Wir wissen es alle und brauchen uns nichts vorzumachen: Das Standard Adressbuch Programm von unserem Android Handy, zumindest in der aktuellen Version, ist wirklich sehr mager. Es fehlen viele grundlegende Funktionen, die vor allem alte Blackberry Nutzer vermissen werden. Programme, wie Phonebook, möchten dieses „Loch stopfen“ und bieten weitere Funktionen für unsere Kontakte, d.h. unser Adressbuch und was so alles dazugehört. Kombiniert wird das Ganze „iPhone like“ mit Avataren und viel Farbe. Ob das unserem „Androiden" gefällt?
Phonebook gestartet und schon hat man eine Information, die man sonst „lange suchen kann“, die Gesamtzahl der gespeicherten Kontakte grinst uns glücklich an. Sehr brav.
Phonebook ist nicht nur ein kleines Tool für die vorhandenen Kontakte, sondern ist ein eigenständiges Programm. Man kann damit Kontakte hinzufügen, ändern und löschen. Hierbei steht die „Avatarnutzung“ im Vordergrund, denn bei der Durchsicht der Kontakte ist immer ein Avatar sichtbar, falls keiner ausgewählt ist, erscheint ein Standardavatar.
Anfangs wirkt alles sehr schön und grafisch ansprechend, doch man merkt schnell, dass die „Avataransicht“ unpraktisch, langsam und „platzfressend“ ist. Gerade in der horizontalen, wirkt Phonebook schon eher wie eine „Bildershow“, als wie ein Adressbuch. Wie beim Standardprogramm ist es auch hier möglich, durch Eingabe über die Tastatur Kontakte schneller zu finden. Eine ordentliche Suchfunktion wird aber auch nicht geboten. Schade!
Sehr gut fällt die Verlaufsanzeige auf, die Telefonate und Kurznachrichten aufzeichnet inkl. Zeit und Datum. Je Kontakt werden diese sogar in Sprechblasenform kombiniert angezeigt.
Die Eingabe und Bearbeitung der Kontakte gestaltet sich einfacher, als im androideigenen Programm, auch die Detailansicht der Kontakte ist hier übersichtlicher. Jedoch gibt es bei den Telefonnummern einen Mangel, denn hier sind nur drei Nummern möglich: Arbeit, Privat und Mobil. Falls mehr oder Nummern in anderen Feldern (z.B. Pager, Fax) bereits angelegt sind, werden diese zwar angezeigt, aber eine Bearbeitung ist nicht möglich.
Sehr praktisch wiederum sind die vielen Links vom Kontakt heraus: Mail, Telefon, SMS, Google Maps und Verlauf.
Ein Pluspunkt im Gegensatz zum androidinternen Programm ist, dass eine versehentliche Änderung des Kontaktes durch Klicken der „Zurücktaste“ nicht möglich ist. Zum Speichern muss man mit „Save“ bestätigen.
Fazit: Zum professionellen Adressbuch a la Blackberry fehlt leider noch ein ganzes Stück, doch von einigen Mängeln abgesehen, kann sich Phonebook mit dem androidinternen Programm gut messen und zeigt teilweise, wie es besser geht.
Wie das vorinstallierte Programm unseres „Android“ bietet auch Phonebook verschiedene Karteikarten wie: Favoriten, Aktivitäten, Kontakte, Telefon und einen Reiter mit drei Verknüpfungen, zur Mobilbox, zu den am häufigsten und seltensten Kontaktierten.
Leider fehlt auch bei Phonebook die virtuelle Tastatur, die uns einiges leichter machen würde und in bestimmten Situationen unabdingbar ist. Es lebe die „ein-Hand-Bedienung“.
Sehr schön gestaltet ist die Verlaufsansicht, die der des iPhone SMS-Programms ähnelt. Pluspunkt sammelt Phonebook außerdem mit der guten Bedienungsfunktion. Die Menütaste bleibt im Grunde ungenutzt und man findet in jedem Fenster eine Abzweigung.
Dennoch könnte man noch einige Optionen zur Verfügung stellen, z. B. veränderbare Ansicht, Bewegungssensor, kontaktbezogene Klingeltöne etc.
Phonebook läuft relativ schnell und reagiert sofort auf Befehle, sogar schneller als das „hauseigene“ Programm. Lediglich bei vielen hinterlegten „Avatarbildern“ kommt es zu „Ruklern“ in der Listenansicht.
Abstürze traten während der gesamten Testphase keine auf, das Programm läuft sehr stabil.
Phonebook kann kostenlos über den Android Market bezogen werden.
Direkter Download aus dem Android Market (funktioniert nur aus dem Android Browser heraus).






























Bilder und Nummern bzw. Namen stimmen sowieso nicht überein. Alles gemixt.
Also bezüglich Adressbuch: Es geht hauptsächlich um die Darstellung, d.h. die mangelnde Übersicht, da ich meine Geräte auch geschäftlich nutze, und meine Kontakte nicht nur Telefonnummer und Name beinhalten, sondern verschiedene Adressen und X-Nummern, Notizen etc. D.h. ich fast alle möglichen Funktionen nutze und somit auch das Programm ausschöpfe, kann ich sagen, dass es sehr mager ist. Es stimmt, wenn man Namen, eine Nummer und vielleicht noch eine Adresse speichert, ist es in Ordnung, aber es bietet nun mal mehr, und das soll auch in der Praxis funktionieren. Siehe Blackberry.....
Im vergleich zum PalmOS hat mir auch das Blackberry-Adressbuch nicht gefallen, zu beschränkt. Da ich nun ein G1 bestellt habe, machst du mir gerade etwas Angst! :)
Dass GMail keine Geburtstage kann, hab ich ja schon gelesen, und finde das ziemlich unglaublich. Hoffe das wird schnell, ev. schon mit 1.5/cupcake, nachgebessert!
Was mich aber noch interessieren würde:
Nutzt Phonebook das standardadressbuch und hat ZUSÄTZLICH für die eigenen Felder eine eigene Datenbank oder hat es eine komplett eigene Datenbank, sprich importiert nur das Original-Adressbuch einmalig und synct dann eben gar nicht mehr mit GMail?
Wenn Zusatz-Datenbank: Werden die Zusatzfelder bei GMail irgendwo z.B. in den Notizen angezeigt, oder gar nicht?
Und gibt es eine Exportfunktion? Sprich, komme ich an die Daten wieder ran um sie woanders zu importieren?
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Wolfgang, 05.05.2009
Markus, 11.04.2009
Bastian, 09.04.2009
Christian, 29.03.2009
julian, 25.03.2009
xXephis, 19.03.2009
Kevin T.
Mir gefällt das Standart Telefonbuch eigentlich ganz gut (ausser das noch ein paar Daten wie geburtstag fehlen).
Vielleicht solltest du die Nummer deiner Kontakte zensieren ... muss ja nicht sein das ich weiss wie die Nummer von Manuela Assfahl ist ;)