Getestete Version: ≤ 6.06
Aktuelle Version: 7.0
Erforderliche Android-Version: ab 2.1
Wie oft waren Sie fremd in einer Stadt und haben sich einen wirklich ortskundigen Fremdenführer gewünscht, der Ihnen jedes versteckte Museum, jede Insiderbar kurz jede echte Sehenswürdigkeit vorstellt und Sie entscheiden lässt. was Sie als nächstes "ansteuern" wollen? Lassen Sie mit Wikitude Ihr Android Handy zum mobilen Reiseführer werden.
Erster Eindruck: Wow, damit ist man nie wieder fremd an einem neuen Ort.
Die Anwendung lebt von der Einstiegsseite: Hier kann man auswählen, ob Wikitude vom aktuellen Standort oder von einem einzugebenen Ort aus alle Ortsdaten suchen soll und welche Anzeigeform der Anwender bevorzugt. Zur Auswahl stehen hier folgende Ansichten:
Fazit: Eine wirklich tolle Anwendung mit vielen schönen Features zur intelligenten Reiseführung.
Diese Anwendung besticht durch ihre verschiedenen Ansichtsmöglichkeiten. Die dadurch gewonnenen Eindrücke helfen dem Benutzer ganz klar, sich in einer fremden Umgebung besser zurecht zu finden. Auch wenn die Startseite ein bisschen zu glanzlos erscheint, ist diese Anwendung doch ein Muster für gute Bedienbarkeit.
Die Anwendung hat während der Tests keine Auffälligkeiten in Bezug auf Stabilität gezeigt. Abhängig von der vorhandenen Netzverbindung können die Ladezeiten gerade bei Bildern variieren.
WikiTude steht zum kostenlosen Download im Android Market bereit. Da alle Daten aus dem Internet bezogen werden, kann die Nutzung von Wikitude, je nach zugrunde liegendem Mobilfunkvertrag, zu zusätzlichen Kosten führen.
Testbericht "Wikitude World Browser" vom 18.10.2010 (englisch)
Ganz nett aber beim X10 saugt`s wie verrückt am Akku nach 4 Std. waren 30% weg nach 12 war der Akku leer. Was soll das. Dadurch wirds Handy unbrauchbar.
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Die hervorragenden Testergebnisse kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt zwei wesentliche Nachteile von WikiTude, die gänzlich außer Acht gelassen wurden:
1. Die Texte sind der Wikipedia entlehnt und können weder in ihrer Länge noch von ihren Inhalten einen herkömmlichen Reiseführer ersetzen.
2. Bei Abruf der Informationen entstehen Kosten. Solange man im Inland eine Daten-Flat hat, ist das alles kein Problem. Eine solche Flat nützt einem aber im Ausland gar nichts. Dort können sehr leicht unkontrollierbar hohe Summen in Form von Roaming-Kosten auflaufen. Da Reiseführer häufig auf Auslandsreisen zum Einsatz kommen, ist die Nutzung eine kostspielige Angelegenheit.
Fazit: Als schnelle Informationsquelle im Inland ist WikiTude brauchbar, als Reiseführer dagegen ist es untauglich.