Testgeräte
Samsung Galaxy Note 2
Android Version: 4.1.1
Root: Nein
Modifikationen: Nein
Samsung Galaxy Tab 10.1
Android Version: 4.0.4
Root: Ja
Modifikationen: Nein
Details zur App
Verwendbar ab: 2.2
Apps2SD: Auf beiden Geräten nicht feststellbar
Größe nach Installation: Ca. 174 MB
Ice Cream Sandwich bzw. Jellybean optimiert: Ja
Tablet-optimiert: Nein, funktioniert aber tadellos
Berechtigungen
Speicher
Hardware-Steuerlemente: Vibration
Ihr Standort: Wird bei ortsbezogenen Foto-Aufgaben benötigt
Netzwerkkommunikation
System-Tools: Standby deaktivieren
Fazit zu den Berechtigungen
Die Berechtigungen von Kinectimals zeigen keine Auffälligkeiten.
In meiner Grundschulzeit überschwemmte ein Trend aus Japan Europa: Tamagotchis! Viele Kinder (und sogar Erwachsene) hatten damals die charakteristischen „Plastik-Eier“ mit pixeligem LCD-Display. Darauf befand sich ein Tier, dass man füttern und behüten musste. Was für Kinder lustig war, war für viele Eltern ein Alptraum: Die putzigen Tierchen schrien oft mitten in der Nacht und sorgten für Unmut. Trotzdem waren die Tamagotchis nicht zu bremsen. Heutzutage hätte ich gerne wieder eines (von wegen Nostalgie und so), leider bekommt man sie, zumindest auf normalen Wegen, kaum noch. Kinectimals stellte Microsoft zusammen mit der Bewegunssteuerung Kinect für die Xbox 360 vor, und im Grunde folgt Kinectimals dem Tamagotchi-Prinzip. Während auf der Xbox mit Gesten und der Stimme gesteuert werden kann, läuft es unter Android etwas bodenständiger über den Touchscreen.
Zuerst einmal muss man sich eine der Großkatze aussuchen. Zehn verschiedene sind verfügbar, von denen jedoch fünf erst freigespielt werden müssen. Neben Geparden, afrikanischen Löwen und Säbelzahnkatzen kann man sich unter anderem auch für Tiger oder Panther entscheiden. Der Clou dabei: Man spielt ausschließlich mit Jungtieren. Und die sind so wundervoll liebenswert, dass es schon fast das Gerät zum Schmelzen bringt. Egal ob kleine Mädchen oder erwachsene Männer: Ich habe noch nie jemanden getroffen, der „mein“ Tigerjunges nicht entzückend findet. Klingt witzig, ist aber so! Die primäre Zielgruppe für das Spiel sind zwar sicher Kinder, aber man kann auch als Erwachsener seinen Spaß haben. Das Junge muss zuerst einmal einen Namen bekommen. Danach darf man seine Pflichten als Tierbesitzer nicht vernachlässigen: Streicheln, Kraulen, Füttern, Spielen, Trainieren, Herausforderungen meistern - man hat alle Hände voll zu tun. Zumindest am Anfang! Gespielt wird mit verschiedenen Bällen oder einer Sprungschnur, trainiert werden Befehle wie Sitzen oder Springen. Diese werden über Gesten aktiviert und sind schnell gemeistert. Herausforderungen beinhalten fast immer Seilspringen, Befehle ausführen oder Ballspiele. Aber das Junge wird auch schmutzig, dann ist ein Bad angesagt: Mit dem Schwamm muss man das Junge säubern, das die Körperpflege sichtbar genießt. Und auch die Streicheleinheiten, bei denen gefühlvolles „Streicheln“ des Displays notwendig ist, dürfen nicht fehlen.
Kümmert man sich gut um das virtuelle Haustier, gibt es Belohnungen in Form von Levelaufstiegen und Spielgeld, das man für Nahrung, Spielzeug oder Accessoires ausgeben kann. Auch der Foto-Modus ist eine nette Idee: Man knipst ein Foto oder wählt ein vorhandenes aus, und kann danach das 3D-Modell des Tierbabys darauf frei platzieren, sogar verschiedene „Stellungen“ sind möglich. Wenn man sich etwas damit spielt, kommen nette Fotos dabei heraus. Diese kann man dann natürlich auch abspeichern. Bei den Herausforderungen gibt es auch Foto-Challenges, bei denen man das Tierbaby auf einem Foto platzieren muss, dass man in der Nachbarschaft geschossen aht. Eine nette Idee, wenn auch nicht viel mehr. Und keine Sorge: Eure Tierjungen in Kinectimals kommen auch mal ganz gut ohne euch aus, soll heißen sie sind nur aktiv wenn man die App laufen hat. Einen Alarm für Fütterungszeiten oder Schlafenszeiten gibt es nicht, was einerseits eine Abkehr des klassischen Tamagotchi-Prinzips ist, andererseits auch weniger nervt.
Fazit
Kinectimals glänzt mit seinen wirklich liebenswerten Großkatzenbabys. Ganz egal ob Aussehen oder Verhalten: Die Tierchen sind einfach putzig. Spielerisch hat man recht schnell alle Möglichkeiten erkundet und es beginnt sich bald alles zu wiederholen. Trotzdem kann man doch viel Spaß haben. Zudem ist es möglich, die Tierbabys zwischen App und Spiel auf der Xbox auszutauschen.
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