Ninja Action RPG: Ninja Royale
Getestete Version: 1.7.0.10
Aktuelle Version: 1.9.0.4.6
Erforderliche Android-Version: ab 2.0
Kurzbeschreibung
MMORPG - Diese sechs Buchstaben waren lange Zeit nur wenigen Menschen ein Begriff und erst seitdem World of Warcraft (ironischerweise auch mit WoW eine bekannte Abkürzung) seinen weltweiten Siegeszug angetreten hat, sind diese erwähnten sechs Buchstaben weitläufig bekannt.
Ob Ninja Action RPG: Ninja Royale den Ansprüchen des Genres genügt und inwiefern sich das Spiel auf dem Smartphone präsentiert, erfahrt ihr im heutigen Testbericht!
Funktionen & Nutzen
Auch wenn die Buchstaben MMORPG vielen - zumindest unterbewusst - zu Ohren gekommen sind, so ist die Bedeutung dieser Abkürzung doch vielen nicht zu einhundert Prozent bekannt. MMORPG bedeutet soviel wie „Massively Multiplayer Online Role-Playing Game“ und umschreibt eine Kategorie von Spielen, welche im Fahrtwind von World of Warcraft innerhalb der letzten Jahre auf die Spielerschaft losgelassen wurden. Hierbei sind zwei Faktoren dieses Genres bezeichnend: 1. Die im Namen erwähnten Rollenspielelemente. 2. Der Umstand, dass mehrere tausend Spieler auf einem sogenannten Server - beziehungsweise innerhalb einer Spielwelt - gegen- und miteinander die Welt erkunden.
Besonders wichtig ist, dass die Spiele dieser Kategorie allesamt auf der Grundlage der Interaktion basieren. Zwar kann man MMORPGs auch ohne großen Kontakt mit anderen Spielern genießen, aber häufig gerät man früher oder später an eine (natürliche) Grenze. Eine Grenze an der das Spiel fast schon obligatorisch das Zusammenspiel mehrerer Personen erfordert. Etwa um einen Bossgegner zu besiegen oder ein spezielles Item in einer Mission zu ergattern.
Um nun zu unserem Testkandidaten zu kommen, so erfüllt Ninja Action RPG: Ninja Royale auf den ersten - sowie auf den zweiten - Blick alle genannten Kriterien. So findet man sich nach der Anmeldung innerhalb einer Spielwelt wieder, welche von vielen verschiedenen Spielern bevölkert wird. Gleichzeitig handelt es sich bei diesem Spiel um die Reise eines kleinen Ninjas mit der Möglichkeit diesen mit Waffen auszustatten und auch auf längere Sicht durch Levelaufstiege an Kraft zu gewinnen. Besonders gefallen hat mir persönlich die Anmeldung. So ist es möglich sich per Facebook-Login bei Ninja Action RPG: Ninja Royale anzumelden oder aber den (fast schon altertümlichen, aber von mir präferierten) Weg über die gute alte E-Mail zu nehmen. Nach der Anmeldung geht es dann auch gleich zur Sache und das Spiel zieht den Spieler in seinen Bann.
Dies geschieht über die altbekannten und immer wieder wirksamen Tricks des MMORPG Genres. So wird der Spieler durch zu Beginn schnelle Levelaufstiege geködert und auch reichhaltig mit Items und anderen „Loot“-Gegenständen belohnt. Dieser Belohnungseffekt trägt den Spieler über die ersten Stunden und wenn ich ehrlich bin, so habe ich wirklich die ersten knapp zwanzig! Level innerhalb einiger Stunden erreicht und gleichzeitig meine Finger nicht vom One X lassen können. Das Spielprinzip nun ist einfach gehalten. Es gibt Missionen und Kämpfe (welche um spezielle Items ausgetragen werden und dem Prinzip der normalen Kämpfe folgen). Die Missionen basieren im Endeffekt auf drei/vier grundlegenden Elementen. So muss der Spieler in den einzelnen Missionen verschiedene Checkpoints durchlaufen und findet auf dem Weg durch die verschiedenen Wegmarker Ausrüstungsgegenstände, wertvolle Items oder wird von Gegnern herausgefordert. Diese Gegner kann man dann zu einem Kampf herausfordern und diese bedienen sich den Bedienelementen des Klickens und Wischens. Mit einem Klick wird ein Shuriken auf die Reise bzw. in die Richtung des Gegners geschickt und mit einem Wischen das gute alte Schwert bedient. Nach einem Kampf erhält der Spieler mit dem höchsten ausgeteilten Schaden eine spezielle Prämie - zusätzlich zur sowieso erhaltenen Siegprämie.
Das Kampfsystem ändert sich nun - genauso wie das Missionssystem - über das gesamte Spiel hinweg nicht. Wichtig ist es zu wissen, dass die Anzahl der Kämpfe bzw. Runden innerhalb der Kämpfe limitiert ist und simultan zu den verfügbaren Aktionen, diese „Anzeigen“ durch Wartezeit oder Itemnutzung regeneriert werden können. Hier kommt der erste Aspekt der Kritik, denn diese Wartezeit wird zwar zu Beginn durch schnelle „Level-Ups“ kontinuierlich zurückgesetzt, ABER später ist man gezwungen Items einzusetzen und wenn diese aufgebraucht sind, dann hilft nur der Griff in den Geldbeutel bzw. zur Kreditkarte, sofern die Wartezeit nicht abgewartet werden kann. Dies verschafft zahlenden Kunden einen Vorteil und sollte beim Spielen immer in Anbetracht gezogen werden. Natürlich muss sich das Spiel finanzieren und natürlich muss ein MMORPG auch rentabel sein, aber dies kann man auch durch optionale und nicht spielbestimmende Verkäufe erreichen.
Was mir jedoch gut gefällt ist, dass die Items - seien es Waffen, Rüstungen oder auch Steine - regelmäßig gefunden werden. Insbesondere die Steine zum Aufrüsten der Waffen sind im wahrsten Sinne des Wortes „Gold wert“ und verleihen dem Spieler und seiner Rüstung extra Power. Auch die „Kaufoptionen“ im hiesigen Store sind interessant gestaltet, da man nicht direkt Waffen kaufen kann sondern diese gegen Token eingetauscht werden. Interessanter Ansatz.
Ninja Action RPG: Ninja Royale unterhält für viele Stunden und während des Spiel tritt man - wie in der Einleitung erwähnt - konstant mit neuen Spielern in Kontakt, sei es durch Kämpfe um Items, bei „Raids“ oder einfach weil man ihnen eine Freundesanfrage geschickt hat und zusammen die Welt durchstreifen möchte. Auch hier bietet das Spiel mit integrierter Nachrichtenfunktion genug Stoff zur Kommunikation und zum Verabreden von Spielgemeinschaften - auch Clans genannt.
Der einzige große Kritikpunkt den ich am Spiel habe und der auch eine herausragende Bewertung verhindert ist, dass das Spiel auf lange lange Sicht ein wenig an Individualisierungsmöglichkeiten im Kampfgeschehen vermissen lässt. Die Kämpfe werden nach einiger Zeit sehr monoton und auch die Levelunterschiede bei „spawnenden“ Gegnern erschließt sich dem normalen Spieler nicht. Warum nun ein Gegner zwanzig Level unter dem Alter Ego ist und der nächste zufällig knapp zehn Level darüber bleibt schleierhaft. Somit entsteht die bizarre Situation, dass der Endgegner einer ganzen Missionsreihe einfacher zu besiegen ist, obwohl dieser ja einen besonderen Kampf bieten sollte.
Fazit:
Ninja Action RPG: Ninja Royale bietet einiges an Potenzial und macht einiges richtig. Wer bei dieser Applikation an eine Art World of Warcraft denkt ist etwas fehl am Platz, denn ich persönlich würde Ninja Action RPG: Ninja Royale eher als Hybriden zwischen Browsergames und MMORPGs einordnen. Ein sehr kurzweiliges Spiel für Zwischendurch mit einem gewaltigen Spaßfaktor - insbesondere wenn Freunde mitspielen.
Was jedoch noch verbessert werden muss, ist die Monotonie im Kampfgeschehen die sich nach einiger Zeit unweigerlich einstellt. Zaubersprüche oder besondere „Action“-Items dürften hier Abhilfe schaffen und dem Spiel auch aus Sicht taktischer Entscheidungen mindestens eine Dimension mehr verleihen. Sonst ist das Spiel zumindest für interessierte in diesem Genre eine wirkliche Empfehlung.
Bildschirm & Bedienung
Hier kann man Ninja Action RPG: Ninja Royale ebenfalls eine sehr gute Leistung bescheinigen. Zwar funktioniert - auch nicht ganz verständlich - der „Zurück“-Button des Android Systems nur zufällig, aber sonst ist die grafische Präsentation des Spiels erste Sahne und auch Eingaben werden einwandfrei erkannt.
Leider wirkt die Präsentation an manchen Stellen etwas inkonsequent. So erscheint mal ein Pop-Up, mal ist die Schaltfläche ein nett gezeichnetes Bild und mal nur ein Viereck. So wirkt alles ein wenig unrund und verhindert eine bessere Bewertung.
Speed & Stabilität
Ninja Action RPG: Ninja Royale ist innerhalb des Testzeitraums kein einziges Mal abgestürzt und auch sonst lief das Spiel - bei entsprechender Internetverbindung - mehr als performant.
Preis / Leistung
Ninja Action RPG: Ninja Royale ist kostenlos und werbefrei im AndroidPIT App Center verfügbar und auch im Google Play Store. Wichtig ist, dass im Spiel weitere In-Game Items gekauft werden können und diese Kosten freiwillig sind und nicht obligatorisch. Jeder bezahlt das Geld, welches er ausgeben möchte.
Vergleichbare Anwendungen
Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.
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Entwickler
Top App:
--------------------------------------------------------- „Zur Feier von 300.000 (...)
gut
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@Patrick Stimmt und ich gebe dir Recht, aber WoW hat das Genre aber dahingehend in die Medien gebracht. Everquest habe ich auch gespielt und vieles war bei WoW wieder zu finden. Aber kopiert würde ich das nicht nennen.
@Patrick Körner: Obwohl ich in fast allem mit dir übereinstimme, muss ich Blizzard doch in dem Punkt verteidigen, dass sie meines Wissens keine fremden Ideen als eigene verkauft haben. Habe seit Release Ultima Online gespielt, bis 2004/2005 damit eben Schluss war weil WoW kam. Aus meiner Sicht ein grausiges Spiel, auch weil es das Genre völlig missinterpretiert.
Zum Thema: Ich sehe das ähnlich. Wenn ich auf Energie warten muss, werde ich mir die App nicht ansehen. Dann sollen reiche Mitspieler lieber dahingehend bevorteiligt werden, dass sie sich einen schicken roten Kampfanzug (ohne nennenswerte Stat-Vorteile) kaufen können.
Netter test, aber eure angehängten Screenshots sind absolut nichtssagend..
Ich erspar mir den selbst test..
Mmo's die auf Energie als aktionsressource setzen kann ich gut verzichten. Da gibt es zich games aufm smartphone die das bereits besser machen auf Art der "großen".
Bin.ich erster?
Naja wie auch immer.
Bei dem Wort in app muss ich immer stöhnen, aber diese app ist trotzdem.ein echter Tipp!
Du schreibst, als wäre WoW der Erfinder des MMORPG. Das ist schlicht falsch und auch vorher war dieser Begriff unter Rollenspielern ein Begriff. Blizzard hat in sehr vielen Dingen einfach nur kopiert und das ganze als eigene Ideen verkauft.
Zum Spiel selbst, allein dieses "energie" System, was einem zum Kaufen oder warten zwingt, ist ein absolutes NoGo. Denn gerade in einem RPG ist eine Bevorteilung durch finanzielle Mittel absolut tödlich.

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1 Absturz
sonst flüssssssssssssig
gut gemachtes geiles game
weiter soooo...