Man nehme ein Queue, einige bunte Kugeln und einen Tisch mit 6 Löchern und bekommt ein Spiel, in welches viele sehr viel Leidenschaft setzen - ganz einfach: Billard! Die Bezeichnung Billard entstammt eigentlich dem französischen Wort bille, was so viel wie "kleine Kugel" oder "Murmel" bedeutet. Von Murmeln möchte ich hier jedoch nichts erzählen, denn die mit dem Queue zu treffen ist für mich als Billard-Anfänger schon fast unmöglich. Ich habe meist die größten Probleme die einfachsten Kugeln zu versenken. Mit Anytime Pool klappte das jedoch besser als im echten Leben. Warum das so ist, liest Du im Test!
Eingeleitet wird das Game von einem gut gemachten Tutorial, das Dir alles erklärt, was Du beachten musst. Schritt für Schritt werden grundlegende Steuerungsarten und Spielweisen erläutert. So kann das Spiel beginnen!
Spielst Du ein Schnelles Spiel wird Dir zufällig entweder ein Spiel gegen den Computer oder eine Geschicklichtkeitsübung, in der Du 6 Rote Kugeln mit so wenig Schlägen wir möglich versenken musst ohne dabei eine der gelben anzuspielen. In den drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen kanst Du Dein Können immer wieder unter Beweis stellen. Auch die drei Spielmodi (GB8-Ball, US8-Ball & US9-Ball) kannst Du bei jedem Game neu einstellen.
Wählst Du Ein Spieler kannst Du die Zeit zum Üben nutzen, eine Welt-Tournee starten oder die Herausforderung auf Dich nehmen. Bei Deiner Welt-Tournee spielst Du ständig gegen andere Gegner an unterschiedlichen Plätzen. Auch die Stärke Deiner Kontrahenten nimmt mit zunehmender Spieldauer zu. Nimmst Du die Herausforderung an, musst Du sogenannte Trick-Shots in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen bewältigen. Für den ein oder anderen wirst Du Dein Hirn anstrengen müssen, um sie spielen zu können, das kann ich Dir versprechen.
Zeig Deinem besten Freund wer der bessere Billard-Spieler ist im Zwei-Spieler-Modus. Abwechselnd könnt ihr so an einem Androiden zocken bis euch die Finger glühen.
Ein richtiges Multiplayer Game kannst Du auch starten. Dabei wirst Du jedoch zuerst ein Facebook-Account anlegen müssen, falls Du noch keinen hast. Anschließend connectest Du Deinen Account mit der Facebook-Seite von Anytime Pool und erhältst einen "Gesellschaftsspiel-Code". Dieser wird einfach im Spiel auf dem Androiden eingegeben und das Spiel kann beginnen. Hast Du diese Schritte hinter Dich gebracht, siehst Du ein coole Möglichkeit mit Deinen Freunden Anytime Pool zu daddeln. Dein Spielpartner kann dann entweder aus der Facebook-Anwendung heraus gegen Dich antreten, oder er schiebt an seinem Androiden die Kugeln in die Seitentaschen.
Wenn Du das Game mit Deinem Facebook-Profil verbindest, wird bei jedem Spiel Dein Facebook-Profilbild angezeigt.
Beachtenswert ist noch, dass das Spiel in 10 Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Portugiesisch, Tschechisch, Türkisch) verfügbar ist.
Das Spiel beansprucht ca. 12 MB internen Speicher.
3D! Super schicke Gamingtexturen und jedes Mal eine neue Location an der Du die Kugeln versenkst. Die Menüs wirken ein bisschen Billig, aber das Game macht einen sehr guten Eindruck. Schlaglinien helfen Dir bei der richtigen Ausrichtung Deines Schlags.
Die Bedienung ist intuitiv. Für das Ausrichten deines Schlägers wischst Du mit dem Finger einfach über den Bildschirm, bis die richtige Position erreicht ist. Du kannst die Schlagstärke, wie auch den Spin, den die Kugel bekommen soll, festlegen. Hierfür ist ein wenig Übung und Feingeschick von nöten und klappt nicht sofort auf Anhieb. Mit Pinch-To-Zoom auf dem Bildschirm kannst Du die Kameraeinstellung anpassen. Ansonsten spielst Du das Game wie ein gewöhnliches Billard Spiel.
Was die Distinctive Developer immer noch falsch machen, ist die Zurück-Taste zum gänzlichen Beenden des Games zu nutzen! Das ist weder intuitiv und sehr nervig!
Die App lief ohne Abstürze und Hänger.
Anytime Pool kannst Du für $3,99 im Android Market herunterladen.






























12MB? Mir ist schon klar, daß man mit einer grafisch derart aufgemotzten App auch viel Speicher heranziehen muß, aber 12MB auf einem Androiden? Für jeden Eierphoner kein Thema, aber bei uns Androiden macht das erst Sinn, wenn AP2SD kommt.
Ich denke mal, viele Entwickler, die vom Eierphone kommen, sind sich dessen einfach noch nicht richtig bewußt und basteln fröhlich mit speicherintensiven Grafiken, so wie sie es vom iPhone gewohnt sind.
bow, 12 mb sind mir zu heftig...da kann ja nur copilot mithalten, das hat 11mb. da muss man sich echt entscheiden...billiard oder 10 andere Spiele: D
kann ich nur zustimmen, da wird garnicht lang überlegt ob man sich so n Spiel zieht....mein Androide ist jetzt schon kurz vorm platzen =/
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Crowley
Hört sich nicht schlecht an. Guter Artikel.
Aber mal ne Anfänger Frage, gehen die 12MB voll auf den Internen Speicher, oder wird das Aufgeteilt?