Testgerät: Nexus One
Android Version: 2.2
Root: Ja/MIUI Rom
Modifikationen (CPU - Taktfrequenz geändert etc.): Keine.
Details zur App:
Verwendbar ab: Android 1.5
Apps2SD: Nein
Verlangt Berechtigungen: Speicher/Netzwerkkommunikation/System-Tools und weitere (siehe Beschreibung)
Catch Notes ist eine Notizblock-App, die schon was das reine Erstellen von Notizen angeht, einiges zu bieten hat. Catch Notes erlaubt Dir das Erstellen von:
Textnotizen
Kameranotizen
Albumnotizen
Sprachnotizen
Erinnerungsnotizen
Was Deine Notizen angeht, kannst Du jeweils zusätzlich Erinnerungen hinzufügen, aber auch die „Geolocation“, also den Ort, an dem die Notiz/das Bild gemacht wurde, automatisch hinzufügen lassen.
Das eigentliche Hauptfeature von Catch Notes ist die Möglichkeit Deine Notizen mit dem Onlinedienst Catch zu synchronisieren, um von verschiedenen Geräten (auch iPhone oder iPad), aber auch am PC darauf zugreifen zu können. Wie bei jedem Onlinedienst, dem Du eventuell auch streng vertrauliche Daten zur Verwahrung gibst, lohnt es sich im Vorfeld die Privacy Police durchzulesen, um dann zu entscheiden, welche Art von Notizen Du bei dem Dienst gewillt bist im Netz ablegst. Auf mich persönlich macht der Dienst (auch der Inhalt der Privacy Police) einen vertrauenserweckenden Eindruck, aber dies ist natürlich eine subjektive Sache, die jeder für sich entscheiden muss.
Um Deine Notizen zu sortieren, kannst Du innerhalb jeder Notiz „Tags“ vergeben. Dies geschieht, indem Du einem gewünschten „Tag“, also einem Begriff innerhalb einer Notiz, ein Raute Symbol voranstellst. Wenn Du mehrere Notizen unter dem Begriff „Wichtig“ bündeln willst, würde das dann also folgendermaßen aussehen: #wichtig. Innerhalb Catch Notes kannst Du Dir alle Deine Notizen entweder in einer einzigen Liste, oder unterteilt in „Tags“ anzeigen lassen. Je mehr Notizen sich ansammeln, desto nützlicher werden die „Tags“, von denen Du innerhalb jeder Notiz beliebig viele vergeben kannst.
Eine sehr nützliche Sache ist die Integration von Catch Notes in das „Weiterleiten“ Kontextmenü. So kannst Du beispielsweise Websites, die Du am PC nochmals - oder aber auch einfach entspannter als auf dem Phone - lesen willst, direkt innerhalb Catch Notes „ablegen“. Diese kannst Du dann am PC - aber auch jedem anderen Gerät, auf dem Du die App/den Dienst nutzt – aufrufen. Das funktioniert natürlich auch mit Bildern, Links zu YouTube Videos, Tweets usw.
Deine eigenen Notizen kannst Du auch wiederum weiterleiten, wobei Du den Inhalt der Notiz versenden kannst, oder aber einen (Geheimen) Link, über den derjenige, dem Du diesen zukommen lässt, direkten Zugriff auf Deine Notiz hat. Dies beinhaltet dann auch die Möglichkeit die entsprechende Notiz zu kommentieren. Das wiederum kann jedoch auch nützlich sein, um selbst Deinen Notizen quasi weitere zusätzliche Notizen hinzuzufügen. Die Notizen auf Deinem Phone kannst Du innerhalb der App mit einem vierstelligen Code sichern, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
Weiterhin bietet Catch Notes ein Widget, dass es Dir erlaubt Blitznotizen und Foto-Blitznotizen zu erstellen, außerdem die App direkt zu öffnen.
In den Einstellungen von Catch Notes kannst Du die App ganz auf Deine Bedürfnisse einrichten. So kannst Du beispielsweise Einstellungen bezüglich folgender Punkte vornehmen:
Synchronisierung
Standort (Geolocation)
Schriftgröße und Sortierung
Erinnerungen
Fazit:
Catch Notes kann viel mehr sein als „nur“ ein Notizblock, der es Dir erlaubt, Deine Notizen mithilfe der „Tags“ zu ordnen und zu sortieren. Catch Notes kann Dir z. B. auch als „Read it later“ (oder auch „See it later“) App/Dienst nützlich sein, als Fotoalbum in dem Deine Freunde ihre Kommentare hinterlassen können oder aber als „Diktiergerät“, dass Du dann am PC abhören kannst. Gerade das gefällt mir an Catch Notes sehr gut - die Tatsache, dass wohl jeder Catch Notes auf seine Art nutzen wird, da die App viele Möglichkeiten bietet. Diese wollen zwar erst einmal ausprobiert, „ausgelotet“ werden, aber von Nutzen sein kann Catch Notes wohl fast jedem.
Riprap in W.
29.10.2009 13:06:12
genial