Getestete Version: 2.2.1
Aktuelle Version: 2.2.1
Erforderliche Android-Version: ab 2.2
Auf der Suche nach einem kleinen Job für Zwischendurch? Oder hast Du selbst etwas, bei dem Du Hilfe brauchst und auch bereit bist, dafür zu zahlen? Wer auf der Suche nach einer Mini-Dienstleistung ist und Unterstützung dafür sucht, könnte in der App Gigalocal (Beta) genau das richtige Werkzeug dafür finden, denn diese ist eine kostenlose Plattform für „lokale, zeitkritische Mini-Dienstleistungen.“ Was die App kann, wie sie funktioniert und ob sie was taugt, soll der folgende Test untersuchen.
Testgerät: Samsung Google Nexus S
Android-Version: 2.3.4
Eins vorneweg: Derzeit ist der Dienst von Gigalocal (Beta) leider auf Berlin und Hamburg beschränkt, soll sich aber in der Zukunft auf ganz Deutschland ausweiten. Nachdem das geklärt wäre, installiere ich jetzt mal die Anwendung.
Was verspricht die App genau? Hier der Werbetext: Gigalocal ist „DIE kostenlose Plattform für lokale, zeitkritische Mini Dienstleistungen. Vorerst in BERLIN und HAMBURG verfügbar, bald aber in ganz Deutschland. Du gibst an was Du SUCHST, bis wann Du es brauchst und was Du dafür zahlst. 150 Premiumpartner und tausende Gigalocal User sehen Dein Gesuch und erfüllen Deinen Gig schnell und unkompliziert. Was wann wo du willst.“
2,68 MB sind schnell herunter geladen, dann geht es auch an schon an die Installation. Wie immer schaue ich erst einmal auf die Zugriffs-Erlaubnisse, die ich erteilen soll. Hier ist wirklich alles in Ordnung, einziger Kritikpunkt wäre für manche vielleicht, dass die App automatisch nach dem Booten starten will (höchstwahrscheinlich, damit ich auch immer benachrichtigt wird, wenn etwas Relevantes für mich eintrifft). Da ich mein Telefon aber sowieso so gut wie nie ausschalte, ist mir das eigentlich egal.
Nach der Installation begrüßt mich der Willkommen-Bildschirm und dieser ist optisch schon mal sehr nett aufgemacht. Hier gibt es zwei Möglichkeiten fortzufahren, nämlich Login und Registrieren. Dann werde ich mal ein Profil anlegen. Die erforderlichen Angaben sind: Username, E-Mail-Adresse, Passwort und Handynummer... Stopp! Warum das denn? Achso, die wird benötigt, damit ich mit anderen Nutzern in Kontakt treten kann. Wie mir die App versichert, wird meine Nummer niemals an Dritte weitergegeben und ist auch für anderen Nutzer nicht sichtbar. Ok, nochmal Glück gehabt. Optional kann man noch ein Foto hochladen, das lasse ich aber erst mal sein. Hat man alles eingetragen, erhält man eine SMS mit Aktivierungs-Code, der das neu angelegte Profil freischaltet, fertig.
Nach dem erfolgreichen Einloggen finde ich mich auf einer Karte wieder, dem sogenannten Gig Radar. Dort werden mir sowohl mein aktueller Standort als auch viele verschiedene Icons angezeigt, die für mich zunächst nicht besonders aussagekräftig sind. Oben im Bildschirm kann man aber mittels zweier Dropdown-Menüs persönliche Einstellungen vornehmen. Im rechten Menü kann man den Mindestpreis der Angebote einstellen. Das linke Menü ermöglicht die Auswahl von Kategorien, die angezeigt werden sollen. Gleichzeitig werden dort auch die Symbole erläutert. Diese sind:
Schaut man auf die untere Leiste, findet man insgesamt fünf Menüpunkte. Diese wären:
Dann will ich doch mal einen neuen Gig erstellen. Das geht über vier Schritte:
Hat man alles eingetragen, kommt nochmal ein Bestätigungsbildschirm. Ich drücke auf Gig erstellen und... wie ärgerlich, jetzt ist die App abgestürzt. Ok, das ist eine Beta-Version, nerven tut sowas natürlich trotzdem. Also wieder rein in die App, erfreulicherweise wurde mein Auftrag gespeichert. Fertig, der Gig ist eingestellt. Unter My Gigalocal finde ich nun meinen Auftrag, den ich dann auch wieder löschen kann (was ich auch tue, da ich bezweifle, dass mir innerhalb der nächsten Stunde jemand für 10 Euro beim Transport von 23 Klavieren helfen wird).
Ich drücke mal auf Tickets, es ist nur ein Tauschangebot vorhanden, das mich nicht interessiert (ich habe keine Karten für Cindy aus Marzahn und will auch gar keine). Ich klicke trotzdem weiter auf das Angebot, leider schmiert mir die App hier direkt nochmal ab. Also wieder öffnen. Jetzt klappt's. Es öffnet sich ein neues Fenster, der User mit dem Angebot und dessen Bild präsentiert sich mir, außerdem sein Angebot, die damit verbundenen Konditionen und der Preis. Wenn ich nun auf Gig erfüllen drücke, werde ich den Auftrag annehmen. Sehr positiv dabei ist die kostenlose Telefonfunktion, die Gigersteller und -erfüller kostenlos und anonym über einen Server miiteinander verbindet. Da ich aber keine Tausch-Tickets habe, suche ich weiter. Vielleicht gibt es unter Kaufen mehr. Was? Da sucht doch tatsächlich jemand ein großes Brotmesser für bis zu 10 Euro. Oh man, Sachen gibt's.
Fazit: Noch ist das Angebot von Gigalocal etwas limitiert, aber die App hat auf jeden Fall das Potential, Großes zu leisten. Durch die Benachrichtigungsfunktion und die Möglichkeit, schnell und unkompliziert neue Aufträge zu erstellen bzw. anzunehmen, kann man schnell mal einen kleinen Job zwischendurch machen, oder jemanden zur Hilfe holen. Wenn noch die Bugs beseitigt werden und das Angebot sich auf weitere Städte ausbreitet, kann Gigalocal wirklich zu einem äußert praktischen Werkzeug werden.
Optisch ist Gigalocal (Beta) wirklich sehr schön gemacht. Und auch die Menüführung ist sehr übersichtlich gestaltet. Was etwas verwirrt ist, dass in den Menüpunkten unten immer der Reiter Neuer Gig hervorgehoben ist, was wahrscheinlich auch auf den Beta-Status der App zurückzuführen ist. Ansonsten läuft durch die immer präsente Erklärung jeder Vorgang problemlos ab.
Hier muss ich leider 2 Sterne abziehen. Größtenteils läuft Gigalocal (Beta) eigentlich ganz ok, der Wechsel zwischen den Reitern läuft. Leider hatte ich aber mehrere Abstürze während meines Testes, was zwar auch auf den Beta-Status der App zurückzuführen sein mag, den Umgang mit der App aber trotzdem unnötig verkompliziet.
Gigalocal (Beta) hat bedenkenlos 5 Sterne verdient, da die App kostenlos ist und ohne Werbe-Einblendungen auskommt. Man bekommt also die Möglichkeit, Geld durch die Erfüllung von Mini-Dienstleistungen zu verdienen, Dinge zu verkaufen (hierfür ist natürlich ein entsprechendes Gesuch notwendig) und vieles mehr, ohne auch nur einen Cent dafür zu bezahlen.
Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.
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Kann es kaum erwarten die ersten Angebote für Dresden zu finden und zu erstellen.
Danke für den guten Test.
schade läuft leider nicht auf meinem Magic , ich sollte mir mal was neues zulegen !!!
ist noch nicht viel los in Hamburg aber vom Ding her schon eine sehr gute Sache
Danke für den Test
Die Bilder sind gut. 10eur für den Transport von 23 Klavieren? Viel Glück beim Suchen. :-) Aber nette Idee.
Ich finde die Idee wirklich interessant und bin gespannt das Ganze zu testen, wenn auch meine Heimatstadt Frankfurt am Main möglich ist...
hab das app letztens schon gesehen dachte sowas wie gooogle maps oder so! aber dank dem testbericht weis ich was sie genau macht! :) toller test! jetzt warten bis das app auch fur Dresden gelauncht wird! :)
bei mir erscheint nur die Einleitung und dann gibt es kein Knopf zur richtigen app
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Ob sich die Dienstleistung "Nacktputzen" auch darin finden wird ??
*LOOOL*