Testgerät: LG Optimus Black
Androidversion: 2.2.2
Root: Nein
Modifikationen: Nein
Out of Milk Shopping List ist eine App, die es Dir ermöglicht, verschiedene Einkaufslisten zu erstellen, eine Übersicht über die vorhandenen Mengen an Lebensmitteln zu erstellen und eigene To-Do-Listen zu verwalten. Es können zusätzliche Listen hinzugefügt, Preisangaben gemacht und mit dem integrierten Barcodescanner schnell und einfach Einkäufe hinzugefügt werden.
Out of Milk Shopping List ist 3,2 MB groß, unterstützt App2SD und fordert folgende Berechtigungen:
- uneingeschränkter Internetzugriff: Ermöglicht einer Anwendung, Netzwerk-Sockets einzurichten.
- Vibrationsalarm steuern: Ermöglicht der Anwendung, den Vibrationsalarm zu steuern.
- Fotos aufnehmen: Ermöglicht der Anwendung, Fotos mit der Kamera aufzunehmen. So kann die Anwendung jederzeit Bilder zusammentragen, die von der Kamera erfasst werden.
Alle Berechtigungen können nachvollzogen werden. Der Internetzugriff wird benötigt, falls man eine Einkaufsliste mit anderen teilen möchte. Der Vibrationsalarm kann bei Erinnerungen der To-Do-Liste verwendet werden, weshalb Out of Milk hierfür ebenfalls eine Berechtigung braucht. Und die Berechtigung, Fotos aufzunehmen wird für den Barcodescanner benötigt.
Nach dem Start von Out of Milk Shopping List erscheint direkt der übersichtliche Hauptbildschirm. Dieser berstet aus drei Buttons zu den drei Bereichen der App:
- Einkaufsliste
- Vorratsliste
- To-Do-Liste
Ich öffne den Bereich der Einkaufslisten, woraufhin eine Übersicht meiner derzeit existierenden Einkaufslisten erscheint. In meinem Fall ist das die von vornherein existierende “Shopping List” sowie die von mir selber erstellte Liste “Klamotten”.
Eigene Listen lassen sich in jedem der drei Bereiche der App über den Button “Liste hinzufügen” am unteren Bildschirmrand erstellen.
Über einen Tip auf den Namen einer Liste kann ich diesen bearbeiten und die Liste öffnen oder löschen. Der direktere Weg eine Liste zu öffnen ist der üben den kleinen Pfeil-Button.
Nachdem ich meine “Shopping List” geöffnet habe sehe ich den Inhalt dieser. Über die beiden Button rechts oben kann man neue Einträge hinzufügen. Hier besteht die Möglichkeit, neue Artikel mit dem integrierten Barcodescanner einzuscannen. Die Kaugummis in dem Screenshot rechts wurden beispielsweise direkt zu meiner “Shopping List” hinzugefügt, nachdem ich den Barcorde gescannt habe. Neben dem sehr bequemen Weg über den Barcodescanner kann man Einträge auch manuell hinzufügen. Dazu einfach auf den “Plus”-Button tippen und den Namen des neuen Artikels eingeben. Hier werden einem von der App viele nützliche Vorschläge gemacht. Gebe ich beispielsweise “Brot” ein, so schlägt mir Out of Milk jede Menge verschiedene Brotsorten vor. So muss man nicht ewig tippen und die Einträge sind alle gleich gestaltet (Oberbegriff, z.B Brot – genaue Art/Sorte). Durch einen weiteren Tip auf einen Eintrag wird ein kleines Menü eingeblendet. Hier kann man nun auswählen, ob der Artikel gekauft wurde (“Erledigt”) oder den Artikel bearbeiten, löschen und in andere Listen kopieren. Interessant ist hier vor allem der Punkt “Bearbeiten”. Hier kann man beispielsweise die zu kaufende Menge sowie den Stückpreis angeben. Daneben kann man sich Notizen machen und angeben, ob der Artikel Steuerfrei ist. Gibt man regelmäßig den Kaufpreis an, so kann man später die Preisentwicklung einsehen.
Out of Milk berechnet automatisch den Wert des Einkaufs und die Restsumme. Beides wird in der Liste selber am unteren Bildschirmrand angezeigt.
Kommen wir zum zweiten großen Bereich der App, dem Vorratsschrank. Wie auch schon im Bereich der Einkaufsliste gibt es auch hier zwei von vornherein existierende Listen, nämlich einmal das “Gewürzregal” und zum anderen “Grundsätzliches”. Die Bedienung, das Hinzufügen und Bearbeiten von Listen und Einträgen unterscheidet sich in dieser Listenansicht nicht. Lediglich in den Listen bzw. Unterkategorien eines Vorratsschranks unterscheidet sich die Gestaltung und Handhabung etwas. Wie bei den Einkaufslisten besteht auch hier die Möglichkeit, Einträge über den Barcodescanner hinzuzufügen. Manuell geht dies über den Button “Zum Gewürzinventar hinzufügen” bzw “Zum Inventar hinzufügen”. Befindet man sich in einem der bereits angelegten “Vorratsschränke” werden einem bei der manuellen Eingabe in Form einer Liste wieder jede Menge Vorschläge gemacht. So sind an die 30 Gewürze und fast 40 grundsätzliche Artikel bereits eingespeichert. Durch einen Tip auf einen bereits hinzugefügten Artikel erscheint wieder das Menü, in dem ich erneut “Bearbeiten” wähle. Hier kann man nun die vorhandene Menge angeben sowie den Stückpreis. In der Listenansicht wird einem nun angezeigt, wie viel noch von dem jeweiligen Artikel vorhanden ist und wie teuer er ist. Sind Artikel fast leer, so kann man diese ganz schnell und einfach in die Einkaufsliste verschieben.
Der letzte große, etwas gesonderte Bereich der App ist die To-Do-List. Genau wie in den anderen Bereichen auch kann man hier ganz einfach eigene Listen hinzufügen und Einträge machen. Unter “Bearbeiten” eines Eintrags kann man allerdings noch ein Datum für eine Erinnerung angeben und sich natürlich Notizen zu den einzelnen Einträgen machen.
In den Einstellungen lassen sich einige nützliche Dinge ergänzen oder ändern, beispielsweise welche Währung genutzt werden soll und welcher Mehrwertsteuersatz berechnet werden soll. Einige Einstellungen können jedoch nur gemacht werden, wenn man die Proversion besitzt.
Fazit: Out of Milk Shopping List ist ein wirklich nützliches Tool, das sich als sehr praktisch und gut durchdacht erweist. Die App kann zwar wirklich nur das was sie soll, dafür ist das aber auch wirklich gut und mit vielen guten Ideen umgesetzt. Die Wortvorschläge und die Möglichkeit, Artikel mit dem Barcodescanner hinzuzufügen machen das Arbeiten mit Out of Milk Shopping List sehr angenehm. Meine Erwartungen an die App wurden voll und ganz erfüllt, wenn nicht sogar an manchen Stellen ein bisschen übertroffen.
super App.tut was es soll.läuft gut in der pro Version auf meinem galaxy s 2. vermisse allerdings eine suchfunktion.z.b sollte man die vorratsliste nach lebensmitteln durchsuchen können um Doppelt Käufe zu verhindern.LG