Nach dem Start ist Snapit auch schon bereit, ein Foto zu machen, um danach den entsprechenden Text „einzulesen“. Auf dem Display siehst du dein „Ziel“ und kannst über drei Buttons am rechten Rand das Foto machen, vorher „scharf stellen“ und dann schließlich Snapit beenden.
Hast du einen bestimmten Text fotografiert, kannst du wiederum mit drei Buttons am rechten Rand den Text „einlesen“ lassen, einen Bereich des Bildschirms vorher ausschneiden und zum Foto-Modus zurückkehren.
Das Zuschneiden funktioniert sehr gut. Mithilfe eines Rahmens, den du auf dem Display siehst, kannst du einen bestimmten Bereich „eingrenzen“, um diesen dann auszuschneiden. Den Rahmen kannst du durch „Anpacken“ der Seiten größer oder kleiner ziehen, du kannst ihn verschieben, indem du einfach mit dem Finger in die Mitte „drückst“ und dann den Rahmen bewegst. Wenn du einen Bereich ausgewählt hast, musst du, wiederum durch einen Button rechts, das Bild speichern. Danach ist der Bereich ausgeschnitten, und es erscheint wieder ein Rahmen. Jetzt musst du zuerst noch die Zurück-Taste drücken, um zu der Option, den Text „auslesen“ lassen zu können, zurückzukehren. Das empfand ich als etwas verwirrend.
Drückst du dann den entsprechenden Button, versucht Snapit den Text zu erkennen. Danach hast du folgende Optionen über die Buttons am rechten Rand:
Weiterleiten/Weiterverwenden
Suche
Übersetzen
Und wieder eine Zurück-Taste.
Weiterleiten kannst du den erkannten Text über SMS oder Email. Außerdem kannst du ihn auch in die Zwischenablage kopieren. Die Optionen „Suche“ und „Übersetzen“ führen jeweils auf die Internetseite der Entwickler und nicht etwa zu Google und/oder Google Translate, was ich eigentlich erwartet habe. Beide Möglichkeiten konnte ich aus Mangel an „verwertbarem Text“ nicht ausprobieren. Allerdings fiel mir auf, dass beim Aufrufen der Übersetzungs-Suchmaske (bevor die Suche überhaupt gestartet wurde) aus dem Wort „ein“ ein „a“ wurde, und die voreingestellten Sprachen für die Übersetzung Englisch und Afrikaans waren. Das hat nicht gerade einen Vertrauens erweckenden Eindruck auf mich gemacht.
Fazit:
Was Bildschirm und Bedienung angeht, funktioniert Snapit im Großen und Ganzen sehr gut. Die Schwächen der App sind die groß angepriesenen Features der Texterkennung und der Optionen „Suche“ und „Übersetzung“. Wenn Snapit konsequent weiterentwickelt und verbessert wird, könnte es eine wirklich tolle Sache werden. Momentan sehe ich hier jedoch keinen großen praktischen Nutzen.
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