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Galaxy Empire (Ad-Free) - Unendliche Weiten!

Nima Begli
12

Vor einigen Jahren begann ein kleiner Trend im Internet: Browsergames. An jeder Ecke fanden sich Spieler, welche sich mit ihren virtuellen Konten bekriegten oder zusammen Allianzen schmiedeten. Browsergames waren und sind heute noch, ein riesiger Mark.

Ob Galaxy Empire (Ad-Free) diesen Markt bedienen kann, erfahrt ihr in unserem heutigen Testbericht!

 

3 ★★★☆☆

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.0.6 1.9.13

Funktionen & Nutzen

Die Grundidee von Browsergames ist, damals wie heute, genial. Man benötigt im Endeffekt nichts weiter als einen Internetbrowser und ein Konto beim jeweiligen Spiel. Durch den Siegeszug der Smartphones wurde jedoch dieser große Vorteil - zu Teilen - auch zu einem Nachteil. Entweder war das jeweilige Spiel sehr „Flash“-lastig oder die Bedienung wurde auf dem kleinen Bildschirm eines Smartphones zur reinsten Qual. Der Ruf nach angepassten Applikationen wurde laut und diesem Ruf ist Galaxy Empire (Ad-Free) gefolgt. Wobei man hier darauf hinweisen muss, dass Galaxy Empire KEIN Browsergame ist, sondern mit einem Browsergame vergleichbar ist. Galaxy Empire kann nur über die Android Applikation gespielt werden und nicht über den Browser.

Die Bewertung von Galaxy Empire (Ad-Free) wird nun in zwei Phasen ablaufen, denn eine Wertung, über ein Browsergame, hängt von zwei wichtigen Rahmenbedingungen ab.

  • Muss die zugehörige Applikation einen bestimmten Funktionsumfang enthalten
  • Muss das Spiel Spaß machen und einen guten Spieleinstieg, sowie ein passables Langzeiterlebnis bieten.

Zum ersten Punkt gibt es relativ wenig zu sagen. Die Präsentation der Funktionen und die Applikation an sich sind gut gestaltet. Bauaufträge, Ressourcenmanagement und alle sonstigen, aus Browsergames, gewohnten Funktionen sind enthalten.
Kleinere Verbesserungsmöglichkeiten gibt es jedoch auch bei der sonst guten Umsetzung. So ist bei Galaxy Empire (Ad-Free) eine gewisse Fokussierung auf die Grafik der gesamten Applikation spürbar. Dies hat zur Folge, dass die Bauaufträge und das gesamte Mikromanagement der Flottenproduktion, doch relativ schwer von der Hand gehen. Hier könnte man optional ein Listenmenü anbieten, denn im Status Quo ist man gezwungen jedes Mal über die Karte zu wischen und dort die jeweiligen Gebäude auszubauen. Auch das Produzieren einer Kriegsflotte geht nur, wenn man erst die Schiffswerft auswählt und dann die Flotte bauen lässt. Dies geht deutlich komfortabler.
Auch die Karte empfand ich während des Testzeitraums als etwas umständlich eingebaut. Analog, zum oben genannten Mikromanagement, ist auch hier die Grafik sehr schön anzusehen, aber weniger ist manchmal mehr.

Auch wenn in den letzten Zeilen viele Verbesserungsvorschläge genannt worden, so ist die Applikation Galaxy Empire (Ad-Free) sehr gut umgesetzt - zumindest aus funktionaler Sicht.

Der fast noch wichtigere Aspekt bei einem Browsergame, beziehungsweise einem Ableger davon, ist die Spielbalance. Hier macht Galaxy Empire (Ad-Free) in den ersten Minuten eine sehr gute Figur. Man kann direkt ins Spiel einsteigen und wird als „Gast“ registriert. Wenn dem Nutzer dann das Spiel gefällt, kann er sich noch einmal mit der eigenen E-Mail Adresse anmelden und so einen individuellen Spielnamen auswählen.
Auch das Tutorial in den ersten Minuten zieht den Spieler in den Bann und führt langsam und ausführlich in die Spielwelt ein. Sehr gut gemacht und auch teilweise deutlich ausführlicher als so mancher Konkurrent.

Doch nach den ersten Spielstunden flacht die Euphorie ab und die Mängel im Spiel fallen auf. Schon beim Beginn des Spiels sticht ins Auge auf, dass es nur eine einzige auswählbare Spielgalaxy gibt. Dies wäre kein Problem, wenn diese gefüllt und ausgeglichen wäre, aber man merkt doch relativ schnell, dass die Spielerbasis zu Wünschen übrig lässt.

So sind in der genannten Galaxy nur knapp unter 6000 Spieler vertreten. Von diesen 6000 Spielern ist ein Großteil im „Noobschutz“ - und somit nicht angreifbar - oder inaktiv. Bedeutet, dass diese Spieler als Konkurrenten wegfallen und somit auch ein Teil des kompetitiven Charakters entfällt.
Wenn man dann im Laufe des Spiels immer größer und größer wird und selbst dem Noobschutz entflieht, merkt man mit aller Gewalt, dass es doch zu große Fische im Ozean (also der Galaxy) gibt. Diese Spielen anscheinend seit Anbeginn der Zeit und haben dementsprechend eine gewisse Flottenstärke erreicht. Folge dieser Konstellation ist, dass man als kleiner Spieler relativ bald als „Farm“ angesehen wird und somit der Spielspaß dann steil gegen Null geht.

Diese ganzen Umstände sind natürlich typisch für Browsergame-eske, doch andere Spiele umgehen zu große Dysbalancen durch das Eröffnen neuer Welten.

Fazit:

Es bleibt festzuhalten, dass die Applikation - losgelöst vom Spiel - einen sehr guten Eindruck beim Spieler hinterlässt. Der Schuh beginnt dann jedoch im Spielgeschehen zu drücken und wirft den Spieler, ohne große Auswahl, in ein bereits festgespieltes Universum. Hier gilt es neue Galaxien nachzureichen und somit das Spiel auch für Einsteiger wieder attraktiv zu gestalten.

Eine Anmerkung zum Thema In-App-Purchases fehlt noch:

Im Spiel kann man sich durch Dunkle Materie und „Kommandanten“ eklatante Vorteile erkaufen. Dies ist generell nicht verwerflich, da die Entwickler ja auch Geld machen wollen, aber der Vorteil durch Geld sollte sich, auch bei Free-to-Play, immer in einem bestimmten Rahmen bewegen. Hier gilt jedoch die Rechnung Geld gleich Macht.

 

Bildschirm & Bedienung

Der Aspekt der Bedienung und der grafischen Präsentation, weiß im Vergleich zur letzten Kategorie, besser zu gefallen. Die Bedienung geht flüssig von der Hand und bis auf kleinere Verbesserungen bei der Abfrage, ist auch wenig an der Umsetzung einzuwenden.

Auch die gesamte Präsentation weiß zu gefallen. Neben den schön gestalteten Grafiken, ist die Kulisse von einer stimmungsvollen Musik unterlegt, welche jedoch relativ schnell in endlosen Wiederholungen abgespielt wird. Alles in allem schneidet Galaxy Empire (Ad-Free) in dieser Kategorie sehr gut ab!

 

Speed & Stabilität

Galaxy Empire (Ad-Free) ist im Testzeitraum in unregelmäßigen Abständen auf dem Nexus 4 abgestürzt. Unregelmäßig ist jedoch nicht mit häufig gleichzusetzen und somit kann man (noch) eine sehr gute Note vergeben.

 

Preis / Leistung

Galaxy Empire (Ad-Free) ist kostenlos im AndroidPit App Center verfügbar. Aufgrund der deutlichen Vorteile bei In-App-Käufen kann ich - trotz der werbefreien Oberfläche - nur eine gute Note vergeben.

 

Screenshots

Galaxy Empire (Ad-Free) - Unendliche Weiten! Galaxy Empire (Ad-Free) - Unendliche Weiten! Galaxy Empire (Ad-Free) - Unendliche Weiten! Galaxy Empire (Ad-Free) - Unendliche Weiten!

Vergleichbare Anwendungen

Entwickler

Tap4Fun

iOS and Android online strategy games developer.

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Andreas T. 21.01.2013 Link

    entweder verstehst du oder ich nicht was ein "browsergame" ist. ich dachte immer, dass das spiele sind die innerhalb eines webbrowsers gespielt werden. was für ein genre das ist (jump&run, puzzle, logik, autorennen, strategie...) ist dabei total egal. wieso liest sich der test so als ob browserspiel=weltraumstrategie ist?
    weder in deinem test, in der marketbeschreibung noch auf der entwicklerseite konnte ich einen link zu dem eigentlichen browserspiel finden, nur links zum download einer android/iphone-app. in der appbeschreibung kommt das wort "browsergame" auch gar nicht vor, die entwickler selber sprechen ja auch selber von ihrem spiel als ein "mmo"...

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  • User-Foto
    Mod
    Nima Begli 21.01.2013 Link

    Man kann es auch als MMO deklarieren, aber ich benutze, auch aus Gründen der Verständlichkeit, den Begriff Browsergame. Zwar wird hier nicht in einem Browser gespielt, aber das Spielprinzip ist gleich.

    Auch ist das Genre der Aufbaustrategie verantwortlich für gefühlt einen Großteil der Browsergames.

    Ich entschuldige mich für diese Vereinfachung, es war aber aus Gründen der Verständlichkeit gewählt...

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  • Patrick Körner 21.01.2013 Link

    Nima, wie schon vom Vorredner gesagt, kann man nicht von einem Browsergame reden, denn wie schon gesagt hat das Browsergame kein spezielles Spielprinzip oder ist eine "Art zu spielen". Wenn es dieses Game nicht im Browser (zb Zuhause am Rechner) zu spielen ist, ist diese Beschreibung schlicht falsch und unverständlich.
    Bringt doch nicht immer allgemeine Bezeichnungen durcheinander oder missbraucht diese.

    0
  • Sebastes Marinus 22.01.2013 Link

    Also handelt es sich einfach um ein MMO-Strategiespiel, wie es sie früher zu Hauf und "nur" als "Browsergame" gab. Aha. Hat ein Weilchen gedauert, bis ich das gerafft hatte. Ohne die Screenshots wär das nix geworden. Einen Account anlegen zu müssen, macht ein Spiel noch nicht zu einem Browsergame. Dieser Test ist knapp* an der "Verständlichkeit" vorbeigerauscht. ^^
    *Kilometerweit

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  • Arian Rönick 22.01.2013 Link

    Browsergame bedingt einen Browser - man nennt einen Kiosk ja auch nicht tanke nur weil die mal Frostschutzmittel verkaufen.

    Im Zweifelsfall vor dem veröffentlichen des Tests ne Mail an die Entwickler zwecks Infos - tut nicht weh.

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  • Zeronix 22.01.2013 Link

    Mensch Leute,
    Seit doch froh, dass Euch dieses Spiel näher gebracht wurde anstatt hier wegen einem Wort rumzumeckern.
    Ich finde den Test absolut gut geschrieben.
    Weiter so, Nimo.

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  • Zeronix 22.01.2013 Link

    ... Nima ;-)

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  • Patrick Körner 22.01.2013 Link

    Zeronix, es geht nicht darum, wegen einem Wort zu meckern, sondern das es schlicht falsch ist und andere Erwartungen weckt als es tatsächlich ist.
    Anderes, sehr oft gemachter Irrtum hier: sobald ein Game auch nur im Ansatz einem Point & Click Adventure ähnelt, wird es als solches verkauft. In grosser Vorfreude als Fan solcher spiele werde ich enttäuscht, das es doch nur ein Wimmelbild (wenn überhaupt) darstellt. Im schlimmsten Fall hat man dafür bezahlt und doch nicht das, was einem angepriesen wurde.
    Solche Verwechslungen und leichtfertiger Nutzung solcher Bezeichnungen dürfen einfach in einem (öffentlichen und kommerziellen) Test nicht passieren. Darum geht es.

    Niemand hat den Test ansich schlecht geredet.

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  • User-Foto
    Mod
    Nima Begli 23.01.2013 Link

    Ich hab jetzt mal im ersten Absatz von "Funktionen" eine kleine Erläuterung gesetzt.

    War doch sehr verwirrend... Sorry für den Fauxpas.

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  • Der Clem 26.01.2013 Link

    @Patrick: man könnte sich nun auch "aufregen", weil es nicht "wegen einem Wort" heißt, sondern "wegen eines Wortes"... :-P

    MMn hätte es auch gereicht, wenn hier 1x kurz "aufgeklärt" worden wäre, dass es eben KEIN Browsergame ist, und dann damit dieses Thema gut gewesen wäre.

    Schade irgendwie, dass fast alle Kommentare sich dann ausschließlich mit diesem Thema befasst haben.

    Mich hätten zb stattdessen Meinungen zum Spiel von anderen Usern sehr interessiert... ;-)

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  • yvy 07.05.2013 Link

    nbhdsnhthffztffndhggfvgngcghcsdgffhffgb
    QWERTZUIOPSDFGHJKLYXCVBNM!? quand tout s'endort, quand le jour fait le m dessin animé quand tout s'endort, quand le jour fait le m dessin animé quand tout s'endort, quand le jour fait le m dessin animé

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  • Patrick 11.05.2013 Link

    aha,interessant.
    zum game,ich fands echt mau. hab versucht durchzuhalten,aber nach einer woche wars zu öde. muss der testerin zustimmen. kaum ist mam aus dem noobschutz stehen die nachbarn vor der tür. egal ob man seine bunker ausbaut,ressis wegschafft etc. hilfe ist zu weit weg und selber kommt man kaum zu ressourcen.
    auf dem tablet ist das spiel gut bedienbar,auf m handy eher nicht.

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