Sonorox ist ein musikalischer Sequenzer für Android. Sonorox bietet drei Instrumente (Drums, Guitar, Synth), mit denen man auf spielerische Art und Weise kurze Patterns erstellen kann. Wie gut das funktioniert und ob es wirklich Spaß macht, erfahrt ihr im Test.
Sonorox läßt dich auf ganz einfache Art und Weise zum Komponisten werden. Alles, was du dazu zu tun hast, ist, die einzelnen Instrumente und ihre Klänge auf dem Bildschirm zu verteilen und schon hast du ein kurzes Stück „komponiert“. Auch wenn die Instrumente nicht authentisch klingen, können sich die Ergebnisse, die beim Ausprobieren entstehen, durchaus hören lassen. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, dir „Tunes“ von anderen Usern herunterzuladen und anzuhören, kannst aber auch deine eigenen Kreationen hochladen, um darüber abstimmen zu lassen, wie gut diese sind bzw. wie sie andere finden. Die Ergebnisse kannst du hier online einsehen.
Nach dem ersten Start von Sonorox kannst du sofort damit beginnen, kreativ zu sein. Indem du auf eine beliebige Stelle auf deinem Bildschirm klickst, kannst du die Klänge des ausgewählten Instruments auf dem Bildschirm platzieren. Diese erscheinen dann als optisches Pattern, wobei jedes Instrument durch ein anderes Symbol dargestellt wird. Die Instrumente kannst du über Drücken des Trackballs oder über die Menü-Taste wechseln. Der Bildschirm entspricht einem 4/4-Takt, der in einem Endlos-Loop abgespielt wird. Durch doppeltes Drücken des Trackballs erscheint ein Raster, welches es dir erlaubt, Töne exakt zu platzieren. Dies geht nicht nur per Finger, sondern auch mit dem Trackball. Du kannst aber auch einfach ausprobieren und die verschiedenen Instrumente und Töne irgendwohin platzieren. Auch auf diese Weise können interessante „Kompositionen“ entstehen.
Über die Menü-Taste hast du die Optionen:
Mit Quit verlässt du die Anwendung, mit Clear löschst du das aktuelle „Pattern“ und über Instrument kannst du zwischen Guitar, Synth und Drums wechseln.
Unter File gibt es noch einige weitere, interessante Möglichkeiten:
Hier kannst du also deine „Tunes“ speichern und laden, Community Tunes herunterladen, oder eigene hochladen. View a demo zeigt dir innerhalb eines kurzen Tutorials, wie du eigene Tunes erstellst. Wenn du Sonorox party mode auswählst, werden verschiedene Tunes heruntergeladen und hintereinander abgespielt. Diesen Party Mode zu verlassen, gelang mir nur darüber, Sonorox zu verlassen und neu zu starten.
Das war übrigens nicht das einzige, was negativ auffiel. Die Wiedergabe des Patterns kann nicht gestoppt bzw. pausiert werden. Sobald du dich im Hauptbildschirm befindest, läuft die Wiedergabe. Diese verstummt nur, wenn du über die Menü-Taste in die Optionen gehst. Auch das Tempo kannst du nicht verändern. Auch bei der Wiedergabe gibt es Schwächen (siehe Speed & Stabilität).
Fazit:
Auch wenn Sonorox die ein oder andere Schwäche hat, macht es Spaß, auf einfache Art und Weise musikalisch kreativ zu sein. Um auszuprobieren, ob man daran Gefallen findet, eignet sich die kostenlose Version (Sonorox Lite).
Sonorox läuft leider nicht flüssig. Es gab zwar keine Abstürze, jedoch „hakt“ die Wiedergabe oft. Wenn man aus dem File-Menü über die Zurück-Taste wieder in den Sequenzer gelangt, läuft die Wiedergabe sogar manchmal einige Sekunden in schnellem Tempo, bis sich Sonorox dann wieder gefangen hat und das Pattern wieder normal abspielt.
Sonorox kann zum Preis von UK£0.99 über den Android Market bezogen werden.

Direkter Download aus dem Android Market (funktioniert nur aus dem Android Browser heraus).






























fishy, 10.06.2011
Silly, 19.02.2011
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