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Test Verfasst von:

Google+

Verfasst von: Thomas Weissenbacher — 02.08.2011

Stell' dir vor es gibt einen neuen Facebook-Konkurrenten und keiner geht hin.“ So in etwa dürfte sich das Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im Moment gerade wünschen! Denn Googles neuester Streich scheint bisher sehr erfolgreich zu sein. Als Android User sitzt man sozusagen „erste Reihe fußfrei“, da Google sein mobiles Betriebssystem natürlich von Anfang an mit einer App gesegnet hat! Was diese App kann – und warum Google+ viel Potential hat, versuche ich im Test zu analysieren.

 

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.0.2 Variiert je nach Gerät

Funktionen & Nutzen

Testgerät
Samsung Nexus S
Android Version: 2.3.4
Root: Nein
Modifikationen: Nein

Details zur App:
Verwendbar ab: Android 2.1
Apps2SD: Ja
Verlangt Berechtigungen:

  • Netzwerkkommunikation
  • Ihr Standort
  • Ihre Konten
  • Ihre persönlichen Informationen
  • Anrufe
  • System-Tools
  • Speicher
  • Hardware-Steuerelemente

Zuerst möchte ich näher auf Google+ und seine Entstehungsgeschichte eingehen. Wer das Thema bisher aufmerksam verfolgt hat, kann diesen und die nächsten drei Absätze gerne überspringen. Ich finde es nur wichtig, neben einem Test der Google+ App auch über die Plattform Auskunft zu geben. 1998 wurde die Google Inc. gegründet und ging mit ihrer Suchmaschine online. Seitdem hat sich viel getan: AdSense, Picasa, Google Maps, Google Earth, GMail, Latitude, und, und, und: Google hat es sich zum Ziel gemacht, möglichst viele Bereiche des Lebens und des Internets abzudecken, ganz einfach indem man das Internet immer stärker in unser Leben integriert. Das ist eine Entwicklung, die sich nicht aufhalten lässt; es ist beinahe erschreckend wie schnell sie voranschreitet. 2001 habe ich zu Hause einen Internetanschluss bekommen. Ich habe mich meist am Abend vor den PC gesetzt und ein bisschen im Internet gesurft. Und wie sieht es heute aus? Mobiles Internet, Smartphones, Tablets, all das macht das Internet zum ständigen Begleiter.

Ich bin kein Freund der These „Unser Leben verlagert sich immer mehr ins Internet“. Das klingt für mich so, als würden wir uns in eine virtuelle Welt flüchten. Ich finde, das Internet und unser Leben überschneiden sich einfach in sehr vielen Bereichen und sind stark miteinander verbunden – das Internet wird also Teil unserer realen Welt, und soziale Netzwerke sind das Vorzeigebeispiel. Facebook war zwar kein Pionier bei den sozialen Netzwerken, ist heute aber am erfolgreichsten. 2004 – noch vor Facebook – wurde „Orkut“ gestartet, ein soziales Netzwerk das eigentlich ein Projekt eines Google-Mitarbeiters war. Populär wurde Orkut nur in Brasilien und Indien, und Google finanziert das Projekt zwar, hat ihm aber nie sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt. Aber der Erfolg von Facebook scheint auch Google ins Grübeln gebracht zu haben. Ich denke man wollte sich die Chance einfach nicht entgehen lassen und hat deshalb Google+ gegen den Platzhirsch Facebook ins Rennen geschickt. Dabei ist Google+ nach wie vor nur per Einladung zu erreichen. Das dürfte sich jedoch bald ändern. Zuletzt war von mehr als 20 Millionen Nutzern die Rede, die bereits auf Google+ aktiv sind, darunter prominente Beispiele wie William „Captain Kirk“ Shatner und Paris Hilton. Zum Vergleich: Facebook zählt momentan rund 700 Millionen Nutzer. Trotzdem sind die bisherigen Zahlen für Google+ extrem positiv zu sehen, immerhin hat der ehemalige Marktführer Myspace nur rund drei mal so viele Nutzer wie das erst einige Wochen junge, noch nicht mal ganz öffentliche Google+.

Und ich bin mir sicher, dass Google+ stark wachsen wird. Die Marke Google ist einfach extrem bekannt, Angebote wie Google Maps und GMail führen ihre Benutzer in ein starkes Netz aus Google Diensten, dessen Höhepunkt eben Google+ ist. Und man sollte eines bedenken: Momentan werden tagtäglich über 550.000 Android Geräte aktiviert. Es ist damit zu rechnen, dass Google+ schon bald mit jedem Android Gerät mitgeliefert wird. Die meisten Android Benutzer nutzen GMail, den Market und andere Google Dienste sehr intensiv und selbst wenn nur ein kleiner Teil der Android Benutzer Google+ verwendet, zeichnet sich ein unglaubliches Wachstum ab.

Bei all der Euphorie und dem Potential, das Google+ hat, stelle ich aber auch ganz nüchtern die Frage: Was bietet es bisher? Und genau hier soll auch der Test ansetzen. Man gerät schnell in Gefahr, die positive Einstellung die man Google+ gegenüber hat, auch in den Test einfließen zu lassen. Ich bemühe mich daher um größtmögliche Objektivität.

Die Google+ App im Test
Das wichtigste Konzept bei Google+ und auch gleichzeitig der größte Unterschied zu Facebook sind die Kreise (Circles). Freunde kann und soll man bei Google+ in verschiedene Kreise aufteilen. Da hat man etwa „Freunde“, „Arbeitskollegen“ und „Familie“. Eine Person kann aber auch in mehreren Kreisen sein! Spätestens wenn ich etwas auf Google+ veröffentliche, kommen die Kreise voll zum Tragen: Ich kann bei jeder Art von Meldung festlegen, wer sie sehen kann. Das können entweder alle Kreise sein, oder (um beim Beispiel zu bleiben) nur „Familie“. Aber es geht noch mehr: Google+ macht nämlich Twitter Konkurrenz! Jeder Benutzer kann mich seinem Profil hinzufügen, ist deshalb aber nicht in einem meiner Kreise. Diese Leute können dann nur Nachrichten lesen, die ich ganz bewusst für wirklich jeden zugänglich mache – also wie auf Twitter. Entscheide ich mich aber, immer nur einen, mehrere oder alle meine Kreise teilhaben zu lassen, sehen diese Personen außerhalb meiner Kreise nichts. Und genau das ist der größte Vorteil von Google+: Man hat zu jeder Zeit die absolute Kontrolle über den Inhalt, den man teilt. Gestört wird das leider nur von einer Funktion, die Google schnellstmöglich unterbinden sollte (und vermutlich auch wird): Personen, mit denen ich etwas teile, können diesen Inhalt auf ihrem Profil weitergeben und auch für Personen sichtbar machen, denen ich es eigentlich nicht zeigen wollte. Diese „Funktion“ muss man bei Google+ am PC bei jedem Post manuell deaktivieren – in der App ist das leider nicht möglich!

Und wie sieht das alles in der App selbst aus? Startet man Google+ (ab hier ist damit, falls nicht explizit anders gekennzeichnet, die App gemeint), bekommt man eine Übersicht präsentiert die der Facebook App recht ähnlich ist. Am unteren Rand gibt es eine Leiste die Benachrichtigungen anzeigt – das ist schon beinahe schamlos von der Facebook App abgekupfert. Die Leiste kann man anklicken oder nach oben ziehen, um Details zu den Benachrichtigungen zu sehen. Ansonsten gibt es noch fünf Menüpunkte:

  • Stream: Das Gegenstück zu Facebooks „Neuesten Meldungen“ zeigt eine chronologisch geordnete Liste an Aktivitäten an.
  • Huddle: Huddle ist vom Prinzip her wie ein Gruppenchat.
  • Photos: Zeigt meine Fotos und Fotos meiner Kreise an.
  • Profile: Mein Profil.
  • Circles: Hier kann man die Kreise managen.


Stream
Der Stream zeigt an, was sich in meinen Kreisen so tut. Er ist in drei verschiedene Kategorien unterteilt: „All Circles“ zeigt einfach alle Neuigkeiten aus meinen Kreisen an, so wie es „Neueste Meldungen“ bei Facebook tut. „Incoming“ stellt Neuigkeiten von Personen dar, die mich in einen ihrer Kreise hinzugefügt haben, aber in keinem meiner Kreise sind. Nearby“ ist besonders interessant: Hier werden Beiträge von Personen in der Umgebung angezeigt. In Kleinstädten gibt es bisher leider kaum etwas zu sehen, das wird sich aber mit der zunehmenden Verbreitung von Google+ ändern. In größeren Städten gibt es selbst in Österreich bereits viel zu sehen: Es ist wirklich interessant, sich Beiträge aus der Umgebung durchzulesen und dabei zu sehen, was sich so in der Nähe tut.

Aber das ist noch nicht alles, was der Stream bietet. Über die drei Symbole am oberen Rand kann man einchecken, Photos hochladen oder Statusmeldungen posten. Das Einchecken funktioniert im Grunde wie bei Facebooks „Orte“: Per GPS oder Datenverbindung wird der Standort ermittelt und man wählt die Örtlichkeit aus, an der man sich befindet. Diesen Besuch kann man – wahlweise mit Foto oder Kommentar versehen - veröffentlichen. In der Praxis hat Facebook hier die Nase ein Stück weit vorne: Google+ listet bisher weniger Örtlichkeiten als Facebook. Zudem kann man in Facebook einen eigenen Eintrag erstellen, was in Google+ nicht möglich ist. Diese Funktion wurde aber vor wenigen Tagen neu in der Google Maps App eingeführt und findet ihren Weg sicher bald in die Google+ App. Aber auch bei den normalen Statusmeldungen kann man seinen momentanen Standort angeben – beim Erstellen einer Statusmeldung kann man das aktivieren, deaktivieren oder konfigurieren. Was ich nicht verstehe: Warum es beim Stream ein eigenes Symbol für das Posten von Statusmeldungen und das Teilen von Fotos gibt: Beides führt zu der exakt selben Funktion, nämlich einer Mischung aus beidem. Man kann den Status aktualisieren und dabei bis zu acht Fotos freigeben oder eines knipsen. Beim Posten von Meldungen man auch direkt auswählen, welche Personen diese Meldung sehen. Interessant ist, dass man bei der Auswahl der Bilder nicht in die Android Galerie weitergeleitet wird, sondern die in der Galerie enthaltenen Fotos direkt in der Google+ App angezeigt werden.

Was bei Facebook „Gefällt mir“ ist, ist bei Google „+1“. Das Konzept ist eigentlich identisch. Dir gefällt ein Kommentar oder ein Foto? Ein Klick auf +1 genügt damit das auch andere Nutzer sehen. +1 Buttons werden auch immer öfter (so wie die „Gefällt mir“ Buttons) auf Internetseiten eingebunden. Klickt man so einen an, wird das auch auf Google+ gelistet. Der +1 Button kann aber etwas, was Facebook nicht bietet: Google lernt den Benutzer und seine Vorlieben immer besser kennen und reiht auch die Suchergebnisse je nachdem, was man so alles „plussed“, „plusdingst“ oder wie man dazu sagen möchte.

Fazit zum Stream: Die Unterteilung in drei Kategorien ist der Facebook-App überlegen – besonders „Nearby“ ist interessant. Beim Einchecken liegt man momentan noch hinter Facebook Orte, hier muss noch etwas nachgebessert werden. Super gelungen ist das Posten von Statusmeldungen; besonders das schnelle und bequeme Auswählen der Personen, die die Nachricht sehen sollen, und die direkt in die App eingebundenen Bilder aus der Galerie wissen zu überzeugen. Unlogisch ist die Aufteilung in zwei verschiedene Buttons im Stream.

Huddle
Das Huddle ist eigentlich eine kleine App in der App: Vergleichen kann man es mit dem Facebook Chat. Das Huddle ist aber umfangreicher: Man kann nämlich nicht nur immer mit einer Person chatten, sondern ganze Kreise oder einfach mehrere Personen gesondert einladen! Das ist wirklich sehr nützlich. Im Huddle werden alle aktiven Chat-Sitzungen angezeigt. Klickt man eine an, sieht man oben eine horizontal scrollbare Leiste mit allen eingeladenen Personen, und darunter einen normalen Chatverlauf. Huddle-Nachrichten werden auch bei deaktivierter Synchronisierung (d.h. wenn z.B. keine Emails abgerufen werden) auf das Gerät übertragen. Mit dem Button rechts oben kann man schnell und einfach eine weitere Person zum Chat hinzufügen.

Fazit zum Huddle: Das Huddle weiß zu begeistern! Der Gruppenchat ist nützlich und sehr übersichtlich gelöst, die Funktion ist schlichtweg fantastisch. Kleiner Wermutstropfen: Die Huddle Konversationen der App werden in Google+ am PC nicht angezeigt, was aber nicht in die Bewertung der Android App einfließt.

Photos
Hier werden Fotos aus meinen Kreisen und meinen eigenen Alben angezeigt. Eigentlich eine ganz normale, schlichte Funktion – wenn da nicht „Instant Upload“ wäre. Nimmt man mit dem Gerät Fotos oder Videos auf, können diese automatisch in ein privates Album bei Google+ hochgeladen werden. Danach kann man sie entweder sofort oder erst irgendwann nach Belieben freigeben. Und Google hat auch da mitgedacht: In den Einstellungen kann man den automatischen Upload nur innerhalb von Wlan Netzwerken aktivieren und zusätzlich auch darauf beschränken, dass nur hochgeladen wird wenn das Gerät gerade lädt. Damit gibt Google+ dem Benutzer die volle Kontrolle darüber, wie und wann der automatische Upload stattfindet. Achja, eine Funktion ist etwas versteckt: Wählt man ein Foto, zu dem es Kommentare gibt, muss man nach unten scrollen um die Kommentare zu sehen – ich habe zuerst immer auf das kleine Kommentar-Zeichen gedrückt und mich gewundert, das nichts angezeigt wird. Klickt man auf die drei Punkte rechts oben, kann man ein Foto als Homescreen-Hintergrund verwenden oder Kommentare verwalten.

Fazit zu Photos: Besonders der Instant Upload ist super! Ich persönlich nutze ihn nicht, finde aber die Möglichkeit dazu (und besonders die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten) sehr gut.

Profile
Hier gibt es nicht viel zu sagen: Man kann Informationen, Postings und Fotos des eigenen Profils ansehen.

Circles
Unter Circles kann man sich die eigenen Kreise (und deren Statusupdates) ansehen, aber auch neue Kreise erstellen. Zusätzlich schlägt Google+ Leute vor, die man kennen könnte (entweder sind diese bereits auf Google+ oder man hat sie in den eigenen GMail Kontakten). Man kann auf Google+ nämlich auch Leute hinzufügen, die nicht auf Google+ sind: Denen werden Neuigkeiten dann per Mail gesendet. Eine durchaus praktische Funktion.

Fazit zu Circles: Ich finde es sehr gut, dass man auch unterwegs seine Kreise managen kann. Neben dem Konzept der Kreise an sich bietet diese Funktionen einen echten Mehrwert gegenüber der Facebook App.

Allgemeines Fazit: Nachdem ja nur die App bewertet wird, will ich jetzt gar nicht über das Potential von Google+ sprechen. Die App bietet auf jeden Fall sehr viel: Allein schon das Huddle und der Instant Upload bei Fotos sind zwei traumhafte Funktionen. Abgerundet wird das von einem übersichtlich organisiertem Stream und dem gut durchdachtem Konzept der Kreise. Mir gefällt besonders die Tatsache, dass bei jedem Post sehr einfach ausgewählt werden kann, wer ihn sieht und ob der momentane Standort angezeigt werden soll. Aber die Google+ App hat auch noch ein paar Schwächen: Das Einchecken sollte noch verbessert werden und die Funktion, dass Dinge die ich nur bestimmten Kreisen zugänglich mache von diesen wiederum mit Außenstehende geteilt werden können, sollte überdacht werden. Vor allem da man das am PC für einen Post deaktivieren kann, in der App jedoch nicht! Schade ist auch, dass man in der App Kommentaren zu einem Beitrag kein +1 geben und eigene Kommentare auch nicht nachträglich bearbeiten kann: Beides ist bei Google+ am PC möglich. Zudem lässt Google+ momentan keine Firmenprofile, Fanseiten oder Gruppen zu (das alles soll im Herbst kommen) und auch Events fehlen noch. Diese Dinge sollten noch hinzugefügt werden (auch wenn die letzten zwei Punkte eher eine generelle Kritik an Google+ und nicht an der App sind). Damit stehen einige Kritikpunkte sehr vielen positiven Punkten gegenüber – die Google+ App ist sicher nicht perfekt, aber bereits jetzt sehr gut.

 

Bildschirm & Bedienung

Mit dem Launch von Google+ hat Google ja sämtliche seiner Dienste neu designt. Auffallend ist, dass diese jetzt schlichter und übersichtlicher sind. Zudem wirken sie noch stärker wie aus einem Guss; wer z.B. GMail im neuen Design kennt dem wird die Google+ App irgendwie vertraut vorkommen: Schlichtes, aber dennoch schönes Design mit viel Weiß und Schwarz/Grau, und als Farbkleckse dazwischen die vier „Google-Farben“ Blau, Rot, Gelb und Grün. Das Design als Ganzes ist Geschmackssache, was sich aber nicht weigern lässt ist die Übersichtlichkeit die es mit sich bringt.

Und auch die Google+ App profitiert davon. Das Hauptmenü ist klar strukturiert und der Stream ist wesentlich komfortabler zu managen als die Neuigkeiten bei Facebook: Denn um beim Stream zwischen den drei Kategorien zu wechseln, muss man nur horizontal nach links oder rechts wischen. Bei der Facebook-App sind dafür mindestens zwei Klicks nötig. Was in Google+ fehlt, ist eine Möglichkeit direkt aus dem Hauptmenü heraus eine Statusmeldung posten zu können. Man muss zuerst immer auf „Stream“ gehen. Zudem ist bei ein paar Symbolen vielen Benutzern beim ersten Mal vielleicht nicht ganz klar, was diese bezwecken: So muss man erst herausfinden, dass das Häkchen zum Einchecken führt oder die drei Punkte rechts oben bei Beiträgen zusätzliche Funktionen anzeigen. Einen kleinen Bug habe ich auch entdeckt: Zoomt man in ein Foto und nimmt die Finger vom Display, springt das Bild sofort wieder in die Ausgangsposition zurück.

Insgesamt kann das Design überzeugen, die App wirkt schlicht und schön und ist sehr übersichtlich. Ein paar kleinere Dinge kann man aber durchaus noch verbessern.

 

Ihr wollt über die Android App von "Google+" diskutieren oder Fragen stellen? Hier haben wir einen Forum-Thread zu Google+ eingerichtet

Speed & Stabilität

Google+ läuft am Testgerät ohne Probleme: Sind etwa beim Stream die Beiträge einmal geladen (was am Internet, nicht an der App liegt) kann man zwischen den Kategorien ohne Ladezeit wechseln. Auch ansonsten fällt einem keine unnötige Wartezeit auf. Neue Beiträge scheinen deutlich schneller zu laden als in der Facebook-App. Ruckler oder dergleichen hatte ich am Nexus S gar keine, und auch Abstürze gab es nicht. Das Einzige was ich bisher zu bemängeln hatte waren verzögerte Push-Notifications, aber seit ein paar Tagen hat sich auch das gelegt – Google+ kann hier volle fünf Sterne kassieren!

 

Preis / Leistung

Eine sehr gute App mit vielen Funktionen die kostenlos und werbefrei im Android Market angeboten wird – auch hier kann ich an Google+ nur fünf Sterne vergeben!

 

Screenshots

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