Fancy ist auf den ersten Blick eine Mischung aus StumbeUpon, Tumblr, sozialem Netzwerk und Einkaufsbummel. Der Erstnutzer findet eine relativ simpel gehaltene Oberfläche die in einer linearen Abfolge (zumindest auf dem Smartphone) Bilder inklusive Titel und Veröffentlicher anzeigt. Klingt erst einmal nicht sonderlich spannend, aber hat trotzdem eine ungeheure Anziehungskraft.
Das Prinzip von Fancy besteht darin, dass die Nutzer die Juwelen des digitalen Marktes auf Fancy publizieren und somit der gesamten Community öffentlich und bekannt machen. Man stelle sich einfach ein Dealportal vor mit dem Ziel interessante und designtechnisch herausragende Produkte zu sammeln.
Doch was macht nun den Charme von Fancy aus? Im Großen und Ganzen würde ich als Nutzer das Stöbern als Hauptgrund nennen. So wie bei China Gadgets der Spaß im Vordergrund steht, so steht bei Fancy eine Art Entdeckungsreise im Vordergrund. Man sammelt Inspirationen modischer Art, begeistert sich für die neusten Kreationen aus dem Bereich der Automobile oder schweift mit dem Gedanken ab, dass ein ausfahrbarer versteckter Fernseher doch eine “lohnende” Investition für ein 20 Quadratmeter Studentenzimmer sei. Letzterer Gedanke ist natürlich absoluter Mumpitz, aber es zeigt die Wirkung die Fancy ausüben kann. Eine Art Hochglanzkatalog.
Die Applikation - um auf das Hauptaugenmerk des Testberichtes zurückzukommen - ist ähnlich simpel gehalten wie die Desktop-Webseite. Ein Bild nach dem anderen und darunter die Möglichkeit das jeweilige Produkt “Fancy” zu finden und somit die Begeisterung dafür auszudrücken, es in eine persönliche Liste einzuordnen oder es sclichtweg zu kommentieren. Mit einem einfachen Klick auf das Bild gelangt man in die Detailansicht und kann sich die zugehörigen Kommentare durchlesen bzw. mit einem weiteren Klick auf das Bild den Ort des Verkaufs aufsuchen, mehr Informationen einholen oder das Produkt über verschiedene Kanäle teilen. Leider fehlt an dieser Stelle eine Einbindung von Google+ oder diversen “Read-it-Later”-Produkten wie Pocket, Instapaper oder Readability.
Es gibt weiterhin innerhalb der Applikation die Möglichkeit den Shuffle-Modus zu benutzen und somit mit einem Klick ein zufälliges Produkt zu begutachten. Leider wurde im Vergleich zu China Gadgets auf einen “Schüttel”-Modus verzichtet. Kein Beinbruch, aber trotzdem ein nettes Gimmick weniger.
Auch die Navigationsleiste ermöglicht weitere Interaktionsmöglichkeiten. So kann man seine bisher gekauften (sofern man sich denn dazu durchgerungen hat) Waren begutachten, man kann den Einkaufswagen “leeren”, seine letzten Aktivitäten abrufen oder schlicht und ergreifend nach Kategorien die Produkte durchforsten.
Auch der Aspekt der sozialen Kontakte kommt nicht zu kurz und so kann man Leuten folgen bzw. von diesen gefolgt werden.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass dieser Dienst von einer Art sozialem Netzwerk lebt. Klar gibt es Menschen die sich solchen Netzwerken verweigern, aber genau für solche Menschen ist Fancy auf den Androiden nicht gemacht. Man kann es zwar auf dem Desktop ohne Anmeldung nutzen, bei der App ist jedoch eine Anmeldung über Facebook, Twitter oder E-Mail-Adresse obligatorisch.
Natürlich gibt es auch Kritikpunkte und negative Aspekte. So ist der Aufbau der Bilder im mobilen Netzwerk (besonders unter 2G) quälend langsam und spaßvernichtend. Auch gibt es viele Produkte nicht außerhalb der USA und wenn doch werden saftige Zollabgaben fällig.
Fazit:
Was bleibt mir zu Fancy nach einem kurzen Langzeittest (auch auf dem iPad) zu sagen? Es macht Spaß und ist interessant. Ebenso ist es jedoch auch reine Geschmackssache, ob man sich mit solch einer “konsumorientierten” Applikation anfreunden kann. Für all jene Leser, die sich gerne inspirieren lassen und einfach mal einen schönen virtuellen Entdeckungstrip machen wollen, ist Fancy eine große Empfehlung.
Auf der anderen Seite ist es für Nutzer, die eine solche Applikation nicht benötigen und auch nicht nutzen wollen, ein großes No-Go.
Ich vergebe an dieser Stelle vier Sterne an Fancy, da die Applikation an sich gut gemacht ist, der Dienst Spaß macht und auch die Funktionalität auf dem Tablet eine schöne Ausnahme ist. Testen kann man die App allemal, besonders da sie kostenlos zur Verfügung steht.
Mitch
18.09.2012 11:37:24
Klasse Kann ich nur empfehlen... Macht spass und gibt super Anregungen.
Tom
11.09.2012 21:25:49
Sehr gut :3 Ich mag es...
Cemil
11.09.2012 17:52:10
Top
Patrick
11.09.2012 08:13:36
Interface könnte schöner sein...
Peter
04.09.2012 17:18:45
Schrott Braucht kein Mensch
Sophia
02.09.2012 16:41:03
suuuuppi
Mischwaldjogger
27.08.2012 19:19:49
ent - Täuschend Abbildungen entsprechen oft nicht dem zu verkaufenden Artikeln !?
Riccardo
10.08.2012 00:26:27
wtf??
Anonym
07.08.2012 15:34:46
Korall Smart leck meinen Sack.
Mark
05.08.2012 21:29:57
gut aber... ... es gibt noch ernste übersetzungsprobleme ins deutsche