Testgerät
Samsung Nexus S
Android Version: 2.3.4
Root: Nein
Modifikationen: Nein
Details zur App:
Verwendbar ab: Android 2.1
Apps2SD: Ja
Größe nach Installation: Ca. 13.5 MB
Verlangt Berechtigungen:
- Netzwerkkommunikation
- Speicher
Es ist eigentlich ja sehr erstaunlich, dass es trotz der Unmenge an Apps und Spielen immer wieder neue Spielideen gibt. Natürlich muss man das Rad nicht immer neu erfinden, aber Hauptsache das Spiel macht Spaß. Und genau so ist es bei Bouncy Mouse: Man hat zwar immer wieder einmal das Gefühl, einzelne Spielelemente bereits gesehen zu haben, insgesamt wirkt Bouncy Mouse aber neu. Und ist dabei ein tolles Spiel! Aber alles der Reihe nach.
Die Geschichte ist sehr einfach. Der böse Captain Cat klaut den Mäusen ihren Käse (Katzen fressen tatsächlich gerne Käse, zumindest war es bei meinem Kater immer so). Daraufhin macht sich Bouncy Mouse auf den Weg, um den Käse zurückzuholen! Auch der Spielablauf ist eigentlich sehr simpel. In den Levels sind überall kleine Punkte verteilt, an denen sich die Maus mit ihrem Schwanz festhält, sobald sie auf den Punkt trifft. Nun muss man die Maus mit ihrem elastischen Schwanz wie eine Schleuder spannen, auslassen und schon fliegt sie. So als hätte man eine Kugel, an der man ein Gummiband befestigt. Dieses Gummiband hängt man dann in einer Öse ein und zieht die Kugel nach hinten – das Gummiband spannt sich, man lässt aus und die Kugel wird weggeschleudert. In Bouncy Mouse kann man sowohl Schussrichtung als auch Schussstärke beliebig justieren. Und so muss man die tapfere Maus von Punkt zu Punkt schleudern, Käsestückchen sammeln und am Ende des Levels den bösen Captain Cat treffen, der geradezu wegkatapultiert wird. Hat man jedes Käsestück engesammelt, gibt es eine Belohnung in Form von Items, z.B. Hüte oder verschiedene Farben, welche die Flugbahn der Maus aufhübschen.
Aber das alles wäre ja ein bisschen zu einfach, oder? Darum gibt es viele Dinge, die der Maus das Leben schwer machen! Käsestückchen sind ungünstig verteilt und schwer zu erwischen, manchmal sogar in versteckten Bereichen: Diese werden erst sichtbar, wenn man Bouncy Mouse hineinschießt. So muss man immer wieder einmal das Level genau erkunden, oder auf Unregelmäßigkeiten in Felswänden etc. Acht geben, die ein Versteck verraten. Aber auch die Punkte, die der Maus Halt geben, sind oft schwer zu erwischen, bewegen sich oder verschwinden sogar, wenn man zu lange daran hängt! Und als wäre das schon nicht genug, gibt es noch stechende Bienen, Stacheln, Kakteen, Abgründe, Wasser und Spinnen: All das ist gefährlich für Bouncy Mouse und zieht eines der fünf Leben ab. Hat man alle verloren, muss man das Level neu starten. Neben den fiesen Fallen gibt es auch Dinge, die sowohl helfen als auch schaden können: Dazu gehören orkanartige Winde, die Bouncy Mouse ablenken, eine Art Kraftfeld, das der Maus Schwung nach oben oder unten gibt und die „Bouncing Birds“, die als eine Art lebendes Sprungbrett dienen. Und immer wieder muss man auch die Sprungkraft der Maus ausnutzen, indem man sie von Wänden oder vom Boden abprallen lässt.
Der Schwierigkeitsgrad ist in Ordnung, sobald man aber alle Käsestückchen sammeln will werden die meisten Levels ziemlich knifflig. Aber auch so gibt es das ein oder andere Level, das doch recht schwer ist. Die 30 Level können doch einige Zeit lang unterhalten und sind auch durchaus abwechslungsreich – Langeweile kommt so schnell keine auf. Im Herbst sollen weitere Level folgen.
Fazit: Bouncy Mouse hat ein lustiges Spielprinzip, ist sehr gut umgesetzt, abwechslungsreich und macht einfach Spaß. Ein tolles Spiel; ich kann eigentlich keine nennenswerte Schwäche in dieser Kategorie finden. Letztendlich ist es natürlich auch Geschmackssache, ob man das Spiel mag, gut gemacht ist es auf jeden Fall.
Neueste Community-Kommentare
hängt sich nach aktual. manchmal auf. schade... ansonsten netter zeitvertreib!
läuft super.
Droid Bionic
Super! Zwar schnell zum durchspielen, aber einfach geil. :)
Echter Konkurent von Angry Birds. Müsste mehr von diesen Spielen geben ;)
LG Optimus Black. Android 2.2