Getestete Version: 1.1.5
Aktuelle Version: 1.4.4
Sie ist Geld. Und außerdem ist sie relativ. Und auch relativ schnell vorbei.
Ich rede von der Zeit! Und diese misst man bekanntlich in Sekunden, Stunden, Tagen, Wochen, Monaten und Jahren. Jeder von uns verbindet etwas mit bestimmten Tagen: Ereignisse, Sternzeichen, die Zukunft, die Vergangenheit. Viele wissen noch was sie am 11. September 2001 gemacht haben. Oder am 9. November 1989. Wir zählen die Tage bis zum Start der Fussball-WM (Stand heute sind es noch 97 Tage bis zum Beginn) oder wie lange es her ist, dass man geboren wurde.
Das Blöde: das Zählen dauert immer ziemlich lange :)
Für alle, die gerne die Tage zählen, für alle Wochen-Fans, für alle, die auch gern mal ein bißchen abergläubisch sein wollen und für alle, die gerne wissen was heute vor x Jahren los war könnte TKWeek etwas sein.
Worum es geht, lest Ihr hier im Test...
Wie bereits im Teaser geschrieben: bei TKWeek dreht sich alles um Tage, Wochen und Jahre. Und die Abstände dazwischen.
Zunächst gibt es die folgenden Funktionen:
Es gibt übrigens auch ein Widget, das Ihr Euch auf Euren Homescreen setzen könnt.
Fazit
Zugegeben: für jeden ist die App wohl nichts. Zumindest habe ich mich ganz zu Beginn gefragt was man genau damit machen kann. Aber je länger ich mich damit beschäftigt habe, desto lustiger fand ich es. Ich habe mir bei Wikipedia durchgelesen was alles so passiert ist. Ich habe mir gleich die Fussball-WM auf Termin gelegt. Ich weiss jetzt, dass es noch 294 Tage bis zum Heiligen Abend sind. Überlebenswichtig ist es sicherlich nicht. Aber für alle, die gerne Statistiken mögen, ist es genau das Richtige. Und für alle Anderen eben nicht...
Das Erste was mir auffällt, wenn ich TKWeek aufmache ist das - sagen wir- dunkle Design. Es gibt keine eigene grafische Oberfläche. Das muss natürlich nicht unbedingt sein. Aber das sehr dunkle Look&Feel wirkt doch ein wenig trist. Überhaupt ist das Thema "Bedienung" nicht immer glücklich gelöst.
Beispiel: ich möchte wissen wie lange die französische Revolution her ist und 14. Juli 1789 eingeben. Das Datum wird mit + und - Buttons eingestellt. Das ist an sich sehr viel komfortabler als es einzutippen. Bei den Jahreszahlen stellt es sich aber als fatal heraus. Bis man 1789 eingestellt hat, vergeht viel Zeit. Und das nervt...
Bleiben wir beim Beispiel "Days between dates". Hier wurden bei der Datumseingabe zwei Buttons hingebaut: "Today" und "Pick". Das ist ziemlich verwirrend. Natürlich ist einem klar, dass man über "Today" das heutige Datum einstellt. Aber von der Logik her hätte "Today" einfach in das Menü zum Datum einstellen gehört. Ein eigener Button verwirrt mich als User nur.
Fazit
Das User Interface wirkt ein wenig zu lieblos. Man kann damit arbeiten. Aber eine App, die nicht soo viele Funktionen bietet, sollte zumindest in Punkto "Usability" und "Grafik" absolut trumpfen. Das tut TKWeek nicht. Schlichtheit ist ja grundsätzlich nicht verkehrt. Aber für mich war es manchmal zu wenig.
Die Informationen wirken ab und an auch nicht wirklich aufgeräumt und ein wenig lieblos dargestellt. So zum Beispiel bei "About a date". Die Informationen sind nicht übersichtlich dargestellt und nicht auf einen Blick zu erfassen. Hier sollte man nacharbeiten..
Alles in allem ist die Bedienung aber "okay", so dass man gerade noch so drei Sterne vergeben kann.
TKWeek läuft absolut stabil und ohne Abstürze.
TKWeek kannst Du für 0,50 Euro aus dem Market herunter laden.
Testbericht "TKWeek" vom 22.10.2011 (spanisch)






























Vorneweg möchte ich Fabien für den Testbericht danken, der die Stärken UND Schwächen meiner App deutlich nennt - so soll es sein!
Weil (nicht nur bei diesem Test sondern auch bei vielen anderen) gerne über Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit geschrieben wird, möchte ich hierzu aber gerne ein paar Worte sagen. Denn was sich aus reiner Anwendersicht manchmal komisch anfühlt, hat dann letztlich doch einen Sinn.
Nehmt die Buttons zum Auswählen von Start- und Enddatum. Würde ich die über das Menü realisieren, müsste der Nutzer zweimal das Menü öffnen (Tastendruck) und dann den Menüpunkt auswählen. Das wäre schlecht. ...ich weiß natürlich, dass Fabien sich auf den "Heute"-Button bezogen hat. Aber in der Softwareergonomie gibt es die Regel, gleiche Dinge auch gleich abzubilden. Soll heißen wenn ich ein Datum über einen Button auswähle, darf ich nicht ein anderes Datum über eine Menüfunktion auswählen.
Ähnliches gilt übrigens für den DatePicker selbst. Das mit dem Plus/Minus-Buttons ist bei weit zurück liegenden Daten blöd. Nur ist das halt eine Standardkomponente des Systems. Als Entwickler hat man also die Wahl, das Ding nachzubauen, oder aber halt das zu nehmen, was da ist. Würde jetzt Google den eingebauten DatePicker irgendwann verbessern, würde meine App davon profitieren. Bei einer selbst gebauten Komponente wäre das nicht der Fall.
Softwareergonomie ist ein umfangreiches und komplexes Thema. Desktopanwendungen folgen anderen Vorgaben, als Apps für Smartphones. Ich habe in meinem privaten Blog ein paar Beiträge dazu geschrieben. Wer Lust hat, kann sich ja bei mir melden, dann schicke ich als Antwort die Links.
Hallo Thomas,
vielen Dank erstmal für das Lob. So hab ich es zumindest aufgefasst... ;-)
Du hast absolut Recht NICHT die Menü-Taste zu nehmen. Das wäre grauenvoll. :) Ich weiss, dass es nicht einfach ist die perfekte Usability zu gestalten. Gerade das mit den Jahreszahlen würde aber Sinn machen hierüber nachzudenken wie man es besser gestalten kann. Du könntest zB nur die Jahreszahl zum Eintippen anbieten...
Hallo Fabien.
> vielen Dank erstmal für das Lob. So hab ich es
> zumindest aufgefasst... ;-)
Ja, es war definitiv Lob. Gerade bei gesponserten Tests ist es wichtig, dass der Leser des Tests die Objektivität erkennt. Und das ist hier so gewesen, also nochmals ausdrücklich: ich finde eure Tests gut, gerade WEIL ihr auch Kritik anbringt, wo Kritik berechtigt ist. Und so muss es sein.
Macht weiter so!!!
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c_bn, 17.11.2011
hermann, 29.10.2011
Andreas, 01.03.2011
Achim, 13.09.2010
Rolf, 10.07.2010
dynAdZ, 03.04.2010
Claus Wehrs
ja ansich ganz lustig. unterwegs brauch ich sowas eigentlich nicht und im Internet geht sowas umsonst.