Getestete Version: 1.0.2
Aktuelle Version: 1.0.5
Erforderliche Android-Version: ab 1.5
Zapp und co. verdienen sehr viel Geld mit dem Verkauf von Klingeltönen. Du möchtest auch gern dein Lieblingslied als Klingelton und ein lustigen Sound als SMS Ton aber siehst es nicht ein dafür 5€ zu bezahlen? Klar, könntest du jetzt hingehen und einfach deine Musikdatei als Klingelton nehmen, aber du willst doch nicht den Anfang des Liedes als Klingelton haben sonder eher den Refrain oder deine Lieblingsstelle.
Sicher könnte man die Datei nun mühselig am PC bearbeiten oder du machst es flexibel und einfach mit aRing. Genau das ist nämlich die Aufgabe von aRing.
Schafft aRing das oder sollte man doch lieber die Finger von diesem App lassen?
Wie eben erwähnt kannst du mit aRing die vorhandenen MP3, WAV oder OGG Dateien auf deinem Handy bearbeiten.
Nach dem Start sucht aRing die komplette SD-Karte nach Musikdateien ab. Dies kann, bei einer entsprechenden großen Musiksammlung, einige Sekunden in Anspruch nehmen. Sobald die komplette Liste geladen ist kannst du loslegen. Natürlich musst du erstmal dein gewünschtes Musikstück finden. Dies ist auf den ersten Blick nicht wirklich leicht, da die Sortierung nicht alphabetisch ist, sonder vermutlich nach den Fundort auf der SD-Karte geordnet wird. Zudem werden nur der Titel, die Spieldauer sowie die Dateiart angezeigt. Nach dem Künstler sucht man vergeblich. Die Sortierung kann auch nicht verändert werden (ich hab keine Möglichkeit gefunden).
Gottseidank hat der Entwickler an eine Suchfunktion gedacht. Dachte ich! Pustekuchen die Suchfunktion ist für mich sehr, sagen wir, merkwürdig. Mal finde ich meine Musikstücke, mal nicht. Ich konnte leider nicht herausfinden wo der Fehler liegt. Desweiteren stürzt das Programm in der Suchfunktion oft ab.
Schade!
Nun ja, wenn du jetzt dein Musikstück doch noch gefunden hast, stehen dir drei verschiedene Funktionen zur Verfügung. Zunächst wird das Lied einfach abgespielt und du kannst es dir anhören.
Du kannst das Lied als Musik, Alarm, Notification oder Ringtone einstellen und somit den verschiedenen Programmen zur Verfügung stellen (z.B. deinem Wecker als Alarmklingelton).
Falls dir das Musikstück noch nicht gefällt, kannst du es natürlich noch bearbeiten und zuschneiden.
Das Musikstück wird geladen und in einem Equalizer (Musikfanatiker können mich jetzt schlagen) dargestellt. In diesem Equalizer kann der Start und Endpunkt festgelegt werden. Funktioniert wirklich gut und um wirklich genau arbeiten zu können, kann auch näher gezoomt bzw. weiter weg gezoomt werden.
Wenn du dir jetzt das erstellte Stück anhörst und zufrieden bist kannst du es direkt, wie oben schon beschrieben, in einem der verschiedenen Kategorien speichern.
Die Bedienung ist okay. Die Buttons und Funktionen sind selbsterklärend. Die Suche und die Übersicht sowie die Sortierung sind total unübersichtlich für den Anwender.
Leider fehlt bei aRing der Landscape Modus (horizontal). Eingaben, vor allem in der Suchfunktion, werden für viele Benutzer sehr mühselig.
Das beschneiden von Musikstücken hingegen ist sehr leicht und wirklich sehr schön gelöst. Es gibt keine Überflüssigen oder verwirrenden Buttons.
Insgesamt besteht hier, besonders für die Suche und Übersichtlichkeit, enormen Verbesserung bedarf.
Das App läuft passabel. Wenn die Musikbibliothek in einem kleinen Rahmen bleibt ist die Wartezeit erträglich aber sobald die Bibliothek etwas umfangreicher wird, bekommt aRing Probleme.
aRing läuft an sich auch recht stabil, nur in der Suchmaske stürzt das App gern mal ab.
Schade! An der Performance und der Stabilität muss gearbeitet werden.
aRing kannst Du kostenlos im Android Market herunterladen.
Allerdings wird im unteren Bereich des Apps Werbung eingeblendet. Gut das die Werbung beim schneiden nicht zu sehen ist und somit nur im Hauptmenü stört.
Testbericht "aRing (Ringtone Manage)" vom 11.04.2010 (englisch)
So dann hoffen wir mal das aRing durch diesen Test vom entsprechenden Programmierer verbessert wird. :)
also weder dieses app noch ringdroid spielen die Lieder nach dem speichern gescheit ab hört sich an als ob ich eine total zerkratzte cd höre...
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julian
finde ringdroid besser