Testgerät: Samsung Galaxy Nexus 4.2.2
Nach dem Starten der App erscheint die Hauptansicht mit drei Buttons:
- Spiel starten: Hierdurch gelangt man zur Auswahl des Liedes - dazu gleich mehr
- Einstellungen: Einstellungsmöglichkeiten für Anzeigeeffekte
- Laden Sie mehr Songs: Links zu ähnlichen Apps des Herstellers - quasi nur mit anderen Liedern
Wenn man das Spiel also starten will, so erscheint eine horizontale Liste mit 30 bekannten Liedern - seien es klassische von Beethoven, Chopin und Co oder volkstümliche Lieder.
Bei diesen steht außer dem Titel und dem Namen des Komponisten auch Infos zur Dauer und des Schwierigkeitsgrades, sowie die bisherige Bewertungen der Level "Beginner", "Lehrling" und "Experte".
Man kann die Lieder nämlich in diesen drei Schwierigkeitsgraden spielen, die sich wie folgt unterscheiden:
- Beginner: Das Lied wird langsam abgespielt und stoppt, wenn man die jeweilige Taste zu spät drückt. Wenn man dann die richtige drückt, geht es weiter.
- Lehrling: Hier wird das Lied in der normalen Geschwindigkeit abgespielt, wartet aber immer noch bei falschen Tönen.
- Experte: Jetzt stoppt das Lied nicht mehr, sondern geht direkt weiter - selbst wenn man die falsche Taste drückt - quasi als würde man normal spielen.
Außerdem gibt es noch zwei weitere Modi, mit denen man sich entweder das Lied nur anhören kann oder so anpassen kann wie man es möchte (also Geschwindigkeit, Länger der Noten, Transposition...).
Nun erscheint eine Klaviatur am unteren Teil des Bildschirmes, von oben kommen die Noten als Blöcke (je nach Größe unterschiedlich lang) auf die Klaviatur zuge"flogen". Jetzt muss man zum richtigen Zeitpunkt drücken, damit die Note zum richtigen Zeitpunkt ertönt.
Durch die Genauigkeit bezüglich der Noten, als auch des gespielten Zeitpunktes berechnet die App dann eine Wertung mit Punkten, der Anzahl der Combos und eine Bewertung mit Buchstaben (je weiter vorne im Alphabet, desto besser). Ebenso kann man die bisherige Bestnote in diesem Lied und Schwierigkeitsgrad vergleichen.
Fazit
Funktional ist die App gar nicht mal so schlecht: Es gibt 30 Lieder, die eigentlich alle bekannt sind. So kann man diese sowohl in einfachen, als auch schwierigen Varianten durchspielen - meiner Meinung nach aber eher als Spielerei als zum Erlernen des Klavierspielens (näheres dazu unter "Bildschirm & Bedienung").
Vor allem für Kinder schätze ich "Piano Master" also als guten Zeitvertreib ein, eventuell auch um ihnen schon früh ein wenig Musik nahezubringen.
das frage ich mich auch!
würde es auch gerne kaufen aber nicht im android market!