Es war Ende der 80er-Jahre. Ich war mit meinem Vater, sowie einer befreundeten Familie - zwei Erwachsene, zwei Kinder - in den französischen Hochalpen. Die Schneeverhältnisse waren traumhaft, die Sicht war, trotz Bewölkung, ausgezeichnet. Es war schon am späteren Nachmittag, als plötzlich und wie aus dem Nichts dichter Nebel aufzog. Dieser wurde dann so massiv, dass wir keine 3 Meter mehr sehen konnten. Es war uns nicht mehr möglich den nächsten Begrenzungspfosten zu erblicken. Und so verfuhren wir uns und kamen von der Piste ab. Gerade die Kinder der befreundeten Familie konnten nicht so gut Schifahren, was sich dann im Steilhang als echtes Problem herausstellte. Wir hatten keine Wahl - wir mussten da runter, um uns wieder irgendwie orientieren zu können. Und tatsächlich: Nach einer Höllenabfahrt - mein Vater und ich (damals 10 Jahre alt) - versuchten die beiden Söhne der Familie irgendwie anzuleiten, damit sie unbeschadet in Richtung Tal kamen, war plötzlich kein Nebel mehr zu sehen und die Sonne lachte - wahrscheinlich auch über uns. Wir waren in ein Tal gefahren, das keinerlei Lifte o. ä. mehr zu bieten hatte. Wir konnten auch nicht mehr zurück - es wäre viel zu weit gewesen, um aufzusteigen. Also liefen wir orientierungslos in Richtung Nacht. Gott sei Dank kam eine Wanderhütte - die aber leider über keinen Funk oder Telefon verfügte. Meine Stiefmutter, die schwanger im Tal geblieben war, rief gegen 20 Uhr die Bergwacht an, die natürlich sofort ausrückte. Gegen 23 Uhr fanden sie meinen Vater, der versucht hatte weiter ins Tal zu gelangen. Am nächsten Morgen wurden wir 6 dann mit Sondertrupp und Helikopter geborgen.
Diese Rettungsaktion hätte uns 20.000 DM gekostet, wären wir nicht versichert gewesen.
Es ist von daher wohl unnötig zu fragen, ob ich grundsätzlich an den Sinn oder Unsinn von solchen Versicherungen glaube. Im Gebirge kommt man schneller als man glaubt in die Verlegenheit externe und teure Hilfe zu brauchen. Entsprechend sollte man überprüfen, ob man über bestehende Versicherungen ausreichend abgedeckt ist. Oft ist Schutz für viele Eventualitäten vorhanden. Dennoch empfiehlt es sich hier genau zu überprüfen, welche Fälle die Versicherung abdeckt, und welche nicht.
Assurski bietet eine speziell auf die Bedürfnisse von Schifahrern zugeschnitten Versicherung an. Für 2,50 Euro pro Tag genießt man Versicherungsschutz für die folgenden Optionen:
- Ärztliche Betreuung - Betreuung vor Ort - Rücktransport
- Such- und Bergungskosten
- Erstattung der Sportausrüstung
- Haftpflicht gegenüber Dritten, auch für Sport
- Ausfallkosten für Hotel bzw. Skipass, sowie
- Versicherungsschutz auch außerhalb der Schi-Piste
Mit wenigen Klicks kann innerhalb der App eine Versicherung für eine oder mehrere Personen abgeschlossen werden. Dabei kann das Datum natürlich frei gewählt werden, was einem wiederum erlaubt sich auch nur für einzelne Tage zu versichern, an denen man auch vor hat bestimmte Reisen durchzuführen. Die Police wird einem dann im Nutzerkonto anzeigt, wo sie auch zu jederzeit eingesehen werden kann.
Fazit:
Ob man eine solche Versicherung braucht, muss man am Ende selber entscheiden. Es empfiehlt sich aber in jedem Falle die eigenen Policen anzusehen, ob man auch gegen alle Eventualitäten abgesichert ist. Gerade, dass AssurSki auch für Unfälle außerhalb der regulären Pisten gilt, macht das Produkt durchaus attraktiv. Extremsportler bzw. besonders riskante Aktionen, wie bei Rennen, Snowparks, etc. sind durch AssurSki abgedeckt.
Für alle Schi- und Bergfans lohnt sich ein Blick in die App allemal. Ob sich eine Versicherung dann lohnt, muss man dann sicherlich im Einzelfall selbst beurteilen.
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