Testgerät: Samsung Galaxy S2 (I9100G)
Android-Version: 4.0.4
Root: Nein
Verwendbar ab Version: 2.2
Die Liste dieser Rätsel-Apps wird immer länger. Die Rede ist von den „100 Doors“-, „100 Rooms“- und „100 Floors“-Spielen, die zwar alle in etwa das gleiche fordern und bieten, aber dennoch unterschiedlich sind und den Spieler immer wieder auf ein Neues fordern.
Rätselspiele sind genau mein Ding und machen mir persönlich unheimlich viel Spaß. Ich liebe es, von Apps tatsächlich gefordert zu werden und mein Bestes geben zu müssen – umso größer ist auch die Euphorie nach vollenden einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Doch genug von mir, widmen wir uns der App.
Wie der Name der App schon sagt, sind eigentlich 100 Level eingeplant. Hört sich dies schon nach einer Menge Arbeit an, so sind die Entwickler jedoch fleißig am arbeiten und liefern jede Woche ein paar neue Level. Geplant sind insgesamt angeblich 200 Level, bestätigt kann jedoch noch keine Zahl werden.
Doch was macht das Spiel und die Spielidee so besonders?
In jedem Level stehst du vor einer Tür. Hier wird die Ego-Perspektive verwendet, sodass Du direkt auf die Tür blickst. Das alles ist (wie bei einem klassischen Click&Point-Adventure) so aufgebaut, dass der Spieler Inventarplätze hat, in welchen er Items sammeln kann, die womöglich bald von großer Bedeutung sind. Wann man diese einsetzen muss, ist jedoch quasi willkürlich, es kann vorkommen, dass Du ein Item findest, was erst ein paar Level später eingesetzt werden muss. Zusätzlich gibt es natürlich auch noch Fassaden und weitere Objekte rund um die Tür, die angeklickt werden müssen, um die Lösung zu bekommen.
Als sehr interessant gestaltet sich in dieser App das Ausnutzen der Features eines Smartphones. So lässt sich vor einigen Türen das Handy neigen um beispielsweise eine Kugel herunterrollen zu lassen. Eine solche Nutzung ist bei Apps dieses Genres sicherlich eine Seltenheit. Dies gestaltet das Spiel noch einen Tick individueller und schwieriger, was sehr erfreulich ist.
Zugegeben, mit der Zeit steigert sich die Schwierigkeit enorm. Angefangen von recht simplem Herumgeklicke, kommt man zu Levels, in denen man tagelang verschiedenste Variationen ausprobiert. Ist das dem Spieler zu viel und er möchte unbedingt ein Level „überspringen“, so gibt es im Internet (und sogar als App) eine Komplettlösung aller Level. Zwar bin Ich persönlich eher die Sorte Spieler, die es stundenlang weiter versucht und auf keine Lösung schaut, jedoch muss das natürlich jeder für sich selbst entscheiden.
Fazit:
„100 Doors 2013“ ist in meinen Augen eine wirklich sehr gelungene und herausfordernde App. Zwar ist das Genre nicht jedermanns Sache, jedoch wird dem Spieler hier wirklich sehr viel geboten. Angefangen von der großen Anzahl der Level, die alle eigene Rätsel beinhalten und teilweise so lang andauern wie eine halbe Rätsel-App eines anderen Entwicklers, bis hin zu der Ausnutzung der Steuerungsfunktionen eines Smartphones, setzt sich das Spiel so von den meisten anderen des gleichen Genres ab. Obwohl jedes Level sein eigenes Rätsel hat, sind die Items jedoch Levelübergreifend und müssen manchmal erst einige Zeit später eingesetzt werden. Daumen hoch!
Neueste Community-Kommentare