Testgerät
Samsung Galaxy Nexus
Android Version: 4.2.1
Root: Ja
Modifikationen: Cyanogenmod 10.1 Nightly 3, TouchWiz 5.0 Theme/Design
Details zur App
Verwendbar ab: 1.6
Apps2SD: Auf dem Galaxy Nexus nicht feststellbar
Größe nach Installation: Ca. 8.5 MB
Ice Cream Sandwich bzw. Jellybean optimiert: Nein
Berechtigungen
Netzwerkkommunikation
Ihr Standort
Anrufe
System-Tools
Fazit zu den Berechtigungen
Vorbildlich: In der Beschreibung des Spiels werden die Details zu den Berechtigungen angegeben. „Anrufe“ wird von Scoreloop verwendet, um den Scoreloop Account mit dem Telefon zu verbinden, und die Standort- bzw. Netzwerkkommunikationsberechtigungen gehen auf das Konto der Werbung. Alles in allem zwar vielleicht nicht unbedingt notwendig (Werbung), aber auch nicht auffällig.
Wer schon recht früh bei Android mit dabei war, kann sich sicher noch an die Situation des Play Stores (damals noch „Android Market“) erinnern. Gute Apps gab es nur recht selten, meistens dominierten Apps die Ranglisten, die das Smartphone zum Schweizer Taschenmesser machten. Wasserwaage, Kompass, Metalldetektor, Taschenlampe - wer damals von einem Featurephone auf ein Android Gerät umstieg, konnte wirklich nur staunen. Aber an guten Spielen mangelte es lange Zeit. Nur nach und nach kamen gute Titel, wirklich los ging es dann mit Angry Birds und seit einiger Zeit kommen durchaus viele „Blockbuster“ für Android. Mein Motorola Milestone besiedelten damals viele kleinere Spiele, die gerade damals den Charme von Android ausmachten. Und genauso wirkt auch Pocket Soccer auf mich. Inzwischen gibt es Titel wie GTA oder vielschichtige Rollenspiele und umfangreiche Shooter für Android, aber Pocket Soccer kann und will da nicht mithalten. Es führt irgendwie in die gute, alte Zeit von Android und bietet kurzweilige, simple Unterhaltung für Zwischendurch.
In der Einleitung habe ich es schon kurz erwähnt: Pocket Soccer wirkt wie eine Mischung aus Fußball und Airhockey. Auf dem Feld treten zwei Mannschaften mit je drei „Pucks“ gegeneinander an. Die Länderauswahl ist übrigens doch recht umfangreich, auch wenn das keinerlei Auswirkung auf das Spiel hat. Verschiedene Werte bei den Mannschaften sucht man vergebens, aber das würde auch nicht wirklich zum Konzept des Spiels passen. Danach fühlt sich das Spiel auch sehr wie Airhockey an! Die Mannschaften sind abwechselnd dran zu ziehen, beeilt man sich nicht, verfällt der Zug. Dennoch ist Pocket Soccer nicht rundenbasierend - alles geschieht in Echtzeit und live am Bildschirm. Das Ziel ist natürlich, den Ball in das gegnerische Tor zu befördern. Und wie bei Airhockey „schlittern“ die „Pucks“ auch ziemlich über den Tisch, was das treffen nicht gerade einfacher macht. Aber dadurch bekommt das Spiel einen einzigartigen Touch und macht echt Spaß. Im Einzelspielermodus gibt es drei Schwierigkeitsgrade, bei denen der erste sehr einfach ist, der mittlere aber schon deutlich schwerer. Neben dem Einzelspielermodus gibt es noch die Möglichkeit, zu zweit an einem Gerät zu spielen oder verschiedene Trainingssituationen zu absolvieren.
Fazit
Pocket Soccer führt zurück in die frühe Zeit von Android und bietet kurzweilige, simple Unterhaltung mit einem lustigen Spielprinzip. Auf Dauer mangelt es natürlich an Abwechslung - Pocket Soccer ist wirklich ein Spiel, das ab und an für Spaß sorgt, aber sicher keine Langzeitmotivation bietet.
Für Beknackte,oda?