Getestete Version: 0.9.0
Aktuelle Version: 0.9.9.1
Erforderliche Android-Version: 1.5 bis 2.3.3
Dieses Wochenende steht in Sachen Tests ganz im Zeichen von Social Networks. Nach dem gestrigen Test über Babbler, einer Facebook App, folgt heute ein Test über Buzz Deck Beta, eine Anwendung, die fast alle wichtigen Dienste unter einem Dach vereinen will. Ob das gelingt, lest ihr in unserem Test.
Buzz Deck Beta bietet tatsächlich ziemlich alle wichtigen Dienste, z.B. Facebook, Twitter, Picasa, Google Reader, diverse News Feeds, aber auch eigene URLs, die du manuell eingeben kannst. Die verschiedenen Dienste werden in Form von „Cards“ dargestellt, angelehnt an die Karten eines Kartenspiels, wie man auch am Programm Icon sehen kann. Die Dienste werden jeweils in ihrer mobilen Browserversion aufgerufen, das bedeutet, dass diese je nach Dienst gut oder weniger gut genutzt werden können. Facebook und Google Reader lassen sich so durchaus gut bedienen, Twitter eher weniger. Durch deine „Cards“ kannst du mit dem Finger scrollen, durch Anklicken jeweils auf Vollbild schalten. Buzz Deck Beta ist, wie der Name schon sagt, eine Beta, und das merkt man auch (dazu mehr unter Bildschirm und Bedienung). Wirklich gut nutzen lässt sich Buzz Deck Beta zum momentanen Zeitpunkt noch nicht, allerdings ist die Idee, die hinter der App steht, sehr gut und auch das Ausprobieren und Herumspielen mit Buzz Deck Beta macht durchaus Spaß. Deshalb gibt es hier auch, trotz dem aktuellen Beta Status, drei Sterne.
Nach dem ersten Start von Buzz Deck Beta sind schon einige „Cards“ vorgegeben, über Add Card (diese Option wird als letzte Karte angezeigt, ist aber auch am unteren Rand zu erreichen) kannst du deine gewünschten Karten auswählen. Hier ist die Auswahl groß, z.B.:
Hier kannst du also auswählen, welche Karten innerhalb Buzz Deck angezeigt werden. Am unteren Rand hast du die Optionen:
Vollbild ein/ausschalten
Alle Karten aktualisieren
Hier lässt sich der Zyklus, in dem die Karten aktualisiert werden, einstellen, und ob Benachrichtigungen erfolgen sollen. (was bei mir im Test nur teilweise funktioniert hat).
Hier gelangst du in die Karten-Auswahl
Wie schon erwähnt, hängt es von den einzelnen Dienste ab, wie gut sich diese in der mobilen Browserversion nutzen lassen, da auf sie zugegriffen wird. Davon abgesehen funktioniert das Navigieren durch die Dienste und das Auswählen der einzelnen Dienste innerhalb Buzz Deck Beta gut. Allerdings reagiert die App zum Teil sehr träge (dazu mehr unter Speed & Stabilität). Die Custom URLs lassen sich nur nutzen, wenn es sich auch um Seiten handelt, die für mobile Endgeräte angepasst sind, sonst sind Teile der Seiten nicht zu erreichen, da du innerhalb der Karten nicht zoomen kannst.
Fazit:
Buzz Deck Beta zeigt sehr gute Ansätze, allerdings ersetzen die angepassten mobilen Seiten von Facebook, Twitter, Picasa & Co. in der Regel keine gut funktionierende Stand Alone Applikation. Davon abgesehen werden die Inhalte der „Cards“ manchmal nicht angezeigt, erst nachdem du in den Fullscreen Modus gehst und versuchst innerhalb der Seite zu scrollen, tauchen die Inhalte wieder auf (das geschah vor allem bei Twitter und Facebook). Buzz Deck Beta hat durchaus das Potenzial sich zu einer nützlichen App zu entwickeln, momentan ist dies noch nicht der Fall.
Die Geschwindigkeit von Buzz Deck Beta ist alles andere als zufriedenstellend. Die App reagiert zum Teil sehr, sehr träge, und belegt einen großen Teil des Arbeitsspeichers. Man fühlt sich ein wenig wie ein iPhone User, im Falle von Buzz Deck Beta sollte man keine anderen Anwendungen im Hintergrund laufen haben.
Buzz Deck Beta kann kostenlos im AndroidMarket heruntergeladen werden.
Den Download von Buzz Deck Beta gibt es hier (funktioniert nur aus dem Android-Browser heraus).

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Denny Fischer
Kann die 3 Sterne nicht verstehen. Ein halber Stern wäre für die Idee und da hört es auch schon auf.
Die Idee ist gut, die Umsetzung einfach nur schlecht. Auf dem Galaxy läuft es nur mäßig, einfach trägt aber das verzeih ich mal dem Beta Status.
Welches einfach einfallslos ist und nicht mehr als den Browser ersetzt sind die Decks. Keine Eigenkreationen sondern einfach nur Browserfenster die, die mobile Portale wie Facebook oder Twitter öffnen. Das finde ich eher peinlich!