Als erstes wird das SDK für Android benötigt. Die Heruntergeladene Datei wird anschließend in das Home-Verzeichnis entpackt.
Ein aktuelles JDK sollte bereits installiert sein.
Unter „Einstellungen“ -> „Anwendungen“ -> „Entwicklung“ muss „USB-Debugging“ aktiviert werden. Jetzt wird das Handy mit dem USB-Kabel an den PC angeschlossen.
Damit das Handy auch erkannt wird muss eine udev-Regel angelegt werden. Als erstes wird als Root die Datei
/etc/udev/rules.d/51-android.rules
erstellt. In diese Datei wird die Zeile
SUBSYSTEM=="usb", SYSFS{idVendor}=="0bb4", MODE="0666"
eingefügt. Die USB Vendor ID (im obigen Beispiel fett dargestellt) ist von Geräte-Hersteller zu Geräte-Hersteller unterschiedlich. Für einen Überblick gibt es hier folgende Auflistung:
| Hersteller | USB Vendor ID |
| Acer | 0502 |
| Dell | 413c |
| Foxconn | 0489 |
| Garmin-Asus | 091E |
| HTC | 0bb4 |
| Huawei | 12d1 |
| Kyocera | 0482 |
| LG | 1004 |
| Motorola | 22b8 |
| Nvidia | 0955 |
| Pantech | 10A9 |
| Samsung | 04e8 |
| Sharp | 04dd |
| Sony Ericsson | 0fce |
| ZTE | 19D2 |
Nach dem Speichern der Datei folgt auf der Konsole als Root ein
service udev restart
In der Konsole wechselt man jetzt in den Unterordner „Tools“ des am Anfang entpackten Ordners. Sollte dieser im Home-Verzeichnis liegen, dann sollte es der Befehl:
cd ~/android-sdk-linux_86/tools/
erledigen. Dort startet man dann mit
./ddms
den Dalvik Debug Monitor. Auf der linken Seite kann man nun sein Handy anwählen und über „Device“ -> „Screen capture“ oder mit der Tastenkombination „Strg+S“ ein Screenshot erstellen. Man hat auch die Möglichkeiten das Bild zu drehen, zu speichern oder in die Zwischenablage zu kopieren.
Für Windows-Benutzer gibt es eine separate Anleitung: Screenshot ohne Root