Kennen Sie Flensburg? Waren Sie nicht unbedingt zu Besuch im hohen Norden, sondern kennen diese hübsche, kleine deutsche Stadt aus einem anderen Blickwinkel? Kennen Sie den Begriff "Punkte sammeln" nicht nur aus dem Bereich des Mehrwertdienstes Payback, sondern vielleicht auch im Zusammenhang mit dem Führen von Fahrzeugen? Haben Sie unter Umständen schon einen eigenen Bestand in Flensburg? Ist der Tachometer in Ihrem Auto im Zweifel viel zu klein, als dass man von diesem vernüftig die viel zu kleinen Zahlen ablesen könnte? Wenn Sie eine dieser Fragen mit "Ja" beantworten können, dann sollten Sie sich ein Android Handy nebst der Anwendung RadAlert besorgen.
RadAlert ist mit einem kurzen Satz beschrieben:
RadAlert "rettet Ihr Leben", weil ohne Führerschein und somit auch ohne Auto das Leben doch nicht wirklich gut funktioniert.
RadAlert ist somit ein mobiler "Radarfallenwarner" für die Android-Plattform. Ob diese Art der Anwendung letztendlich in Deutschland erlaubt ist, kann ich nicht beantworten, allerdings ist diese im Android Market heute verfügbar, und deswegen ist es auch unsere Pflicht, diese zu testen.
RadAlert verfügt im Grunde nur über zwei Hauptscreens- und damit auch Haupt-Funktionen:
Des Weiteren gibt es noch einen weiteren Funktionsbereich unter Einstellungen. Hier kann eingestellt werden, wie gewarnt werden soll bzw. auf welche Distanz gewarnt werden soll.
Da RadAlert auf der Android-Plattform im Hintergrund betrieben werden kann, lädt diese Anwendung dazu ein, diese während jeder Autofahrt zu nutzen. Allerdings sollte man darauf achten, dass man ein Autoladekabel an das Handy angeschlossen hat, denn der GPS-Betrieb erfordert eine hohe Batterieleistung, und es wäre doch schade, wenn die Batterie im entscheidenen Moment ihren Dienst verwehrt.
Im Mobilbetrieb kann durch einen Click eine neue Radarfalle erfasst werden, diese Funktion ist auch über die komplementäre Webseite des Radarwarner möglich. Ebenso habe ich ganz im Sinne der "Web2.0-Zeit" die Möglichkeit, vorhandene Radarfallen zu bestätigen - Stichwort "User generated Radarfallen".
Die RadAlert Webseite bietet übrigens auch einen Routenplaner an, damit man "radarfallenfreie" Routen planen kann.
RadAlert verfügt über eine ausgesprochen ansprechende und hübsch gezeichnete GUI. Diese ist über die vorhandene Tab-Navigation schnell und einfach zu bedienen. Eine Einarbeitung oder das Studieren von entsprechendem Hilfematerial ist nicht notwendig.
Die parallele RadAlert-Webseite wirkt ebenfalls sehr aufgeräumt und ist intuitiv zu bedienen, so dass sich diese in das/unser gute(s) Gesamtbild einfügt.
RadAlert hat während unserer ganzen Zeit keine Auffälligkeiten gezeigt. Die Anwendung lief jederzeit performant und stabil.
Negativ anzumerken ist ab und an die Wartezeit, bis ein GPS-Signal verfügbar ist, allerdings ist bei das allen Android-GPS-Anwendungen heute zu beobachten und u.E. keine Besonderheit von RadAlert.
Die GUIs werden schnell gezeichnet, vorallem die integrierte Google Map wird flink aktualisiert. Hier bewährt sich das stabile Google Map System.
Die Navigation über die Tableiste reagiert prompt und sehr angenehm.
RadAlert ist kostenlos über den Android Market zu beziehen.
Aktuelle Android Market Statistiken zu RadAlert finden Sie leider nur im Android Market.
Da die Anwendung regelmässig mit dem RadAlert-Server kommuniziert, ist ein Datentarif zwecks Kostenreduktion sinnvoll.






























Und das ist genau der Grund, warum ich es nicht nutzen werde. Einmal kurz getestet - läuft - reicht.
Dafür ist mir das ganze zu unsicher - auch wenn es seeehr unwarscheinlich ist, dass das Handy nach solchen Eigenschaften überprüft wird.
In der Beschreibung zum Programm steht: "Schütze Dich und Andere" - Hallo? Eine Anwendung, die nur Rasern hilft, Geld zu sparen und um nach dem Blitzer wieder auf Gas zu steigen, schützt mich? Die These halte ich für sehr gewagt.
@Markus F. : Die unter http://www.radar-shop.de/html/rechtslage.html beschriebene Rechtslage betrifft aktive Radarwarngeräte, die unter das Rundfunkgesetzt fallen. Bei POI-basierten Anwendungen wie RadAlert sieht die Rechtslage anders aus, sie warnen nicht vor der Radarfalle, sondern melden nur vermeintliche oder häufige Standorte..
Grundsätzlich werden Radarfallen mit der Absicherung von Unfallsschwerpunkten begründet (auch wen sie meistens nur dem Staatssäckel dienen). Eine POI-basiertes Warnsoftware warnt also eigentlich nicht vor der Radarfalle, sonern vor Unfallschwerpunkten (was CoPilot auch dazu mitiviert hat diese Funktion so zu nennen).
In meinen Augen ist es also fahrlässig mit dem Auto unterwegs zu sein ohne sämtliche Möglichkeiten zur Anzeige von Unfallschwerpunkten zu nutzen :-). Für mich ist RadAlert also ein Muss!
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Oliver, 26.07.2010
Kirstin, 21.07.2010
Markus F.
In der Tat sind solche "Blitzerwarner" in Deutschland verboten, als Strafe stehen auf den Einsatz mind. 75 Euro, 4 Punkte in Flensburg sowie der Einzug des Gerätes (!) - und das will doch nun wirklich niemand ;-) . Sollte eventuell noch in den Bericht mit aufgenommen werden.
Quelle: http://www.radar-shop.de/html/rechtslage.html