Testgerät: Samsung Galaxy S2 (I9100G)
Android-Version: 2.3.6
Root: Nein
Verwendbar ab Version: 1.6
„AppJobber“ wurde von uns schon vor einem halben Jahr, zum damaligen Release, getestet. Auch, wenn die App damals schon sehr umfangreich war und gut funktionierte, hat sich doch noch einiges getan.
Nach dem Start bekommt der Benutzer eine Karte der Umgebung zu Gesicht, auf welcher -durch Markierungen- gezeigt wird, wo genau es Geld zu holen gibt. Möchtest Du einen Job machen, so kannst Du ihn dir für eine Stunde reservieren, damit andere Personen nicht gleichzeitig daran arbeiten und später doch nur einer den Lohn bekommt.
Während damals die Jobs noch alle gleich gekennzeichnet wurden, so erkennt man nun, an unterschiedlichen Icons, um was für einen Job es sich handelt. Für gewöhnlich erhält man einen Euro für das Erledigen eines Jobs. Handelt es sich um einen 2€-Job, so ist dieser nicht grün (wie die „normalen“ Jobs), sondern gelb gekennzeichnet. Die neuen Orts-unabhängigen Jobs (das Melden neuer Restaurants oder Geschäfte & Läden) kennzeichnet zudem ein anderes Icon-Symbol. Klickt man auf die jeweiligen Icons, erscheint sofort ein Text am oberen Bildschirmrand, der näher bringt, um was für eine Art von Job es sich genau handelt. Klickt man auf diesen Text, so bekommt man eine genauere Beschreibung des Jobs. Teilweise (abhängig vom Job) wird Dir eine genaue Strecke (zum Beispiel der gesuchten Straße) gezeigt und erläutert. Um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen, kann man sich zudem die komplette Jobbeschreibung ansehen. Hier wird erklärt wie viele Fotos man als Beweis schießen- und an welchen Orten man sich aufgehalten haben muss, um den Job tatsächlich bestätigt zu bekommen.
In meiner Umgebung fand sich beispielsweise ein Job, bei dem Ich die Richtung des Verkehrsflusses für LKW dokumentieren musste. Dazu musste ich angeben, ob die Durchfahrt, auf dem angegebenen Straßenabschnitt, in eine oder beide Richtungen beschränkt ist und das Ganze mit 2 Fotos belegen. Als Beweis, dass man nicht X-Beliebige Fotos (zum Beispiel aus dem Internet) nimmt, musste Ich zudem 2 Wegpunkte besuchen, die per GPS geortet wurden.
Nach Einreichung meiner Ergebnisse wurde das Ergebnis innerhalb von 2 Wochen verifiziert. Funktioniert alles erfolgreich so wird dem Benutzer das Geld gut geschrieben, welches er über die Website der App (www.AppJobber.de), per Erstellen einer Rechnung, auf sein Bankkonto gutschreiben lassen kann.
Der Test wurde, wie auch schon vor einem halben Jahr, in Dorsten durchgeführt. Es handelt sich hierbei um eine Stadt mit knapp 80.000 Einwohnern. Während vor einem halben Jahr noch etwa 20 Jobs in einem Umkreis von 5km finden ließen, tummeln sich hier nun mehr als 30 Jobs. Hinzu kommen noch die Orts-unabhängigen Jobs, welche in regelmäßigen Abständen immer wieder ausgeführt werden können. Man mag es kaum glauben, aber selbst in einer vermeintlich kleinen Stadt wie Dorsten, wechseln die Geschäfte und Läden ständig, womit sich ein Ausführen der Orts-unabhängigen Jobs durchaus rentieren kann. Hier hat sich also auch definitiv etwas getan.
Natürlich gibt es in Großstädten eine viel größere Zahl an durchführbaren Jobs. Gerade Neueröffnungen von Geschäften dürften hier häufig zu finden sein.
- Cool: Die Applikation ist gewaltig am expandieren. Nun werden ebenfalls die Schweiz und Österreich unterstützt.
Willst Du Aufträge ansehen, so brauchst du keinen Account. Um jedoch Minijobs erledigen zu können, musst Du dir ein Konto erstellen. Im Menüpunkt „Meine Jobs“ kannst Du dann sehen, welche Jobs Du schon erfüllt hast, und, welche noch in Arbeit sind. Natürlich kannst du auch mehrere Aufgaben auf einmal bearbeiten, um sie dir zu reservieren.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass nun die Umstellung auf eine OpenStreetMap mit Möglichkeit einer Offline-Karte möglich ist. Für Leute ohne Internet-Flatrate ist dies sicher ein großer Vorteil.
Nun wird es sicherlich viele Kritiker geben, die sagen werden, dass ihnen der Aufwand keinen Euro wert ist und sich dieses Vorhaben in keiner Weise lohnen würde. Diesen Kritikern sei gesagt, dass sie eventuell gar nicht die gewünschte Zielgruppe darstellen. Es handelt sich um Minijobs, die nebenbei, vielleicht wenn man sich gerade in der Nähe aufhält, erledigt werden können, um ein bisschen Geld zu verdienen. Viele werden ihre Freizeit sicher anders nutzen, jedoch gibt es auch Menschen, die diese Minijobs sicher gerne entgegen nehmen. Auch werden sich vielleicht einige dagegen sträuben, dass die App ein GPS-Signal verlangt und dieses viel Akkulaufzeit frisst. GPS ist erforderlich um genau orten zu können, dass man sich am richtigen Ort befindet. Einsehen kann man alle Jobs jedoch auch von Zuhause aus, was das Einsehen der Minijobs erleichtert.
Fazit:
„AppJobber“ ist eine sehr nützliche Applikation, mit der man immer wieder etwas Geld verdienen kann. Befindest Du dich gerade auf dem Heimweg und hast etwas Zeit zu viel, so kannst du einfach eine Strecke ablaufen, ein paar Fotos schießen und diese einsenden. Sicherlich wird diese App nicht die größte Zielgruppe haben, Funktionen und Zweck sind jedoch hervorragend. Überweisungen waren im Schnitt 2 Tage nach Stellen der Rechnung auf meinem Konto.
Neueste Community-Kommentare
Ich war vollkommen begeistert von der Beschreibung dieser App, habe aber nach mehrmaligen Versuchen nicht mal eine Bestätigungsmail zur Registrierung bekommen, kann mir da jemand helfen ?
also wenn die app das ist das es verspricht und die kohle auch kommt ist die cool allerdings 1 Euro Jobs etwas wenig wenn man Fahrtkosten ab zieht
Appjobber heute Installiert und die Anmeldung lief auf Anhieb wunderbar!
scheiße man kann sich nicht anmelden was soll das, schon zeit Wochen geht es nicht
hat denn schon mal jemand tatsächlich auch geld auf seinem konto verbuchen können ? und wie lange dauert das dann ?
Habe nicht mal die Bestätigungsmail nach der Registrierung bekommen.
Schrott.
Wahrscheinlich auch wieder mal ne App um Daten zu sammeln.
Nein geiles Idee wenn es mal wieder Jobs geben würde Raum Chemnitz ist schon seit halben Jahr ebe
Also ich bin sehr zufrieden mit der app. Vor allem ist der Support super. Da hier in der Regel Rechtsanwälte die Auftraggeber sein werden :-) wären z.b. 0,50.- pro Bild angemessen. Bei einigen Jobs müssen bis zu 10 Bilder gemacht werden, obwohl nur zwei gefordert sind (lange Strecken mit wechselnder Geschwindigkeit).
“mit nichts Geld verdienen “ ist sicherlich nicht wahr. Da steckt eine Menge Arbeit hinter (Rechnungswesen, Buchhaltung usw.). Wer so etwas schreibt hat keine Ahnung!
also die idee ist sehr gut und auch gut umgesetzt.Ohne gross Studiert zu haben , kann man die kleinen Jobs mit seinem Smartphone erledigen. Was mir auch sehr gut gefällt , ist das man die Jobs ausführen aber erst zuhause über Wlan Hochladen kann ...das spart doch den einen oder anderen MB traffic . Was die belohnung angeht , finde ich , das es doch etwas mehr sein könnte....Wenn man zufällig an einer Job auszuführenden Stelle vorbei kommt , mag es noch gehen aber man wäre doch etwas angeregter , wenn es mehr Knete als belohnung geben würde ... Ich habe heute erstmal 2 Jobs erledigt ...will mal gucken , wie es so weiter geht...
reiner Müll deinstall
reiner Müll deinstall
(Kommentar des Entwicklers)
@JuWo
Die erledigten Jobs werden von unserern Kunden in der Regel innerhalb von 2-3 Wochen geprüft. Dies steht auch so in der AGB bzw. den FAQ.
Wir bitten um dein Verständnis, dass dies nicht täglich geschehen kann. Die Prüfungen werden so ausgeführt, dass sie eine hohe Qulaität gewährleisten. Dies ist auch im Interesse der Jobber, um den Job bestätigt zu bekommen. Wir bitten um dein Verständnis und deine Geduld.
Dein AppJobber-Team
Die Idee ist ja ganz gut. Habe auch schon drei Jobs ausgeführt. Leider konnte einer davon nicht hochgeladen werden. Bei den anderen Jobs warte ich nun schon seit Tagen auf eine Prüfung...
thx robert, dann hab ich die agbs an der stelle nicht genu verstanden :-)
nur immer diese StVO related Jobs.. sonst finde ich nichts
Zwangs-GPS wurde in der neuen Version (heute) entfernt! Das finde ich TOP! Die Jobs sind bis jetzt so naja. In meiner direkten Nähe (ca. 20 km Umkreis) leider nichts. Jobs sind meist Geschwindkeitsbeschränkung feststellen, vormutlich für eine Geschwindigkeitskontrolle, also ein guter Zweck!!
(Kommentar des Entwicklers)
@SuperSam Danke für die Kritik. Noch diese Woche kommt eine neue Version in den Market, wo der "GPS-Zwang" nicht mehr vorhanden ist und man auch ohne GPS sich die Jobs anschauen kann.
Viele Grüße
AppJobber-Team
(Kommentar des Entwicklers)
@ Carsten a.
in der Tat ist die App kostenlos; jedoch wird von "deinem Lohn" nichts abgebucht. Den Betrag, der vom AppJobber, für die Erledigung eines Jobs genannt wird bekommst du auch!
Die Passage der ABG die du meinst, bezieht sich auf die Provision, die der Auftraggeber an den AppJobber zusätzlich bezahl.
Zitat: "Erst bei Erfüllung eines Auftrags durch einen Nutzer ist neben dem Auftragsentgelt eine Vermittlungsprovision in Höhe von 50% des Auftragsentgelts, mindestens jedoch 50 Eurocent, zahlbar durch den Auftraggeber fällig."
Viele Grüße
AppJobber-Team
die idee ist gut, jedoch wenn man die agb durchliest , steht ziehmlich am anfang das die app kostenlos ist , jedoch ein entgeld vom auftraggeber für meinen auftrag entrichtet werden muss. sprich bis zu 50% meines "lohns" werden gleich wieder weggebucht.
idee klasse, nutzen für mich ok, für den appbesitzer super, mit nixtun geldverdienen
Das ist das neue geocaching... ;-) fuer das man sogar bezahlt wird... :-D
Zwangs-GPS. App lässt sich nur bei aktivierten GPS starten (!!). So was hat die Welt noch nicht gesehen. Jedes Navi-App kann man ohne GPS starten z.B. um Einstellungen vorzunehmen oder zu planen. Und hier soll man nicht mal über die ungefähre Ortung die Jobs in der Nähe angezeigt bekommen??? Lächerlich...
Besonders toll finde ich persönlich ja das überprüfen und dokumentieren von Tempolimits auf Bundesstraßen, auf denen ich nur ungern mit einem Defekt liegen bleiben würde. Viel zu gefährlich! Das ist mir der eine Euro wirklich nicht wert!