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Earn to Die - Einfach cool!

Bernhardt Fischer
2

Wünschen wir uns nicht alle insgeheim eine Zombie-Apokalypse? Ein wahres Abenteuer erleben und jeden Tag um sein Leben rennen oder fahren, ein unendlicher Adrenalinschub. Natürlich bringt dies auch seine Schattenseiten mit sich und würde in der Realität, wenn man denn davon reden darf, ganz anders aussehen. Bei „Earn to Die“ beginnt der Ernst, wenn auch lustig verpackt..

4 ★★★★

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.0.6 1.0.7

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy S2 (I9100G)
Android-Version: 4.1.2
Root: Nein
Verwendbar ab Version: 2.1

 

Geschicklichkeits-Rennspiele in 2D ansicht? Noch nie davon gehört? Da möchte Ich nun gerne auf „Hill Climb Racing“ verweisen, einen Titel, den fast jeder kennen sollte. „Earn to Die“ beinhaltet im Grundaufbau das gleiche Spielprinzip, bringt aber -durch die Apokalypse- sehr viel mehr Spannung und Abwechslung in das Spielgeschehen.

Wie hat man das also zu verstehen? Zombies tauchen auf, weshalb der Spieler die ganze Zeit von Level zu Level durchkommen muss? – Ja, ganz genau!
Von der Seitenansicht aus, siehst Du dein Fahrzeug, welches schon von Beginn an sehr dick und aufgemotzt scheint. Nun hast Du noch verschiedene Knöpfe zur Verfügung.
Einmal befindet sich am Bildschirmrand der Gas-Button, der zur Fortbewegung dient. Nun gibt es noch 2 Knöpfe, die zum nach vorne- oder nach hinten verlegen des Autos dienen. Diese sind der wohl wichtigste Bestandteil des Spiels. Grafisch sieht das Ganze nicht sehr überzeugend aus, jedoch sind die Fahrzeuge wirklich cool gestaltet und es kommt eine echtes Action-Gefühl auf. Zombies und Umgebung wirken leider detailarm.

Überschlägt sich der Spieler oder landet auf dem Dach, ist alles sofort vorbei. Anstatt jedoch, wie bei „Hill Climb Racing“ „nur“ Hügel hoch oder herunter zu fahren, laufen euch hier zahlreiche Zombies (in unterschiedlichen Größen) entgegen und dienen als Rammböcke. Diese Bremsen den Spieler aus, fährt er sie nicht perfekt platt.

Mit jedem gefahrenen Meter verringert sich die Tankanzeige. Fällt diese auf 0, ist das Level vorbei. Nun werden alle überfahrenen Zombies gezählt und bringen Geld ein. Doch fehlt nicht noch etwas in einem echten Zombie-Splatter? Ganz genau – Zusätzlich kann der Spieler noch (nach Belieben) seine Karre aufmotzen. Natürlich lassen sich auch komplett neue und größere Fahrzeuge kaufen. Neben einem größeren Tank, einen Superboost, neuer Bereifung und Motorisierung, könnt ihr noch eine Schusswaffe und einen Prellbock kaufen, um die Zombies zu töten bevor sie euch ausbremsen können. Insgesamt gibt es 8 verschiedene Fahrzeuge zu erwerben. Auch beinhaltet der Storymodus 8 große Level, was also zeigt, dass der Spieler sich im Schnitt nach jedem Level ein neues Fahrzeug zulegen sollte.

 Ist der Storymodus komplett durchgespielt, so wird ein Highscore –aus Anzahl der benötigten Versuche- erstellt. Zudem werden der Halloween- und der Championship Modus freigeschaltet. Erster besteht daraus, eine Anzahl von Kürbissen zu zerstören, während letzterer wirklich fordernd ist und dem Spieler ein Fahrzeug vorsetzt, mit welchem er eine Bestzeit erreichen muss. Schade fande Ich jedoch, dass der Storymodus nach vollenden wieder auf 0 gesetzt wird. Hier hätte Ich gut gefunden, gäbe es eine Art Spaßlevel, in dem man mit seinem aufgemotzten Auto einfach Zombies hätte abschießen können, oder zumindest Ähnliches.

 

Fazit:

Earn to Die“ bietet an sich ein sehr, sehr cooles Spielprinzip. So ziemlich jeder möchte mit einer aufgemotzten Karre herumfahren und Zombies platt machen. Sehr schön ist zudem, dass man das Fahrzeug immer wieder aufwerten kann und schöne Waffen dazu bekommt. Jedoch hat sich hier nach einiger Zeit Ernüchterung breit gemacht. Das Spiel bietet kaum Abwechslung. Ein Problem ist hier, dass (anders als bei Hill Climb Racing) ein dauerhaftes Drücken auf den Gas-Button oft ausreicht, um die komplette Strecke zu bestehen. Dies kann man, besonders wenn man gerade Geld für die weiteren Level braucht, beliebig oft wiederholen. Hier finde Ich auch das Prinzip von „Saumurai VS Zombies“ besser. Ansporn gibt jedoch der Championship-Modus. Wegen diesem und dem echt coolen Aufbau, gibt es noch 4 Sterne.

Bildschirm & Bedienung

Earn to Die“ funktioniert simpel und gut. Die Knöpfe erklären sich von selbst und müssen gewissenhaft eingesetzt werden. Menüs und Grafik passen zusammen, auch, wenn alles insgesamt etwas detailreicher sein könnte.

Speed & Stabilität

Die App lief zu jeder Zeit flüssig und ohne Ruckler. „Earn to Die“ stürzte kein einziges Mal ab.

Preis / Leistung

Earn to Die“ kostet im Play Store 0,91€. Zwar wird das Spielprinzip auf Dauer langweilig, jedoch werden für wenig Geld hier über dem Storymodus, mit vielen Aufwertigkeitsmöglichkeiten, noch 2 weitere Spielmodi geboten. Wer sich nicht sicher ist, ob der die App wirklich haben möchte, der kann  sich zudem eine Lite-Version herunterladen. Insgesamt ein recht gutes Verhältnis von Preis zu Leistung.

Screenshots

Earn to Die - Einfach cool! Earn to Die - Einfach cool! Earn to Die - Einfach cool! Earn to Die - Einfach cool!

Vergleichbare Anwendungen

Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.

Entwickler

Not Doppler

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Hendrik S 10.04.2013 Link

    Echt cool das Spiel aber eigentlich sehr schnell durchgespielt :/ aber egal viel auswahl nach dem man den 1. Part durch hat.

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  • Merlin 18.04.2013 Link

    Wenn man auf Adrenalinschübe steht empfehle ich meth ;)

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