Getestete Version: ≤ 3.5
Aktuelle Version: 5.90
Erforderliche Android-Version: ab 1.0
Bildverarbeitung auf dem Handy... Interessant!! Selbst wenn man natürlich weiss, dass es nur rudimentär sein kann. Aber witzig ist es ja, wenn man Bilder mit seiner Kamera schießt und diese dann - lustig verpackt - als MMS oder E-Mail weiter versendet.
ezimba scheint so ein Produkt zu sein. Mit ezimba kann man seine Bilder mit über 400 spaßigen Bildfunktionen, die vom Üblichen (Beschriftung, Rahmen) bis hin zum Unüblichen (3D, Warping, Texturing) reichen.
Das verspricht zumindest die Produktbeschreibung. Na, da sind wir ja mal gespannt...
ezimba bietet seinen Nutzern im Wesentlichen nur eine Funktion: das Verändern eines Bildes mit verschiedenen Filtern und / oder Effekten.
Dabei geht es vor allem darum aus Schnappschüssen, die man mit der eingebauten Handykamera gemacht hat witzige Abwandlungen und Variationen zu kreieren, die man dann per MMS oder E-Mail weiter verschicken kann.
Natürlich ist dieses Produkt nicht dazu geeignet Urlaubsbilder zu optimieren oder so zu bearbeiten, dass man sie danach ins Album kleben kann. Vielmehr ist das Programm eine nette Spielerei um Freunden und Familie ein paar lustige, veränderte Schnappschüsse vom Handy aus zu schicken.
Von der Idee her ist ezimba eigentlich ganz witzig. Es werden beim Test allerdings zwei Probleme offensichtlich, die nichts mit dem Programm, sondern eher mit der Hardware zu tun haben:
1. Problem: Größe der Bilder auf dem Handy
Bei der Bearbeitung eines Bildes im Handy reicht die Größe des Displays nicht wirklich aus um Details zu erkennen. Da kann es schon mal vorkommen, dass man Helligkeit, Schärfe oder die Sättigung ändert und keinerlei Änderung erkennt. Böse Zungen könnten nun sicherlich behaupten, dass das auch an der Software liegen könnte. Das will man den Machern aber nicht unterstellen, zumal andere Effekte, wie die 3D-Effekte durchaus gut funktionieren.
Aber auch hier: man tut sich schwer Details des Bildes zu erkennen. Bei einigen Effekten kommt es aufgrund der Größe sogar vor, dass man gar nicht mehr erkennt was das ursprüngliche Bild mal gezeigt haben soll. Auf dem Computer kann man es dahingegen erkennen.
2. Problem: die Prozessorleistung
Schon alleine das Einlesen des Bildes in den Speicher lässt einen erahnen, dass man es nicht eilig haben darf. Erst nach ca. 20 Sekunden kann man überhaupt mit der Bearbeitung des Bildes anfangen. Einfache Effekte brauchen ebenfalls gute 10 Sekunden, größere Effekte mehr als 30 Sekunden bis das Bild fertig gerechnet ist.
Der Bildschirm ist in zwei Teile gegliedert. Oben sieht man das ausgewählte Bild, unten sind die verfügbaren Effekte. Wählt man einen Effekt aus, sieht man oben das veränderte Bild. Dabei ist es nicht immer ganz einfach den richtigen Effekt zu erwischen. Die Liste ist klein und man tippt oft daneben. Für ein Bildbearbeitungsprogramm wirkt das ganze Interface nicht wirklich optisch ansprechend.
Bei Bildschirm und Bedienung kann man sicherlich noch einiges besser machen...
Die Geschwindigkeit des Programmes ist nicht berauschend. Das kann natürlich am schwachen Prozessor des Phones liegen. Aber es beeinträchtigt das Vergnügen sehr.
Abstürze gab es beim Test keine.
Das Programm kann kostenlos hier im Market geladen werden (funktioniert nur aus dem Android Browser heraus)
Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.
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Dennis G.
vergleichbares Programm: Picsay, kostenlos im Market ...