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Element Defense - mit Naturgewalten Monster platt machen

Kamal Nicholas
6

Element Defense ist, wie der Name schon impliziert, ein Tower-Defense Spiel, in dem natürliche Kräfte eine tragende Rolle spielen. Hier geht es darum, übergroße Insekten und andere Monster mit Waffen und elementaren Kräften zu bekämpfen und die Horden so von der virtuellen Welt zu beseitigen. Ob das Spiel mich erdbebengleich vom Hocker reißt oder ob es sich hier eher um eine Flaute handelt, soll der nachstehende Test Euch nahebringen.

4 ★★★★

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.0.6 1.0.9

Video

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Google Nexus S

Android-Version: 2.3.4

Los geht's, erst einmal muss ich die App natürlich herunterladen, 3,82 MB sind ok, Zugriffserlaubnis-Check, auch hier alles absolut in Ordnung, dann also ran an die Installation. Vorher schau ich mir noch schnell den Trailer an, um einen ersten Eindruck zu bekommen, was mich da überhaupt erwartet. In großen Lettern wird dort Blockbuster-gleich Folgendes angezeigt: „UNLEASH THE POWER… OF EARTH… FIRE... WATER... AIR... AND DARKNESS.“ Das klingt erst einmal sehr gut, ich mag Elemente, auch wenn Dunkelheit keines ist.

Ist das Spiel installiert, öffnet sich der Hauptbildschirm, der sechs Menüpunkte offenbart:

  • New Game
  • Options
  • Trophy Hall
  • Resume Last Game (kann ich jetzt natürlich noch nicht auswählen)
  • XP Upgrades
  • Quit

Bevor ich ein neues Spiel starte, schaue ich mir zunächst die Optionen an. Dort finden sich äußerst „elementare“ Einstellungen zum Klang, man kann noch ein Häkchen bei Random Elements (zufällige Elemente) setzen, das war's dann auch schon. Darunter findet sich noch eine Spielanleitung, die allerdings nur in Englisch geschrieben ist. Prinzipiell geht es um Folgendes:

Wie es sich für ein klassisches Tower Defense-Spiel gehört, muss man Horden von Gegnern (hier genannt „Creeps“) davon abhalten, dass diese einen oder mehrere Ausgänge erreichen. Dazu stehen drei verschiedene Oberkategorien von Kämpfern (Tower) zur Verfügung, nämlich Nah- und Fernkämpfer, sowie Magier. Um die „naturverbundenen“ Feinde auszumerzen, stehen mir die elementaren Kräfte Erde, Feuer, Wasser, Luft und Dunkelheit zur Verfügung.

Damit das alles nicht schnell langweilig wird, gibt es 3 Kampfschauplätze (Maps), 6 Schwierigkeitsgrade und ingesamt 15 Kämpfer, mit denen ich gegen mehr als 50 verschiedene Monster kämpfen muss. Und wie sieht das in der Praxis aus? Ich starte ein neues Spiel.

Zunächst muss ich die Map auswählen, ich entscheide mich für den Friedhof und starte mal mit Schwierigkeitsstufe 1, ich will es ja nicht gleich übertrieben. Dort erwartet mich dann gleich noch einmal eine kurze Zusammenfassung der Spielanleitung, die ich hier kurz übersetzen möchte:

  • Hindere Creeps daran, den Ausgang zu erreichen
  • Baue Tower per Drag & Drop
  • Berühre Tower, um Verbesserungen zu kaufen
  • Bewege die Karte mit dem Finger
  • Der Drache (aha, es gibt also auch einen Drachen, korrekt) lädt seine Energie auf. Um diese zu entfachen, muss auch er per Drag & Drop eingesetzt werden

Dann will ich (endlich mal) spielen. Auf der rechten Seite stehen meine Kämpfer zur Verfügung, die gelbe Zahl daneben stellt den Preis dar, denn ich für deren Einsatz zahlen muss. Das mir zur Verfügung stehende Gold wird in der Ecke rechts oben angezeigt. Ist ein Kämpfer platziert, kann ich diesen verbessern, indem ich auf ihn klicke. Im sich nun öffnenden Bildschirm habe ich dann die Möglichkeit, den entsprechenden Tower mit Upgrades zu versorgen oder aber auch einen Tower wieder zu verkaufen (für etwas weniger als den Einkaufspreis natürlich). Und wie verdient man nun Gold? Indem man natürlich Monster platt macht. Je nach Stärke des Viehs gibt es weniger oder mehr Bares.

Auf dem Bildschirm findet sich außerdem ein Herz mit einer daneben stehenden Zahl. Dies signalisiert mir, wie viele Monster noch in den Ausgang gelangen dürfen, bevor mein Spiel beendet ist, weil ich versagt habe.

Ist ein Tower platziert, lässt dieser sich nicht mehr bewegen (auch wenn das ja eigentlich Menschen mit zwei gesunden Beinen sind). Demnach muss man sich also schon vorher eine Strategie überlegen, wo man welchen Tower am besten positioniert, um nicht von den Bestien überrannt zu werden.

Bevor eine neue Welle von Monstern auftaucht, öffnet sich ein Bildschirm, der darüber aufklärt, was genau da nun wieder für eine Höllengeburt ans Tageslicht kommt und wie viele ich davon vernichten muss. Außerdem kann ich dort auch schon sehen, was mich in der übernächsten Welle erwartet. Und das sind eine ganze Menge Viecher. Also nichts wie ran da. Wenn man mal etwas ungeduldig ist oder aus einem anderen Grund will, dass alles etwas schneller abläuft, kann man mittels des Vorlauf-Buttons links unten das Tempo des Spielgeschehens erhöhen.

Jede 10. Welle ist eine elementare Welle. Was heißt das nun wieder? Es bedeutet, dass ein elementares Biest erscheint, das ich niedermachen muss. Das Element dieses Biests kann man selbst auswählen oder aber unter Optionen das Häkchen setzen, dass dieses zufällig entschieden wird. Erst nachdem man dieses Monstrum dann in Grund und Boden gestampft hat, wird dessen elementare Kraft frei gesetzt und kann dann einem Magier (mit dem entsprechenden Kleingold) zugewiesen werden.

Der Einsatz von elementaren Kräften ist eine tolle Ergänzung zu den normalen Waffen, da jede Kraft sich auf verschiedene Gegner unterschiedlich auswirkt. So fügt Feuer beispielsweise Creeps mit dem Element Erde einen Schaden von 200% zu, Creeps mit dem Element Wasser erleiden dafür aber nur einen Schaden von 50%. Welches Element welchem Gegner am meisten schadet, wird ebenfalls in dem Bildschirm vor dem Auftauchen der nächsten Welle dargestellt.

Neben dem Gold verdient man außerdem auch noch Experience (XP), die dazu verwendet werden kann, alle Tower einer Kategorie auf das nächste Level anzuheben. Dies kann über das Hauptmenü unter dem Punkt XP Upgrades vorgenommen werden.

Ich muss sagen, das erste mal Spielen war noch leicht überfordernd, vor allem deshalb, weil Tower-Defense Spiele eigentlich nicht so meins sind, aber hat man das Spielprinzip erst einmal richtig verstanden und merkt, wie man die einzelnen Charaktere aufpeppen kann, macht das Ganze wirklich ziemlich viel Spaß und weckt den Ergeiz, weiter zu kommen. Allerdings hatte ich anfangs so einige Schwierigkeiten mit dem Timing meines dressierten Drachen, da dieser eine gewisse Vorlaufzeit braucht. Aber Ihr werdet ja sehen.

Der Spielablauf ist insgesamt sehr flüssig, obwohl teilweise wirklich ziemlich viel passiert. Das ist ein absoluter Pluspunkt. Was mir weniger gut gefällt ist, dass man nicht in das Geschehen weiter hinein- bzw. herauszoomen kann. Da teilweise doch an vielen Stellen gleichzeitig etwas passiert und es auch Maps mit mehreren Ausgängen gibt, wäre das zur Übersicht doch sehr gut.

Wirklich geschickt gelöst ist die Darstellung eines verbesserten Towers. Anstatt die höhere Leistung als Zahl oder ähnlich darzustellen, sieht die stärkere Figur einfach anders aus (so kommen dann auch die 15 verschiedenen Tower zustande). Das kann ein anderes Kostüm sein, eine andere Waffe oder eine andere elementare Kraft.

Fazit:

Wer Tower Defense-Spiele mag, wird an Element Defense viel Freude finden. Das Spiel bietet viel Abwechslung und Erweiterungsmöglichkeiten, ohne dabei irgendwie stumpf zu wirken. Die große Auswahl an Gegner und Upgrades macht dieses Spiel vor allem nach längerer Zeit richtig interessant.

Bildschirm & Bedienung

Der Bildschirm von Element Defense ist sehr aufgeräumt, alle Funktionen sind schnell abrufbar. Man braucht zwar etwas Zeit, komplett in die Materie einzusteigen, doch hat man das Prinzip der Upgrades verstanden, läuft alles einwandfrei. Man kann zu jedem Zeitpunk das Spielgeschehen pausieren und ins Menü gelangen, sollte man mal versehentlich das Spiel schließen, macht man beim nächsten Öffnen genau da weiter, wo man aufgehört hat. Einzig, dass man nicht in das Spiel hinein- oder herauszoomen kann, hat mich etwas gestört, ist aber nur ein kleiner Wermutstropfen.

Speed & Stabilität

Auf meinen Nexus S lief Element Defense absolut einwandfrei, es kam weder zu Rucklern noch zu Abstürzen. Auch sonst ist mir nicht s aufgefallen, was den Spielablauf beeinträchtigt hätte. Auch die Funktion, alles schneller ablaufen zu lassen, finde ich wirklich toll. Daher gibt es hier von mir die volle Punktzahl.

Preis / Leistung

Mit derzeit 1,74 Euro ist Element Defense nicht unbedingt das günstigste Spiel, aber angesichts des Spielspaßes und dem großen Angebot an Gegnern und Upgrades ist der Preis zumindest angemessen.

Screenshots

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Kommentare

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  • User-Foto
    Denis F. 23.09.2011 Link

    Guter Bericht Kamal, Danke hierfür. Aber bitte warum ist 1.74 nicht günstig?

    0
  • Anonymon Anonymus 23.09.2011 Link

    @Dennis: Weil die meisten Games unter Android 0 - 0.99 € kosten.

    0
  • Thomas G. 23.09.2011 Link

    Im Market gibts noch ne Lite Version. Die bietet sich zum testen geradezu an, wenn einem die 1,75 € anfangs zuviel sind.

    @Kamal: Die App ist im Download 10,42 MB groß :)

    0
  • User-Foto
    Denis F. 23.09.2011 Link

    @ Anonymon Anonymus: Die Kostenlosen Games sind mit Werbung versetzt und die für 0,99 € taugen auch nicht wirklich was....

    0
  • ©h®is 24.09.2011 Link

    Hatte es mal angetestet, find es aber nicht so gut..

    Grafik gefällt mir nicht, zu unübersichtlich

    Genau so wie die ui

    0
  • Klaus S. 26.09.2011 Link

    Für mich das beste TD im Market.
    Sehr aktiver Entwickler - schon zahlreiche Updates seit ich es habe.
    Gerade die Grafik gefällt mir persönlich sehr gut.
    Wie schon erwähnt einfach die lite-Version anspielen und selbst überzeugen...

    0