X

Anmelden

Zur Bestätigung jetzt anmelden

Passwort vergessen?

... oder mit Facebook anmelden:

Du hast noch keinen Zugang zu AndroidPIT? Registrieren

Erste Hilfe DRK - Der mobile Lebensretter

Bernhardt Fischer
24

Eine App über die erste Hilfe? Na das hört sich doch einmal ungewöhnlich an. Die offizielle App des Roten Kreuzes heißt „Erste Hilfe DRK“ und könnte sich in so mancher schwierigen Lage als äußerst nützlich erweisen. Ob die App meinen Erwartungen entspricht oder nicht, habe Ich für euch getestet!

4 ★★★★

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.2.1 1.8

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy S2 (I9100G)
Android-Version: 2.3.6
Root: Nein
Verwendbar ab Version: 1.6

Jeder Mensch, der einen Führerschein besitzt, hat auch schon einmal einen Erste-Hilfe-Kurs besucht. Dieser erscheint vielen als langweilig und öde, kann jedoch in einigen Situationen Menschenleben retten. Streng genommen ist in Deutschland sogar jeder Bürger dazu verpflichtet, erste Hilfe zu leisten, wenn diese erforderlich ist. Doch eine App hierfür? Bei dieser Idee stößt man natürlich zunächst auf fragende Gesichter.

Als erstes fällt der „Erste-Hilfe-Assistent“ auf, der per Sprache, nützlicher Bilder und Text entsprechend der Notfallsituation Anweisungen gibt.

Um richtige Symptome zu erkennen, stellt die App dem Benutzer Fragen, die er mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten kann. Je nach Antwort wirst Du dann zu Anweisungen oder zur Wiederbelebung weitergeleitet. Natürlich gibt es auch Situationen, in denen Dir gezeigt wird, wie Du mit Verbrennungen, Schlaganfällen, Herzinfarkten oder Blutungen umgehen musst.

Eine genaue Anleitung für eine Notfallmeldung ist hier auch enthalten. Anhand von fünf Fragen wird aufgezeigt, welche Informationen unbedingt in der Meldung enthalten sein sollten. Per Fingertipp lässt sich ein Notruf direkt über die App tätigen. Weiß man nicht, wo genau man sich aufhält, so wird ein Standort per GPS bestimmt.

Ein weiter Punkt der App ist „Der kleine Lebensretter“. Dieser Abschnitt bietet allgemeine Informationen zu einigen Erste-Hilfe-Themen. Abgesehen von den Übungen der ersten Hilfe, kann man hier auch sein Allgemeinwissen über diverse Verletzungen und Gefahren auffrischen.


Fazit:

Erste Hilfe DRK“ ist sicherlich nicht die erste App ihres Genres. Hingegen der anderen ist diese Applikation jedoch offiziell vom Deutschen Roten Kreuz und überzeugt durch eine sorgsame Anleitung der Gefahrensituation. Hierüber hinaus kann der Benutzer sogar noch sein Allgemeinwissen auffrischen, um über Verletzungen und ihre Ursprünge genauer bescheid zu wissen. Eine starke App, für einen guten Zweck.

Bildschirm & Bedienung

Erste Hilfe DRK“ überzeugt schon beim ersten Start durch das schlichte und offizielle Design. Die verschiedenen Menüpunkte sind tabellarisch geordnet und bieten alle eine tolle Ordnung. Per Sprache, nützlicher Bilder und (!) Texte wird dem Benutzer schnell klar gemacht wie er sich zu verhalten hat. Alles bleibt hier immer super im Überblick.

Speed & Stabilität

Die App läuft flüssig und ohne Ruckler. Beim ersten Start lädt „Erste Hilfe DRK“ zwar etwas lange, jedoch wird hier eine große Datenbank geladen. Abstürze gab es ebenfalls nicht.

Preis / Leistung

Erste Hilfe DRK“ kostet im Play Store 0,79€. Für eine solch umfassende App handelt es sich hier um einen äußerst großzügigen Preis. Auch großzügig und lobenswert: Mit dem Kauf der App überstützt Du die Erste-Hilfe-Ausbildungen im Deutschen Roten Kreuz. Hut ab!

Screenshots

Erste Hilfe DRK - Der mobile Lebensretter Erste Hilfe DRK - Der mobile Lebensretter Erste Hilfe DRK - Der mobile Lebensretter Erste Hilfe DRK - Der mobile Lebensretter

Vergleichbare Anwendungen

Entwickler

DRK Service GmbH

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Dennis R. 30.07.2012 Link

    Gekauft!
    Erste Hilfe Kurs ist schon ne weile her und man kann nie wissen wann man sie mal braucht!
    Und man unterstützt das rote Kreuz!?

    0
    0
  • Michael 30.07.2012 Link

    Es wird immer gejammert das zu wenige Leute Erste Hilfe / -Kurse machen. Kein Wunder wenn das DRK überall dran verdienen will. Und das trotz großzügiger staatlicher Förderung (Ligaverbände)! Keinen Cent für die, das müßten die kostenfrei machen.

    0
    0
  • adl 30.07.2012 Link

    Bei mir führen in der App die Links zu einer Fehlermeldung. Also wenn ich auf einen unterstrichenes Wort klicke, geht der Browser auf, aber es kommt eine Fehlermeldung. :-(
    Ansonsten gute App.

    0
    0
  • ralf vau punkt 30.07.2012 Link

    Ich sehe es ähnlich wie Michael. Das DRK wird von mir je Quartal mit einer Blutspende bedacht. Es würde mich nicht wundern, wenn das DRK die demnächst kostenpflichtig macht. :-) Zur App: aus den o. g. Gründen für lau ja, kostenpflichtig nein.

    0
    0
  • User-Foto
    Andy 30.07.2012 Link

    Und was hat das DRK von der Blutspende? Die nehmen sie nur ab und geben sie weiter.

    Also von ausreichender Förderung sind wir meilenweit entfernt! Überall muss gespart werden und das in einemm derart wichtigen Bereich, da sind 79ct wirklich nicht die Welt, denn auch an Kursen ist nicht viel verdient.

    0
    0
  • Martin H. 30.07.2012 Link

    die machen mit dem Blut das größte Geschäft frag mal im Krankenhaus wieviel Konserven die nur für eine OP kaufen?!

    Die App ist ein guter Ansatz, wichtiger fände ich aber einen jährlichen Pflichtkurs für alle ab 16 und eine app mit den ganzen Kfzplänen für die Feuerwehren.

    0
    0
  • Florian 30.07.2012 Link

    Ich bin selber erste Hilfe Ausbilder beim DRK. Der Kurs kostet Ca 35 Euro. Die Teilnehmer machen im Normalfall nie richtig mit. Ich finde die app richtig toll, wenn jemand schon im Kurs nicht richtig auf passt dann ha er hoffentlich die app auf seinem Handy und kann sie auch bedienen.

    0
    0
  • Petra Schulz 30.07.2012 Link

    He, Leute, wer beschränkt denn hier das DRK auf Blutspende, die machen ja wohl mehr als das. Ich kenne genug, die auf Tour sind und das in ihrer Freizeit, um Deppen die einfach des Fahrens nicht fähig sind, ( im Suff, zu schnell und was es nicht noch so gibt), das Leben zu retten. OK es gibt auch Leute wie mich, denen eine Wespe im Ohr und ein entgegen kommender Traktor zum Verhängnis wird. Traktor kaputt, Auto kaputt und ich schnell ins Krankenhaus. Ich bin froh das es Menschen gibt die einfach da sind. Und es will doch wohl jeder von seinem Einkommen leben, die Festangestellten sollten deshalb ihr Geld verdienen und die Technik gibt es auch nicht für umme!!! Und den Freiwilligen gönne ich einen Obolus.

    0
    0
  • Ulic Quel-Droma 30.07.2012 Link

    Ich kann die App im Play Store nicht finden mit dem Suchbegriff "erste hilfe drk". Also das find ich nicht so toll...

    0
    0
  • Horst 30.07.2012 Link

    Es gibt sowas auch vom österreichischen Roten Kreuz - sogar kostenlos. Ob das was taugt bzw. welche besser ist, weiß ich nicht.

    0
    0
  • PeterShow 30.07.2012 Link

    Ich nehme die Version vom Österreichischen RK. Hoffe damit kann man auch Deusche retten ^^^ Oder wenn man einen Deutschen retten möchte muss man per In-App kaufen erst mal das Upgrade kaufen^^

    https://play.google.com/store/apps/details?id=at.fh.firstaid&feature=related_apps#?t=W251bGwsMSwxLDEwOSwiYXQuZmguZmlyc3RhaWQiXQ..

    0
    0
  • Horst 30.07.2012 Link

    Ich habe mich jetzt für die DRK-Version entschieden. ;-)
    Eigentlich müsste ich meine Kenntnisse mal wieder praktisch auffrischen...

    0
    0
  • Gorden W. 31.07.2012 Link

    Die App müsste 5 Sterne haben, warum hat sie das nicht?

    Leute, bevor hier gepöbelt wird, sollte man sich lieber richtig informieren.
    Blutkonserven werden nicht verkauft, sie werden verschenkt.
    Die Ausbilder in erster Hilfe verdienen kein Gehalt.
    Die meisten Helfer sind ehrenamtlich tätig, auch die Rettungsdienstler
    und Sanitäter- selbst Vorstände der Vereine.
    Die Hilfeleistungen hier alle aufzuzählen, geht gar nicht.
    Aber wir helfen erst und fragen dann.
    Ja, ich bin auch einer ;=)

    Die App kostet nicht mal einen € und jeder Mensch könnte
    damit einem anderen helfen. Ich finds Klasse!

    0
    0
  • Jaroslav Kotwinski 31.07.2012 Link

    Super, in der Schweiz nicht verfügbar.. Das von Österreich ist frei verfügbar und kostet nix.

    0
    0
  • Daniel Kwauka 31.07.2012 Link

    Ich kann auch die Malteser App empfehlen. Ist Kostenlos und man kann auch gleich nen Kurs buchen wenn man möchte. ;-)
    Ps.: Die Blutkonserven kosten schon einiges, steckt aber auch jede Menge Arbeit drin. Schließlich ist man mit der Abnahme nicht fertig.
    Bezuschusst wird lediglich der KatSchutz.

    0
    0
  • Florian B. 01.08.2012 Link

    Also 79 Cent finde ich absolut in Ordnung! Das inzwischen jede Hilfsorganisation ums Geld kämpfen muss ist ja wohl nichts neues und ich finde es Ok wenn das Drk einen Obulus für die app nimmt. Die Bevölkerung hier Zu Lande wird sich sowieso noch umschauen denn seit dem Wegfall der Wehrpflicht haben alle Organisationen (Ffw,THW,DRK,DLRG,JUH,ASH, etc....) massiv mit Nachwuchs Problemen zu kämpfen, leider hat unsere Politik nicht soweit gedacht. Es wird also immer wichtiger das jeder In der Lage ist zu helfen!

    0
    0
  • User-Foto
    Marc 01.08.2012 Link

    ich finde es ehrlich gesagt blöd, für eine app die wirklich leben retten kann geld zu verlangen, es gibt nen haufen games, die ebenfalls arbeit machen, die kostenlos sind, und auch keine weiteren kosten verursachen, aber nein, das was leben retten kann kost geld.
    ich sage nur verkehrte welt.

    ps: auch diese app macht wohl arbeit sie zu programmieren, das ist klar!
    aber wenn, ich weiß nicht obs so ist, könnte ja nen bissel werbung eingeblendet werden, und so hätte eventuell der entwickler seine kosten wieder raus , und hätte der menschheit noch was gutes getan:-)

    0
    0
  • qgamzoo 02.08.2012 Link

    Um dann zu schreiben, wie blöd und taktlos es ist, in einer App, die Leben retten kann, Werbung einzublenden.

    Diese lebensrettende Maßnahme wurde Ihnen präsentiert von Krombacher...

    Herrgott Leute, wir reden hier über 79 ct! Das ist einmal aufs Klo gehen im Berliner Hauptbahnhof...

    0
    0
  • Jörg L. 04.08.2012 Link

    einfach nochmal nen kurs in lebensrettenden sofortmaßnahmen machen ... ordentliche erste hilfe durch "laien" hilft uns im rd und dem patienten wesentlich effektiver....
    und diese kurse werden von allen hilfsorganisationen angeboten... und müssen auch nicht langweilig und öde sein...

    0
    0
  • PeterShow 05.08.2012 Link

    @gamzoo

    Wenn jeder Deutsche mir 79 Cent schenken würde - Das ist ja nur einmal aufs Klo gehen am Berliner Bahnhof - wäre ich reich^^

    0
    0
  • qgamzoo 06.08.2012 Link

    @supersam: und wenn Du mir für 79ct. eine Gegenleistung erbringst, die mir einen Mehrwert bietet, dann kannst Du meine 79 ct haben. Und wenn Deine Arbeit für genug Leute interessant ist, dann werde wegen meiner reich damit. Aber mit nem smartphone rumrennen, welches 5 oder 10 Euro monatlich in der Abzahlung kostet, für jeden schnickschnack wie schriftarten, Spiele etc 1 bis 2 Euro auszugeben und sich dann über 79 ct aufzuregen, halte ich persönlich für so abartig daneben, wie es schlimmer kaum zu bewerkstelligen ist...

    0
    0
  • Michael S. 06.08.2012 Link

    Ich kann die Diskussion um die 79ct nicht verstehen. Zunächst an alle Dummschwätzer: Der Blutspendedienst ist ein eigenständiger Geschäftszweig des DRK und hat mit der Breitenausbildung überhaupt nichts zu tun. Andererseits halte ich es für falsch, die Ausbildung über die App mit zu finanzieren. Diese App kann praktische Übungen im Kurs nicht ersetzen und eine solche Hilfestellung sollte über die Ausbildung finanziert werden. Die Kurse sind teuer genug und lebensrettendes Wissen sollte hier zumindest umsonst sein. Andere können das auch. Aber anstatt die App zu boykottieren sollte man sich lieber der Anglifizierung durch den sch... Playstore verweigern, der es nach wie vor nicht schafft, in Deutschland übliche Zahlungsmittel zu akzeptieren. Wenn das DRK hier was gut machen will, bietet es die App schnellstmöglich auf alternativen Plattformen an.

    0
    0
  • Lucas G. 09.08.2012 Link

    Ich finde es schade, dass die App Geld kostet. Ich finde eine solche App sollte frei zu Verfügung stehen und sich jeder downloaden. Immerhin geht es hier um die Gesundheit eines Menschen, vielleicht könnte eine solche App auch über Leben und Tod, bzw. über schlimme Folgen entscheiden.

    0
    0
  • User-Foto