Getestete Version: 1.1
Aktuelle Version: 6.2
Erforderliche Android-Version: ab 1.6
Mir ist nun doch ein Spiel untergelaufen, das ich unbedingt testen wollte. Deswegen bin ich jedoch dem „Spiel-testen“-Drang nicht verfallen.
Ich war schon lange auf der Suche nach einem Spiel, das einerseits in kurzen Pausen, wie auch in langweiligen Arbeitstunden gespielt werden konnte, andererseits aber auch anspruchsvoll ist, sodass es nicht nach dem dritten Mal langweilig wird.
Ob nun Battleflood meine Anforderungen an ein solches Spiel erfüllt, erfährst du im folgenden Test.
Um das Spiel zu testen, könnt ihr auch zuerst die Lite Version herunterladen. (Android Market)
Ich bin kein grosser Fan von „Robo Defence“ oder „Replica Island“, da man diese Spiele genauso gut Zuhause auf seinem Computer spielen kann. Als ich nun vorgestern mein AppAware-widget durchklickte, (Ja, ein bisschen Schleichwerbung muss schon sein...) wurde ich auf Battleflood aufmerksam.
Zu Beginn des Spiels erscheint ein Feld mit lauter kleinen farbigen Quadrate. Du beginnst im unteren linken Ecken, der Gegner im oberen rechten Ecken. Das Ziel ist es, mindestens die Hälfte aller Quadrate einzunehmen, bevor es dein Gegner tut. Das „Übernehmen“ von Quadraten erfolgt folgendermassen:
Wenn du mit einem grünen Quadrat beginnst und seitlich daneben ein blaues Quadrat platziert ist, kannst du im unteren Balken die Farbe Blau wählen, damit dein grünes Quadrat blau wird. Nun hast du eine Gruppe von zwei blauen Quadraten. Wenn zwei rote Quadrate deine blauen Quadrate berühren, kannst du nun deine blaue Gruppe rot färben und du hast schon eine Gruppe von vier roten Quadraten. So geht das Spiel weiter, bis einer der zwei Spieler mindestens die Hälfte aller Quadrate besitzt. Das „Übernehmen“ der Quadrate im Spiel erfolgt exponentiell, da die Spieler um einiges mehr Quadrate einnehmen können, sobald sie selber viele Quadrate besitzen, beziehungsweise eine grosse Fläche abdecken.
Während dem ganzen Spiel kann man die Farbe, die der Gegner gerade gewählt hat und diejenige die man im vorigen Zug gewählt hat, nicht wählen. Somit kann man bei 6 verschiedenen Farben, in jedem Zug nur aus 4 Farben wählen.
Bis jetzt bin ich auf vier verschiedene Taktiken gekommen:
Fazit:
Obwohl das Spiel zuerst sehr simpel und langweilig erscheint, ist es anspruchsvoll und komplex. Es wird nie langweilig!
Am unteren Rand hat es einen kleinen Balken mit den verschiedenen Farben, welche man anwählen kann, damit seine Quadrate diese farbe übernehmen. Links und rechts vom unteren Balken wird angezeigt, wieviele Quadrate man schon eingenommen hat. Am Linken und rechten Rand des Spielfelds hat es je ein farbiger Streifen, der die übrige Zeit für den Zug anzeigt. Dieser wird natürlich immer kleiner.
Das Hauptmenü ist sehr simpel aufgebaut. Man kann folgende Einstellungen vornehmen:
Unten angehängt ist auf Englisch noch eine Anleitung, wie das Spiel aufgebaut ist.
Bei „Field Size“ kann man in der vollen Version wählen zwischen Tiny, Small, Medium, Large und Huge, bei „Number of Colors“ zwischen 4, 5, 6 und 7. „Color Clustering“ bedeutet auf Deutsch Gruppierung der Farben. Man kann also einstellen, wie gross, bzw. wie klein die Gruppen der Quadrate sind: Random, Low, Medium, High. Je grösser die Gruppen, desto schneller ist das Spiel zu Ende. Es ist auch möglich einzustellen, wie viele Sekunden Zeit man hat um den Zug durchzuführen, von einer bis zu 55 Sekunden. Das scheint viel, doch wenn man die Einstellungen möglichst schwierig einstellt, muss man sich gut überlegen, welche Farbe man wählen will. Es gibt bei „Skill Level“ vier verschiedene Schwierigkeitsgrade: Train, Easy, Medium, Hard.
Jetzt wären wir schon bei der letzten Einstellungsmöglichkeit, nämlich was links und recht vom unteren Balken angezeigt werden sollte. Man kann wählen, ob die schon eingenommenen Quadrate angezeigt werden, oder die noch einzunehmenden, die man für einen Sieg benötigt.
Was mir nun so sehr an diesem Spiel gefiel, waren die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten. Wenn man nur kurz in einer Pause ein bisschen Spass haben will, kann man das „Color Clustering“ auf High stellen, ein kleines Feld nehmen und wenige Farben auswählen. So wird das Spiel ungefähr eine halbe Minute dauern.
Wenn man es aber nicht eilig hat und man am Arbeitsplatz unterbeschäftigt ist, kann man alle Einstellungen so auswählen, dass man schlussendlich bei jedem Schritt genau überdenken muss, was für Folgen das Wählen der einen oder anderen Farbe haben könnte. So wird auch die Zeit von 55 Sekunden pro Zug fast schon knapp.
Diese Einstellungen machen das Spiel sehr vielseitig und so sollte ein Spiel für ein Handy meiner Meinung auch sein!
Um auf meinem Desire eine Pause einzulegen, kann ich die „menu“-Taste drücken und um aufzugeben zuerst die „zurück“-taste und dann die „menu“-Taste.
Und doch sind mir einige Punkte aufgefallen, die unbedingt verbessert werden sollten, vor allem in der vollen Version. Ich finde das Menü sehr geschmackslos gestaltet: Schwarzer Hintergrund, graue Balken, wo man Einstellungen vornehmen kann und dann einfach die Anleitung unten angehängt. Hier könnte man einiges verbessern, indem man das Menü anders aufbauen würde:
Dies alles grafisch ein bisschen verschönern und dann wäre es für viele User ansprechender. Ich denke dies sollte im Interesse der Programmierer sein, dass das Spiel den Usern optisch auch gefällt. Mich persönlich hat das nicht gross gestört, denn diese Art passt auch zu dem simplen Spiel.
Was mich jedoch als Englisch-Immersionsschüler nicht gefallen hat, war die englische Sprache in den Einstellungen. Zum Beispiel geht es beim fünften Punkt „Show Count of“ nicht auf. Denn, wenn man die erste Option wählt heisst es: „Show Count of Cells Taken“; die zweite Option heisst dann aber: „Show Count of Remaining to Win“. Es fehlt das Wort „Cells“.
Dies ist zwar ein bisschen spitzfindig, aber die Angewohnheit verschiedener Leute in der englischen Sprache zufällig jedes zweite Wort gross zu schreiben, gefällt mir nicht. „Cells taken“ und „Remaining to win“ würde gehen, aber nicht „Seconds Per Turn“!
Fazit:
Das Spiel hat sehr viele Einstellungsmöglichkeiten und erfüllt somit meine Ansprüche für ein gutes Spiel. Abgesehen von meinen persönlichen Problemen mit der englischen Sprache, ein sehr guter Zeitvertreib!
Während dem Test lief das ganze Spiel ohne Probleme und Abstürze.
Battleflood kann man im Market für US $1.99 kaufen oder die Lite Version kostenlos herunterladen. Auch wenn das Spiel generell sehr gut ist, scheint mir der Preis zu hoch. Sobald es ein schöneres Menü hat und diese „Englischfehler“ behoben sind, gebe ich 4 Sterne.
hab das game auch durch AppAware entdeckt und bin begeistert. Macht wirklich spaß
Also ich finde nicht, dass das ein Spiel für kurze Pausen ist. Es macht schlicht SÜCHTIG! Kaum hab ich ein Spiel gespielt, ertappe ich mich auch noch ein 10. oder 20. Spiel gespielt zu haben ;-)
Echt genial!
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Marc S.
Direkter Download aus dem Android Market (funktioniert nur aus dem Android Browser heraus).
Hmmm, hatte ich shcon hinzugefügt, warum erscheint es doppelt ? :)