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Google+: Nutzer im Community-Rausch

Nico Heister
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Google hat für sein soziales Netzwerk eine neue Funktion ausgerollt: Mit den Communities könnt Ihr Interessengruppen zu den verschiedensten Themengebieten erstellen. Das ist eine tolle Sache, aber die Gefahr besteht, dass sich die Communities zu sehr verlaufen und irgendwann im Sumpf der Bedeutungslosigkeit versinken. Das ist zumindest meine Sichtweise der Dinge.

Schaut Ihr gerne Filme, lest Ihr gerne Bücher oder kocht Ihr gerne? Und wollt Ihr Euch mit anderen Menschen online darüber austauschen? Dann erstellt doch einfach auf Google+ eine Community zu dem Thema und sucht nach Gleichgesinnten! Das macht das soziale Netzwerk meiner Meinung nach noch sozialer und ist eine echte Bereicherung. Und weil “Communities” noch nagelneu sind, sprießen neue Gruppen förmlich im Sekundentakt aus dem Boden. Doch immer wieder entdecke ich da auch Communities, die meiner Meinung nach als eigenständige Gruppe dort gar nichts zu verloren haben, sondern als Teil eines übergeordneten großen Ganzen besser aufgehoben wären. Beispielsweise die Gruppen Fight Club (der Film, nicht das Buch) und Pulp Fiction.


Sehr guter Film zu einem noch besseren Buch: Aber in der Community selbst herrscht gähnende Leere.

Wie schon oben erwähnt: Eine Community ist eine Gemeinschaft für Gleichgesinnte, die sich über ein bestimmtes Thema austauschen wollen. Und da stellt sich mir die Frage, ob eine Community zu einem einzigen Produkt, sei es ein Film, ein Buch oder auch ein Gericht, überhaupt sinnvoll ist und den Gemeinschaftscharakter widerspiegelt. Denn mal ganz ehrlich: So viel kann man zu einem einzigen speziellen und in sich geschlossenen Produkt nun auch nicht sagen. Irgendwann geht der Gesprächsstoff aus und die Community stirbt.

Wäre es stattdessen nicht sinnvoller, solche Produkte als untergeordneten Beitrag innerhalb eines zum Produkt gehörenden Themas zu erstellen?

Am Beispiel von Fight Club und Pulp Fiction wäre das dann beispielsweise eine Community für Filmliebhaber. Und darin könnte man durchaus auch untergeordnete Beiträge zu speziellen Filmen erstellen. Dann hätte man nicht nur mehr Übersicht innerhalb einer bestimmten Community, da die Beiträge einzelner Benutzer nach Interessen und Inhalt gefiltert werden können, sondern die Community an sich wird auch durch mehr Themen bereichert und vernetzt sich ineinander. Das ist meiner Meinung nach besser, als viele kleine Einzel-Communities zu erstellen, die nur wenige Mitglieder haben.

Vielleicht sehe ich die Sache aber auch viel zu eng. Was ist Eure Meinung?

(Titelbild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com/pixelio.de)

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Kommentare

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  • Philipp H. 07.12.2012 Link

    Bin eh kein g+ nutzer

    0
  • Crowley 07.12.2012 Link

    Sehe ich auch so. Denke aber das wird sich selbst Regeln. Natürliche Auslese. ^^

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  • Paul B. 07.12.2012 Link

    Macht doch auch eine Comunity!

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    Admin
    Nico Heister 07.12.2012 Link

    @Paul B.: Wir haben ja schon eine Seite bei Google+ ;-)

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  • Marc kazubek 07.12.2012 Link

    @Nico bitte mal nen Link zu euren g+ bitte möchte euch da gerne folgen

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  • henne 07.12.2012 Link

    Hat was von reddit.com

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    Admin
    Nico Heister 07.12.2012 Link

    @Marc kazubek: Klar doch. Du findest uns hier: https://plus.google.com/117873727868741940538/posts :-)

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  • Marc kazubek 07.12.2012 Link

    mal ne dumme Frage bin nur über Smartfon unterwegs wie bekomme ich den Link nun zu g+

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    Admin
    Nico Heister 07.12.2012 Link

    @Marc kazubek: Wenn du im Browser auf den Link klickst, dann solltest du die Auswahl haben, womit du ihn öffnen willst. Google+ sollte da auch zur Wahl stehen. Ansonsten musst du doch den Umweg über den PC gehen.

    0
  • Marc kazubek 07.12.2012 Link

    @nico danke hat alles geklappt :) leider ging's nicht über die app musste den langen weg nehmen

    0
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    Denis S. 07.12.2012 Link

    Kann mir vielleicht jemand sagen wie ich es hinkriege, dass mein Profil für Leute die nicht bei G+ angemeldet sind nicht sichtbar ist. Mein Profil ist in der Google Suche und man kann meine Bilder und vieles mehr sehen.
    Ich will es ganz Privat haben und nur meine Freunde können das Profil sehen.

    0
  • Pure★Aqua ツ 07.12.2012 Link

    @Denis S.
    Hab ich über Website eingestellt.

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  • Björn N. 08.12.2012 Link

    bneumann82@googlemail.com

    0
  • PeterShow 08.12.2012 Link

    Ich hab mal meinen Namen bei Google+ geändert und den Nachnamen in S. für Schneider (nur ein Beispiel) geändert. Bis jetzt hat Google nix gesagt....

    0
  • PeterShow 08.12.2012 Link

    @Fischli
    Wo? Bei mir steht nur dass das Profil über Google-Suche auffindbar ist, dass man das ausschalten könnte wäre mir neu, hab auch keine solche Option gefunden.

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  • Jochen T. 09.12.2012 Link

    Sparks.

    0
  • User-Foto
    Olaf Schröder 09.12.2012 Link

    Die communitys erfüllen den Wunsch wie bei Facebook Gruppen zu gründen. Endlich! Was ich nur nicht verstehe ist diese Planlosigkeit von Google. Warum wurde das in der App nicht erstmal eingebaut und dann erst aktiviert. Schön blöd wenn man dann eine community gründet und Einladungen verschickt. Jeder der dann am smartphone die Einladung öffnet kann damit nichts anfangen. Das ist aber typisch Google erstmal machen und dann Denken.

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  • JPsy Droid 10.12.2012 Link

    Alter Wein in neuen Schläuchen - Leute man braucht doch keine "Features" die es seit Jahrzehnten online gibt. oder seit ihr einfach zu jung?

    Da werden Ideen aus Anfangszeiten des Internets (IRC, Newsgroups z.B.) kopiert zu "Communities" und schon geht er ab der Hype der schönen 2.0 Welt.

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