Getestete Version: 1.1
Aktuelle Version: 2.5.3
Erforderliche Android-Version: ab 2.1
Mit beispielsweise Laputa oder auch Moon+ Reader gibt es schon sehr gute eBook Reader Apps für Android. Was aber innerhalb vieler eBook Reader fehlt, ist die Möglichkeit auch Bücher zu kaufen, oder aber die Auswahl an deutschen eBooks ist eher gering, wie z. B. in der Kindle App für Android.
iPhone User kennen eventuell textunes, einen mobilen eBook Store, der ein sehr großes Angebot an kostenpflichtigen, aktuellen Büchern bietet. Ich hatte bis vor Kurzem noch nichts von diesem Store gehört (wie auch, als „Android Fanboy“ ;-), bin jedoch gerade durchaus begeistert von dem, was mir die textunes ebooks Android App zukünftig bieten wird. Was genau das ist, liest Du in unserem heutigen Test.
Testgerät: HTC Desire HD/Galaxy Tab
Android Version: 2.2
Root: Ja/Ja
Modifikationen (CPU - Taktfrequenz geändert etc.): Keine.
Details zur App:
Verwendbar ab: Android 2.0
Apps2SD: Nein
Verlangt Berechtigungen: Speicher/Netzwerkkommunikation/System-Tools
Unser Bewertungssystem:
1 Stern („Unterirdisch“: Das Kriterium genügt keinen Ansprüchen!)
2 Sterne (Gerade noch zu ertragen!)
3 Sterne (Ist gut, aber mit leichten Einschränkungen!)
4 Sterne (Tadellos)
5 Sterne (Herausragend)
Anmerkung: 5 Sterne sind die echte Ausnahme! Es ist wie die Sternschnuppe, die man am Sommerhimmel sucht. Wenn man 5 Sterne vergeben hat, sollte man gleich zum nächsten Telefonhörer greifen und seine Nachbarn von diesem Tool informieren, weil sie einen dann (noch mehr) lieben werden.
Ausführlichere Infos zu unseren Bewertungskriterien findest Du hier.
Auch wenn die schon genannten eBook Reader allesamt nicht schlecht sind, blieb letztendlich keine dieser Apps auf meinen Geräten. Das „durchwühlen“ der Open Source eBooks war mir letztendlich einfach zu mühselig, die deutsche Auswahl in der Regel zu gering. Die Zeit, die ich mit der Suche nach Büchern die mich interessieren, „verplempert“ habe, hätte ich lieber mit Lesen verbracht. Jetzt sieht es ganz so aus, als würde ich zukünftig Lesen statt Suchen. Mein Bücherregal in der textunes App hat sich schnell gefüllt und es sieht nicht so aus, als würde mir dort jemals der, für mich interessante, Lesestoff ausgehen.
Auch wenn die Auswahl in der Android App noch nicht alle eBooks umfasst (Comics und interaktive Inhalte gibt es beispielsweise noch nicht), die auch auf iOS Geräten zur Verfügung stehen, ist diese trotzdem schon sehr groß und sollte eigentlich wirklich für jeden Geschmack etwas parat haben.
In meinem Bücherregal haben sich in kurzer Zeit folgende „Werke“ angesammelt:
Das alles und noch viel mehr – Rio Reiser (inoffizielle Biografie)
Edgar Allan Poe – 17 Geschichten und Novellen
Der kleine Prinz
AC/DC – Biografie
Die Schatzinsel
Henning Mankell – Der Chinese
Bis auf die Schatzinsel (dieses Buch habe ich gekauft, um die Kaufabwicklung zu testen), handelt es sich um Leseproben. Da es sich bei dem Angebot von textunes ebooks um kostenpflichtige Bücher handelt, kann man sich diese (meist relativ ausführlichen) Leseproben herunterladen, um dann zu entscheiden, ob man das entsprechende Buch käuflich erwerben möchte. Hier kommen wir zu einem (mehr oder weniger großen) Kritikpunkt, dem Preis der Bücher. Dieser dürfte dem entsprechen, was man für ein echtes Buch hinblättern muss. So kostet Mankells „Der Chinese“ z. B. 10,99 €, die inoffizielle Rio Reiser Biografie 7,99 €. Diese werde ich mir allerdings auf jeden Fall zulegen, die Leseprobe hat mich nämlich schon in ihren Bann gezogen. Einmal gekaufte Bücher kann allerdings mit verschiedenen Geräten synchronisieren, also beispielsweise auf dem Smartphone und einem Tablet parallel lesen.
Das Bezahlen von Büchern funktioniert nur mit einer Kreditkarte, für den ein oder anderen wohl auch ein negativer Punkt. Beim Testkauf konnte ich problemlos mit meiner virtuellen Kreditkarte (einer „Wirecard“) bezahlen. Eine Rechnung wurde mir dann per Email zugesendet.
Innerhalb der textunes App stehen Dir Leseproben und gekaufte Bücher in Deinem Bücherregal zur Verfügung, um neue Bücher zu finden, kannst Du eine Suchmaske nutzen, oder in verschiedenen Kategorien stöbern. Dies sind beispielsweise:
Biografien
Computer & Internet
Erotik
Fantasy & Mystery
Humor & Satire
Krimis & Thriller
Lifestyle & Zeitgeschehen
Romane & Erzählungen
Hier aufzuzählen, was es an im Detail Auswahl gibt, ist etwas schwierig, da die Geschmäcker ja verschieden sind. Es sind auf jeden Fall auch aktuelle Bücher, aber auch Bücher von bekannten Schriftstellern im Sortiment. Da die App kostenlos ist, lohnt es sich auf jeden Fall diese einmal zu installieren, zu stöbern und in die ein oder andere Leseprobe reinzuschnuppern.
Als Alternative möchte ich hier noch auf Aldiko hinweisen, eine weitere eBook Reader App, die mittlerweile den Beam eBook Shop integriert hat. Dort gibt es zwar keine Leseproben, aber mehrere Zahloptionen. Mich persönlich hat die Auswahl die textunes bietet, jedoch mehr angesprochen, wobei das natürlich eine subjektive Sache ist.
Fazit:
Trotz des doch relativ hoch erscheinenden Preises mancher Bücher bin ich sehr angetan von textunes. Was mich angeht, ist mein Galaxy Tab (aber durchaus auch mein Desire HD) erst seit dieser App auch ein „echter“ eBook Reader. An Auswahl, die mich auch wirklich interessiert, kann ich mich nicht mehr beklagen, wenn diese auch ihren Preis hat. Allerdings führt spätestens die Tatsache, dass man nur mit Kreditkarte (wird sind halt nicht in Amerika) bezahlen kann, dazu, dass ich nicht bereit bin, hier mehr als drei Sterne zu vergeben.
Um Bücher zu kaufen, musst Du einen textunes Account erstellen (das kannst Du direkt in der App erledigen) und Dich mit diesem anmelden. Um Leseproben herunterzuladen, ist dies nicht nötig. Hast Du Dich für ein Buch entschieden und möchtest dieses bezahlen, musst Du vor dem Kauf Deine Kreditkarten Daten eingeben.
Innerhalb von textunes ebooks navigierst Du mithilfe von vier Buttons am unteren Rand:
Meine Bücher
Textunes
Stöbern
Suchen
Unter „Meine Bücher“, Deinem Bücherregal, findest Du alle gekauften Bücher und Leseproben. Unter „textunes“ findest Du eine Auswahl an beliebten Büchern, Empfehlungen und Neuerscheinungen, unter „Stöbern“ hast Du Zugriff auf diverse (schon kurz angesprochene) Kategorien. Innerhalb jeder Kategorie kannst Du die Suchergebnisse nach „Popularität“, „Erscheinungsdatum“ und „Titel“ sortieren lassen (Menü-Taste/Sortieroptionen).
Hast Du ein interessantes Buch gefunden und angeklickt, kannst Du Dir die Beschreibung durchlesen, eine Leseprobe herunterladen (in geschätzten 90 % aller Fälle), oder aber das Buch direkt kaufen.
Hast Du ein Buch geöffnet, erreichst Du über die Menü-Taste alle nötigen Optionen, um dieses komfortabel zu lesen. Du kannst über das Pop-Up Fenster, dass sich nach Drücken der Menü-Taste öffnet:
Das Inhaltsverzeichnis aufrufen
Zwischen „Scroll Modus“ und „Blätter Modus“ wechseln
Die Schriftgröße ändern
Die Helligkeit einstellen
Zwischen Tages-, Nacht- und Sepia-Ansicht umschalten
Fazit:
Das ist wohl bis zum gewissen Grad eine subjektive Sache, aber von allen eReader Apps, die ich bisher in den Fingern hatte, finde ich textunes in Sachen Bedienung am komfortabelsten. Gerade während des Lesens alle wichtigen Optionen durch einen Druck auf die Menü-Taste innerhalb eines Pop-Ups zur Verfügung zu haben, finde ich sehr gelungen. Von mir gibt es hier ohne mit der Wimper zu zucken fünf Sterne.
textunes ebooks lief im Test sowohl auf dem Samsung Galaxy Tab, als auch auf dem HTC Desire HD flüssig und ohne Probleme.
textunes ebooks kann kostenlos im App Center und im Android Market heruntergeladen werden.
Ist das normal, dass man in so einem Store keine Liste der vertretenen Autoren findet? Oder ist das nur hier so? Kenn mich da nicht aus.
Ich finde Evelyns frage berechtigt und ein kaufkritierie. Ohne ist es nicht viel wert.
der testbericht ist toll
geschrieben, sehr gut
formuliert.
aber ich habe lieber ein
echtes buch in der hand
zum lesen, dass ist halt
anschichtssache,
und meine persönliche
meinung.
aber wie gesagt, schöner
testbericht
danke, für die mühe, die Du
Dir jedesmal machst..
schließe mich meinen Vorrede an. Interessant finde ich beispielsweise Nachschlagewerke also z.B. Lexika, Duden... so etwas fehlt in der Bibliothek.
Danke für das Feedback!
@Evelyn
Da hast Du recht die Autorenliste fehlt noch. Werden wir in der nächsten Version mit einbauen. Du kannst aber in der Suche auch Autorennamen eingeben und erhältst dann die verfügbaren Titel.
@Andreas
Wir erweitern unseren Bestand an verfügbaren Titeln in nächsten Monaten stark. Lexika und Nachschlagwerke sind auch dabei.
Hinsichtlich der formalen Ausführung danke für die Rezension. Allerdings sollte die Besprechung einer App wohl weniger über den Literaturgeschmack des Autors, als über die Funktionen der App aussagen.
So sagt die Besprechung leider gar nichts über die unterstützen Formate. Auch ob Notizen, Querverweise oder Links möglich sind, erfahre ich nicht. Das Thema DRM ist leider auch nicht erwähnt.
Ansonsten nochmals Danke.
P.S.
Ich habe nun das ganze mal etwas recherchiert und bin nun doch etwas ratlos. Ist diese Rezension eine unverholene Werbung für textunes? Oder wird der Autor dafür bezahlt, Werbung zu machen?
Ich will jetzt nicht darüber urteilen, was von Anbietern zu halten ist, die sich u.a. die Arbeit aus quasi OpenSource - Projekten wie dem Gutenbergprojekt, in welchem tausende freiwilliger und kostenlos arbeitender Texterfasser mitwirkten - aneignen, um sie dann für eigene Interessen gewinnbringend zu vermarkten. Ganz abgesehen davon, dass alle diese Texte auch immer noch bei anderen Anbietern kostenlos und in Formaten vorhanden sind, die auf jedem Reader gelesen werden können.
Aber etwas mehr Distance sollte im Urteil zu einer App dann schon sichtbar werden, wenn diese ein proprietäres Format zur Grundlage hat, d.h., dass die gekauften Bücher ausschließlich auf dem Reader von textunes zu lesen sind.
Es erscheint mir zumindest als ein Widerspruch an sich, wenn man eine Android-App positiv bespricht, die von ihrer Zielrichtung her genau das macht, was bei Apple mit dem Itunes-Konzept stets zu recht kritisiert wird.
Also bitte etwas mehr Objektivität.
f. mich ist das "kindle app" nr. 1 in diese disziplin.
wenn ich die thematik "sprache" ausklammere, dann gibt es schlichtwegs kein vergleich.
ich hoffe, nicht unbedingt aus eigennutz', dass Amazon sehr bald ihre angebot an deutsche literatur ernorm ausweitert! [aber ich möchte weiterehin dafür in Dollar bezahlen ;) ] achja, das bringt mich zum thema preisen. Die preise, auch wenn ich sowieso empfinde, dass die Preise f. digital Literature im vergleich zum hardcopie zu teuer sind, finde ich im deutschsprachigen raum durchaus "fair" bzw. vergleichbar. Das Angebot, nach schnelle prüfung, durchaus ansprechend, auch wenn diese bemerkung bewust dehnbar gewählt wurde ;)
z.zt habe ich soviele ungelesende bücher im "virtuellen" Regal, dass ich im moment nicht textunes ausprobieren möchte, zudem leide ich wie viele andere desire users unter chronischen platzmangel ;). (app2SD wäre grossartig gewesen!)
Dennoch fande ich die Hompage & App sympathisch (und das kann oft entscheidungen beeinflüssen) & will mir f. den (baldingen) zukunft dieses merken!
achja - danke für den testbericht!
[beim thema Ebooks / Hörbüche bin ich immer dabei ;) ]
jetzt noch eine etwas breitere Auswahl und die app wird mein lieblingstool zum bücherlesen
@ textunes
### Du kannst aber in der Suche auch Autorennamen eingeben und erhältst dann die verfügbaren Titel. ###
Das weiss ich, aber oft kennt man nur den Titel, und nicht den Autor. Aber wenn's eh noch kommt...
Aber egal, das Lesen auf meinem winzigen Desire-Display macht sowieso keinen Spaß. Ich bin Schnellleser und deshalb ständig nur am wischen, das ist sehr lästig. Sind ja immer nur 'n paar Zeilen auf dem Display...
Ich hab auch viel lieber ein "echtes" Buch in der Hand. Jaja, richtig old-fashion. Mag sein, wenn ich mir vlt. doch irgendwann Ende des Jahres ein Tablet holen sollte, dass es dann wirklich eine Alternative zum "echten" Buch werden könnte, aber auf meinem Handy? Nee.
Abgesehen davon wäre ich auch prinzipiell nicht bereit, für ein form- und gesichtsloses eBook den gleichen Preis zu bezahlen wie für eine gedruckte Ausgabe.
Ich kenne textunes vom iOS App-Store her und bin dort sehr zufrieden. Jetzt kann ich alle meine dort gekauften Bücher auch meinem Androiden lesen - einfach toll!
@Hartmut Runge:
- Wenn OpenSource-Bücher die richtige Lizenz verwenden, kann man sie nicht einfach so veröffentlichen und dafür Geld verlangen. Wenn hingegen die Urheberrechte abgelaufen sind, kann jeder den Text verwenden und ggf. auch verkaufen.
- In der App können meines Wissens nur Bücher aus dem textunes-Store gelesen werden. Also erübrigt sich eine Angabe der unterstützten Formate.
Aldiko mit der Gutenberg Bibliothek und schon habt ihr Zugriff auf hunderte Gratisbücher. Da kann der hier getestete Reader nicht mithalten.
Ich sehe das ganz genau so, wie es auch im Testbericht beschrieben ist... Textunes ist auf jeden fall das komfortabelste Programm und die Auswahl ist auch jetzt schon groß, in der nächsten Zeit wird das bestimmt noch stark ansteigen. Tolle Sache, kriegt von mir definitiv auch 5 Sterne!
@Evelyn Chocal: Ich denke auch, dass solche Programme "echte" Bücher nicht ersetze können... Sollen sie auch gar nicht, finde ich. Aber wenn ich unterwegs bin, finde ich es toll eine große Auswahl an Büchern immer auf den Handy dabei zu haben, ohne dass ich was mitschleppen muss. Daheim im Bett lese ich auch lieber Bücher, aber so finde ich es unheimlich praktisch.
@gian
Urheberrechte waren einige Zeit mein Beruf. In Projekte wie Gutenberg haben viele Leute unentgeltliche Arbeit gesteckt. Die Tatsache, daß diese gescannten und teilweise sogar abgeschriebenen Werke urheberrechtfrei sind, ist noch keine Legimitation dafür, sie sich anzueignen und damit Knete zu machen. Die Leute, die dafür unentgeltlich gearbeitet haben, wollten mit Sicherheit nicht, dass ihre Arbeit von anderen dazu benutzt wird, Geld damit zu verdienen.
Das ist nicht viel besser, als die Portale, die einem kostenlose Software mit einem getarnten Abo verkaufen. Das ist hierzulande leider alles rechtens.
Allerdings merke ich jetzt, worauf die Sache mit den App-Kritiken hier hinausläuft. Nach zwanzig Jahren Forenerfahrung hat man gelernt, Quellen zu identifizieren.
Schade eigentlich.
The application you want textunes Sample and purchases of books in your bookcase available to find new books, using a search or browse various categories..
http://www.magento-themes.jextn.com/ .
Habe jetzt durch den "Test" auch nicht erfahren, welche FORMATE unterstützt werden. Das wäre aber essentiell zu wissen.
Die "Formate", die unterstützt werden, sind die Bücher,die man sich kaufen und herunterladen kann. Ich dachte eigentlich, dass ich im Test klar gemacht hätte, dass es sich um einen ebookstore bzw. Die app dafür handelt.
Nun, dann solltest Du lernen, dass man in einem Test oder einer Kritik nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Du vergleichst jedoch tatsächlich mit anderen Readern und nicht mit einer Shopapplikation:
"Mit beispielsweise Laputa oder auch Moon+ Reader gibt es schon sehr gute eBook Reader Apps für Android ... Auch wenn die schon genannten eBook Reader allesamt nicht schlecht sind, blieb letztendlich keine dieser Apps auf meinen Geräten."
Oder sind Deine Leser nur zu dumm zu lesen?
Übrigens ist auch dies hier ein ziemlich dummer Widerspruch:
"Die Zeit, die ich mit der Suche nach Büchern die mich interessieren, „verplempert“ habe, hätte ich lieber mit Lesen verbracht. Jetzt sieht es ganz so aus, als würde ich zukünftig Lesen statt Suchen. Mein Bücherregal in der textunes App hat sich schnell gefüllt und es sieht nicht so aus, als würde mir dort jemals der, für mich interessante, Lesestoff ausgehen."
Tatsächlich hast Du jedoch erst ein Buch gekauft, wie man dann weiter unten lesen kann.
Du hast mit voller Absicht nicht darauf hingewiesen, dass, wer diese Bücher kauft, sich vollständig von textunes abhängig macht. Denn das wäre der wichtigste Kriktikpunkt überhaupt gewesen. Und zwar auch und gerade, wenn es sich um die Besprechung einer Shop-App handelt. Das ist kein Test sondern ein Werbetext.
Von Testern und Krtikern erwartet die Öffentlichkeit mit Recht Unabhängigkeit und Kompetenz - eins von beidem fehlte bei diesem Test.
@Hartmut:
Du solltest schon so zitieren, dass du nicht den entscheidenden Zusammenhang "herausreißt":
"Mit beispielsweise Laputa oder auch Moon+ Reader gibt es schon sehr gute eBook Reader Apps für Android. Was aber innerhalb vieler eBook Reader fehlt, ist die Möglichkeit auch Bücher zu kaufen, oder aber die Auswahl an deutschen eBooks ist eher gering, wie z. B. in der Kindle App für Android"
Da geht es nämlich darum, dass in den genannten eBook Readern nicht die Möglichkeit besteht, die textunes bietet.
Ansonsten kann ich gar nicht mit Anschuldigungen wie:
"Du hast mit voller Absicht nicht darauf hingewiesen, dass, wer diese Bücher kauft, sich vollständig von textunes abhängig macht."
WTF? Sorry, finde ich voll daneben, zumal das definitiv nicht stimmt.
Ich muss zugeben, dass ich wohl klarer hätte herausstellen müssen, dass es sich hier um einen eBook Shop handelt, wobei ich nach wie vor denke, dass man das im Test durchaus herauslesen kann. Dem ein oder anderen scheint das zumindest gelungen zu sein.
Nicht, um das hier auszuweiten, doch die Dimension sollte einfach klar sein. Deshalb hier mal das worst case scenario:
Nimm mal an textunes macht Pleite. Da nicht systemisch, ist auch keine Rettung in Sicht. Der Käufer der Formatrechte will aus taktischen Gründen (weil er z.B. ein eigenes Format einführen will) das Format nicht fortführen und nimmt die App vom Markt. Und er verkauft auch die Format-Rechte nicht.
Was ist dann mit Deinen Büchern, wenn die nächste Gerätegeneration kommt?
"19.02.2011 12:38:28
Die "Formate", die unterstützt werden, sind die Bücher,die man sich kaufen und herunterladen kann. Ich dachte eigentlich, dass ich im Test klar gemacht hätte, dass es sich um einen ebookstore bzw. Die app dafür handelt."
Aua, das tut weh. Hab ich jetzt demnächst eine dicke Beule im Handy, weil ich mir ein Hardcover heruntergeladen habe? Es gibt doch unterschiedliche Formate (pdf, epub) mit und ohne DRM. Auch vermisse ich Angaben darüber, welche Verlage im Angebot sind. Wie sieht es mit der "Rückgabe" aus. Gerade bei Testberichten über Shops finde ich es wichtig, daß auch eine Aussage über die Geschäftsbedingungen gemacht werden. Der Hinweis auf die Zahlungsmöglichkeit ist ja ganz nett, aber für diesen wichtigen Bereich doch etwas mager.
So, ich hab mal bei textunes vorbeigeschaut. Es scheint sich um ein eigenes Format mit DRM-Schutz zu handeln. Ich kann die Bücher nicht gleichzeitig auf dem PC (soll technisch überhaupt nicht gehen), ebook-Reader und Smartphone lesen. Eigenlich ist dieser Testbericht für die Tonne und das App kann mal sofort hinterher schmeißen. Tut mir leid, da bin ich von Androidpit andere Testberichte gewohnt.
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Josef Leeb
Schaut nicht schlecht aus, werde ich mir einmal anschauen. Habe bisher mit Aldiko meine ebooks gelesen.