Getestete Version: 1.5.7
Aktuelle Version: 1.7
Erforderliche Android-Version: ab 2.1
Unsere neueste App der Woche steht ganz im Zeichen der Musik. Der mufin player pro verspricht einen einzigartigen Umgang mit der eigenen Musiksammlung dank einem ungewöhnlichen Darstellungs- und Filterkonzept. Ob der mufin player pro die Musikerfahrung überzeugend erweitern kann oder ob das Konzept unübersichtlich wird, soll mein folgender Testbericht zeigen.
Erst einmal die App herunterladen, 4,79 MB, kein Ding. Dann wie immer erst einmal die abzutretenden Rechte einsehen, hier ist auch alles in Ordnung, also nichts wie ran an die Installation. Hahaha, die Entwickler beschreiben die App selbst als eine Art „Google Maps für Musik auf Steroiden“. Da bin ich aber mal gespannt.
Beim ersten Öffnen prüft die App erst einmal die Lizenz. Ok. Dann kommt ein ziemlich langer Text mit den Lizenzbedingungen. Nachdem man sich diese durchgelesen und sie angenommen hat, begrüßt mich der Bildschirm mit einem Keine Panik! Start-Button. Was verbirgt sich dahinter? Aha, eine Erklärung, was genau die App eigentlich macht. Der mufin player pro für Android ist also die Verbindung zu meinem persönlichen Musikuniversum, mit der ich meine Songs visuell nach Klang auf einer interaktiven Landkarte darstellen kann. Wow. Um das zu machen zu können muss ich drei simplen Schritten folgen:
Sollte es nicht gefundene Songs geben, kann ich diese mit dem mufin player für PC analysieren oder auf der Online Musikfestplatte mufin.drive speichern. Das verstehe ich nun noch nicht so ganz, aber werde das im Laufe des Tests bestimmt herausfinden.
Dann will ich mich mal in „mein persönliches Musikuniversum“ stürzen. Ich wähle Musik auf meinem Gerät, die dann aber zuerst analysiert werden muss, wozu ich mufins Online-Datenbank zum schnellen Abgleich verwenden kann, was ich auch tue. Derzeit habe ich etwa 10 Alben mit insgesamt 188 Titeln auf meinem Player, der Abgleich dauert nicht mal eine Minute. Allerdings hat mufin „nur“ 62 von diesen Titeln erkannt. Die restlichen kann ich nun mit dem mufin player für PC analysieren lassen, was ich auch tue, da ich den Umfang der App und der dazugehörigen Programme kennen lernen möchte. Also nichts wie hin auf die Hersteller-Webseite und... ahaaaa, der mufin player ist also von MAGIX, die kannte ich bisher von solcher Software wie Music Maker etc. Interessant. Info: Man muss das Programm nicht auf dem Rechner installieren, um den mufin player für Android-Geräte zu nutzen. Allerdings erhält man mit der PC-Software noch viele zusätzliche Funktionen.
Mit dem mufin player pro gibt es zusätzlich noch ein Cloud-Angebot, welches man kostenlos nutzen oder gegen Geld auch aufstocken kann. So stehen beim mufin player pro 2 GB Speicherplatz für eigene Musik in der Cloud zur Verfügung. Die ausführlichen Konditionen, Leistungen und Preise findet ihr hier. Da ich „nur“ die App testen will, werde ich mich um dieses Angebot jetzt aber nicht weiter kümmern.
Zurück zur App: Nachdem die Lieder analysiert wurden, wird mir nun in einer Demo erklärt, wie die App funktioniert und was ich alles damit machen kann.



Wo ich gerade schon in den Einstellungen bin: Von hier aus kann man auf viele weitere Funktionen zugreifen. So kann man etwa Verbindung zum Cloud-Service mufin.drive hestellen, Songprofile aktualisieren, Statistiken einsehen, die Demo-Tour wiederholen, weitere Infos über den mufin player abrufen und noch einiges mehr.
Was anfangs etwas umständlich ist, ist dass zunächst natürlich nur die erkannten Lieder im Player angezeigt werden können, da dafür die Analyse der Lieder notwendig ist. Mir ist natürlich bewusst, dass es unmöglich ist, alle auf dieser Welt vorhandenen Lieder in einer Datenbank erfasst zu haben. Hier zeigt der mufin player dann auch seine Leistungsfähigkeit. Nachdem die Software auf dem Rechner installiert und mein Smartphone mit dem PC verbunden ist, kann ich nun ganz einfach die komplette Musiksammlung auf meinem Smartphone analysieren lassen. Das ist wirklich fantastisch und funktioniert einwandfrei. Danach stehen alle (bei mir 188) Titel zur Auswahl und werden auf der Landkarte angezeigt.
Fazit:
In der Praxis erweist sich die App wirklich als äußerst zuverlässig und die erwähnten Funktionen laufen einwandfrei. Vor allem für solche Hörer, die viel unterschiedliche Musik hören und diese auf neue Art entdecken wollen, die sich beim Hören überraschen lassen oder einfach nur Songs zu einer bestimmten Stimmung aus ihrer Trackliste hören möchten, bietet diese App einen wirklich sehr frischen Zugang zu der eigenen Musiksammlung und damit eine ganz neue Erfahrung damit. Vom Gefühl her ist das Ganze iein wenig mit dem Radio von lastf.fm zu vergleichen (wohin man die eigene Musik aus dem mufin player übrigens auch 'scrobbeln' kann), während beim mufin player allerdings die Grundlage die eigene Musiksammlung ist. Ich bin wirklich absolut von der App überzeugt und werde mich in der kommenden Zeit noch weiter damit auseinander setzen.
Der mufin player pro hat wirklich viel zu bieten und schafft es, dies sehr übersichtlich darzustellen; zumindest, wenn man ein Smartphone mit großem Display besitzt. So waren sowohl die Darstellung als auch die Bedienung auf meinem Nexus S (4-Zoll) wirklich gut. Durch die Zoomfunktion kommt man an alle Lieder schnell heran, auch wenn mal ein paar Lieder-Kreise übereinander liegen. Hat man sich ein wenig in die App eingelebt, werden alle Funktionen und Möglichkeiten schnell zugreifbar.
Die App mufin player pro bei mir wirklich sehr stabil, ich hatte keinerlei Abstürze, die Funktionen lassen sich sehr schnell aufrufen und Informationen zu Lieder (Namen, Cover etc.) werden sofort angezeit. Die App läuft flüssig und die Analyse neu hinzugefügter Lieder ist wirklich schnell.
Normalerweise kostet mufin player pro bei uns im Market 1,99 Euro. An sich ein verhältnissmäßig guter Preis, da man viel für sein Geld bekommt (neben der App auch noch 2 GB Speicherplatz auf dem mufin-drive). Als App der Woche ist das gute Stück aber für den halben Preis, also für 0,99 Euro, zu haben und damit wirklich mehr als ein gutes Angebot. Für all diejnigen, die gar kein Geld ausgeben wollen, gibt es auch noch eine kostenlose Version, allerdings sind hier die Funktionen eingeschränkter.
Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.
Vergleichbare Apps meldenTestbericht "mufin player pro" vom 27.12.2011 (französisch)
Bei einer Onlinefestplatte sollte die App sich wohl mit dem Internet verbinden dürfen oder?
jato: richtig. SuperSam: Aufgrund von technischen Schwieirigkeiten ist die App noch nicht als App der Woche ausgezeichnet, wir kümmern uns aber gerade darum, dann wird sie auch billiger sein.
@jato
Nix dagegen. Aber unter Android muss man das in der Regel bei einer App nicht "Internet freigeben", das macht man einmal bei der Installation. Sonst wird man nur bei "root" und einer entsprechenden Firewall nochmal gefragt....
@ SuperSam Stimmt, das ist das Wichtigste bei diesem Test und muß erwähnt werden....
Ich habe kein gerootetes Telefon, sonst hätte ich dies auch in den Testbericht mit hinein geschrieben.
ich habe mufin schon ein paar mal ausprobiert (auch die pc version), aber mir ist das gute stück einfach zu anstrengend. leider, das konzept gefällt mir gut.
@Jato
War das jetzt ironisch? Der Text mit den Schritten stammt wohl aus der App (da steht das gleiche. Und das ist wohl aus der iOS-App übernommen, da muss man nämlich Internet freigeben.) Hab gerade die App installiert und musste kein "Internet freigegeben"...
@Kamal Nicholas
Und wo musstest du dann "Internetverbindung erlauben"???
"Um das zu machen zu können muss ich drei simplen Schritten folgen:
1. Internetverbindung erlauben
2. Songprofile von mufin.com laden
3. Musik genießen"
Der erste Schritt ist bei Android irrelevant, da man Internet nicht für einzelne Apps erlauben oder verbieten kann. Natürlich muss eine Internetverbindung stehen...
Übrigens ist die App für mich nicht (zumindest nicht die Pro-Versiion) online wurde nur ein Teil der Musik indiziert und der Rest soll ich mit der PC-Version machen die nur für Windows läuft und nicht mit Linux...
Lustig:
"Surfin USA" von Beach Boys soll traurig Musik sein.. Aha ^^^
@jato
Nun es könnte Leute verwirren. Außerdem sollte man das merken, wenn man die App testet... Aber das ist jetzt das letzte was ich zu dem Thema schreibe....
Ich habe die App mal installiert und sie hat mich nicht nach der Verbindung gefragt.
Ich bin jetzt total verwirrt und entsorge wohl mein Handy ;-)
Mal schauen wie der Rest läuft.
Wie ist die Musik auf Steroiden??? Weil Steroide das sind.z.B. Cholesterin,Nebennierenrindenhormone und als künstliche Derivate- Anabolika...
Hört sich die Musik dann anders an? Und was hat die App damit zu tun? Kriegt man mit ihr schon mal ein Vorgeschmack der "Musik auf Steroiden"???
Noch was:
Hab mich mal etwas auf der Website (mufin.com) umgetan. Mit Pro-Version der App erwirbt man NICHT die 2-GB-Cloud-Space (schönes Wort ), sondern die bekommt jeder nach Registrierung umsonst. Was man mit der Pro-App kauft ist der Zugriff auf diesen Speicher mit der App.
Die Windows-App ist kostenlos, aber man kann die hochgeladenen Apps z.B. nicht mehr herunterladen für diese und andere Funktionen bekommt man erst in der Pro-Version der Windows-App für einmalig 19,90 Euro.
Dann gibt es noch eine Version mit 25 GB-Speicher, die kostet aber jährlich 30 Euro...
Zur App:
Ein Musikspieler der nicht mal die Hälfte meiner Musik erkennt und den Rest von einer PC-App machen lassen will, ist für mich keine vollwertige Musik-App. Nach einem zweiten Durchlauf (Einstellungen -> Suchprofile aktualisieren) hat er ganze 4 von fehlenden 400 Liedern erkannt... Glanzleistung ^^
Schade den ich finde das Konzept ganz nett, aber wenn mir ein Song gefällt kann ich es dann irgendwo speichern, als Favoriten?? Habs nicht gefuuden,..
jo ganz nett.
aber das konzept mit der map, die die mp3s in Stimmungen aufteilt ist eindeutig von sony ericssons SenseMe geklaut. das hatte ich schon in meinem alten W910i.
hier mal ein screeenshot:
http://eseth.net/mobile/uploads/1/sensme_review_2.jpg
Habe ich vor einiger zeit auch schon mal getestet und es wurde kaum Musik erkannt. Von daher unbrauchbar.
Ziemlich genial eigentlich nur schade das es kein widget und noch schlimmer kein lockscreen Player. Ansonsten ist der Player ziemlich gut. Leider bekomme ich es aber nicht hin das er all meine Lieder erkennt und wenn ich über das pc programm gehe analysiert er meine Musik komischerweise auch nicht.
2/3 meiner Songs (etwa 200) sind meiner Meinung nach falsch auf der Karte platziert. Außerdem und gerade deshalb stelle ich die Frage nach dem Sinn der App.
Hatte die auch mal, aber wieder weg. Megaschlechte Erkennungsrate (über die Hälfte meiner Lieder nicht erkannt) und von den erkannten Liedern 3/4 falsch eingeordnet, dazu klappt das mit den ähnlichen Songs auch eher in der Theorie.
Wer nur 08/15 aus den Charts hört für den mag es funktionieren, aber wer eher spezielle oder eher unbekannte hört für den ist es ein reinfall.
Finde auch den Test nicht objektiv, es hätten definitiv verschiedene musikrichtungen getestet werden sollen.
Super Konzept, aber so ist die Wertung ein Witz. gerade bei Funktion und Nutzen max. 3 Sterne bei den angeführten Kritikpunkten.
@androidpit
Habt ihr die Kommentar-Reihenfolge umgestellt? Etwas gewöhnungsbedürftig, dass die neusten Kommentare jetzt oben stehen...
Also mich erinnert das Teil verdammt an Jukefox - allerdings bringt der keine Cloud mit (oder brachte - ich habe ihn schon länger nicht mehr ausprobiert - ich finde den LG Standard Musicplayer einfach toll)
@Patrick, sehe ich genau so.
Ich höre nicht nur Mainstream-Musik, und dabei ist mit Mufin sowohl die Erkennungsrate schlecht, als auch die Einordnung nach Stimmung oder Stil unbrauchbar.
Das ganze Prinzip von Mufin basiert aber auf dieser Einordnung, und die funktioniert nicht. Also ist das ganze zwar eine witzige Idee, aber in der Praxis nur sinnloser Eye-Candy auf einer bunten Oberfläche ohne Aussage.
Genau so gut könnte ich meine Musiksammlung mit jedem anderen Player über einen Zufallsgenerator ("Shuffle") abspielen.
Mufin gefällt mir eigentlich ziemlich gut. Mein grösster Kritikpunkt ist, dass der Player fast zwingend an den PC muss. Solange die Analyse nicht direkt am Androiden möglich ist, bleibt der Player für mich uninteressant.
Für einen MP3 Player ist Mufin übrigens ziemlich leistungshungrig. Mit einer 600MHz CPU macht die App definitiv keinen Spass.
Ich bleibe vorerst beim Mortplayer.
In meinen Augen völlig nutzlos. Mein Player muss Verzeichnisse wiedergeben können. Wenn man etwas Ordnung in seiner Sammlung hat, deckt dann der Mortplayer den Bedarf.
Wieso werden hier keine alternativen Anwendungen mehr angegeben? Werden die zugunsten der Verkaufsförderung von Androitpit gesperrt???
Ich habe die App über AndroidPit gekauft und installiert. Beim Start bekomme ich aber eine Meldung "Lizenz prüfen", die negativ endet, dann kann ich nur noch abbrechen oder mich zum Android Market leiten lassen, um sie dort zu kaufen.
Irgendwelche Tipps, woran das liegt oder wie man das lösen kann?
@Ulrich: das Problem hatte ich auch bei einer anderen App. Starte sie einfach aus dem Androidpit App-Center heraus, dann klappts. Sonst verifiziert Android standardmäßig über den Google-Market.
Danke, hatte ich schon probiert, auch nochmal von SD aufs Telefon verschoben, ohne Erfolg.
Allerdings habe ich jetzt einmal die Internetverbindung unterbrochen(!), dann neu gestartet (normal aus dem App Drawer, nicht über AndroidPit), und nun klappt es. Seltsam ... :-/
Leider raucht der Prozess nach der Erklärung und der Analyse auf meinem Samsung Galaxy Note immer ab, schade.
Ihr liebe Leut', eure Testberichte sollten sowohl inhaltlich als auch von der Schreibe überdacht werden (Tip: unabhängige Gegenleser).
Man testet vor einem Bericht, nicht während des schreibens. Darüberhinaus sollte im Mittelpunkt des Test der eigentliche Zweck von Mufin stehen und diesen unter verschiedenen Gesichtspunkten abklopfen (Tip: Die Aussagen vom Magix heranziehen). Und nun hast zu tun... Tage.
Ob diese App das Wochenhighlight ist oder nicht, hat in einem unabhängigen Testbericht überhaupt nichts zu suchen. Das scheint hier Masche zu sein.
Aber gut, ich weiß was ich davon zu halten habe. Lesen werde ich so schnell keinen Test mehr. Bringt mir nix.
Gruß S.i.T.
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SuperSam
Ist ja nett, aber
1. Steht auf der Startseite nix mehr von einem App der Woche
2. Steht da "App für 1,99 Euro kaufen" nix für 0,99 Euro
PS:
Wieso Internetzugriff erlauben? Du benutzt wohl ein gerootetes Android mit einer Firewall, oder?