Registrierung – Handynummer oder ID
Die Registrierung läuft ähnlich wie bei anderen Messaging-Apps. Jedoch bietet Dir PingChat! noch die Möglichkeit bei der Registrierung auf die Weiterleitung Deiner Handynummer zu verzichten und das Ganze über die PingChat! ID laufen zu lassen. Nachteil hierbei ist ganz klar, dass Dich Deine Freunde und Bekannten nur schwer finden werden. Wer kennt schon irgendeine ausgedachte ID aus dem FF? Die Handynummer haben die meisten im Telefonbuch gespeichert, das die App auf Wunsch selbstständig durchsuchen kann und Dir mitteilt, welchte Kontakte auch mit PingChat! unterwegs sind.
Cross-Platform
Die Fanbase ist bei solch einem Messenger natürlich das A und O. Findet ein Kommunikationsweg keine Verbreitung und Akzeptanz, kann die Idee dahinter noch so gut sein. PingChat! gibt es demnach nicht nur für Android. Auch das iOS und die Blackberry-Business-Gesellschaft wird unterstützt. Das erhöht natürlich zwangsläufig die Zahl der verfügbaren Nutzer, wenn die App denn installiert ist.
Chatten und Multimedia ganz kostenlos
Eine MMS für 39 ct verschicken und dann klappt nicht einmal der Download beim Gegenüber. Was muss man als Kunde der Mobilfunkprovider eigentlich alles in Kauf nehmen und die Abzocke ist in vielen Fällen eher eine Beleidigung als knapp kalkulierte Preise. Gut, die Internetflatrate, die Du für den Einsatz von PingChat! benötigst, wird Dir sicherlich niemand kostenlos in die Hand drücken, jedoch ist der Nutzen ein ganz anderer.
Mit installierter PingChat! App kannst Du nahezu eine unbegrenzte Anzahl an Nachrichten hin- und herschicken. Multimediatechnisch gibt es auch wenig zu meckern. Du kannst Bilder, Audio (für die SMS-Süchtigen: das gesprochene Wort), Kontakte aus dem Telefonbuch oder Deine Location (Koordinaten) einfach so und ohne Kraftakt weiterleiten. Und anstatt der Mutti lange am Telefon zu erklären wie tief das Wasser im Hotelpool ist, drehst Du einfach einen kurzen Clip und versendest ihn als Video per Hotel-WLan. Ja, Videos gehen auch.
Höflich Anfragen statt mit der Tür ins Haus zu fallen
Was mich bei WhatsApp doch die ganze Zeit stört ist, dass Kontakte, die in meinem Telefonbuch sind, auch einfach so in meiner WhatsApp Liste erscheinen. Das Löschen im Nachhinein ist zwar möglich, jedoch wäre ein nettes Anklopfen, ob ich diesen Kontakt wirklich in meiner Chat-Liste haben möchte angebrachter.
PingChat! löst diesen Punkt wesentlich besser. Du bekommst Leute vorgeschlagen, die in Deinem Telefonbuch verweilen, ob Du sie aber wirklich auch in der App als Kontakt haben möchtest, kannst Du selbst entscheiden. Gleiches gilt für die Gegenseite, die Deine Anfrage erst akzeptieren muss. In der Kontaktliste findest Du ebenfalls einen Reiter, der Dir zeigt, welche Kontakte Deine Anfrage noch akzeptieren müssen.
Facebook, Twitter oder E-Mail – Kontakte hinzufügen
PingChat! kann auf Wunsch Deine Kontakte in Facebook und Twitter durchleuchten und zeigt Dir danach an, welche auch mit der gleichen App wie Du kommunizieren. Die Freigabe geht schnell und ist unkompliziert. Auch das Hinzufügen per E-Mail ist ohne weiteres möglich. Voraussetzung ist lediglich, dass Dein Chat-Partner seine E-Mail-Adresse, die er bei der Registrierung angegeben hat, nicht auf unsichtbar gestellt hat (das geht übrigens in den Einstellungen). Gleiches gilt natürlich für Dich, wenn jemand nach Dir anhand Deiner E-Mail-Adresse sucht.
Fazit
Das Fazit fällt durchweg positiv aus! Es gibt einige Punkte, die PingChat! eindeutig besser beherscht, als sein größter Konkurrent WhatsApp es kann. Beispielsweise ist das Hinzufügen von Kontakten durchdachter, und es landet nicht wirklich jeder, der auch im Telefonbuch ist, auch in der eigenen Chat-Liste. Was bisher noch fehlt, ist die Fanbase und die weitläufige Verbreitung.
Seit dem Update auf Touch geht nix mehr. Nachrichten werden nur nach einem Telefon-Neustart verschickt und empfangen. Klarer Fall von kapottrepariert! Getestet auf HTC Legend und Xperia X10mini pro.