Getestete Version: 1.0.0
Aktuelle Version: 1.1.0
Erforderliche Android-Version: ab 2.1
Dank des grafischen Fortschritts machen auch waschechte Shooter unter Android immer mehr Spaß. CONTRACT KILLER: ZOMBIES will dabei mit hervorragender Grafik und guten Gameplay punkten - ob das Spiel überzeugen kann, könnt ihr im heutigen Test lesen!
Testgerät
Samsung Nexus S
Android Version: 2.3.6
Root: Nein
Modifikationen: Nein
Details zur App:
Verwendbar ab: Android 2.0
Apps2SD: Ja
Größe nach Installation: Ca. 10.3 MB (App) + ca. 350 MB (Spieldaten)
Verlangt Berechtigungen:
Hinweis: Das Spiel benötigt nach der Installation der App rund 350 MB an Daten. Diese können im Gerätespeicher oder auf einer Speicherkarte gespeichert werden. Aufgrund der großen Datenmenge ist der Download über Wlan oder Vertrag mit Flatrate zu empfehlen – besonders da es ja passieren könnte, das der Download einmal abbricht und man ihn neu beginnen muss.
Zombies abknallen gehört zu den liebsten Beschäftigungen eines geneigten Shooter-Fans, und dieser Tatsache hat sich auch das Spielestudio „Glu“ wieder einmal angenommen. Verpackt wurde das ganze in eine nette Story rund um eine drohende Zombie-Apokalypse (wie neu!) und überstreut mit hervorragender Grafik - fertig ist das Grundrezept für einen erfolgreichen Shooter. Aber was bietet CONTRACT KILLER: ZOMBIES wirklich, außer dem oberflächlich gut Klingenden?
Wie bereits erwähnt ist die Story reine Durchschnittskost. Die Welt droht von Zombies überrannt zu werden (warum, erfährt man nicht – aber es wird schon irgendein Virus gewesen sein) und als einer der tapferen Überlebenden (genannt „Shooter“ - „'Cause that's what I do best“) der noch dazu im Rollstuhl sitzt muss man der (wieder einmal überraschenderweise) hübschen, aber hilflosen Evelyn durch eine von der Zombie-Katastrophe weitestgehend zerstörten Stadt helfen. Der ehemalige Alleingänger hilft somit, Vorräte zu beschaffen oder Überlebende auszufliegen. Soweit zum erzählerischen Rahmen des Spiels.
Aber auch spielerisch gibt es kaum Überraschungen; bewegen kann man sich leider nicht (wegen des erwähnten Rollstuhls), und so muss man sich mit Umsehen, Zielen und Abdrücken begnügen. Aber auch das kann durchaus unterhaltsam sein, und Contract Killer – Zombies macht hier eigentlich alles richtig. Es gibt eine breite Auswahl an Waffen (Revolver, Mgs, Scharfschützengewehre, Granatwerfer, Schrotflinten) die man für Spielfeld oder echtes Geld (dazu später mehr) erwerben kann. Mitnehmen darf man in einer Mission eine primäre und eine sekundäre Waffe. Ist man ausgerüstet, geht’s auch schon los! Man kann sich nicht nur umsehen, sondern auch genauer zielen. Nachladen und Waffe wechseln wird ebenso vom Spieler gesteuert. Andere Bedienelemente oder Spielinhalte gibt es nicht in den Missionen – also nur reines Ballern. Contract Killer – Zombies will aber auch nicht mehr bieten, und das was es hat, macht es gut. Es gibt recht viele verschiedene Zombies (schnelle, langsame, besonders zähe, besonders starke und normale) und diese haben auch verschiedene Trefferzonen – ein Kopschuss schaltet Zombies sofort aus, ein Schuss in die Brust verursacht mehr Schaden als ein Treffer ins Bein.
Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Missionstypen:
Neben den zahlreichen Nebenmissionen gibt es auch einen primären Handlungsstrang; dessen Missionen sind mit einem „!“ gekennzeichnet. Missionen wählt man auf einer Karte aus; dabei kann man recht frei entscheiden. Und das führt auch schon zu den zwei größeren Kritikpunkten: Das Levelrecycling und die öden Hauptmssionen. Levels werden immer wieder „bereist“, so hat man nach relativ kurzer Zeit eigentlich jedes Level schon einmal gesehen und muss es immer wieder einmal spielen. Zumindest gibt es einen Tag/Nacht-Wechsel, der etwas Abwechslung hineinbringt. Die Hauptmission unterscheiden sich spielerisch absolut nicht von den Nebenmissionen; hier hätte man etwas Abwechslung einbringen können, z.B. einen Bosskampf oder überraschende Wendungen. Stattdessen bestehen auch Hauptmissionen immer aus den drei fixen Missionstypen. Nervig ist auch, dass man viele Waffen nur kaufen kann, wenn man echtes Geld investiert. Dafür ist das Spiel selbst kostenlos – aber schon bald sehr schwer, wenn man nur mit rein virtueller Spielwährung weiterkommen will. Denn auch viele der Waffen, die man nicht mit echten Geld kaufen muss, sind sehr, sehr teuer.
Fazit: Contract Killer – Zombies ist ein guter Shooter, das steht außer Frage, auch wenn es nichts Neues gibt. Woran es mangelt ist Abwechslung; diese würde das Spiel nochmal um einiges interessanter machen. Das Spiel ist zudem ziemlich schwer, wenn man kein Geld investiert – aber immer noch spielbar. Insgesamt ein gut umgesetztes, unterhaltsames Spiel mit einigen kleineren Schwächen.
Hinweis: Es gibt zwei Versionen es Spiels – einmal „Contract Killer: Zombies“ und dann auch „Contract Killer: Zombies (NR)“. Beide Spiele sind bis auf die Bluteffekte in der „NR“ Version absolut ident. Die Daten für das Spiel können jedoch nicht von beiden Versionen verwendet werden: D.h. wenn man „Contract Killer: Zombies“ installiert und die 350 MB Daten runterlädt und danach „Contract Killer: Zombies (NR)“ installiert, muss man wieder 350 MB herunterladen. Ich empfehle für erwachsene Spieler die „NR“ Version, da Bluteffekte das Spiel durchaus stimmungsvoller wirken lassen.
Die Grafik ist wirklich hervorragend! Besonders das Leveldesign ist durchaus auf Playstation 2 Niveau! Menschen und Zombies sehen zwar etwas schlechter aus, aber immer noch sehr gut. Auch die Animation (egal ob Bewegungen der Zombies oder Nachlade-Animationen) sind absolut top – grafisch kann CONTRACT KILLER: ZOMBIES auf ganzer Linie überzeugen. Die Bedienung ist generell auch sehr gut, sofort eingeprägt und problemlos. Was aber auf jeden Fall fehlt, ist die Möglichkeit die Empfindlichkeit der Steuerung einzustellen. Da Contract Killer - Zombies aber ansonsten in dieser Kategorie wirklich alles richtig macht, gibt es die vollen Punkte.
Abstürze oder andere Stabilitätsprobleme hatte ich nicht. Das wichtigere Thema ist die Geschwindigkeit – eine gute Grafik braucht gute Hardware! Und hier kann man durchaus Positives berichten: Am Nexus S läuft CONTRACT KILLER: ZOMBIES die meiste Zeit über sehr flüssig. Nur ab und an gibt es kleine Ruckler, sehr selten ruckelt es einige Sekunden sehr stark. Aber die allermeiste Zeit über läuft Contract Killer – Zombies am Nexus S problemlos. Geräte, die eine „Klasse“ schlechter sind als das Nexus S (d.h. eine CPU mit weniger als 1 GHz oder eine 1 GHz CPU der ersten Generation wie das HTC Desire) werden das Spiel aber nicht mehr wirklich gut darstellen können. Vielleicht könnte der ein oder andere von euch ja in den Kommentaren posten, wie das Spiel auf seinem gerät läuft!
CONTRACT KILLER: ZOMBIES ist kostenlos und werbefrei im Android Market verfügbar. Viele der besseren Waffen müssen aber mit echten Geld gekauft werden. Dafür gibt es keine anderen kostenpflichtigen Spielinhalte und das Spiel ist zwar schwer, bleibt aber spielbar. Und da das Spiel selbst sehr gut ist, gibt es hier (sehr knapp) einen Stern Abzug.
Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.
Vergleichbare Apps meldenTestbericht "CONTRACT KILLER: ZOMBIES" vom 10.11.2011 (spanisch)
Testbericht "CONTRACT KILLER: ZOMBIES" vom 30.10.2011 (englisch)
Coole grafik, super mukke und sound. Ich bin jetzt level 20 und warte auf content update. Hoffentlich mit mehr Abwechslung. Toller test, danke.
Schöner Test. Spiel macht aus dem Transformer Spaß. Nur wie im Test schon erwähnt, die Sache mit dem Geld geht einem auf den Keks da die Missionen nicht soviel abwerfen und die Waffen teuer sind.
Hat anfangs Spaß gemacht, aber hab es gelöscht, weil ich irgendwann keine Mission mehr geschafft habe, weil Waffen viel zu teuer sind.
läuft perfekt auf dem iconia Tag. cooles Spiel wenn da nicht das kaufen von Waffen wär.
Das spiel ist nicht ganz mein Geschmack, denn ohne Bewegung macht mir das kein Spaß.
Auf meinem Sensation läuft es einwandfrei...
Zum Thema Geld:
Es handelt sicher hier um ein Spiel von GLU. Da gibt es immer wenig Geld und nur teure Extras. Da das Spiel kostenlos zu haben ist, muss das Geld halt durch Ingame-Käufe reinkommen...
Ich wäre auch eher für Werbung, aber was soll man machen :)
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Fischli
Klingt interessant werd ich mal anschauen ,sehr guter Test :)