
Ja ihr lest richtig, AndroidPIT sucht Software-Entwickler! Um unsere Nr. 1 Position im Android-Portalbereich auszubauen und um zum Nr. 1 Secondary Market zu werden, brauchen wir Unterstützung bei der Entwicklung. Wir wollen zunächst zwei Entwickler einstellen und in einigen Monaten noch ein paar mehr.
Drei, fünf oder noch mehr Megapixel in Sachen Handy-Kamera klingt ja nicht schlecht, wenn man das in den "Specs" eines Gerätes liest. Aber du wirst wahrscheinlich auch schon gemerkt haben, dass das nicht wirklich entscheidend dafür ist, ob deine Kamera gute Bilder macht. Was ein gutes Bild ist, liegt jedoch außerdem auch im Auge des Betrachters, da ja z.B. alte, vergilbte oder zerkratze Fotos Ihren ganz eigenen Charakter haben. Um solche Bilder zu machen, nützen möglichst viele Megapixel nichts, jedoch könnte Retro Camera Abhilfe schaffen. Ob das zutrifft, liest du im heutigen Test.
Retro Camera bietet dir vier "Presets", basierend auf alten Kamera-Modellen, und lässt die geschossenen Bilder dementsprechend "alt aussehen".
Die verschiedenen "Presets" sind laut der Marketbeschreibung inspiriert von folgenden Kameras:
Lomo
Holga
Polaroid
Diana
Den "Toy Cameras"
Hipstamatic
Die Namen der "Presets" bzw. virtuellen Kameras sind:
The Bärbl
Little Orange Box
Xolaroid 2000
Pinhole Camera
Die Bilder werden immer mit einem "Rahmen" versehen, dieser ist abhängig von dem jeweiligen "Preset" (bei dem Polaroid-Modell beispielsweise mit dem bekannten typisch weißen Polaroid Rahmen).
Die gemachten Bilder kannst du dir innerhalb Retro Camera in einer Galerie anschauen, löschen, aber auch weiterleiten. Außer bei dem Modell "The Bärbl" kannst du bei jeder Kamera zwischen Farbe und S/W umschalten. Der Blitz kommt nur zum Einsatz, wenn es die Lichtverhältnisse erfordern, manuell kannst du ihn nicht einschalten. Zoomen kannst du auch nicht, das würde aber auch nicht ins Gesamtkonzept von Retro Camera passen.
Zu jeder "Kamera" gibt es verschiedene Infos bezüglich den "Modifikationen", hier exemplarisch vom Modell "Xolaroid 2000":
Camera Facts
Code: Xolaroid 2000 (San Francisco 1972)
Colour
Saturation - High X-Processing
Colour Cast - Blue/Green
Film
Scratches - Minor, Glossy
Frame - Instant
Development
Contrast - High
Use Cases
Candids, Abstracts
Zu den Infos gibt es jeweils noch ein Beispiel-Bild.
Wie du siehst, war jemand mit viel Liebe zum Detail am Werk. Ob die Bilder exakt denen der Vorbilder entsprechen, weiß ich zwar nicht, aber was Retro Cam aus den Bilder macht, kann sich sehen lassen. Natürlich nur, wenn du auf "Old School Pics", wie es in der Marketbeschreibung heißt, stehst.
Nach dem Start von Retro Cam blickst du nicht nur durch den Sucher eines der vier Kamera-Modelle, sondern auch auf das (virtuelle) Gehäuse, das bei jedem Modell anders aussieht. Hier merkt man wiederum die Liebe zum Detail, wenn auch der Sucher dadurch relativ klein ist.
Am linken Rand kannst du (wenn die Kamera es unterstützt) zwischen Farbe und S/W umschalten. Der entsprechende Schalter ist wiederum von Modell zu Modell unterschiedlich. Auch hier merkt man wieder die Liebe zum Detail ... ich erwähnte das schon!
Auf der rechten Seite oben befindet sich der Auslöser, darunter ein Button "Info". Darüber kannst du die oben erwähnten "Specs" zu den verschiedenen Modellen aufrufen und dir anhand des Beispielbildes anschauen, wie die Bilder jeweils aussehen.
Am unteren Rand gelangst du über einen Button links in die Galerie der bisher gemachten Bilder, über einen Button rechts in die Kamera-Auswahl.
In der Galerie findest du alle deine mit Retro Cam gemachten Bilder, frisch entwickelt und aufgehängt. Da kommt mir wieder die "Liebe zum Detail" in den Kopf ;-)
Mit dem Finger kannst du durch die Bilder "sliden", und durch Anklicken ein Bild in "Großansicht" aufrufen. In dieser Ansicht hast du am unteren Rand die selbsterklärenden Buttons:
Cancel
Share App
Share Print
Delete Print
Auch in der Kamera-Auswahl kannst du durch Kameras "sliden" und über zwei Buttons jeweils unterhalb der Kamera die Details aufrufen oder die Kamera direkt auswählen.
Fazit:
Retro Camera ist keine Kamera-App mit vielen Einstellmöglichkeiten, im Gegenteil. Allerdings geht es bei Retro Camera ja auch mehr oder weniger ums Gegenteil. Die Modelle, mit denen du Bilder aufnehmen kannst, bzw. die Art und Weise, wie die Bilder gemacht werden, lassen wirklich Retro-Feeling aufkommen.
Retro Camera ist ab sofort meine Zweit-Kamera-App für beispielsweise Urlaubsbilder, die ich dann direkt per Mail verschicken kann, ohne sie noch am PC bearbeiten zu müssen, wenn ich den "Old School"-Look haben will. Aber auch anderweitig wird sich mit Retro Cam wohl der ein oder andere Einsatzzweck finden lassen.
Retro Camera lief im Test flüssig und ohne Probleme.
Retro Camera kann kostenlos im Android Market heruntergeladen werden. Allerdings ist die App werbefinanziert, was man wohl eigentlich durch die Werbeeinblendungen am unteren Rand erkennen kann. Bei mir waren diese im Test nur weiß, aber auch das wollte sich nicht so gut ins restliche Gesamtbild einfügen.






























hier noch ein paar beispiel-bilder
http://i50.tinypic.com/2rwkc2x.jpg
http://i49.tinypic.com/14vjzht.jpg
http://i48.tinypic.com/2hdcdxl.jpg
ist ganz klar eines meiner absoluten Lieblings-Apps und wird bleiben. Ich liebe den Retro-Style.
Tolle App und wirklich klasse Idee. Gerade für "mal eben ein Bild mailen" ists genial. Besonders für Fotofreaks unabdingbar. Läuft auf Hero gut.
Sehr fein. Nur wo kann man den Ton abstellen? Besonders das "Entwicklungs-Tick-Tack"?
kann man auch die auflösung ändern ? also 512 x 512 ist doch echt zu nichts zu gebrauchen...
@katrin: unten rechts auf das kamera-symbol
das ist kein Kamera App, mit der man HQ shoots machen soll. Das ist eine fun-cam und fürs Versenden von Handy zu Handy ist die Auflösung völlig ausreichend.
Es ist imo eine rundum gelungene kleine App, die obendrein noch geniale Fotoeffekte liefert.
Wirklich ein super App!! funktioniert prima! und die Bilder sehen ja ma klasse aus!! hab lange nicht mehr soviel mit Handykamera rumgespielt :-)
DANKE für den Test!!! Super Programm - hab heut schon den ganzen Tag Bilder geschossen. Läuft super@milestone
Wer die App mag, aber mehr Möglichkeiten hätte, dem ist die Vignette Photo App zu empfehlen, die Androidpit im Übrigen unbedingt mal testen sollte. Ist zwar eine Bezahlapp, die kostenlose Demo verfügt aber aber alle Effekte, speichert dafür nur 0,5 MPix ab.
Also wenn ich einen Fotoapparat brauche, dann kaufe ich mir einen. Ich benutze mein Handy zum telefonieren. Aber wem es gefällt, warum nicht.
Klasse App!! macht Spaß mit ihr zu fotografieren und die Ergebnisse sind schon klasse.
Meine absolute Lieblingsapp!
Das Suchfenster war bei mir am Anfang immer nur schwarz, aber seit dem letzten Update funktioniert alles tadellos.
Ich bin richtig süchtig nach der App und benutze die normale Kamera kaum noch^^
Wie im Test gesagt gefällt mir besonders die Liebe zum Detail, die der Entwickler in die App gesteckt hat.
Nur zu empfehlen!
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KnightRoyder, 03.09.2010
schichtarbeiter, 31.08.2010
Stefan, 30.08.2010
Patrick, 29.08.2010
Andreas M.
Hab diese App eben einmal ausprobiert und mir gefällt das Ergebnis ganz gut. Leider ist der Sucherausschnitt etwas klein.
Ansonsten einfach mal was anderes.