Testgerät
Samsung Galaxy Note 2
Android Version: 4.1.2
Root: Nein
Modifikationen: Nein
Details zur App
Verwendbar ab: Android 2.2
Größe nach Installation: Ca. 19 MB
Ice Cream Sandwich bzw. Jellybean optimiert: Ja
Berechtigungen
Netzwerkkommunikation
Ihre Konten
System-Tools
Speicher
Fazit zu den Berechtigungen
Crazy Tribes braucht keine unnötigen Berechtigungen.
Das Setting von Crazy Tribes hat mich sehr überrascht. Die meisten Strategiespiele, besonders im Bereich Online-Strategie, gehen ja in Richtung „Mittelalter und Zauberei“. Das ist natürlich auch nicht schlecht, wird mit der Zeit aber etwas eintönig. In Crazy Tribes dreht sich alles um das Ödland, ein von Atomwaffen zerstörtes, postapokalyptisches Gebiet wie man es aus Spielen wie „Fallout“ oder Filmen wie „Mad Max“ kennt. Bei Strategiespielen ist das noch recht unverbraucht und im Falle von Crazy Tribes auch wirklich gut in die Spielmechanik eingewebt. Und da wir schon bei Spielmechanik sind: Was muss man in Crazy Tribes eigentlich tun?
Hier ähnelt Crazy Tribes wieder klassischen Strategiespielen. Man startet mit einer eigenen Basis, nachdem man sich einen Server ausgesucht hat. Das Spiel benötigt während des Spielens eine aktive Internetverbindung, der Datenverbrauch dabei ist aber sehr gering. Wer nur wenig Datenvolumen zur Verfügung hat, sollte dennoch ab und an in die Einstellungen des Gerätes gehen und den Datenverbrauch kontrollieren. Aber zurück zum Spiel: In der Basis gibt es natürlich verschiedene Gebäude, die alle einen bestimmten Zweck erfüllen und aufgerüstet werden können. Die wichtigsten sind:
- Hauptquartier: Die Kommandozentrale. Außerdem werden hier die Rohstoffe für Kämpfe gelagert - Jodtabletten, Munition und Wasser.
- Arsenal: Hier werden Kampfeinheiten ausgebildet.
- Atomic Cafe: Die Anlaufstelle für Missionen und Söldner.
- Labor: Hier kann man nützliche Verbesserungen erforschen.
- Schutzwall: Der Schutzwall schützt die Basis vor Angreifern und kann mit Einheiten bestückt werden.
- Basar: Hier kann man mit Rohstoffen handeln.
- Treibhaus: Im Treibhaus wird Nahrung angebaut.
- Metallschmelze: Metall wird für den Bau von Gebäuden und Waffen sowie für Verbesserungen benötigt.
- Faulturm: Der Faulturm produziert Gas aus organischen Abfällen. Gas wird als Treibstoff oder den Bau von Gebäuden und die Herstellung von Waffen benötigt.
Die Gebäude zeigen, was ich mit „gut in die Spielmechanik eingewebt“ meinte: Es passt einfach hervorragend zum postapokalyptischen Setting. Die wichtigste Aufgabe durch das Spiel hindurch ist, die Gebäude auszubauen und für einen stetigen Fluss an Ressourcen zu sorgen. Zudem muss man auch Forschung betreiben und genügend Einheiten rekrutieren. Diese wiederum sind notwendig, um Schrottplätze oder Basen der anderen Spieler anzugreifen. Dadurch kommt man schneller an Ressourcen. Natürlich wird man auch selbst immer wieder das Ziel von Angriffen werden. Um sich besser verteidigen zu können, muss man die Schutzwälle ausbauen und mit Einheiten besetzen und die gewonnenen Ressourcen in den Lagern verstauen. Baut man Gebäude aus, erforscht neue Technologien oder rekrutiert Einheiten, kann das eine ganze Weile dauern. Beschleunigt wird das durch Wasserkanister. Ansonsten wird man auf Wunsch auch vom Spiel benachrichtigt - das Gerät meldet sich, wenn etwas fertiggestellt wurde.
Fazit
Die Spielmechanik von Crazy Tribes sorgt dafür, dass man auch über lange Zeit Spaß hat. Es gibt immer wieder mal etwas zu verbessern, man möchte Basen ausrauben, mehr Einheiten rekrutieren und einfach immer besser werden. Das wurde wirklich gut gemacht! Neu erfunden wird das Rad aber nicht: Crazy Tribes ist, wenn man mal vom Setting absieht, anderen Online-Strategiespielen bei der Spielmechanik sehr ähnlich. Trotzdem macht Crazy Tribes viel Spaß!
Eigentlich nicht schlecht das Spiel, aber sehr Verbesserungswürdig! Denn wer Arbeiten geht, sollte besser die Finger davon lassen, weil es unfair ist! Es ist traurig, dass wenn man von seiner Arbeit nach Hause kommt, sich jemand, der den ganzen Tag Zeit zum spielen hat, in der Zwischenzeit deine Basis übernimmt, und man natürlich keine möglichkeit hatte etwas dagegen zu unternehmen. Die wochenlange Spielzeit war, und ist damit umsonst gewesen!
Schade!