Vorweg möchte ich mich gleich einmal bei den Lesern entschuldigen: Die Screenshots - zumindest die, die die (3x "die" - huch!) zwei Spiele in Aktion zeigen - sind total im Eimer. Das liegt daran, dass das von Google bereitgestellte Tool zum Erstellen von Screenshots bei Spielen, die sich in schneller Bewegung befinden, den Screenshot "zerreißt". Soviel dazu. Die Bewertung in der Kategorie "Funktion & Nutzen" ist schwer zu treffen. Die zwei Spiele haben nur wenige Funktionen und schon gar keinen Nutzen (außer den Spieler zu unterhalten) - aber gerade das macht sie so unterhaltsam. Mehr dazu jetzt!
Dot: Dot ist ein sehr, sehr simples Spiel, das aber wirklich "süchtig" macht. Der Spieler startet mit einer weißen Kugel, die er in ein Loch rollen muss. Keine Angst, das ist noch nicht wirklich das Spiel, sondern mehr oder weniger die Spielanleitung: Über dem Loch ist eine blaue Kugel mit einem Häkchen zu sehen, und ein rotes Dreieck mit einem "X". Und das erklärt auch schon das Spiel: Man muss blaue Kugeln "essen" um zu wachsen - die Kugel des Spielers schrumpft nämlich kontinuierlich. Rote Dreiecke (im Grunde vierseitige Pyramiden) verkleinern die Kugel zusätzlich, daher muss man diese meiden.
Gespielt wird aus der Vogelperspektive, gesteuert wird die Kugel ausschließlich über den Beschleunigungssensor des Gerätes ("Kippen"). Nun muss man solange durchhalten wie möglich, regelmäßig blaue Kugeln aufnehmen und rote Dreiecke vermeiden. Erschwert wird das zusätzlich über einen sich drehenden Untergrund, der beim Aufnehmen von blauen Kugeln aufleuchtet; zudem wird bei der Umsetzung der vom Spieler verursachten Bewegungen eine gewisse Trägheit eingebunden. Die erreichte Zeit kann danach über eine Facebook - Anbindung an die Pinnwand geschrieben oder über Twitter getweetet werden. Das klingt nicht nach viel. Es ist auch nicht viel. Aber es macht einfach Spaß!
Dot 2: Naja, die Fortsetzung von "Dot" läuft nach dem absolut gleichen Prinzip ab: Spieler steuert weiße Kugel, weiße Kugel wird immer kleiner, blaue Kugeln aufnehmen um ein Stück zu wachsen, rote Dreiecke vermeiden - diese schrumpfen die Kugel. Also alles wie gehabt, auch die Anbindung an soziale Netzwerke ist dieselbe. Dot 2 wurde aber in die dritte Dimension verlegt: Kugeln und Dreiecke brausen auf einer niemals endenden Straße dem Spieler entgegen. Auch hier ist die (absichtliche!) Trägheit der Steuerung wieder ein Merkmal, dass dem Spieler etwas Übung abverlangt: Je weiter man die "Straße" in eine Richtung kippt, desto stärker muss man das Gerät in die Gegenrichtung kippen um sie wieder "geradezustellen". Zudem steigert sich die Geschwindigkeit langsam.
Beide Spiele sind wirklich sehr einfach gestrickt und haben keinerlei Tiefgang. Sie machen aber einfach Spaß und wecken den Ehrgeiz des Spielers! Besonders "Dot 2". Einfach ausprobieren!
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