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GrooveGrid – Werde zum Rockstar!

Christopher W.
4

Es gibt nur wenige Dinge, die so viele Menschen in gleichem Maße berühren wie Musik. Dabei spielt es keine Rolle, ob man eher auf Rockmusik, HipHop, Soul oder Dubstep steht – seit jeher stellt Musik eine Verbindung zwischen Menschen her, und schaut man sich einmal die Besucherzahlen aktueller Konzerte an, so lässt das keinen Zweifel daran, dass Musik vor allem heute unglaublich viele Menschen zusammenbringt. Zu dieser Entwicklung haben sicherlich auch unsere Smartphones beigetragen, ist es so doch möglich, jederzeit und überall Musik zu hören und nun, dank GrooveGrid, auch zu machen. Was sich hinter GrooveGrid verbirgt und warum die App nicht nur für Leute mit Musik-Intellekt geeignet ist, erfahrt Ihr im Test!

3 ★★★☆☆

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.0.2 2.0.0

Video

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy Nexus
Androidversion: 4.2.1
Root: Nein
Modifikationen: Nein

Selber Musik zu machen ist einfach eine tolle Sache. Als selber aktiver Musiker würde ich kaum darauf verzichten können. Doch aus selbigem Grund schaue ich auch etwas lächelnd auf meinen heutigen Testkandidaten. Musik machen durch hin- und herschieben von Symbolen? Klingt zunächst einmal etwas simple und nicht viel versprechend. Im Endeffekt lag ich mit dieser Meinung wohl durchaus falsch.

Doch zunächst einmal ein paar Worte zur App. Der Download umfasst rund 6 MB, was wohl vor allem an den recht qualitativen Samples liegt. Außerdem werden einige Berechtigungen wie voller Netzwerkzugriff oder Deaktivieren des Standbys erfordert, welche jedoch nicht bedenklich sind. Somit steht dem Musikvergnügen nichts mehr im Wege.

GrooveGrid folgt einem einfachen Prinzip: Schiebe die vorhandenen Instrumente auf die Motive, um die verschiedenen Samples zu starten. Dabei kann man beliebig kombinieren und so die unterschiedlichsten Songs “zusammenstellen”.

Die Grundapp bringt den Song “Ignition” mit, welcher in der Beschreibung der App als „neue Rock-Offensive” beschrieben wird. „Treibende Beats, groovende Basslines” und „tonnenschwere Gitarren” sollen Dir zum Gig deines Lebens verhelfen! Na dann wollen wir doch mal schauen.

Nach dem Start der App befinden sich alle Instrumente in der Ausgangsstellung, nämlich dem grauen Feld in der Mitte, um welches herum die unterschiedlichen musikalischen Motive angeordnet sind. Hinter jedem Motiv stehen qualitativ hochwertige Samples, welche meine Erwartungen deutlich übertreffen. Erwähnen sollte ich an dieser Stelle auch, dass alle Motive laut Entwickler extra für GrooveGrid komponiert worden sind. Somit ist schon mal für ein gutes Klangerlebnis gesorgt!

Jedes Instrument kann auf jedes Motiv gesetzt werden, wodurch unzählige Kombinationen möglich sind und somit auch viele verschiedene Song-Varianten. Und auch Nutzer mit geringem musikalischem Vorwissen sollten mit GrooveGrid keine Schwierigkeiten haben, denn egal wie man die Instrumente setzt – es klingt immer gut! Daneben kann die Lautstärke jedes Instruments verändert werden, so dass auch immer der perfekte Mix möglich ist.

Natürlich ist “Ignition” nicht der einzige verfügbare Song. Über den PlayStore kann man weitere Songs erwerben, beispielsweise den Track “groove digga mc”.


Fazit


Die App GrooveGrid ist natürlich nicht besonders umfangreich. Ein Song, zehn verschiedene Motive, vier Instrumente. Doch auch wenn ich es anfangs für unwahrscheinlich hielt – GrooveGrid hat mir tatsächlich echt Spaß gemacht, und das, obwohl ich selber viel Musik mache. Zwar würde ich GrooveGrid eher irgendwo zwischen Spiel und Musik-App anordnen, da man ja nicht sehr viel mehr macht als unterschiedliche Motive miteinander zu kombinieren, doch vielleicht hat mir die App gerade deswegen so gefallen. Und dank der qualitativ guten Samples kann man auch lange mit der App spielen, ohne dass man sich die Ohren ruiniert. Leider verliert man jedoch auch schnell das Interesse, sobald man ein wenig kombiniert und rumgespielt hat. Weitere Songs, welche nicht erst zusätzlich erworben werden müssen, sondern von Anfang an schon in der App integriert sind würden dem entgegenwirken. Effekt-Layer, welche man über die Instrumente legt, würden die App meiner Meinung nach zusätzlich bereichern. Da die App insgesamt aber wirklich gelungen ist, vergebe ich 3 Sterne.

Bildschirm & Bedienung

Die Bedienung von GrooveGrid ist kinderleicht und sehr schnell erlernt. Wie man im oben eingebundenen Video sehen kann, müssen tatsächlich einfach nur die Instrumente auf die gewünschten Motive geschoben werden und schon kann es losgehen. Dabei können beliebig viele Instrumente gleichzeitig verschoben werden! Über den Lautstärkeregler an der linken Bildschirmseite kann man zum einen die Gesamtlautstärke und und daneben auch die Lautstärke jedes einzelnen Instruments ändern.

Speed & Stabilität

GrooveGrid läuft vollkommen flüssig, stabil und ohne irgendwelche Probleme.

Preis / Leistung

GrooveGrid ist kostenlos und werbefrei im AppCenter verfügbar. Weitere Songs müssen über den PlayStore erworben werden. „groove digga mc” beispielsweise kostet 0,95 €.

Screenshots

GrooveGrid – Werde zum Rockstar! GrooveGrid – Werde zum Rockstar! GrooveGrid – Werde zum Rockstar!

Vergleichbare Anwendungen

Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.

Entwickler

apps4use

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • User-Foto
    User G. 13.01.2013 Link

    Wie schaut das mit Copyright aus? Ich bin zwar taub aber diese gebastelteten Tracks aus vorhandenen Teilen die man kaufen kann für wenige cents sind sicher nur Privat zu nutzen. Verletzt das nicht das Copyright wenn man dann die gebastelten Tracks aus fertigen teilen zB in lokal Disco usw vorführt?

    0
  • Tom Braun 13.01.2013 Link

    Wenn man mit GrooveGrid eigene Stücke einspielt darf man diese bliebig weiterverwenden. Vgl. Punkt 8 der EULA (http://apps4use.com/products/groovegrid/eula)

    0
  • Zeronix 14.01.2013 Link

    Kommentar in der App.

    0
  • Der Clem 15.01.2013 Link

    Lol...wird das jetzt Dein Standard-Kommentar bei jeder App?
    Lese ich nun schon zum 2. Mal...wirklich seeeehr sinnvoll...NICHT!

    Das ist, wie wenn jemand ein Problem hier postet, und man schreibt: meine Lösung dazu steht im Internet... ^^

    Soery, aber entweder man WILL hier nen Kommentar zu einer App schreiben, oder man lässt es.
    Aber quasi auf den Market zu verweisen ist in meinen Augen einfach nur rumgespamme, weil es letztendlich niemandem wirklich was bringt...

    0