Bei den kommenden „Androiden“ wird immer öfter versucht, Social Networks schon in das System zu integrieren. Dies funktioniert zum Teil auch schon sehr gut, wie z. B. beim Dext von Motorola. AddressBook Beta will dir die Möglichkeit bieten, diese Funktionen nachrüsten zu können. Ob das trotz Betastatus vielleicht schon gut klappt, liest du im Test.
AddressBook Beta ist zuerst einmal ein Adressbuch für dein Androidphone. Allerdings kannst du über sogenannte „MixIns“ verschiedene Social Networks und auch andere Dienste zusätzlich integrieren. Momentan sind dies: Twitter, Facebook, Youtube, Flickr, Amazon Wish List und Chess. Letzteres ermöglicht es dir, Schach mit Freunden aus deinem Adressbuch zu spielen. Die „MixIns“ sind einerseits Standalone-Anwendungen, werden jedoch auch ins Adressbuch integriert. Das heißt, wenn du z.B. das Facebook-„MixIn“ installiert hast, kannst du nach dem ersten Start deine Freunde abgleichen, d.h. entscheiden, welche Freunde mit Kontakten aus deinem Adressbuch verknüpft werden. Danach kannst du über dein Adressbuch bei den ausgewählten Kontakten auch auf ihre Facebook-Seite zugreifen. Auch erhältst du, wenn du es entsprechend konfigurierst, Benachrichtigungen über neue Statusmeldungen deiner Freunde und findest diese auch in der „History“ im Adressbuch.
Die Idee hinter AddressBook Beta ist wirklich klasse. Du selbst entscheidest, welche Dienste und Networks du nutzen und welche Kontakte du letztendlich auch in dein Adressbuch integrieren willst. Auch wenn AddressBook Beta noch nicht in allen Bereichen zufriedenstellend funktioniert, gibt es hier für die geniale Idee, die hinter der App steht, vier Sterne.
AddressBook Beta ist erst einmal ein Ersatz für deine Standard-Kontakte-App. Du musst zunächst alle „MixIns“ einzeln installieren, kannst diese dann jedoch (nachdem du sie einmal als Standalone-Applikation geöffnet und deine Zugangsdaten für den entsprechenden Dienst eingegeben hast) innerhalb AddressBook Beta konfigurieren.
Um AddressBook Beta nutzen zu können, musst du einen Account anlegen. Dieser dient dazu, deine Kontakte zu synchronisieren, die du dann online komfortabel editieren kannst. Aber auch deine „MixIns“ kannst du online einrichten und konfigurieren. Am unteren Rand hast du „Buttons“ für:
Beim Start von AddressBook Beta befindest du dich in der „History“. Hier findest du, wenn du Netzwerke integriert hast, die letzten Meldungen von Facebook, Twitter & Co. Über die Menü-Taste kannst du aber auch über „Filter“ einstellen, was dir angezeigt werden soll:
Über „Settings“ hast du folgende Optionen:
Die ersten beiden Optionen beziehen sich auf die Synchronisation mit deinem Online-Account. Unter „MixIns“ kannst du alle installierten Netzwerke und Dienste ein- und ausschalten, mit deinen Kontakten verknüpfen und gelangst in die „Settings“ für jedes „MixIn“. Dort kannst du in der Regel das Update-Intervall einstellen und die Art und Weise der Benachrichtigungen.
Innerhalb deines Adressbuchs siehst du anhand von kleinen Icons, mit welchen Diensten du Kontakte verknüpft hast. Wenn du einen Kontakt anklickst, erscheint dieser am unteren Rand und du kannst dir hier die entsprechenden Statusmeldungen bzw. „Walls“ des Kontaktes anzeigen lassen. Wenn du das YouTube-„MixIn“ nutzt, werden dir jeweils die „Uploads“ und die „Favorites“ des entsprechenden Kontaktes angezeigt und du kannst die Videos direkt auswählen und abspielen lassen. Bei dem Flickr-„MixIn“ hast du direkten Zugriff auf die Alben und Fotos des entsprechenden Kontaktes, außerdem kannst du Kommentare lesen und auch schreiben/beantworten. Jeder Kontakt verfügt auch über eine eigene „History“, wo letzte Anrufe, SMS oder auch Twitter- und Facebook-Meldungen angezeigt werden.
Das Verknüpfen deiner Kontakte funktioniert sehr gut. Du kannst AddressBook Beta nach Übereinstimmungen zwischen z.B. Facebook-Kontakten und Kontakten innerhalb deines Adressbuchs suchen lassen. Wenn das bei manchen Kontakten nicht gelingt, kannst du es manuell erledigen, indem du einfach den entsprechenden Kontakt innerhalb zweier Listen (also deiner Adressbuch-Kontakteliste und z.B. deiner Facebook-Konatkteliste), die nebeneinander angezeigt werden, auswählst. Die Verknüpfungen kannst du wiederum in der Liste der verknüpften Kontakte einfach rückgängig machen, indem du dort den entsprechenden Kontakt anklickst.
AddressBook Beta ist, wie der Name ja auch sagt, eine Beta, und das zeigt sich in erster Linie bei Synchronisation und Benachrichtigungen. Das Synchronisieren mit den verschiedenen Diensten funktioniert leider nicht reibungslos. Bei Twitter war es im Test so, dass es nach Neustart des G1 eine Weile sehr gut funktioniert hat, d.h. es kamen regelmäßig Benachrichtigungen, wenn Updates von Kontakten, die ich innerhalb des Adressbuchs verknüpft habe, gepostet wurden. Allerdings funktionierte die Synchronisation nach einer Weile nicht mehr. Erst nachdem ich das Update Intervall neu eingestellt hatte (ich musste es nicht ändern, nur nochmals in den „Settings“ einstellen), funktionierte die Synchronisation wieder für eine Weile. Die Möglichkeit für eine manuelle Synchronisation gibt es leider nicht, sonst wäre dies auch kein so großer Kritikpunkt. Leider ist auch ist die Funktionalität in Sachen Twitter noch sehr eingeschränkt. Du kannst Updates lesen und auch selbst eine Statusmeldung posten. Antworten oder auch retweeten funktioniert jedoch nur manuell, es gibt noch keine Option dafür. Facebook lässt sich etwas besser nutzen, jedoch funktionierte auch hier die Synchronisation nicht immer reibungslos.
Fazit:
Die Bewertung einer App fiel mir noch nie so schwer wie im Falle von AddressBook Beta. Meine anfängliche Begeisterung ist zwar nicht mehr ganz so groß, da das ein oder andere noch nicht gut funktioniert, allerdings hat AddressBook Beta meiner Meinung nach wirklich großes Potenzial und könnte zu einer ganz tollen Sache werden. Auch funktioniert die Basis-Funktion, also das Adressbuch, wirklich sehr gut. Was die „MixIns“ angeht, muss sich zwar noch einiges tun, aber bis zu einem gewissen Grad (das ist auch abhängig von dem entsprechenden „MixIn“) lassen sich auch diese schon ganz gut nutzen.
Drei Sterne sind meiner Meinung nach eine faire Bewertung für eine App, die ja noch eine offizielle Beta ist, aber trotzdem schon zeigt, dass du ganz individuell deine favorisierten Netzwerke in dein Adressbuch einbinden kannst, auch wenn gerade Twitter & Facebook noch einiges an „Feinschliff“ benötigen.
Auch wenn ich von anderen Leuten gehört habe, dass AddressBook Beta bei ihnen nicht flüssig lief, hatte ich während des Tests auf meinem G1 keinerlei Performance Probleme. AddressBook Beta lief bei mir flüssig und ohne weiter Probleme.
AddressBook Beta kann kostenlos im Android Market heruntergeladen werden.






























Alle Dienste unter einem Dach finde ich auch das Geniale an der Sache. Ich hoffe sehr, dass mit dem nächsten/den nächste Update/s in Sachen MixIns noch einiges geht.
Scheiß Galaxy... schmeiß es gleich aus dem Fenster.... würde die App gern benutzen... aber nein... ich kanns im Market wieder nicht finden -.-
Ein Bekannter von mir hat das selbe Rom, und hat es auch nicht im Market gefunden. Vielleicht liegt es an 1.5?
Das kann sein. Unter "Alle Apps" steht bei der App: SDK-Version ab 1.6. Mein G1 mit 1.6 findet die App im Market.
Liegt an der 1.5. Auf der Website des Herstellers steht "For phones using Android 1.6 only". Kann man leicht übersehen (Hellblaue Schrift auf weissem Hintergrund).
Jetzt schmeiß ich das Galaxy erst recht weg... wenn ich schon Apps nicht nutzen kann...weil es keine 1.6 ROM gibt...
Samsung ist absolut #epicfail !
Wäre ich nur beim Magic geblieben...
habe hero und 1.6, aber finde diese App auch nicht, sch... hätte es gerne ausprobiert, denn bis jetzt hat mich noch keine Phonebook app wirklich überzeugt.
Sch.... Market, da blickt man auch echt nicht mehr durch. Habe gerade noch ma geschaut, bei mir auf dem G1 taucht es nach wie vor im Market auf.
und ich nehme an Michael hast auch 1.6 installiert. gerootet? kann es an dem liegen?
Könnte mir vorstellen, dass es mit dem Hero zusammenhaengt, da es nicht das Standard UI hat. Ist nur ne Vermutung. Es sieht so aus, als waere die App mit 1.6 und dem Standard UI im Market zu finden, egal ob mit oder ohne Root.
meinst Du wirklich Michael?? Ich habe es mit dem barcodescanner, wie auch direkt über market gesucht, aber nicht gefunden. Was hat das mit UI zu tun? Kann da der market erkennen, was ich für ein UI habe und dann sagen, nein für Dich geht es nicht, also zeig ich es Dir nicht? Komisch wäre das ja schon. Und oben wird ja von dem Galaxy geredet, das auch nicht findet. auf jeden Fall einmal mehr, dass der Market nervt!!!
Das Galaxy hat Android 1.5, da ist es noch nachzuvollziehen, dass es nicht gefunden wird. Beim Hero ist ja z.B. Facebook schon in die Kontakte integriert. Meine Vermutung ist, dass AddressBook deswegen auf dem Hero eventuell nicht gefunden wird, da die App ja das Standard Adressbuch quasi übernimmt. Verstehst du was ich meine? Vielleicht könnte es deswegen zu Problemen kommen. Ist nur ne Vermutung.
Ich verstehen, was Du meinen. Aber ich kann phonebook, ePhonebook und acontacts ohne Probleme runterladen. aber es hat glaube ich keinen grossen Sinn da sich noch lange damit aufzuhalten, scheinbar ist diese App nicht für mich bestimmt. Irgendwie ist dieser Market einfach komisch und unverständlich. Wir schweizer waren ja lange Zeit von den kaufapps ausgeschlossen!!!
Nur zur Info:
Ich habe ein G1 mit Cyanogenmod 4.2.3.1 (rooted). App ist da und funktioniert auch ganz gut. Nur manche MixIns verhalten sich etwas strange. Bzw. man kann sie nicht umkonfigurieren, wie z.b. den Account beim Youtube MixIn ändern.
Gruß Simon
Du Michael, Scham ich muss Dir was beichten, habe da einen Fehler gemacht, habe natürlich noch das 1.5 auf dem Hero und da geht die app nicht und daher auch nicht auffindbar. Sorry für die verwirrung, schämschämschäm
Gruss Looks
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Sebastian, 30.04.2010
bianca, 23.02.2010
just an ordinary dude, 03.01.2010
Bastian, 11.12.2009
André Rabold
Deinen Erfahrungen kann ich mich nur anschließen. Zwar hatte ich noch keine Synchronisierungsprobleme, aber einige Funktionen gerade bei Twitter sind schon noch sehr marginal. Dafür überzeugt mich, dass endlich alle Dienste unter meinen Kontakten "zusammengefasst" werden und zentral zu erreichen sind. Fehlt nur noch LinkedIn und Xing, dann kann ich mir in Zukunft sparen Adressdaten zu pflegen.