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Galaxy Camera: Android-Kamera im Test

Klaus Wedekind
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Samsungs Galaxy Camera hat bei seiner Vorstellung in Berlin für großen Wirbel gesorgt. Das Gerät ist nicht einfach eine simple Kompaktkamera, der man mühsam Android als Betriebssystem aufgezwungen hat. Die Galaxy Camera wird von einem Vier-Kern-Prozessor angetrieben, ist für den Play Store zertifiziert und hat ein wunderschönes, hochauflösendes 4,8-Zoll-Display. Und auch die Kamera mit 21-fachem optischen Zoom hat im Test ihre Sache richtig gut gemacht. Telefonieren kann man mit dem Ding nicht, aber das will man auch gar nicht.

In der Galaxy Camera ist fast die gleiche Technik wie in Samsungs Smartphone-Flaggschiff Galaxy S3 untergebracht und auch das Betriebssystem ist bereits Android 4.1.1 (Jelly Bean). Lediglich der – per microSD-Karte erweiterbare – interne Speicher ist nur 8 Gigabyte groß und der Bildschirm des Kamera-Androiden misst bei gleicher Auflösung (1.280 x 720 Pixel) laut Datenblatt 4,77 statt 4,8 Zoll. Kein Wunder also, dass man fast vergisst, eine Kamera in den Händen zu halten, wenn man nur den Bildschirm bedient und all das tut, was man eben auch mit dem S3 tun kann - außer telefonieren. Man kann zwar eine SIM-Karte einstecken, sie dient aber nur für die mobile Datenverbindung.


Die Calaxy Camera mit voll ausgefahrenem Rohr. Die Brennweite F = 4,1 bis 86,1 Millimeter entspricht bei einer Kleinbildkamera 23 bis 483 Millimeter.

Wenn man die Galaxy Camera aus der Verpackung nimmt, fällt einem zuerst das relativ hohe Gewicht von rund 300 Gramm auf.  Mir gefällt das aber, denn man merkt gleich, dass man nicht irgendeine Spielzeug-Kamera in der Hand hält. Das Gerät fühlt sich sehr wertig an und an der Verarbeitung gibt es absolut nichts auszusetzen. Auch wenn das Gehäuse aus Plastik ist, macht es einen sehr robusten Eindruck. Allenfalls der Blitz, den man mit einer Taste auf der linken Seite ausfährt, ist ein wenig wackelig. Er fährt aber so hoch aus, dass der Winkel zum Objektiv groß genug ist, um – in Kombination mit der Vorblitz-Funktion – in den meisten Fällen rote Augen bei fotografierten Gesichtern zu vermeiden.


Auch direkt angeblitzt hat Nico keine "Kaninchenaugen".

Der Auslöser auf der rechten Oberseite ist angenehm groß, die Kamera fokussiert beim Antippen rasch und der Druckpunkt des Knopfs ist so gewählt, dass weder versehentliche Fotos noch Verwackler durch zu festes Drücken vorkommen. Leider ist es aber nicht möglich, die Kamera über den Auslöser aufzuwecken – man muss grundsätzlich immer den Ein-/Aus-Knopf drücken. Der Hebel am Auslöser ist groß und empfindlich genug, um Objekte heranzuzoomen, ohne dabei die Kamera zu "verreißen".


Die Galaxy Camera ist ein Vollblut-Androide, dem nur die Telefonfunktion fehlt.

Auf der rechten Seite sitzen die Klinkenbuchse, eine Öse für die Halteschlaufe und unter einer Abdeckung der Micro-USB-Eingang, Öffnet man die Klappe neben dem Stativgewinde an der Unterseite, findet man den wechselbaren Akku, die Einschübe für Micro-SIM und microSD-Karte und den Micro-HDMI-Anschluss. Praktisch: Für den HDMI-Ausgang gibt es eine Extra-Abdeckung, wodurch man die Klappe nicht öffnen muss, wenn man die Kamera an einen Fernseher anschließt.


In der unteren Klappe befindet sich eine Extra-Abdeckung für den Micro-HDMI-Anschluss.

Die vergangenen nasskalten Tage waren zwar für eine Fotosafari alles andere als ideal, aber während des Samsung-Events auf dem Gelände der Kölner Action Concept Film- und Stuntproduktion ("Alarm für Cobra 11") und am vergangenen Wochenende hatte ich genug Gelegenheit, die Android-Kamera ausführlich auszuprobieren. Und ich war angenehm überrascht. Sie macht sehr schöne Bilder und hat eine vorbildliche Menüführung, die das Fotografieren und Filmen zum Kinderspiel macht.


Wenn's rasant zugeht, nutzt man am besten die Voreinstellung "Serienbild".

Startet die Kamera, sieht man auf dem Bildschirm auf der rechten Seite einen Touch-Auslöser (den man nicht braucht), den Foto/Video-Umschalt-Button und das Auswahl-Feld "Modus". Tippt man es an, kann man die Automatik aktivieren, "intelligente" Voreinstellungen wählen oder im Expertenmodus nahezu alles selbst einstellen. In den meisten Fällen kann man die Kamera ruhig im Automatik-Modus belassen. Die Resultate, die man damit erzielt, sind gewöhnlich mehr als zufriedenstellend, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen.


Hier war die Automatik etwas überfordert.
 

Manchmal ist es aber besser, eine der 15 Voreinstellungen zu nutzen. Von Makro-Aufnahmen über "Bestes Gesicht" bis hin zur Nachtaufnahme decken sie fast jede Foto-Situation ab. Sport- oder Action-Fotos macht man am besten mit der Serienbild-Funktion, denn auch wenn die Galaxy Camera auf Zack ist – so schnell wie eine Spiegelreflex oder Systemkamera fokussiert und schießt sie beim besten Willen nicht.


In der Makro-Voreinstellung gelingen mit der Galaxy Camera ziemlich gute Nahaufnahmen.

Wer lieber nichts der Automatik oder Voreinstellungen überlassen möchte, wird vom Expertenmodus begeistert sein. Denn dort kann man nicht nur Belichtungsdauer, Blende, Helligkeit, oder ISO frei einstellen. Auch das Menü in Form von virtuellen Objektivringen ist optisch sehr gut gelungen und wirklich sehr einfach zu bedienen.


Viel besser kann man ein Menü nicht machen.
 

Überrascht hat mich bei den Bildern, dass sie trotz eines relativ kleinen Standard-Sensors (1/2.3" BSI CMOS) auch für Ausdrucke bis zu DIN A4 zu gebrauchen sind. Das ist auch bei einer 16-Megapixel-Kamera nicht selbstverständlich oder eher kaum zu vermuten. Denn wenn auf einem kleinen Chip zu viele Pixel untergebracht werden, sind die Bilder oft verrauschter als bei einem Kamerasensor mit weniger Megapixeln.


Auch ein kitschiges Abendrot fängt die Android-Kamera ohne Rauschen ein.
 

Neben dem für eine Kompaktkamera wohl einzigartigen Bildschirm ist das 21-fach-Zoomobjektiv der Galaxy Camera ein Glanzpunkt. Der Bereich, der sich damit abdecken lässt ist schon beeindruckend. Und beachtlich ist, dass die Bilder auch auf höchster Zoomstufe noch durchaus ansehnlich sind. Vor allem Nutzer, die bisher nur Geräte mit digitalem Zoom bedient haben, dürften begeistert sein.


Eine Aufnahme von unserem Bürofenster aus aufgenommen mit eingefahrenem Objektiv.
 


Die gleiche Aufnahme mit voll ausgefahrenem Objektiv.

Ich bin wahrlich kein Kameraexperte und kann die Galaxy Camera natürlich nicht wie ein Fachmagazin beurteilen. Um wenigstens einen Eindruck von der Farbtreue des Geräts zu gewinnen, habe ich zunächst einen Obst- und Gemüseteller mit einer Einsteiger-Spiegelreflexkamera (Pentax K-r) im Automatikmodus geschossen und einen Weißabgleich gemacht. Danach habe ich das (möglichst) gleiche Bild mit der Galaxy Camera aufgenommen. Ich finde, dass die Android-Kamera zwar einen leichten Gelbstich hat, aber sonst sehr natürliche Farben liefert und vielleicht aogar besser belichtet hat als die DSLR. Aber urteilt selbst:


Auch die Videoqualität (1080p) der Galaxy Camera gefällt mr sehr gut. Bei der Präsentation in Köln habe ich einen kurzen Clip gedreht, der die Kamera im wahrsten Sinne des Wortes in Action zeigt. Wie man sieht, behält sie auch in rasanten Situationen die Ruhe:

 


Link zum Video
 

Samsungs Galaxy Camera macht also als Kamera eine sehr gute Figur. Durch die Android-Komponente und die 3G-Funktionalität besitzt sie zudem die exzellenten Sharing-Funktionen, die wir schon bei unseren Smartphones und Tablets zu schätzen wissen. Dazu kommt, dass man durch die Play-Store-Anbindung viele Apps zum Bearbeiten von Bildern und Videos herunterladen kann, die dank der bärenstarken Hardware auch ohne Einschränkungen genutzt werden können. Als Bordmittel hat Samsung bereits Photo Wizard und Video-Editor vorinstalliert.

Als Fazit kann ich sagen, dass mich die Samsung Galaxy Camera begeistert. Noch nie habe ich auf einer Kamera schöner Bilder sofort beurteilen können, wie auf dem 4,77 Zoll großen Display. Es macht einen Riesenspaß mit ihr Aufnahmen zu machen und sie sofort via Google+, Facebook, Instagram, E-Mail, Dropbox und viele andere Weisen zu teilen. Für Menschen wie mich, die von Terminen schnell Fotos in die Redaktion schicken möchten, ist sie auch ein idealer Begleiter im Beruf. Allerdings ist die Galaxy Camera mit einem Straßenpreis von rund 550 Euro noch recht teuer.

[Update] Damit Ihr die Qualität der Kamera besser beurteilen könnt, habe ich einige unbearbeitete Original-Fotos in Dropbox freigegeben:

Pro:

  • Gute Bildqualität
  • Robuste Verarbeitung
  • Viele Funktionen
  • Einfache Menüführung
  • Tolles Display
  • Starker Prozessor
  • Extrem viele Möglichkeiten, Bilder und Videos zu teilen

Contra:

  • Hoher Preis
  • kleiner interner Speicher
  • Hohes Gewicht

Technische Spezifikationen:

  • Sensor: 16,3 Megapixel 1/2.3" BSI CMOS 
  • Objektiv: Samsung, Lichtstärke F2,8 (Weitwinkel) – F 5,9 (Tele)
  • Brennweite: F = 4,1 bis 86,1 mm (entsprechend 23 - 483 mm Kleinbild), 21-fach optischer Zoom
  • Display: 12,1 cm (4,77"), HD Super Clear Touchscreen,
  • Auflösung: 1280 x 720 Pixel
  • ISO: Auto, 100, 200, 400, 800, 1.600, 3.200
  • Netzwerk 3G (HSPA+ mit bis zu 21 MBit/s)
  • Prozessor: 1,4 GHz Quad-Core
  • Betriebssystem: Android 4.1
  • Speicher: Ca. 8 GB interner Speicher + Kartenslot: microSD (bis zu 64 GB kompatibel), micro SDHC, micro SDXC
  • Bildformat: JPEG 16M, 14M, 12M, 10M, 5M, 3M, 2M, 1M
  • Videoformat: MP4 (MPEG4/AVC/H.264, Audio: AAC), Full HD 1.920 x 1.080 (30 fps), Slow Motion 768 x 512 (120 fps)
  • Konnektivität: WLAN 802.11 a/b/g/n (2,4 GHz + 5 GHz), Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.0, Micro-HDMI 1.4
  • Video Out
  • GPS
  • Batterie: 1.650 mAh Lithium-Ionen
  • Abmessungen: 129 x 71 x 19,1 mm
  • Gewicht: ca. 300 g
  • Micro-HDMI 1.4
  • A-GPS, Glonass
  • Besonderheiten: Voice Control, Slow Motion Video, Social Sharing Widgets

Fotos: Klaus Wedekind

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Samsung Galaxy Camera 2: Kurztest und Bilder der smarten Kamera

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Dima Tarasenko 30.11.2012 Link

    Galaxy s3 + 16 megapixel ist keine profisionelle Kamera, für dieses Geld kann man eine Spiegelreflexkamera kaufen und die ist bestimmt besser als die Galaxy Cam

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  • User-Foto
    Admin
    Nico Heister 30.11.2012 Link

    "Großmutter, Großmutter, warum hast du so große Augen?" :-D

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  • Lukinator 30.11.2012 Link

    Ich denke mal mit Telefon app wird es ähnlich wie beim Nexus 7 auch eine Telefon Funktion hinzufügen lassen via Root.

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  • Maurice S. 30.11.2012 Link

    Wo hast du dieses serienbild gemacht?

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  • User-Foto
    Admin
    Nico Heister 30.11.2012 Link

    @Maurice S.: Das Serienbild wurde in Köln auf dem Samsung-Event geschossen. Genauer gesagt auf dem Gelände der Kölner Action Concept Film- und Stuntproduktion.

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  • Ali 30.11.2012 Link

    ich glaub die Camera hat (nur) 786 MB Ram oder so. Sollte man noch erwähnen.

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  • Marcus B. 30.11.2012 Link

    Die Cam ist eine Wucht! Wollte sie auf der IFA gar nicht mehr loslassen xD

    Wiedermal zeigt sich: Samsung machts am besten !

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  • Seghal 30.11.2012 Link

    Naja, in den meisten Testberichten wird ja gerade die Bildqualität kritisiert. Bei dem sehr hohen Preis muß eine Kamera aber gerade da sehr punkten. Da bleibe ich doch bei meiner IXUS, bei der mir nur ein längerer Brennweitenbereich fehlt, die Bildqualität aber sehr gut ist.

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  • waldbrand 30.11.2012 Link

    hat die kein wlan?

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  • waldbrand 30.11.2012 Link

    ups doch, sorry :)

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  • mapatace 30.11.2012 Link

    Würde ich sofort kaufen. Witzig. SIM Karte geht auch? Wird wahrscheinlich ganz schön was wiegen. In der Handhabung stell ich es mir etwas schwierig vor. Wird bestimmt mal ein Sammlerstück.

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  • mapatace 30.11.2012 Link

    Ich habe es gestern für 550€ gesehen. So teurer finde ich es gar nicht.

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  • Klaus Wedekind 30.11.2012 Link

    @Ali So weit ich weiß, sind die "fehlenden" MB RAM für die Grafik reserviert.

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  • Un Gern 30.11.2012 Link

    Schlicht zu teuer. Für wenig mehr gibt es APS-C Spiegelreflexkameras und über den Unterschied in der Bildqualität braucht man nicht zu reden. Nette Spielerei. Zumindest für mich.

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  • XXL 30.11.2012 Link

    Der ganze Schnickschnack, der die Kamera bietet, macht tatsächlich Spass, jedenfalls eine Zeit lang. Da das aber für mich nie und nimmer der ausschlaggebende Punkt wäre bei einem Kamerakauf, würde die Cam ganz sicher nicht kaufen. Dafür war die Bildqualität schlicht zu durchschnittlich. Das hier ist trotz den vielen Spielereien nun mal eine Kamera in erster Linie, und im Direktvergleich mit gleich teuren Kameras, spielt sie in Punkto Bildqualität nicht vorne mit. Auch die Bedienung war in gewissen Situationen gewöhnungsbedürftig, und schneller ist man auch nicht unbedingt.

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  • PeterShow 30.11.2012 Link

    Ich halte den internen Speicher für ne Kamera nicht so wichtig, die meisten Kameras haben ja gar keinen.. Aber klar wegen der möglichen Apps sollte schon etwas mehr interner Speicher da sein...

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  • J. David S. 30.11.2012 Link

    Leute, wer eine starke KOMPAKTE Kamera sucht wird sich ganz sicher keine Spiegelreflex zulegen.. :/

    Und gute Kompaktkameras sind teuer.. die X-F1 kostet auch selten weniger.

    Systemkameras sind vom Gehäuse her auch recht kompakt. Man benötigt aber ein extra Objektiv.. und dazu kommt noch, dass gute Geräte dieser Klasse kaum für unter 700 zu haben sind (zusätzlich noch das Objektiv..).

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  • Alphatier 30.11.2012 Link

    Schon das erste Bild mit dem BMW zeigt unverzeihbare Treppenkanten. Die Bildqualität ist für den Preis einfach mies. Dafür kann man sich auch schon locker ein Handy kaufen, das nicht viel schlechtere Fotos schießt.

    Finger weg!

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  • Marcel L. 30.11.2012 Link

    450€ ist ne Kante, dafür bekommt man schon gute Systemkameras und günstige Spiegelreflex. Android is hier ein Gimmick, aber wer würde denn eine Androidkamera mitnehmen, wenn das Smartphone immer dabei ist? Dann lieber ne gute Cam neben dem Smartphone.
    Als Experiment ist die Samsungcam für mich aber interessant. Wird sie weiterentwickelt, werden hoffentlich die Kameras in Smartphones besser, denke das wäre der bessere Weg.

    PS: endlich mal ein gutes Samsungdesign!

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  • Flint Freakwood 01.12.2012 Link

    Puh, 450€ ist tatsächlich eine menge Geld. Dafür bekommt man tatsächlich eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera oder zunindest den Body. Alleine aufgrund dieser Tatsache bezweifle Ich den kommerziellen Erfolg dieses Gadgets..

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  • Marcus B. 01.12.2012 Link

    Ich schmunzle über Leute, die mit ihrer riesen Spiegelreflex-dingsbumsgedöns um den Hals durch die Stadt laufen und mit albernen Verrenkungen jede Blume einfangen nach dem Motto "seht her, ich hab ne schweineteure Canon und das macht mich zum Profi und sollte diese Blume sofort per Macbook auf Facebook posten :D

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  • Christbaum 01.12.2012 Link

    Wenn man mit dem Teil auch telefonieren könnte, es sozusagen als "echtes" Handy benutzen könnte dann wäre es für mich sehr interessant, so allerdings hat man halt die Möglichkeit mittelmäßige Fotos, während man unterwegs ist, sofort ins Internet zu stellen...Da verzichte ich lieber auf das "sofort" und lade meine Bilder daheim hoch. Interessant wäre es wenn man ein Smartphone hätte (welches man immer bei sich trägt). das über ein brauchbares Objektiv verfügt...

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  • Michael B. 01.12.2012 Link

    'n absolutes Gagprodukt, dem jede Ernsthaftigkeit abgeht.

    Ich finde, dass mein S3 noch immer eines der zur Zeit besten Telefone am Markt darstellt. Damit hat Samsung mal wieder das richtige Händchen bewiesen.

    Aber was das Ding soll, das sich Kamera schimpft? Demnächst bringen die nen Toaster mit 5" Display und der bekommt dann wahrscheinlich auch noch seine Aufmerksamkeit.

    Für das Geld kauf ich mir ne super Kompakte oder Zubehör für meine D90 und mache GUTE Bilder. Aber das Ding findet im Ernst keiner OK, der schon mal ne Kamera in der Hand hatte.

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  • Android Fanboy 01.12.2012 Link

    @Marcus B
    +1

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  • mapatace 01.12.2012 Link

    Wo bitte wird diese Kamera für 450€ angeboten? Ich habe die letzten Tage zweimal einen Verbrauchpreis gesehen. Der war 625, und 550 €.

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  • Klaus Wedekind 01.12.2012 Link

    Soll heißen 550 Euro, korrigiere ich.

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  • Daisch Be 01.12.2012 Link

    Sehr gute Kamera, bin beeindruckt

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  • Un Gern 01.12.2012 Link

    Wer auf die Größe im Vergleich zu einer Spiegelreflexkamera verweist, muss sich darüber im klaren sein, das gute Kompakte für deutlich weniger zu haben sind. 250 € fände ich angemessen.

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  • Ulrich H. 01.12.2012 Link

    @Alphatier: Diese Treppenkanten, die du da siehst, kommen garantiert nicht aus der Kamera, sondern vom Bearbeiten und Verkleinern für diesen Artikel.

    Die Bildqualität kann man anhand der hier gezeigten Aufnahmen kaum vernünftig beurteilen.

    Ich hatte die Kamera bereits ausprobieren können und muss sagen, dass ich das Konzept als rundum gelungen empfand. Ich habe noch keine Kompaktkamera dieser Klasse erlebt, bei der sich Blende, ISO und Belichtungszeit so schnell und einfach einstellen lassen. Dazu die Möglichkeit mit den Apps... Bestimmt erscheinen demnächst jede Menge Apps Apps für diese Kamera, die deren Möglichkeiten noch mehr erweitern.

    Natürlich hat sie fast den Preis einer kleinen DSLR, aber das ist doch für die wenigsten eine Alternative. Nicht jeder will so einen Klotz mit sich herumtragen - wenigstens nicht bei allen Gelegenheiten. Zumal man dort, um ähnliche Flexibilität zu erreichen, noch zusätzliche Objektive bräuchte.

    Wenn die Bildqualität für eine Kompakte in Ordnung ist (was ich noch nicht beurteilen kann), ist das das ideale Gerät für jeden, der einfache Bedienung und viele Möglichkeiten will, und bereit ist, das nötige Geld auf den Tisch zu legen.

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  • Klaus Wedekind 01.12.2012 Link

    Ich habe in Dropbox ein paar unbearbeitete Bilder für Euch freigegeben. So könnt Ihr die Qualität der Bilder besser beurteilen.
    https://www.dropbox.com/sh/knmih0xia4qv9ui/yZIsc_ZqAV

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  • Alphatier 01.12.2012 Link

    @Ulrich H.:
    Das könnte man durchaus denken ja. Das Originalbild lädt zu Treppenwitzen allerdings geradezu ein
    https://dl.dropbox.com/sh/knmih0xia4qv9ui/5Y86jZ0aX1/2012-11-22%2011.52.46-1.JPG

    @Klaus: Danke für die Originale!

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  • Klaus Wedekind 01.12.2012 Link

    @Alphatier Gern geschehen. Zum Bild des Autos mit qualmenden Reifen muss man vielleicht noch erwähnen, dass wir aus Sicherheitsgründen großen Abstand halten mussten und ich daher stark herangezoomt habe.

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  • Ike Stolle 01.12.2012 Link

    ich finde der 8gb interne Speicher ist doch wohl ein plus? mein bisherigen Digitalkameras hatten gar keinen internen Speicher...

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  • Adrian 01.12.2012 Link

    @Ulrich H.
    Einfache Bedienung mit vielen Einstellmöglichkeiten (auf das Fotografieren bezogen) und weitaus besserer Bildqualität gibt es zu einem deutlich günstigeren Preis bei z.B. der Nikon p310 oder einer Premiumkompakten wie der Canons s95/s100.
    Für jeden, der gerne "herumspielt" und so eine Verschmelzung von Apps und Kamera möchte, ist die Galaxy Camera sicherlich etwas feines. Eine Anschaffung aufgrund der Bildqualität lohnt sich aber in keinster Weise. Sensorgröße, Objektiv (Zoombereich), Blende, ... das Wesentliche im Sinne der Bildqualität spricht gegen die Galaxy Camera.

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  • Paul B. 02.12.2012 Link

    Auf dem Teil kann man ja High End Games zocken o.O

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  • User Zenit 02.12.2012 Link

    Danke für den schönen Artikel. War sehr aufschlussreich - für mich in Kombination mit der Android-Flexibilität (Apps) ein hochinteressantes Produkt. Gruß

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  • J. David S. 02.12.2012 Link

    Adrian, die von dir genannten Kompakten sind in einer etwas anderen Klasse anzusiedeln. Preislich liegen sie gleichauf mit der Galaxy, da sie alle schon Nachfolger haben.
    Und sie sind allesamt keine "Superzoomer".. und gerade das Objektiv macht eine Kompakte bzw. eine Kamera an sich so teuer.
    Und was die Bildqualität angeht.. davon mache ich mir grundsätzlich lieber selber ein Bild..
    Aber das Bild mit den qualmenden Reifen ist von den Bildern hier das einzige mit fragwürdiger Qualität. Sieht für mich auch stark nach aufgefüllten Bildpunkten aus (Digitale "Vergrößerung")..
    Die Galaxy wird natürlich noch durch die zusätzliche Technik teurer..

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  • mapatace 03.12.2012 Link

    @Klaus, schade... nun doch 550€ . Ich habe wirklich an einen kauf geliebäugelt und intensiv nach den Preis geschaut. Daher wunderte mich die 450. Nun hätte ja trotzdem sein können. Vielleicht später mal.

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  • Klaus Wedekind 03.12.2012 Link

    Ja, tut mir leid, aber wie du gesehen hast, bin ich auf einen Gutschein-Preis hereingefallen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass nach Weihnachten der Preis sehr schnell in Richtung 400 Euro rutscht - und dann schlage ich vielleicht auch zu.

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  • Tim 05.12.2012 Link

    Für den Preis ist das Teil wohl eher ein völliger Fail. Da bekommt man schon kleine DSLRs und (wenns kleiner sein soll) Systemkameras bzw. High-End Kompakte mit 1 Mio. mal besserer Bildqualität. Selbst die Nikon Android-Cam ist um einiges billiger (und trotzdem noch zu teuer). Da reist es das 3G, der Zoom und die nicht mal eine halbe Blende bessere Optik auch nicht wirklich. Ich denke, wenn man zu viel Geld hat, kann man das auch schöner versenken.
    Macht lieber Bilder mit dem Smartphone (auch nicht so sehr viel schlechter) oder kauft was Richtiges! (Meine Meinung)

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  • Bodo P. 05.12.2012 Link

    Klaus, ein interessanter Beitrag.

    Ich kann mir aber eine Bemerkung zu Deinen Obsttellern nicht verkneifen:
    die Bildqualität der getesteten Kamera ist doch im Vergleich mit der EINSTEIGER SLR katastrophal. Was natürlich auch zu erwarten war...

    Samsung hat hier aus meiner Sicht absolut dummes Zeug gemacht. Was sollen
    16,3 Megapixel auf einem kleinfingernagelgroßen Chip?

    Natürlich kauft sich kein ernsthafter 'Fotografierer' diese Kamera, aber ich bin mir sicher, dass das Konzept ein großer Erfolg wird.

    Wenn Samsung jetzt noch eine Telefonfunktion einbaut....ich würde mir das Ding auch ans Ohr halten.

    Bleibt für mich nur noch die Frage, wo der Preis z.B. des S3 Smartphones herkommt, wenn die Burschen die ungleich aufwändigere Galaxy Kamera für 550.- € anbieten.

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  • Hans J. 05.12.2012 Link

    Nun, die Daten sprechen für sich. Ein Kamera mit 16,3 Megapixel 1/2.3" Sensor und einer Brennweite von maximal 483mm KB äquivalent, kann keine "guten" Fotos machen. Auch für Samsung gelten die Grenzen der Physik. Die Daten garantieren strakes Rauschen und Lichtschwäche. Die Testfotos sind übrigens recht bescheiden. Der Preis ist aber schlichtweg ein Witz. Für das Geld bekomme ich eine Einsteiger DSLR die diesem Spielzeug restlos überlegen ist, was die optischen Eigenschaften angeht. Und Knippskästen mit 1/2.3" Sensor und einem ähnlichen Brennweitenbereich gibt es für weniger als die Hälfte des Preises. Obendrein ist das Gerät auch noch pothässlich und vereint eher die Nachteile von Kamera und Smartphone in sich. Wer schöne Fotos machen will sollte lieber die Finger von dieser Kuriosität lassen. Das ist eher etwas für Leute die keine Ahnung von Fotografie haben und auf "Lifestyle-Gadgets" stehen.

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  • Michael H. 05.12.2012 Link

    Wie lang hält eigentlich der Akku? Ich trag immer eine Kompaktkamera mit mir herum und benütze Sie alle heiligen Zeiten einmal. Da will ich mich nicht mit dem Ladestand des Akkus beschäftigen müssen. Kann mir nicht vorstellen, dass der besonders lang (sprich mehrere Wochen bis Monate) hält, wenn die Kamera auf Standby ist. Ganz ausschalten wird aber wahrscheinlich einen Bootvorgang von mehreren Sekunden nach sich ziehen, kommt also auch nicht in Frage.

    Ich halte das ganze Konzept für nicht sehr sinnvoll. Wenn ich wirklich die Bilder sofort raufladen will, dann steck ich die Speicherkarte meiner Kompakten in mein S3 und lad rauf. Und Fotoapparate mit W-LAN gibts ja dafür auch schon.

    Zur Bildqualität wurde ja eh schon massenhaft kommentiert. Grundsätzlich gilt, dass eine kleine Superzoomkamera nie besonders gute Fotos produziert.

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  • Klaus M. 05.12.2012 Link

    Ein super Preis für das Gerät und die Bildqualität ist auch ok!

    Natürlich würde ich meine große Canon für die anspruchsvollen Fotos nehmen und dazu noch eine Blitzanlage plus drei Assis zum halten der Reflektoren und eine Maskenbildnerin. Aus dem Blickwinkel des Studiofotografen ist jede Kritik an der Bildqualität zu verstehen.

    Aber das Teil hat eine andere Zielgruppe. Man kann damit Surfen wie mit einem Galaxy S3 oder iphone für 600-700 €, man kann Fotos in der Qualität einer 300 € Kompaktkamera wie der Panasonic DMC-TZ 31 machen.

    Und alles in einem Gerät ist einfach überzeugend. Gerade für die schnelle Berichterstattung von einem Event, Livestreaming in HD einer Konferenz oder als die beste Kamera der Welt: Das ist die, die man dabei hat! Und das macht man bei dieser Kamera schon wegen der Funktion als Tabletcomputer.

    Betrachtet die Samsung Camera einfach als Galaxy S3 mit Zoomobjektiv und schon kommt ihr zu einer ganz anderen Bewertung oder hat von euch schon jemand die Bildqualität seines Telefons mit einer Canon 5D Mark III verglichen?

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  • ADP 05.12.2012 Link

    Bin mir nicht sicher, ob diese Kamera die ambitionierteren „Kompakt-Nutzer” trifft, die so viel Geld hinlegen wollen. Nicht zuletzt, weil das Wort „kompakt“ aus Nutzersicht eher für „klein handlich und drin was man braucht“ steht als für „möglichst viel drin und mal sehn wie groß es wird“.

    Ich selbst besitze eine Systemkamera, ein Galaxy Note 2 und eine Kompakte von Fujifilm, die Finepix F800EXR.

    Das Smartphone macht nette Partybilder (draufhalten, auslösen, überraschen lassen). Mehr auch nicht.

    Da gute Fotos nicht unbedingt von der Technik sondern maßgeblich auch von der Situaltion und dem Fotografen abhängig sind, kann man natürlich auch damit das eine oder andere gute Bild einfangen. Klaro. Vom Hocker gerissen wird man von den Smartphone-Bildern – nicht zuletzt aufgrund der bauartbedingten Optik – aber nur ganz selten und eher zufällig.

    Meine Kompakte, die Fuji, ist wie das Smartphone immer dabei. Das Ding stört nicht, weil es wirklich noch klein zu nennen ist – trotz beeindruckender technischer Daten (ähnlich derer der hier vorgestellten Samsung-Knipse).

    Die Fuji ist im Augenblick „schußbereit“ (in der Zeit, die man braucht um sie hoch zu zu nehmen und auf das Display zu schauen, ist auch die Optik mit leisem Surren ausgefahren und man kann den Auslöser drücken).

    Einziger Wermutstropfen: Der Zoomhebel ist nicht sehr präzise handzuhaben. Alles in Allem sind die damit gemachten Bilder aber, um es kurz und knapp zu sagen, einfach verblüffend. Auch in wirklich schwierigen Situationen spielt die Technik der Kleinen mit den Muskeln und zaubert wirklich brauchbare Bilder auf die Speicherkarte.

    Was mir an einer Kompakten wirklich wichtig war, war der Bildstabilisator (wer mit einer Systemkamera ohne guten Stabilisator schon mal versucht hat mit ner „langen Tüte“ Bilder aus der Hand zu schießen, weiß was ich meine; und gerade kleine Kameras lassen sich bei ungünstigen Lichtverhältnissen nur schwer ruhig genug halten).

    Da der Stabilisator der Fuji auch im Videomodus hervorragend funktioniert, kann man damit problemlos Filmchen drehen ohne dass dem Zuschauer beim Betrachten auf der Leinwand oder dem Groß-TV schlecht wird. Die Videos wirken alleine deswegen schon professioneller, weil ruhige „Kamerafahrten“ aus der Hand ohne viel Übung möglich sind.

    Da meine Kompakte eben kompakt ist (sprich: klein), ist auch das Display nur der übliche 3 Zöller (klein und großes Display geht ja wohl auch irgendwie nicht). Auf der anderen Seite: Das kleine Display benötigt weniger Strom!

    Womit wir bei den Akkus wären. Bei Amazon habe ich 2 Ersatzakkus von einem Fremdhersteller erworben: Pro Stück ca. 5 Euro (google: FNP-50). Die Dinger sind so klein, dass ich einen davon stehts in meinem Porte­mon­naie habe. Bisher mußte ich noch nie wegen „Saftmangel“ auf ein Foto verzichten. Auch nicht, wenn die Kleine mal eine Zeit Pause hatte weil meine „Dicke“ dabei war und dann natürlich auch genutzt wurde.

    Obwohl: Die kleine Kompakte ist so schnell gezückt und einsatzbereit, und so gut unauffällig in der Hand zu halten (eine große Männerhand kann sie fast komplett verbergen, nur die Optik schaut dann bei mir zwischen Zeige- und Mittelfinger heraus), dass sie – die Kleine – oft als Erste zum Schuss kommt (es sei denn ich habe das Dickschiff gerade einsatzbereit in der Hand).

    Das Samsung-Gerät ist sicher ein feines Stück Technik, ja. Und Vielen wird die Knipse sicher gute Dienste leisten.

    Ob ausgesprochene Hobbyfotografen (oder gar Profis) sich so etwas anschaffen? Da bin ich eher skeptisch. Vielleicht aus Neugierde, zum Spielen, zum Ausprobieren. Sicher nicht weil das Gerät sonderlich praktisch ist (zu groß, zu unhandlich, die Technik bringt keine wirklichen Vorteile; im Sonnenlicht auf dem Display die richtigen Einstellungen zu suchen wird schnell zum Abenteuer – da gehören Knöpfe für die wichtigsten Einstellungen her!).

    Und Connectivity? WLan? Das haben Andere auch. Auch meine Fuji (mit einer kostenlosen Software von Fuji kann ich Bilder auf mein Smartphone beamen – ohne am WLan-Netz angeschlossen zu sein; schön zum Spielen und selten wirklich nützlich).

    Nur: Die schnellste Funk- oder Drahtübertragung (USB) kann mit dem Wechseln des Speichersticks nicht mithalten. Da hat man unter Umständen in ein paar Sekunden 64 Gigabyte von einem Gerät zum anderen übertragen.

    Sollte Samsung jedoch auf die verwegene Idee kommen und einen richtigen Sucher in die Kamera einzubauen, bin ich einer der Ersten die das Ding dann kaufen werden! Denn dann hätte ich als ambitionierter Fotograf einen guten Grund nen fetten Batzen Geld für ein neues Spielzeug auszugeben.

    Wie hier in den Beiträgen schon angeklungen ist, bleibt noch abzuwarten ob es Apps geben wird, die die Verschmelzung von PDA und brauchbarer Kamera zum Muss werden lässt.

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  • Stefan T. 05.12.2012 Link

    Teuer ...
    Denke 299.- ist wohl ein spitzen Preis.
    In Österreich zu bekommen, inkl 1GB Internet pro Monat kostenlos.
    Kein Vertrag, offen für alle Netze

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  • Werner Gastert 05.12.2012 Link

    Hört sich ganz gut an, der Bildschirm hat ne ordentliche Auflösung aber... der Preis!!! Völlig unakzeptabel. Für unter 150 EUR bekommt man normale Kameras mit gleicher Auflösung und gleichem Sensor, optischem und elektronischem Bildstabilisator von Samsung als WB-100 mit 26fach-opt.-Zoom und 16 MPixel oder von Praktica 16Z21S mit 21 fach Zoom, auch die 16Megapix aber lichtstäkerem Objektiv. Und für die Android-Funktion ohne Telefon 400 Euro mehr? Das ist die Sache doch nicht Wert. Für 200 EUR könnte man sichs überlegen. Für unter 300EUR kriegt man schon ne Nikon P510 mit 42fach Zoom, HDR und eingebautem GPS.

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  • mega 06.12.2012 Link

    Wie schnell löst das Teil denn aus?

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  • Klaus Wedekind 06.12.2012 Link

    @mega Einen genauen Wert kann ich dir nicht nennen, ich fand aber, dass sie recht schnell auslöst. Nicht so zackig wie meine Spiegelreflexkamera, aber für eine Kompakte ist sie ziemlich gut. Wie ich geschrieben habe, ist sie bei schnellen Bewegungen etwas überfordert, weshalb ich da gleich die Serienbildfunktion eingesetzt habe.

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  • Sascha M. 08.12.2012 Link

    wo kauft ihr die kamera bitte für 550 Euro?

    In Österreich im Saturn 399€, bzw. 299€ wenn man sie mit der 3 SuperSIm nimmt und die ist Bindungsfrei

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  • Klaus Wedekind 08.12.2012 Link

    @Sascha Im deutschen Saturn kostet sie 599 Euro.

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  • Chris 08.12.2012 Link

    Klingt ganz interessant. Fehlt nur noch die Option zum telefonieren:-)))))

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  • Sascha M. 08.12.2012 Link

    @klaus

    ist ziemlich komisch sowas immer! vielleicht die rache für das nexus 4 was hier ja um die 550€ kosten soll :D aber schlechtes rache gerät...

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  • Fred Man 10.12.2012 Link

    nur weil das teil in der lage ist android os zu benutzen soll man gleich 200-300€ mehr dazuzahlen? Sry das ist wohl ein schlechter witz! Für den preis kann ich mir 2-3 kameras mit gleicher leistung kaufen -.- irgendwie werden die neuen sachen auch immer teurer und die hersteller fragen sich auch noch warum die verkaufszahlen so niedrig sind :P Ich kauf mir auch kein polo, dass irgendwann 20000€ mindestens kostet

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  • Simeon S. 19.02.2013 Link

    Vergleicht einfach mal alle Specs mit einer normalen Kamera und ihr wisst warum sie so teuer ist...

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