eine Abkehr des klassischen Tamagotchi-Prinzips ist, andererseits auch weniger nervt.

Fazit
Kinectimals glänzt mit seinen wirklich liebenswerten Großkatzenbabys. Ganz egal ob Aussehen oder Verhalten: Die Tierchen sind einfach putzig. Spielerisch hat man recht schnell alle Möglichkeiten erkundet und es beginnt sich bald alles zu wiederholen. Trotzdem kann man doch viel Spaß haben. Zudem ist es möglich, die Tierbabys zwischen App und Spiel auf der Xbox auszutauschen.

 

Bildschirm & Bedienung

Kinectimals bietet eine einfache, durchdachte Bedienung. Wirklicher Star der App sind aber die hervorragend animierten Tierbabys: Diese sehen echt klasse aus. Auch die verschiedenen Landschaften sind gut designt, auch wenn es Schwächen gibt: So ist etwa der Strand im Hintergrund doch recht grob aufgelöst.

 

Speed & Stabilität

Hier gibt es leider ein (gerätebedingtes) Auf und Ab. Das gute zuerst: Auf beiden Testgeräten läuft das Spiel flüssig, wenn auch am Galaxy Tab 10.1 nicht ganz so performant wie am Note 2. Seltsamerweise kann man im Foto-Modus am Note kein Foto knipsen (sondern nur aus der Galerie auswählen), am Galaxy Tab 10.1 schon. Stabil läuft Kinectimals dafür auch auf beiden Geräten.

 

Preis / Leistung

Kinectimals ist werbefrei im Google Play Store für 2.73€ erhältlich. Wer sich mit liebenswerten Tierbabys und einem leider etwas repetitiven Gameplay anfreunden kann, bekommt für das Geld eine App mit der man doch viel Spaß haben kann.

 

Screenshots

Kinectimals - Tamagotchi deluxe? Kinectimals - Tamagotchi deluxe? Kinectimals - Tamagotchi deluxe? Kinectimals - Tamagotchi deluxe?

Vergleichbare Anwendungen

Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.

Entwickler

Microsoft Corporation

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Colin Creevey 19.01.2013 Link

    ich hab mein tamagotchi von damals noch.
    nachts hat nie ein tamagotchi gepiept sofern man die uhr nach seiner ortszeit gestellt hat. dann hat es geschlafen.

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  • Christopher K. 20.01.2013 Link

    iwie errinert mich das an dieses xbox kinect spiel wo man mit tieren spielt ^^ ka wie es nochmal heißt.
    Aber für mich gibts nix besseres als mein tamagotchi Pou :P nix ist knuffiger :D

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  • torat45 20.01.2013 Link

    @Christopher K.: Du meinst nicht zufällig Kinectimals? Das wäre komischerweise auch der gleiche Titel, wie bei diesem Spiel. Warum nur? Vielleicht weil es schon im ersten Satz steht?
    Zitat: "Microsofts Spiel für die Xbox360 gibt es auch für Android." ;)

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  • Maxi King 20.01.2013 Link

    rolololf, die Aussage des vorletzten users finde ich am lustigsten. Haha, ich lach mich echt kaputt. Ich weiß leider nicht mehr wie ich mich ernähren kann, wie ernährt man sich nochmal? Bitte brauche eine Wikipedia Bedienungsanleitung, die sich auf das Thema Gesunde Ernährung bezieht. xD Am beste Biologisch und mit vielen Vogelkörnern drinnen, damit ich weiß das es Biologisch und Ökologisch abbaubar ist!! (Ist nur ein Joke) ganz ehrlich, ich frage mich ob man sein Gehirn bei Ebay ersteigern kann... soll nichtmal diskriminierend sein, sondern die Wahrheit...

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  • Sascha Wenz 21.01.2013 Link

    Pou ist besser!!!! :)

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  • Jonathan Brauer 26.01.2013 Link

    was wollt ihr alle mit pou?
    Pou ist scheiße

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  • Arnold Liska 27.01.2013 Link

    Leider habe ich probleme mit downloaden obwohl Karte geladen noch Gb frei
    drücke ich auf akzeptieren 2.73eur.Sucht eine weile, dann kommt die Meldung
    ein Fehler ist aufgetreten kann ich wiederholen Kinectimals-Tamagotchi kann
    Ich nicht runterladen.

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  • nicole schmidts 30.01.2013 Link

    ich habe das als xbox360 spiel und es ist nur zu endfelen

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