Testgerät: Samsung Galaxy Note
Android-Version: 2.3.6
Root: Nein
Ich muss ehrlich zugeben: Bisher ist Talking Tom vollkommen an mir vorbei gegangen, aber damit ist jetzt Schluss. Zunächst müsst Ihr die 7,38 MB Datei herunterladen, bei den Zugriffsrechten scheint alles mit rechten Dingen zuzugehen. So will die App auf das Internet zugreifen (um Videos hochzuladen oder anzusehen und um auf soziale Netzwerke zuzugreifen) und den Inhalt des USB-Speichers verändern dürfen (Um Videos zu Speichern). Im Bereich Hardwaresteuerung erlaubt man der App, Audio aufnehmen zu dürfen (um Tom mit Sprache zu versehen). Außerdem will die App den Telefonstatus und ID-Lesen und den Schlafmodus behindern.
Nach dem ersten Start von Talking Tom Cat 2 wird es dann notwendig, weitere Daten herunterzuladen, deren Größe zwischen 5 und 40 MB variieren, je nachdem, welches Smartphone Ihr besitzt, damit Ihr die bestmögliche Grafik für Euer Gerät erhaltet. Bei meinem Note waren das noch einmal stolze 39 MB, eine WLAN-Verbindung ist hier also äußerst empfehlenswert.
Ja, und dann ist man im Spiel. Ich versuche natürlich, die Sache möglichst objektiv zu betrachten, denn persönlich habe ich eigentlich keinen Nutzen für eine solche App, was aber kein Argument für oder gegen eine App dieser Art ist.
Wer ist Talking Tom Cat 2?
Es handelt sich hierbei um ein Spiel mit einem interaktiven Kater, den man mit allerlei Möglichkeiten beschäftigen kann. Dazu gehören:
- Reden: Alles was man sagt, wir automatisch aufgezeichnet und von Tom in einer lustigen Stimme wieder gegeben.
- Streicheln
- Anstupsen
- Ohrfeigen
- Am Schwanz ziehen
- Pups-Taste: Ja, auch ein wenig Fäkalhumor muss sein und so wird Tom von seinem hündischen Nachbarn Ben bei Betätigen dieses Knopfes mit einem Darmwind malträtiert
- Tüten-Taste: Auch hier kommt Ben ins Spiel und lässt (meistens) eine Tüte zerplatzen, die Tom erschrecken lässt
- Kissen-Taste: Ben klatscht Tom ein Kissen ins Gesicht
- Telefon-Taste: Durch deren Betätigen spielt Tom 2 mit dem ersten Teil des Spiels, was in einer kurzen, immer höher werdenden Wiederholungsschleife der Aufzeichnung resultiert.
- ?-Taste: Das Klicken auf diese Taste sorgt dafür, dass Tom verschiedene zufällige Elemente wie eine Rose etc. hinter seinem Rücken hervorholt.
- Kamera-Taste: Mit diesem Button könnt Ihr Aufzeichnungen von Tom machen, die Ihr dann in verschiedenen sozialen Netzwerken verschicken könnt.
- Film-Taste: Über diese gelangt Ihr zu Videos, die von anderen Nutzern erstellt wurden.
Nun gut, und wie schreibt man jetzt einen Testbericht über eine App, die eigentlich nicht viel macht, außer den „Spielenden“ zu amüsieren? Bei Talking Tom Cat 2 geht es ja vor allem darum, sich unterhalten zu lassen. Die beste Funktion ist hier mit Abstand die automatische Tonaufnahme, die dafür sorgt, dass Talking Tom alles aufnimmt, was das Mikrofon aufzeichnet. Dabei wird solange aufgenommen, wie die App ein eindeutiges akustische Signal ermitteln kann. Ich habe versucht, wirklich lange Sätze zu sprechen, ohne dabei eine Pause einlegen zu müssen und ich muss zugeben, dass ich doch überrascht war, wie gut das klappt. Wie aber auch diverse Videos demonstrieren, kann Tom auch ganze Lieder und mehr aufzeichnen. Dabei ist es wirklich beachtlich, wie gut die Lippensynchronisation funktioniert.
Lustig wird das Ganze vor allem dadurch, dass Ihr Videos aufzeichnen könnt und dieses als MP4 per Mail oder als MMS verschicken, auf Facebook und YouTube hochladen oder auf Eurer SD-Karte abspeichern könnt.
Wenn Ihr Tom eine Ohrfeige gebt, fällt er irgendwann um und ein Feuer spuckender Kuckuck taucht auf. Das Feuerspucken ist dabei von Anfang auf ein paar Mal reduziert, wenn Ihr diese Funktion öfter nutzen wollt, könnt Ihr die Push-Benachrichtigungen für Talking Tom 2 aktivieren und dadurch mehr von diesem Kuckucksfeuer erhalten. Ich wüsste zwar nicht genau, warum man das brauchen sollte, aber na gut.
Unter dem Einstellungsmenü, wo sich auch die Option für die Push-Benachrichtigungen befindet, könnt Ihr außerdem einstellen, ob Ihr Tom ohrfeigen könnt, ob er länger zuhören soll, bevor er das Aufgezeichnete wiederholt oder ob Ihr Video von anderen Nutzern in der App ansehen könnt. Außerdem könnt Ihr noch Eure Login-Daten löschen, falls Ihr diese für Euer YouTube und/oder Euer Facebook-Profil angegeben habt.
Fazit:
Die App Talking Tom Cat 2 ist ein lustiger Zeitvertreib für Zwischendurch, die durch ihr simple Struktur und das einfache „Spiel“-Prinzip schnell verstanden wird. Wer auf der Suche nach wirklich gehaltvollem Inhalt und langanhaltender Unterhaltung ist, wird bei diesem Spiel eher vergeblich danach suchen, aber es muss ja auch nicht jede App immer mächtig anspruchsvoll sein.
wie bekomme ich die kleidung fuer tom? trotz pay version und re installation klappt das nicht...