Sobald du Floating Image startest, „fließen“ die Bilder auch schon gemächlich von links nach rechts an dir vorbei. Du kannst jedoch Geschwindigkeit und die Richtung mit dem Finger beeinflussen bzw. bestimmen, indem du auf dem Display nach rechts oder links „slidest“.
Nach Drücken der Menü-Taste hast du die Optionen:
- About (Infos zur App)
- Fullscreen
- Show
- Settings
Wenn du hier “Fullscreen” wählst, werden Bilder nach Anklicken ohne die Infos “Titel” und “Pfad” am unteren Rand angezeigt (diese Infos werden normalerweise immer eingeblendet), also auf dem ganzen Bildschirm.
Nach Anklicken der Option „Show“, kannst du über einen Explorer deine SD-Karte durchforsten und einen Ordner auswählen, um dann nur Bilder aus diesem anzeigen zu lassen. Dazu musst du lange auf den entsprechenden Ordner drücken und „select folder“ auswählen. Wenn du einen Ordner festgelegt hast, wird aus der Option „Show“ die Option „Cancel Show“, so kannst du dann diesen Ordner wieder „ausschalten“.
In den „Settings“ hast du folgende Optionen:
- Manage local directories (hier kannst du deine Bilder-Ordner festlegen und/oder entfernen)
- Use random images (hier kannst du die Flickr-Bilder ein- oder ausschalten)
- Use local images (hier kannst du die Bilder auf deinem Phone ein- oder ausschalten)
- Rotate images (sorgt dafür, dass die Bilder nicht alle symetrisch „gerade“ dargestellt werden)
- Cache images (soll dafür sorgen, dass das „Fließen“ beständiger ist)
- Clear cache (den entsprechenden Zwischenspeicher leeren)
Wenn du eines der fließenden Bilder anklickst, wird dieses groß dargestellt. Die Möglichkeit zu zoomen oder die Bilder weiterleiten zu können, gibt es, wie schon erwähnt, innerhalb Floating Images nicht, jedoch geht das, indem du lange auf das entsprechende Bild drückst und dann „go to source“ auswählst. Jetzt ist es allerdings noch davon abhängig, welches Gerät du besitzt und welche weiteren Bilder-Apps du installiert hast. Auf dem G1 bin ich beispielsweise direkt in der Standard-Galerie gelandet, wo ich natürlich zoomen und weiterleiten kann. Auf dem Nexus One hatte ich die Auswahl zwischen Astro Image Viewer, Galerie und Photo BURST. Die (Standard)Nexus One Galerie war nicht in der Lage, das entsprechende Bild anzuzeigen und wurde immer „unerwartet beendet“. In Photo BURST wurde mir nicht das entsprechende Bild angezeigt, nur im Astro Image Viewer konnte ich das entsprechende Bild öffnen und hatte die Möglichkeit, es weiterzuleiten. Zoomen geht innerhalb des Viewers nicht.
Fazit:
Auch wenn es doch die ein oder andere Kritik an Floating Image gibt, ist es, wie Manfred ja so schön formuliert hat, „ein etwas anderes Fotoalbum“ und das macht auch den Reiz von Floating Image aus. Gerade das Optische, also das „Fließen“ der Bilder hat einfach was. Allerdings ist zum momentanen Zeitpunk ein „Sehr Gut“, also vier Sterne (noch?) nicht drin. Jedoch hoffe ich, dass es hier noch Verbesserungen gibt und ich diesen Test dann irgendwann mal „aufwerten“ kann.
Ganz lustig, aber Spielerei...