Getestete Version: 2.1.1
Aktuelle Version: 4.5.7
Erforderliche Android-Version: ab 1.5
Eine Drum Machine für Android? Mit echten Audio Samples? Für Musiker vielleicht eine ganz nützliche Sache zum Üben und um ein paar Rhythmen zum Mitspielen zu programmieren? Oder auch einfach für Leute, die gerne „Beats“ programmieren, diese dann vielleicht exportieren und am PC weiterverarbeiten wollen? Mal sehen, ob das was ist ...
Electrum Drums bietet demjenigen, der mit Beats experimentieren will, einiges:
Das liest sich doch schon mal gar nicht schlecht!
Entscheidend dafür, ob einem Electrum Drum 2 gefällt, dürfte letztendlich der Klang der Samples und Drum Kits sein. Anfangs war ich von dem Klang der Beats auf meinem G1 enttäuscht. Nachdem ich allerdings einen Beat als WAV-Datei exportiert und auf meinem PC angehört hatte, musste ich meine Meinung über Electrum Drums revidieren. Die Beats (also die Audiosamples) klingen nämlich gar nicht mal schlecht, man darf sich nur nicht von dem Klang auf dem G1 täuschen lassen. Beim „Magic“ wird es wahrscheinlich ähnlich sein, von einem Smartphone darf man halt keine Stereoanlagen-Sounds erwarten.
Als Drum Sequenzer hat mich Electrum Drums überzeugt, man kann wirklich damit „arbeiten“, d.h. programmieren, ausprobieren, kopieren – sich also austoben, seiner Kreativität freien Lauf lassen und das Ergebnis dann sogar exportieren und eventuell am PC weiterverarbeiten.
Wer sich überlegt, sich Electrum Drums zuzulegen, kann einfach hier im Test in die Audiosamples reinhören oder sich im Market zwei zusätzliche (kostenloses) Samplepacks herunterladen, um dann zu prüfen, wie Electrum Drums letztendlich klingen kann.
Für Musiker und Leute, die gerne Beats programmieren, ist Electrum Drum 2 Drum Machine ein absolutes Must-have!
Bildschirm & Bedienung:
Wer noch nie einen Drum Sequenzer bedient hat, der wird sich wahrscheinlich nicht ohne weiteres bei Electrum Drum 2 Drum Machine zurechtfinden, aber einmal verstanden funktioniert das Programmieren wirklich sehr gut. Wer aber den Umgang mit Drum Sequenzern kennt, wird sich auf dem Hauptbildschirm von Electrum Drums 2 gleich heimisch fühlen. Unten am Bildschirm befindet sich das Rhythmus-Pattern: 16 Buttons, die einem 4/4 Takt, unterteilt in Sechzehntel, entsprechen, wollen mit Bassdrum, Sneardrum, Hi-Hat, Becken oder auch Claps gefüllt und zum Klingen gebracht werden.
Die Knöpfe am oberen Rand dienen
Die Reihe in der Mitte ist mit den einzelnen Instrumenten, also Bassdrum, Sneardrum, Becken usw. belegt Das rot markierte Feld entspricht dem aktuell ausgewählten Instrument, standardmäßig ist am Anfang die Bassdrum eingestellt. Durch Drücken des jeweiligen Buttons innerhalb des Rhythmus-Patterns kannst Du das entsprechende Instrument an die von dir gewünschte Stelle setzen. Wenn du jetzt z.B. zur Snear wechselst, kannst du diese dann anschließend in deinem Rhythmus-Pattern verteilen. Du kannst bis zu acht Patterns erstellen.
Über die Menütaste hast du die Optionen:
Unter dem Menüpunkt “Mehr” befindet sich:
Die Hilfe ist (wie ihr euch denken könnt) in englischer Sprache, aber gut verständlich und vor allem sehr ausführlich.
Ihr werdet vielleicht auch merken, dass hier im Test die Bedienung des Programms nur oberflächlich behandelt werden kann, sie ist einfach zu komplex. Man muss sich schon eine Weile mit Electrum Drums 2 beschäftigen, um alle Funktionen kennen- und nutzen zu lernen. Dies aber lohnt sich!
Einzig der Browser, über den du Samples oder auch gespeicherte Patterns laden kannst, ist ohne Trackball wahrscheinlich etwas kniffelig zu bedienen.
Electrum Drums 2 läuft von der Geschwindigkeit gut, die Samples werden auch während dem Hinzufügen von weiteren Instrumenten flüssig abgespielt. Allerdings kam es auch mal vor, dass ich nach dem Drücken der Menütaste auf dem Homescreen gelandet bin. „Echte“ Abstürze gab es keine.
Electrum Drum 2 Drum Machine kann für $ 1,99 über den Android Market bezogen werden.
Direkter Download aus dem Android Market (funktioniert nur aus dem Android Browser heraus).
Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.
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Carsten Schröder
Bin grad noch am testen. Habe bisher keine Loops am PC angehört, dafür habe ich versucht eigene Samples zu laden.
Das klappt auch soweit ganz gut, nur leider kann man seine "normalen" Samples nicht nehmen. Ich habe einfach einige Drumsets die ich auf dem Rechner hatte kopiert. Leider werden die Sounds nicht richtig abgespielt und man muss sie erst konvertieren.
Das ist recht aufwendig und besonders bei vielen kleinen Samples nervig.
Brauche Lösung dafür...
Mfg CS